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Schlagwort-Archiv: Restaurantkritik

2016 Voit-Kassel

12-kuche

Seit meinem letzten Besuch hat sich im Restaurant Voit doch einiges geändert. Die gesamte Servicebrigade ist ausgetauscht worden. An diesem Samstagabend waren drei Personen im Service tätig. Diese drei arbeiteten ruhig und professionell. In Erfahrung bringen konnte ich, dass eine der jungen Damen unter anderen in der Sonne in Frankenberg gearbeitet hat. Auch in der Küche gab es Veränderungen. Neu im Team ist Mike Kraft. Dieser hat seine Lehre im Egener Hof am Tegernsee absolviert, anschließend in der Ente in Wiesbaden gearbeitet und ist dann in die elterliche Gaststätte zurückgekehrt. Hier im dörflichen Milieu ist ihm die kulinarische Welt anscheinend doch zu eng geworden. Mit seinen Erfahrungen in den Sterne Küchen kann er  auf alle Fälle ein Gewinn für Sven Wolf sein.

Wir beginnen den Abend mit einen Champagne Aperitif und entscheiden uns dann für das Menü. Es wird betitelt als“ Einmal alles“. Dies bedeutet dreimal Wasser, dreimal Weide, einmal süß und kostet 89 € pro Person. Kurz vor dem Dessert wird dann auch noch der angebotene Käsegang nachbestellt.

Zum Aperitif werden dünne selbstgebackene Brotscheiben mit zweierlei Dipp serviert. Quark mit Kräutern und ein Süßkartoffeldipp werden den gesamten Abend nachgereicht. Als Amuse Bouche wurde Adlerfisch in einen wohl schmeckend Sud mit Paprika und Artischocken serviert.

Die Speisefolge war wohl durchdacht und „Weide“ und „Wasser“ wechselten sich ab. Erfreulich ist das auch regionale Produkte verwendet werden. So zum Beispiel das Gemüse oder das Fleisch, welches vom Eschenhof, ein Bio-Betrieb, der in der Nähe von Zierenberg angesiedelt ist, stammt.

Fleisch und Fisch waren auf den Punkt gegart und das Gemüse hatte noch einen angenehmen Biss. Besonders erwähnen möchte ich den Zwischengang. Pulpo, Bohne, Dörrtomate, Sauce Nero. Der Pulpo hatte durch das Kochen einen angenehmen Biss und durch das nachbraten ein angenehmes Röstaroma. Sehr gut gereift der nachbestellte Käsegang. Man beschränkt sich hier, wohlweislich auf die wahrscheinlich geringe Nachfrage, auf zwei Käsesorten. Camembert de Normandie sowie ein geaschter Ziegenkäse mit Feige wurden serviert. Beide Käse hatten einen optimalen Reifegrad. Beim Dessert hätte ich mir zur sehr süßen Nektarine einen kräftigeren Kontrast in Form eines etwas säuerlichen Sorbets gewünscht.

Bei der Weinauswahl blieben wir in Deutschland zuerst ein Mosel Weißburgunder vom Weingut Thanisch, danach ein Riesling Spätlese vom Weingut Manz/Pfalz und vom Weingut Philipp Kuhn/Pfalz den Rotwein Incognito. Alle Weine hatten eine optimale Trinktemperatur. Der Abschluss dann mit Espresso und einer Vogelbeere von der Brennerei Lantenhammer.

Fazit: Sven Wolf ist auf dem richtigen Weg. Er ist nach unserer Auffassung eindeutig die Nummer zwei in Kassel und der Sprung auf das oberste Podest ist relativ nahe. Das hängt auch damit zusammen, wie es im nächsten Jahr mit dem Restaurant Park Schönfeld weitergeht.

01-brot

Brot mit zweierlei Dipp

02-amuse-bouche

Amuse Bouche – Adlerfisch/Paprika/Artischocke/Sud

03-tatar

Tatar vom Eschhof-Rind Bio/Avocado/brauner Champignon.

04-thunfisch

Thunfisch/Rote Bete/grüner Sud/Granny Smith

05-sellerie

Sellerie flüssig/Oldenburger Freiland-Ente/Birne

06-pulpo

Pulpo/Bohne/Dörrtomate/Sauce Nero

07-sorbet

Sorbet/ Sanddorn/Erdbeere

08-kabejau

Island Kabeljau/Tortellini/Karotte/Flusskrebs

09-rinderfilet

Rinderfilet/Spinat/Piemonteser Haselnuss/rote Zwiebel

10-kaese

Camembert de Normandie/geaschter Ziegenkäse/Feige

11-dessert

 

Nektarine/Tahiti-Vanille/Keks

 

Stern für David Goerne

Nach unserem Besuch 2014 habe ich folgendes Fazit gezogen:

Fazit: David Goerne ist nach unserer Auffassung auf dem Weg zum Stern. Ein Menü ohne Schwachpunkte.

