Jumelage Pfingsten 2009

Unsere Städtepartnerschaft geht in das 26zigste Jahr. Viele schöne Stunden wurden gemeinsam verlebt. Jedoch werden die Gründungs-mitglieder älter und es muss nach neuen Wegen gesucht werden jüngere Menschen beider Städte für die Partnerschaft zu gewinnen.  Mir ist klar, dass es kein Patentrezept gibt. Vereine, Verbände und Schulen müssen angesprochen werden.

Vieles kann nur über persönliche Kontakte auf den Weg gebracht werden. Beispiel ist die Sportfreundschaft zwischen dem USM Vire und dem KSV Baunatal. Die Kontakte zwischen den Vereinen sind eingeschlafen. Die Gründe sind vielfältig, der Hauptgrund aber wahrscheinlich ist der Wechsel im Vorstand des USM Vire. Aber auch der bisherige feste Termin über Pfingsten könnte ein Grund sein. Auch zukünftig soll es jährliche Partnerschaftstreffen geben, aber sie sollen an Veranstaltungen und Projekte in den beiden Städten angebunden werden. Ich hoffe, dass der neuen Partnerschaft Vorsitzenden in Vire Stadtrat Jean-Marc Chauvin neue Ideen entwickelt. Auch  Stadträtin Catherine Godbarge, die im Rathaus zuständig ist,  sie ist ebenso seit Jahren in der Partnerschaft engagiert, ist recht optimistisch, dass der Städtebund wieder an Dynamik zulegen kann.

Neue Termine sind bereits vereinbart. So wird im Monat Oktober eine Ausstellung der Märchenwache in Vire stattfinden. Hier werden Bilder von Albert Schindehütte gezeigt. Motive sind Märchen der Brüder Grimm und der Märchenerzähler  „Wachtmeister Krause“ und der jungen Marie Hassenpflug.

Uhrenturm Vire

Ende Oktober dann der Besuch der Foire de Andouille in Vire.

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2009 Essigbrätlein Nürnberg

Mit seinen Butzenscheiben und einer schlichten Fassade sieht das Essigbrätlein nicht gerade wie ein zwei Sterne Haus aus. Das Haus liegt etwas zurückgesetzt am Weinmarkt. Die Tür ist verschlossen und man wird erst nach dem ziehen der Glocke hereingelassen. Sehr freundlicher Empfang durch den Service.  Die Tische stehen doch sehr eng beieinander. Dies fördert auf der anderen Seite allerdings die Kommunikation mit seinen Nachbarn. Die Mischung aus rustikalem Ambiente mit modernen Stilelementen ist gut gelöst.

Amuse Bouche

Ein Gewürzfeuerwerk gleich am Anfang:

Ein mit Auberginen   gefülltes Teigröllchen mit Kreuzkümmel (Vorsicht, die Füllung ist sehr heiß), dann gebratenes Brot mit Paprika und Parmaschinken und drittens eine kleine Scheibe vom Kalbskopf.
Dazu zwei Sorten ofenfrisches Brot mit grüner Bohnen-Butter, leider kam der Bohnengeschmack kaum zur Geltung.

Amuse Bouche

Fenchel mit Gurken  und Zitrone 

Ein kreatives Gemüsegericht.

Der Fenchel blanchiert, dazu dünn gehobelte Gurken, Fenchelgrün und die kandierten Zitronen brachten zusätzliche Frische in das Gericht. Intensiver Gurkensaft rundete das Ganze ab.

Dazu ein 2007 Pouilley Fumé Les Vallons, der mit seiner Frische  das Gericht abrundete.

Fenchel Gurke

Kabeljau mit Walnüssen

Der Fisch auf den Punkt pochiert, abgedeckt mit Topinambur. Dazu ein leichter Linsenfond mit kandierten Walnüssen. Frische Waren, eine interessante Zusammenstellung von Produkten und eine perfekte Zubereitung. Schlicht, einfach, perfekt.

Ein 2007 Weißburgender von Holger Koch, Baden war ein guter Begleiter.

