Tag 2 – Sylt im August 2026

Tag 2 – Sylt

Uns erwartet ein ausgiebiges Frühstück. Das Buffet ist reichhaltig und liebevoll angerichtet. Es bietet herzhafte Spezialitäten, frischen Fisch und süße Leckereien. So findet jeder etwas nach seinem Geschmack.

Frisch aufgebrühter Kaffee kommt an den Tisch. Den Tee kann sich jeder nach den eigenen Vorlieben selbst zubereiten. Auch die Eierspeisen werden frisch und individuell zubereitet, ob Rührei, Spiegelei oder Omelett.

Zum Auftakt des Morgens stoßen wir gemeinsam mit einem Glas Champagner auf den Urlaub an. Ein schöner Beginn für einen entspannten und genussvollen Tag.

Nach einer kurzen Verschnaufpause mache ich mich zunächst auf meine Walking-Tour. Am Ende zeigt meine Uhr rund 9.000 Schritte an. Danach gehe ich noch einmal unter die Dusche, und wir machen uns fertig, denn Hanne und Herbert wollen uns gegen 13 Uhr abholen. Die beiden sind bereits seit einer Woche mit dem Auto auf der Insel unterwegs. Wir haben also fast immer unser eigenes Taxi.

Diesmal geht es in den Süden, nach Hörnum. Wir kommen an Samoa und Sansibar vorbei. Beide stehen dieses Jahr allerdings nicht auf dem Programm. In Hörnum ist es gar nicht so einfach, einen Parkplatz zu finden. Gut, dass Handy und App helfen. Danach machen wir einen kleinen Spaziergang zur Südspitze der Insel.

Nach so viel frischer Luft meldet sich bald der kleine Hunger. Hanne schlägt das Café und Restaurant „Sonniger Süden“ vor. Im „Lund“ waren wir schließlich schon sehr oft. An der Kuchentheke bestellen wir jeder ein Stück Kuchen und dazu einen Pott Kaffee.

Nach der Rückkehr ins Hotel ruhen wir uns ein wenig aus. Die beiden letzten Tage waren ganz schön stressig, und die Seeluft tut ein Übriges. Irmtraud möchte auf dem Zimmer bleiben. Ich habe aber noch Lust auf etwas Deftiges und auf einen Schluck guten Rotwein.

In der Bar komme ich auf meine Kosten. Mo kennt meine Wünsche, da wir oft Gast in der Bar sind. Schnell steht der Hausaperitif vor mir. Anschließend folgt meine geliebte Lammbratwurst mit Kartoffelsalat. Dazu ein 2010er Paul Jaboulet Aîné Crozes-Hermitage „Domaine de Thalabert“. Ein konzentrierter und kräftiger Wein mit herrlichen Würz- und Röstaromen.

Ich freue mich auf weitere interessante Tage auf Sylt.

Apfelpfannkuchen

Eier, Milch, Vanillezucker, Mehl und Backpulver sowie 1 Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Ca. 15 Minuten quellen lassen
Wenn nötig  Äpfel schälen, ich habe Goldparmäne aus dem eigenen Garten verwendet, hier ist ein Schälen nicht notwendig. Kerngehäuse ausstechen und Äpfel quer in Ringe schneiden
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Teig hineingeben und anbacken lassen. Apfelringe darauflegen. Pfannkuchen  ca. 3-4 Minuten goldbraun backen, Butter und Zucker unterheben und mit Calvados ablöschen, warm stellen. Auf die gleiche Weise die weiteren Pfannkuchen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.
Leider habe ich keinen normannischen Cidre mehr im Haus, wegen der Pandemie fiel mein Besuch im November 2020in Vire leider aus.
Es gab aber einen hervorragenden Ersatz. Im Kühlschrank lag noch ein 2015 Apfel-Schaum wein aus der Brennerei & Sektmanufaktur Joachim Döhne,  Schauenburg-Breitenbach. Ein Sortenreiner Schaumwein von der Wintergoldparmäne, Brut ausgebaut.