Heute, 01.02.2016, hat Guide Michelin France den Stern über Caudebec-en-Caux und David Goerne erstrahlen lassen. Ich gratuliere recht herzlich und freue mich auf den nächsten Besuch.

https://alwisgenussreisen.com/2014/06/23/restaurant-g-a-caudebec-en-caux/

https://alwisgenussreisen.com/2011/06/16/restaurant-g-a-caudebec-en-caux-normandie/

01 Manoir

 

Rhönwochenende – Rhönschaf-Hotel

Rhönschaf-Hotel Krone & Rhöner Schau-Kelterei

Jürgen Krenzer & Team

Eisenacher Str. 24 36115 Ehrenberg-Seiferts

HeimSeite: www.rhoenerlebnis.de

Mail: krone@rhoenerlebnis.de

Fon: 06683-96340 Fax: 06683-1482

Aus dem „Schnitzel-Gasthof“ ist im Laufe der letzten Jahre ein Gasthaus mit einer kreativen Küche geworden, die auf regionale und ökologische Produkte setzt. Dabei stehen zwei regionale Grundprodukte im Vordergrund. Da ist ersten das Rhönschaf und zweitens der Rhöner Streuobst Apfel.

Wir hatten vorbestellt und beim Eintreffen von einer jungen Dame freundlich Empfangen und zum Tisch begleitet.

Dann wurde uns die „Speisekarte“ vorgelegt. Die  27 Seiten  erschrecken einen zuerst einmal, beim näheren hin sehen, wird allerdings nicht nur „Essen und Trinken“ aufgeführt, sondern auch viel Wissenswertes über die Gerichte und die Getränke. Dem entsprechend ist es keine Speisekarte, sondern ein „Speisenbuch“.

Überlieferte Gerichte und Neukreationen werden aus Rhöner Produkten angeboten. Man sollte sich Zeit nehmen bei dieser Art von Küche. Die Zubereitung mit frischen Produkten und sorgfältiger Zubereitung benötigt halt seine Zeit.

Interessant ist, dass die Lieferanten für die Küche des Gasthauses auf zwei Seiten im Speisenbuch aufgeführt werden.

Zum Auftakt bestellten wir  ApfelSherry mit Tappa. Ein Aperitif, der auf der einen Seite den kräftigen Sherry Geschmack hat, auf der anderen Seite kommt aber der fruchtige Apfelgeschmack gut zur Geltung. Dazu als Tappa zwei Lammhack-Kroketten mit Dinkelreis.

Tappa
Tappa
 

Danach einen Teller „Rhönerlebnis“. Spezialitäten aus der Rhön vom Schaf, Forelle und Käse lagen auf dem Teller. Die „normale“ Portion war  als Vorspeise für vier Personen völlig ausreichend.

Vorspeisenteller

Vorspeisenteller

Als Hauptspeise dann „Lammerlebnis“ pur. In einer großen Pfanne wurden serviert.

Lammkeulen Steak, für einen kräftigen Biss, Lammrücken „rosa gebraten“, wohlschmeckende Lammbratwurst, Lammhack mit Wirsing, Lammgulasch mit Apfelwein und Honig angemacht. Dazu knackiges Saisongemüse, gebratene Champignons sowie Bratkartoffeln. Hier ist die  einzige Kritik auszusprechen. Die Kartoffeln waren nicht kross genug und wurden sehr „al dente“ serviert.

Lammerlebnis

Lammerlebnis

Als Dessert dann hausgemachtes Rhön Eis. Mein „Zwetschgentraum“ war jedenfalls ein guter Abschluss eines interessanten Mittagsessen.

Zum „Lammerlebnis“ gab es verschiedene „Original Rhönschafbiere“, die im „Schluckglas“ 0.1 l serviert wurde.

 

Probeschluck
Probeschluck

Fazit: Eine Küche basierend auf regionalen Produkten, interessanten Zubereitungsarten und  freundlichem Service. Diese Art „Gasthäuser“ sollte es häufiger geben.

Speisekarte (Speisenbuch) siehe hier

Ich weiss ein Haus am See

Haus am See -01
Haus am See -01
Inhaber: Familie Laumen & König

18292 Krakow am See

Paradiesweg 3

Tel. 038 457 /232 73

mail: einhausamsee@t-online.de

http://www.hausamsee.de/

1994 wurde das Hotel-Restaurant eröffnet. Bereits 2 Jahre später erhielt das Restaurant den begehrten Stern und hat diesen bis heute gehalten. Von 1994 bis 2005 war Michael Laumen Küchenchef. Er übergab 2005 das Zepter weiter an Raik Zeigner. Sommelier ist Adi König.