Kabeljau

Kartoffel mit Grapefruit

Ein einfaches Produkt wird  durch die Zubereitung und Würzung geadelt. Zwischen zwei Kartoffelscheiben ist ein Kartoffelpüree mit Grapefruit eingearbeitet. Eine  Kräutermischung mit Senfsaat – Caramel krönte das Ganze. Das Püree hätte etwas mehr Würzung gut vertragen.

Der 2006er Uhlen „R“ von Heymann-Löwenstein rundete das Gericht perfekt ab.

 Kartoffeln

Meeräsche mit Linsencreme

So stand es jedenfalls auf der Karte, serviert wurde allerdings ein Granatapfelsaft. Der Fisch leider übergart. Der schwächste Gang des Abends. Auch der 2006 Spätburgender von May aus dem Frankenland konnte nichts mehr retten.

Meeräsche

Reh mit Joghurt

Das Reh, mit einer Gewürzmischung umhüllt, war auf den Punkt gegart. Rosa durch und durch, man sah kaum einen Ansatz vom Anbraten. Das Gemüse sowie der Joghurt  waren  perfekte Begleiter des Fleisches.

Ein fast perfekter Gang.

Ein 2004  aus Kalifornien verhinderte den perfekten Gang.

Reh

Mango mit Vollmilchschokoladeneis

Lauwarme Mango auf Brunnenkresse-Soße, eine überraschende aber wohlschmeckende Kombination. Dazu ein zart schmelzendes  Vollmilchschokoladeneis.

Eine 2006er Auslese aus dem Burgenland begleitete diesen Gang.

Ein leichter Abschluss eines wohldurchdachten Menüs.

Mango

Der Abschluss

Espresso und eine Marille von Mette rundeten den Abend ab. Dazu Schokolade in verschiedenen Ausführungen. Eine süße Droge pur. Die unvermeidlichen Schokoladenfinger haben wir gern abgeleckt.

Schokolade

Fazit: Ein interessanter Abend mit einem exzellenten Menü, das auch preislich in Ordnung war. Das Weinmenü etwas überteuert. Im Vergleich zu den zwei Sterne Haus Becker’s in Trier, welches vier Wochen vorher besucht wurde, liegt das Essigbrätlein in Punkte Essen vorn.

TIPTOP Hotel Nürnberg, Schildgasse 14

Geschichte, Kultur, Messen, Altstadt- Nürnberg lohnt einen Besuch.  Bei meiner Buchung für das Hotel habe ich die Nähe zum Restaurant Essigbrätlein, Stadtmauer, Burg,  Altstadt geprüft. Da meine beiden Favoriten bereits ausgebucht waren, habe ich schließlich das TIPTOP Stammhaus in der Schildgasse 14 gebucht.   Für ein drei Sterne Haus  akzeptable Preise und Ausstattung.

Freundlicher Empfang durch die Chefin, in direkter Nähe leider kein Parkplatz, der Hoteleigene Parkplatz liegt ca. 300 m vom Hotel entfernt. Man darf also nichts vergessen oder man muss viel laufen.

Das Zimmer sauber, aber doch recht klein,  Betten nur 90/200 cm, zwischen Betten und Schrank nur ca. 40  Durchgang. Kleiner Balkon in Richtung eines Gartens, Dieser konnte aber nicht genutzt werden, da direkt darunter eine kleine Terrasse  befand, wo es morgens bereits hoch herging, (Männergruppe auf Stadtbesichtigung). In der Dusche störte der doch sehr laute Abzug und der Duschvorhang benötigte eine Reinigung.

Das Frühstück hatte  deutsche Standart.

Fazit: Preis-Leistungsverhältnis war in Ordnung, das Haus benötigt eine Renovierung.

Château de la Tour

Château de la Tour, ca. 30 km nördlich von Paris in der Nähe von  Chantilly gelegen.

Der im eleganten anglo-normannischen Stil erbauter Herrensitz, liegt sehr ruhig in einem großen Park  Sehr freundlicher Empfang, wir wurden im Château, es gibt noch ein Anbau, der sich doch gut in das gesamte Anwesen einfügt, untergebracht. Es gibt keinen Aufzug. 61 Stufen mussten jeweils bewältigt werden. Unser Zimmer unter dem Dach war sehr großzügig geschnitten, auch das Bad (Badewanne) mit guter Ausstattung. Vom Fenster aus hatten wir  einen wunderbaren Blick in den Park.