Wir haben das Haus seit 1998 nun zum dritten Male (1998/2006/2011) besucht und es hat uns wieder gut gefallen.

Haus am See - Amuse Bouche

Haus am See - Amuse Bouche

Amuse Bouche – Cremesuppe vom Knollensellerie
 
1. Gang
01 Haus am See - Wachtel

01 Haus am See - Wachtel

Wachtel im Strudelteig mit kleinem Salat und Trüffelvinaigrette
dazu
2009er Riesling von der Schiefer 0.1 l Weingut Ansgar Clüssrath, Mosel-Saar-Ruwer
 
1. Gang alternativ
 
01a Haus am See -Leber

01a Haus am See -Leber

 
Praline von der Entenleber mit Apfel-Ingwerchutney und hausgemachten Balsamessig
dazu
2010er Gelber Muskateller 01 l vom Weingut Polz, Südsteiermark
 
2. Gang
 
02a Haus am See - Gambas

02a Haus am See - Gambas

 
Gegrillte Scampi und Jacobsmuschel auf warmen Chicoree-Rettichsalat
 
3. Gang
 
02 Haus am See - Zander

02 Haus am See - Zander

Kross gebratener Zander auf Belugalinsen mit geschmolzenen Tomaten und Sauce Saté
dazu
2009er Grauburgunder 0.1 l Weingut Dr. Heger, Baden
 
3. Gang alternativ
 
02b Haus am See - Steinbutt

02b Haus am See - Steinbutt

 
Steinbutt auf Süßkartoffel-Mangoraout- Venerereis und Thaicurryschaum
dazu
2010er Sauvignon von der Insel 0.1 l Schloss Rheinhartshausen, Rheingau
 
Sorbet

Sorbet

Cassissorbet
 
5. Gang
 
Haus am See - Lamm

Haus am See - Lamm

 
Müritzlamm mit feinen Böhnchen, Kichererbsengemüse und Thymianjus
dazu
2009er Carmenere Reserva 0.1 l Cono Sur, Chile
 
Haus am See - Käse

Haus am See - Käse

 
Kleine Käseauswahl mit Paprikaconfit
 
Haus am See - Himbeeren

Haus am See - Himbeeren

 
Dessert von der Gartenhimbeere
dazu
2007er Weißherbst Eiswein 5 cl, weingut Kendermann, Rheinhessen
 
danach
Kaffee
und ein Grappa von Levi
 
Haus am See - Levi

Haus am See - Levi

Besucht am 30.09.2011 (abends)
1994 wurde das Hotel-Restaurant eröffnet. Bereits 2 Jahre später erhielt das Restaurant den begehrten Stern und hat diesen bis heute gehalten. Von 1994 bis 2005 war Michael Laumen Küchenchef. Er übergab 2005 das Zepter weiter an Raik Zeigner. Sommelier ist Adi König.

Wir haben das Haus seit 1998 nun zum dritten Male (1998/2006/2011) besucht und es hat uns wieder gut gefallen.

Nach einer fast 5 stündigen Fahrt über Autobahn sowie Bundes- und Landstraßen erreichen wir das Hotel Restaurant „Ich weiß ein Haus am See“. Es liegt Idyllisch mitten im Wald und am Ufer des Krakower Sees.

Die recht einfachen Zimmer sind schnell bezogen und wir unternehmen zuerst eine Bootsfahrt (Ruderboot) auf dem See. Bei strahlendem Sonnenschein ein wahres Vergnügen.

Die Sonne spiegelt sich im Wasser des Sees, die beiden mächtigen Eichen lassen etwas Sonne durch und werfen Schatten auf das gemähte Gras. Vier Birken mitten auf der Grasfläche haben bereits eine leichte Herbstfärbung. Bei einem Aperitif (Prosecco mit Holunderblütensirup) lassen wir die Seele baumeln.

Wir hatten eins der sechs Seezimmer, die alle individuell eingerichtet sind und eine umrankte Loggia haben. Die Größe völlig ausreichend, eine Minibar ist nicht vorhanden, die allerdings auch nicht notwendig ist. Wasser (Güstrower Schlossquell) steht im Zimmer bereit und bis zur Theke bzw. Anmeldung ist es nicht weit. Allerdings ist der Preis des Zimmers von 85 € pro Person einschl. Frühstück für die Kategorie doch ein wenig happig.

Zum Essen.

Zur  Auswahl stehen zwei Menus auf der Karte, ein 4-Gang-Menu unter der Überschrift „Unser Menü mit den Klassikern des Hauses für 65 € und ein Feinschmeckermenü zwischen 4 (65 €) bzw. 7 (85 €) Gängen. Für die sehr  moderaten Preise muss man auf einiges verzichten was in anderen Häusern mit einem * mittlerweile zum Standard gehört.

Kein zweites Amuse Bouche, nur eine Sorte Brot sowie keine Petit Fours. Gerade diese haben zum Kaffee allerdings vermisst.  

Wir entschieden uns für das Feinschmeckermenü mit sieben Gängen, für mich mit kleinen Änderungen. (Erster und dritter Gang)

Amuse Bouche.

Eine Cremesuppe von der Knollensellerie in einer kleinen Löwenkopfterrine serviert, schlicht und einfach, sehr sahnig gut gewürzt.

Erster Gang.

Für mich aus dem Klassikmenü. Wachtel im Strudelteig mit kleinem Salat und Trüffelvinaigrette.

Dazu 2009er Riesling von der Schiefer 0.1 l Weingut Ansgar Clüssrath, Mosel-Saar-Ruwer

Die Wachtel zart rosa gegart und eingepackt in einer Farce. Dazu eine kräftige Vinaigrette mit leichtem Trüffelgeschmack.

Für Frau A. aus dem Feinschmeckermenü, Praline von der Entenleber mit Apfel-Ingwerchutney und hausgemachtem Balsamessig. Die drei Entenleberkugeln waren unterschiedlich gewürzt, und zwar mit Raz el Hanout, Masala und Colombo-Curry. Dabei war die Kugel mit Raz el Hanout sehr dominant. Die beiden anderen Gewürze waren sehr zurückhaltend eingesetzt.

Dazu 2010er Gelber Muskateller 01 l vom Weingut Polz, Südsteiermark

Zweiter Gang.

Aus dem Feinschmeckermenü:

Gegrillte Scampi und Jacobsmuscheln auf warmen Chicorre-Rettichsalat.

Scampi und Muschel auf den Punkt gebraten, von der leichten schärfe das Rettichs war allerdings nichts zu spüren.

Dritter Gang

Für mich – Kross gebratener Zander auf Belugalinsen mit geschmolzenen Tomaten und Sauce Saté.

Dazu 2009er Grauburgunder 0.1 l Weingut Dr. Heger, Baden

Der Zander mit schön krosser Haut, innen aber noch saftig. Die Tomaten sehr aromatisch und mit Kräutern gut gewürzt. Die süß-sauren Linsen sowie Sauce Saté (Curry/Kokos Sauce) rundeten den Gang harmonisch ab.

Für Frau A. Steinbutt auf Süßkartoffel-Mangoragout- Venerereis und Thaicurryschaum

Dazu 2010er Sauvignon von der Insel 0.1 l Schloss Rheinhartshausen, Rheingau

Der Steinbutt leicht gebräunt und saftig, die süße des Ragout, die dezente  Schärfe der Sauce bildeten auch einen gelungenen Gang. Dazu noch schwarzen Reis. Das Eis kaum wahrnehmbar.

Cassissorbet

Cremig mit schönem Fruchtgeschmack.

Müritzlamm mit feinen Böhnchen, Kichererbsengemüse und Thymianjus

Dazu 2009er Carmenere Reserva 0.1 l Cono Sur, Chile

Das Fleisch des Rückens rosa gebraten, dazu noch ein Stück vom Filet und eine kleine Lammbratwurst. Die Bohnen noch recht knackig. Die gut gewürzte Sauce rundete den Gang ab.

Kleine Käseauswahl mit Paprikaconfit

Dessert von der Gartenhimbeere

Dazu 2007er Weißherbst Eiswein 5 cl, Weingut Kendermann, Rheinhessen

Ein Gang der nicht voll überzeugte. Für ein * Sternehaus recht schwach.

Danach ein Espresso und ich gönnte mir ein Grappa von Levi.

Adi König, der unaufgeregt den Service leitete, ist auch als Sommelier tätig, unterstütz wird er im Service von seiner Frau Petra König. Völlig ausreichend an diesem Abend. Alle Tische im unteren Bereich des Restaurants mit Blick in den Garten waren besetzt. Die Restaurantgäste waren auch Hotelgäste und wie an den Autokennzeichen zu ersehen aus allen Himmelsrichtungen, auch aus der Schweiz, angereist.

Raik Zeigner, als Chefkoch hat sich an diesem Abend nicht im Restaurant gezeigt.