Die Speisekarte sah recht attraktiv aus. Diverse Menüs  werden angeboten und lesen sich auch gut. Was anschließend auf den Tisch gebracht wurde, konnte allerdings nicht überzeugen. Weder ländlich- rustikal noch haute cuisine. Erinnerungen an die 80ziger Jahre kamen hoch.

La Tour

Fazit: Hotel  ist zu empfehlen, Zimmerpreis mit Frühstück 125 €, Restaurant mit deutlichen Abstrichen.

 

 

Becker’s Trier

Becker's alt und neu
Becker's alt und neu

Wem soll man mehr  Respekt zollen, den Bauherren mit Architekten oder dem zuständigen Bauamt. Wer in dieser Umgebung dieses Haus plant,  anschließend auch baut bzw. auch genehmigt hat viel Mut bewiesen. Ein Designhotel neben ein 70ziger Jahre Bau a la Bayern mit Geranien an Holzbalkonen zu setzen erfordert vor allen alte Zöpfe abzuschneiden.  Im  Inneren des Neubaues  dominiert die Farbe weiß, schwarz wird sehr dezent dagegen gesetzt.

 

Das Hotelzimmer Das Hotelzimmer

Die erfreulich sehr großen und hellen Zimmer sind mit Holzparkett versehen, das Bad offen zum Schlafraum, mit großer Dusche, abgetrennten WC und einem Waschbecken mit viel Ablage und großem Spiegel. Der Boden im Nassbereich aus Schiefer, ebenso die Wände der Dusche. Farbakzente, in unserem Fall grün, setzten Vorhänge und ein kleiner Sessel. Flachbildschirm und  Minibar  rundeten das Ganze positiv ab.

 In den vergangenen Jahren haben wir auf dem Weg in die Normandie die „Nordroute“ über Belgien genommen. Diesmal wurde eine „Südroute“ über Trier, Luxemburg, Reims etc. gewählt. Auf den Weg in die Normandie liegen auf diesem Weg Bau, Thielges und Becker’s. Bau und Thielges haben dienstags geschlossen. So wurde das Becker’s gebucht. Diskussionen in verschiedenen Foren und Blogs machten neugierig.

Ein Fazit vorweg.

Obwohl einige kleine Fehler im Laufe des Abends auftraten, kann gesagt werden, dass Becker’s ein Umweg wert ist.

Das Menü am 26.Mai 2009

Zum Auftakt

Gekühltes Krustentiergelee

Yellowfin – Thun exotisch mariniert

Menü.

Gänseleber aus den Landes Ananas und Kaffee in Texturen

Gedämpfter Langostino. Lauch, Spargel und Béarnaise

Bar de Ligne mit kross gebratener Haut. Artischocken und Chorizo.

Geschmortes Herzbries.  Orangenkarotten und Vanille.

Heimischer Rehrücken.   Weinhefe-Jus, Pfefferaroma.

Gebackener Taleggio.  Pikante Erdbeermarmelade

Erfrischung aus Holunderblüten.

Dreierlei von Valhona Equatoriale.

Chocolats & Friandises.

 

Einige Anmerkungen zu einzelnen Gängen.

Gekühltes Krustentiergelee.  Gartengurke und Sauerrahm.

Das erste Amuse Bouche gleich ein Paukenschlag. Intensives Gelee von Krustentieren. Die Gartengurken und Sauerrahm brachten Frische. Alle Komponenten waren gut aufeinander abgestimmt.

2009 Becker's 002

 

Bar de Ligne mit kross gebratener Haut. Artischocken und Chorizo

Schöne krosse Haut, Fisch noch leicht glasig, kaum wahrnehmbarer Chorizo-Geschmack. Die Artischocken leicht aldente. Leider waren die „Stiele“ nicht sauber geputzt. Sie waren doch sehr „holzig“. Hier stand die Optik anscheinend im Vordergrund.

2009 Becker's 006

 Geschmortes Herzbries. Orangenkarotten und Vanille

Endlich wieder einmal Bries. Leider werden Innereien in Deutschland immer weniger angeboten. Bries sauber geputzt, leider waren Karotten und die Sauce für meinen Geschmack zu süß geraten.

2009 Becker's 008

Heimischer Rehrücken. Weinhefe-Jus, Pfefferaroma

Dieser Gang überzeugte, optimal gebratenes Fleisch, dezentes Pfefferwürzung. Als Beilage Karotten Ingwermousse und grüner Spargel. Die Karotten wunderbar mit Ingwer gewürzt, leider wurde nur ein kleiner „Klacks“ serviert.

Der beste Gang des Abends.

2009 Becker's 009

 Gebackener Taleggio. Pikante Erdbeermarmelade.

Der Käsegang war der Schwachpunkt des gesamten Abends.

Drei kleine Kugeln Taleggio als Käsegang ist für ein zwei Sterne Haus indiskutabel. Es müssen nicht wie in anderen Häusern 20 oder mehr Käsesorten zur Auswahl stehen, aber etwas mehr hätte es sein dürfen.

Son Brull, Polenca

Nach anstrengendem Radtraining habe ich zum Abschluss ein Besuch im  Restaurant 365 unternommen. Das dazu gehörende Hotel Son Brull liegt zwischen Pollenca und Alcudia an der M 2200. Das Gebäude ist von der Straße her einsehbar und wirkt wie eine trutzige Burg. In der wechselhaften Geschichte des Hauses wurde es auch einmal als Kloster benutzt.

 2009 Mallorca Son Brull

Zeitgenössisches Design im Restaurant und Hotel sowie eine  exzellente Küche und dazu ein perfekter Service brachte ein Hauch mediterranem Lebensstil nach einer Woche, die nur auf Sport  getrimmt war.

Nach dem sehr freundlichen Empfang, wurde ich in das Restaurant 3.65 geleitet.

Mittags gibt es „nur“ Snacks, die es allerdings in sich haben. Menüs nur auf der Abendkarte.

Als Amuse Bouche wurde ein Schälchen mit Oliven, Olivenöl sowie Meersalz serviert, dazu ein sehr schmackhaftes Landbrot.

Die Speisen werden auch als „Tapas“ Portionen angeboten. Dieses Angebot habe ich angenommen und folgendes ausgesucht:

Verschiedene Sorten Schinken und Wurst von der Insel

Frittierte kleine Tintenfische

2009 Mallorca 048

Mini Hamburger

Kartoffel Tortilla

Orangensorbet

Als Hauptgericht ein saftiges Entrecôte,  mit Pommes und kleinen Salat. Ein wunderbar saftiges und auf den Punkt gebratenes Stück Fleisch.

2009 Mallorca 051

Als Abschluss einen Suau – Brandy 1851 / 15 Jahre alt. Ein milder Brandy, der auf der Zunge zergeht.

Steinerne Schweinchen (Gourmetrestaurant)

Das „Schweinchen“ hat sich im vergangenen Jahr ein neues Outfit zugelegt. Eingang und Empfang wurden neu gestaltet, das Äußere bekam einen neuen hellen Anstrich. Auch das Gourmetlokal wurde neu ausgestattet. Dunkle Farbtöne herrschen vor, Farbakzente werden durch großflächige Bilder in Orange gesetzt. Der wunderbare Blick über Kassel ist  weiterhin  vorhanden. Das ganze Haus hat durch diesen Kraftaufwand eindeutig gewonnen.  

Mein letzter Testbericht stammt vom 31.12.07 und es war daher an der Zeit sich zu informieren, ob die Veränderungen sich auch in der Küche bemerkbar machen. Jürgen Richter ist nach meiner Einschätzung auf dem richtigen Weg, er  hat allerdings das Problem, dass er auch für die anderen Restaurants des Hauses verantwortlich zeigt und das Gourmetrestaurant nicht immer ausgelastet ist. Dieser Spagat und die Ansprüche die Inhaber Thomas Nähler formuliert, er möchte einen Michelin Stern über seinem Hause stehen sehen, machen es nicht einfacher für ihn.