Die Küche im Haus am See arbeitet mit regionalen Produkten, bietet dabei eine  klassisch französische Küche. Dabei werden auch Gewürze aus dem Orient und Asien dezent eingesetzt.

Wir machen jedenfalls, wenn es wieder in Richtung Osten zu Verwandtschaftsbesuchen geht, einen Abstecher nach Krakow am See in das  „Haus am See“.  Eine  Adresse an der ein Gourmet nicht  einfach nicht vorbeifahren sollte.

 

Novalis Burghotel Hardenberg

Novalis

Novalis

Zum Restaurant Burghotel Nörten Hardenberg haben wir ein besonderes Verhältnis. 1978 war es unsere erste Anlaufstation in Sachen Feinschmeckerei. Völlig Ahnungslos in diesen Dingen, haben wir hier die ersten Schritte in Richtung Gourmet unternommen. Hausherr war damals Helmut Ammann. Gern erinnern wir uns noch an den italienischen Oberkellner. Quito ?? so ähnlich sein Name, half uns über die eine oder andere Schwierigkeit hinweg. (Hummer, Bestecke etc.) Schwierigkeiten, über die man heute nur noch schmunzeln kann. Nach dem  Ammann nach Hannover ging, waren wir nur noch ein oder zweimal in Hardenberg.

Bedingt durch einen beruflichen Termin stand jetzt endlich ein Besuch im Burghotel Hardenberg an.

Ein Fazit vorweg: Der nächste Besuch wird nicht lange auf sich warten.

Küchendirektorin ist heute Katja Burgwinkel. Weit weg von der Molekularküche legt Sie besonderen Wert auf regionale Produkte.  Ausnahmen bestätigen auch hier die Aussage.

Der Innenraum hat sich kaum verändert in den Jahren. Geprägt wird der Raum durch die Holzdecke, der Holzverkleidung sowie der Tapete an den Wänden. Die Fenster lassen den Blick frei auf Terrasse und Reitplatz.

Wir hatten reserviert und wurden von einer jungen Dame zum Tisch begleitet. Unseren alkoholfreien Aperitif, Holunderblütensirup und Orange mit alkoholfreien Sekt aufgegossen,  hatten wir bereits in der Hotelhalle eingenommen.

Aus dem Graf Hardenberg Menü und  a la Carte Gerichten stellten wir unser vier Gänge Menü zusammen.

Neben dem Graf Hardenberg Menü zu 65 € wird noch das 8 Gänge Menü Sophien zu 85 € sowie das 6 Gang Menü Novalis Diner angeboten. Dies kostet ebenfalls 85 €, mit korrespondierenden Weinen 120 €.

Als erstes Amuse Bouche wurde  auf einer Schiefertafel ein Gurkengratinée mit Jogurt-Dill Espuma sowie  Thunfisch im Sesammantel auf einem Löffel serviert.  Beides schmackhaft, leider hatte das Gratinée zu große und grobe Eiskristalle. Dazu auf Kartoffel basierende Brötchen  mit Lavendelhonigcreme, Paprikacreme und Butter.

Nach einer angenehmen Wartezeit das zweite Amuse Bouche.

Loup de mer auf Zitronenrisotto und Tomaten-Bohnencreme.

Von der Größe her fast schon ein zusätzlicher Gang. Der Fisch auf der Hautseite kross gebraten, innen aber noch saftig, das Risotto schön säuerlich aber etwas zu fest. Die Bohnen gut gewürzt mit einen leichten „Biss“.

Nach ca. 20 Minuten dann der erste Gang.

Hummer mit Jakobsmuschel – Mango und Papaya.

Auf einem länglichen Teller war von links nach rechts angeordnet. Hummerterrine, dann Hummer mit seiner Sauce sowie gebratene Jakobsmuschel. Mango und Papaya brachten eine gewisse Süße an das Gericht. Das Petersilienpüree, als Strich auf den Teller gestrichen, kam leider nicht zur Geltung. Es war Dekoration und kein Geschmacksträger.

Danach Creme von geschmorten Kopfsalatherzen und Tatar vom geräucherten Saibling.

Sehr sahnehaltig, gut gewürzt. Das Saiblingstatar mit sehr dezentem Rauchton.

Rehrücken im Sauerteig mit Himbeer-Essig-Sabayon Steinpilzen und grüner Spargel

Der Rehrücken, wahrscheinlich aus eigener Jagd,  war optimal gegart. Festes Fleisch, durch und durch zart rosa gebraten, zerging er aber fast auf der Zunge, schöner Wildgeschmack. Das Sabayon mit seinem leicht säuerlichen Geschmack passte ausgezeichnet zum Wild. Laut Karte sollten Pfifferlinge dazu serviert werden, da aber Steinpilze im Vorgespräch angeboten wurden, haben wir uns für diese entschieden.

Zum Abschluss dann Hardenberg Kirschtörtchen mit Kaffee Eis. Der schwächste Punkt im Menü.

Dazu je ein Glas Weissburgunder bzw. Spätburgunder aus Baden.

01 Novalis - Amuse Bouche
01 Novalis – Amuse Bouche

Amuse Bouche

02 Novalis-Meerwolf
02 Novalis-Meerwolf

Amuse Bouche

03 Novalis-Jacobsmuschel

03 Novalis-Jacobsmuschel

 Hummer mit Jakobsmuschel – Mango und Papaya
 
04 Novalis-Suppe

04 Novalis-Suppe

Creme von geschmorten Kopfsalatherzen und Tatar vom geräucherten Saibling

 

05 Novalis - Reh
05 Novalis – Reh

Rehrücken im Sauerteig mit Himbeer-Essig-Sabayon Steinpilzen und grüner Spargel.

06 Novalis - Dessert

06 Novalis - Dessert

Hardenberg Kirschtörtchen mit Kaffee Eis

 Speisekarte siehe hier.
 

Cap Polonia – Rolin Pinneberg

Cap Polonia – Rolin Pinneberg

Bei unserer Radtour in Richtung Norden wurde am dritten Tag im Hotel Cap Polonia in Pinneberg übernachtet und auch das Abendessen eingenommen. Mit der großen Gruppe (30 Personen) wurde in einem separaten Raum  gespeist. Die runden Tische, mit weißen Tischdecken eingedeckt, waren sehr schön dekoriert ohne überfrachtet zu wirken. Bereits vorher hatten wir uns auf ein Menü verständigt.

Die Bedienung, bestehend aus jungen Damen und Herren, nahmen die Getränke, überwiegend nicht alkoholisch,  auf und diese wurden dann auch recht flott serviert, auch die Temperaturen der Getränke stimmten.

Nach einem Amuse Bouche wurde der erste Gang serviert.

 

Erbsencremsuppe mit Kräutern

Erbsencremsuppe mit Kräutern

Eine Erbsencremesuppe mit Kräutern.  Sehr schön abgeschmeckt, mit kleinen Fleischbällchen, die Kräuter nicht dominierend.

 

Poularde mit Kohlrabi

Poularde mit Kohlrabi

 Nach einer wohltuenden Pause dann der Hauptgang.

Poulardenbrust mit Kohlrabi und Kartoffelpüree. Die Brust auf der Haut kross gebraten und schön saftig. Häufig wird ja gerade Poulardenbrust recht trocken serviert, hier allerdings nicht. Die Kohlrabiwürfel, in Sahne gegart, al dente serviert mit einer leichten braunen Sahnesauce. Das Püree schön schlotzig und leicht.

 Ich bestellte mir noch ein  Limonen- Joghurtmousse.

Zitronenschaum

Zitronenschaum

Im Glas serviert mit Kompott von Blaubeeren und Vanille. Ein sehr leichtes Dessert zum Abschluss. Mit 8 € war lediglich der Preis ziemlich happig.

Insgesamt ein stimmiges Abendessen im Cap Polonia.

 Besucht am 08.08.2011 (abends)

Grossfeld Gastraum der Sinne

Grossfeld Gastraum der Sinne

Innenhof

Innenhof

Wer in einem Dorf mit 2500 Einwohnern ein Restaurant mit gehobener Küche eröffnet und betreibt muss entweder ein wenig verrückt  oder von seinem Können überzeugt sein. Auch wenn die Großstadt Frankfurt/Main im Rücken ist, wird  immer ein wirtschaftliches Restrisiko bleiben. Grossfeld, der bei Schubeck gelernt und hier sowie u.a. im Tantris  gearbeitet hat, bietet eine Küche mit Zutaten aus der Region an. Diese werden zu außergewöhnlichen Kreationen und auf  höchstem Niveau zubereitet und serviert.

Neben der Speisekarte wird das Tagesmenü auf einer großen Schiefertafel angeboten.

Durch den Rosengarten betritt durch die weit geöffneten Fenstertüren den Gastraum. Der hohe Raum des Fachwerkgebäudes wird durch sichtbare Holzbalken und weißen Gefachen abgeschlossen. An den Wänden ist rot die dominierende Farbe.  Die schwarze Schiefertafel wirkt auf der Wand wie ein Gemälde.

An den weiß eingedeckten Tischen ist Platz für ca. 30 bis 35 Personen. Der Gesamteindruck des Gastraumes macht Spaß auf das Kommende.