Dies war auch bei unserem Besuch am 27.02.09 deutlich merkbar.

Nach einer telefonischen Reservierung  wurden wir von einer jungen Dame freundlich begrüßt und zum Tisch begleitet. Wir waren die einzigen Gäste und es sollten an diesem Abend auch nur noch ein Tisch mit zwei Personen besetzt werden.

Auch Herr Nähler begrüßte uns freundlich und wir führten ein interessantes Gespräch über die Gastronomie in Kassel. Als Aperitif wurde ein Champagner ausgesucht. Das Glas 0.01 für 9,50 €.

Dreierlei Brot und Salzbutter stand schnell auf dem Tisch.

Tatar vom Flusskrebs, Flusskrebs im krossen Strudelteig, ein Stückchen Roastbeef sowie eine kalte Zucchinisuppe wurde als Amuse Bouche serviert.

 Schweinchen-Amuse Bouche

Aus der Karte wählten wir ein  à la carte Menü aus. Dieses kann mit sieben Gängen für 99 €, mit fünf Gängen für 79 € oder mit drei Gängen für 54 €  bestellt werden Außerdem wird ein Degustations-Menü mit vier Gängen und den entsprechenden Weinen für 79 € angeboten.

Wir entschieden uns für die fünf Gänge die wie folgt serviert wurden.

 Allerlei vom Kaninchen mit Kakao und Trockenfeigen

Auf einer Schiefertafel lagen Leber, Niere und Rücken des Tieres, dazu mit einem breiten Pinselstrich die Schokolade sowie die Feigen als Tatar.

Hier geht Richter einen neuen Weg den er aber mit etwas gewagteren Gewürzen, besonders bei der Schokolade, (evtl. etwas Chili) stärker einschlagen soll.

Leber und Niere auf den Punkt gebraten.

 Schweinchen- 1. Gang

 Wachtel mit bunten Kartoffelrondell und violettem Kartoffelsorbet

Wunderbar saftige Wachtelbrust mit intensiver Sauce. Das Sorbet war allerdings kein klassisches Sorbet sondern lediglich ein eiskalter violetter Kartoffelbrei.

 Schweinchen-2. Gang

 

Atlantik – Steinbutt mit Essigkirchen, Röstbrot und Lardo

Ein saftiges Stück Fisch, die Essigkirsche glänzte mit Abwesenheit, lediglich etwas roter Saft war zu sehen. Krosses Brot, beim Lardo schieden sich die Geister. Der Lardo war mir durch das Grillen zu salzig geworden, meiner Frau allerdings gefiel diese Zusammenstellung

 Schweinchen-3. Gang

 

Kalbscarrèe und –bäckchen  mit Banjulreduktion und Steckrüben.

Die Bäckchen  saftig geschmort, das Carrèe  gerade noch rosa gebraten, die Steckrüben als kleine Quadrate  geschnitten, hätten ruhig etwas mehr sein dürfen.

  Schweinchen-4.Gang

  Käse vom Oberellenbacher Kirchhof

Fünf verschiedene Sorten vom Biohof aus Oberellenbach. Gut gereift und eine Alternative zu  den sonst üblich servierten Käsesorten.

 Schweinchen-5.Gang

 Zwergorangen mit braunem Zucker

Wie eigentlich bei allen Besuchen im „Schweinchen“, der süße Abschluss ist fast immer der schwächste Gang. Hier sollte und muss sich Richter etwas einfallen lassen.

 Schweichen-6.Gang

Als Weiswein hatten wir einen 0,37 l Sancerre aus dem Burgund gewählt, als Rotwein einen ebenfalls 0,37 l Rocca Rubia. Beide Weine, mit richtiger Temperatur serviert, passten sehr gut zu den einzelnen Gängen. Zum Abschluss Espresso und kleine Süßigkeiten sowie einen guten Marillenschnaps,

Fazit: Ein gelungener Abend mit kleinen Schwächen, die aber bei der Gesamtbeurteilung nicht ins Gewicht fallen.