Bei noch angenehmen Wetter, da sollte sich im Laufe des Abends ändern, nehme ich Platz im Rosengarten. Da ich mit dem Auto unterwegs bin und noch einige Kilometer fahren muss, verzichte ich auf Alkohol. Als Aperitif wird mir ein sehr fruchtiger und wohlschmeckender Cocktail serviert, zum Essen trinke ich „stilles Wasser“.

Im Service arbeiten an diesem Abend ein junger Sommelier und Frau Stifanka Kurbasa, die Lebensgefährtin von Grossfeld. Beiden macht die Arbeit anscheinend sehr viel Spaß und beraten sehr kompetent.

Verschiedene Sorten Brot und Salzbutter stehen schnell auf dem Tisch. Nach dem Studium der Speisekarte entscheide ich mich für ein Viergang-Menü.

 

Vogelsberger Steinpilze  mit Lauch-Nudelblatt-Wachtelei

Maishähnchen-Tomate-Kapern-Reisnudeln

Creme Brulee vom Ziegenkäse mit Zwetschge

Pfirsich und Himbeere

 

Amuse Bouche

Amuse Bouche

Amuse Bouche

Als Gruß aus der Küche drei Kleinigkeiten. Gurkensorbet mit Wasabi. Ein cremiges Sorbet, Wasabi bringt eine leichte Schärfe ins Spiel. Sahne Jogurtmousse mit einer Gurkengelantine. Die Mousse sehr leicht und die Gelantine nicht gummiartig. Ein völlig anderer Geschmack dann beim  Zitrussalat mit Flusskrebs. Beim Zirtussalat erahnte man an den Gewürzen bereits das kommende Weihnachtsfest.

Alle Texturen und Geschmacksrichtungen waren beim Gruß aus der Küche vorhanden. Ein gelungener Auftakt.

 

Lasagne von Steinpilzen

Lasagne von Steinpilzen

Vogelsberger Steinpilze  mit Lauch-Nudelblatt-Wachtelei

Die ersten Steinpilze des jahres aus dem nahen Vogelsberg. Kurz gebraten und zusammen mit sehr dünnen Nudelblättern als Lasagne aufgebaut. Der frische Lauch brachte eine Gewisse schärfe und Biss an das Gericht. Umgossen wurde das ganze am Tisch mit einer sehr schmackhaften Steinpilz-Sahne Suppe. Ein Wachtel-Spiegelei krönte das Ganze.

 

Maishähnchen

Maishähnchen

Maishähnchen-Tomate-Kapern-Reisnudeln

Das Fleisch einem Bressehuhn fast ebenbürtig. Das saftige Brustfleisch in dünne Scheiben geschnitten, das Keulenfleisch in Strudelteig eingepackt, dazu die in Streifen geschnittene  krosse Haut. Die reisnudeln mit den Tomaten als Risotto gegart passte mit seiner leichten Säure perfekt zum zarten Fleisch. Säure brachten auch die Kapern an das Gericht. Ein leichter und wohlschmeckender Gang,

 

Ziegenkäse
Ziegenkäse

Crème brûlée  vom Ziegenkäse mit Zwetschge

Man macht ja mittlerweile fast aus jedem Produkt eine Crème brûlée. Hier passten der leichte Käse und die knackige Süße hervorragend zusammen. Eine gewisse Säure brachte der Zwetschgenkompott.

 

Dessert

Dessert

Pfirsich und Himbeere

Knackig süßer Pfirsich, die Himbeeren mit Vanillecreme gefüllt. Ist bestimmt eine „böse“ Arbeit. Dazu Eis von weißer Schokolade auf Pistazien und ein Tortenstück von der weißen Schokolade. Leider waren die Tupfer von der Pralinencreme viel zu wenig. Das wenige aber sehr lecker.

Zum Abschluss zum Espresso und den köstlichen Pralinen, hergestellt von Stifanka Kurbasa, dann doch noch ein kleiner Schluck Alkohol. Einer „Wilden Marille“ konnte ich nicht wiederstehen.

Ein gelungener Abend. 

Gastraum der Sinne

Gastraum der Sinne

Schuhbeck im Herbsthäuschen Kassel

18.59 Uhr Freitagabend 27.08.10 in der Ausflugsgaststätte „Herbsthäuschen“ im Naturpark Habichtswald oberhalb von Kassel warten ca. 100 Gäste auf Alfons Schuhbeck. Dann um 19.00 Uhr der große Knall. Schuhbeck kommt nicht. Er ist laut seiner Mannschaft in Hamburg bei Dreharbeiten aufgehalten worden. Natürlich ist die Enttäuschung bei allen groß. Nicht so sehr das Essen war  Grund ins Herbsthäuschen zu gehen, sondern die persönliche Anwesenheit von Schuhbeck hat die meisten ist die Gaststätte gelockt.

Die Chefin des Hauses rettet die Situation. Sie verpflichtet sich 2/3 des bezahlten Preises zu erstatten.  Trotz allen war bei vielen die gute Stimmung verloren gegangen.

Das Menü kann man wie folgt aufteilen. Die beiden ersten Gänge „kann man vergessen“, die beiden anderen „es ging so“. Kein Ruhmesblatt für Schuhbeck und seiner Mannschaft. Auch bin ich mir sicher,auch bei Anwesenheit von Schuhbeck, wäre das Essen nicht besser gewesen. 

Die Gaststätte

Die Gaststätte

Amuse bouche

Amuse bouche

Schuhbecks Fischkomposition

Schuhbecks Fischkomposition

 Schuhbecks Fischkomposition: Früchte des Meeres auf einem Potpourri von Gemüse.

Schuhbecks getrüffeltes Nudelgangerl

Schuhbecks getrüffeltes Nudelgangerl

Schubecks gertrüffeltes Nudelgangerl mit a bisserl Gemüse auf Trüffelschaum

Kalbsfilet

Kalbsfilet

Kalbsfilet im Ganzen gebraten, Serranoschinkenmantel, mit Püree von jungen Erbsen, siebenerlei Pfeffersauce und Brezenknödel

Dessertvariation

Dessertvariation

Tiramisutörtchen mit Amarena-Espuma, Schwarzwälder-Kirscheis.

Erfurt – Alboth’s Restaurant

Vom zentralen Stadtplatz „Anger“ sowie von der Krämerbrücke sind es jeweils ca. 200 m bis Alboth’s Restaurant in der Futterstraße. Lt. Restaurant –Rangliste Thüringen liegt das Restaurant auf Platz  drei. 16 Punkte im Gault Millau, 1.5 FF im Feinschmecker, aber kein Stern, machen neugierig.

Im Gault Millau 2011 wird Alboth Aufsteiger des Jahres und erhält 17 Punkte.

Wir hatten selbstverständlich  vorher reserviert und werden freundlich Empfangen und zum Tisch begleitet. Ein roter Teppichboden. dunkle Holzbalken und gelb-beige Stoffe auf Bänken, Stühlen und an Wänden bieten einen gediegenen Rahmen. Während draußen eine unangenehme Schwüle herrscht, ist es im Restaurant angenehm kühl. Als Aperitif wird ein Glas Champagner sowie ein Prosecco mit Pfirsichlikör bestellt. Leider werden die Gläser nicht am Tisch gefüllt und auch der Name  des Champagner wird nicht .genannt wird. Kleine Brötchen, zweierlei Mousse, einmal mit Kräutern sowie Tomate und Salzbutter stehen schnell auf dem Tisch.

Nach einer angenehmen Wartezeit erscheint Chef Claus Alboth selbst am Tisch und erläutere sein zusätzliches Menü. Auf der Karte selbst stehen drei Menüs. Das Menü 1 mit 7 Gängen für 87 €, ein „Menü Thüringen“ mit  5 Gängen für 67 € sowie ein vegetarisches Menü mit 4 Gängen  für 49 €. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass man aus allen Menübestandteilen sein eigenes Menü zusammenstellen kann.

Nach kurzer Diskussion entscheiden wir uns für das vorgeschlagene Menü mit einem zusätzlichen Gang aus der Karte.

Das Menü:

Amuse Bouche

Carpaccio vom Steinbutt mit Thunfisch und Lachs

Tomatenconsommé mit weißem Tomatenschaum

Mit Blutwurst gefüllte Taubenbrust bzw.

Loup de mer auf Pulpograupen

Allerlei vom Kaninchen

Dessertvariationen.

Fazit: Ein Abend ohne große Höhepunkte. aber auch ohne große Fehler. Das Menü sowie die Getränke passten sich dem gediegenen Ambiente  an.

Frau Hüller als Sommelière geleitete uns souverän durch den Abend.

 

Alboth's Restaurant

Alboth's Restaurant

Amuse Bouche

Amuse Bouche

Im Glas Schaum vom Ochsenschwanz mit Trüffel

Terrine vom Ochsenschwanz im Lardomantel

Ragout im Strudelteig

Gute handwerkliche Zubereitung

Steinbutt - Lachs - Thunfisch

Steinbutt - Lachs - Thunfisch

Tomate

Tomate

Tomatenconsommé mit weißem Tomatenschaum

 Eine gute Rinderconsommé als Grundlage, aber wenig Tomatengeschmack. Der Schaum dagegen mit  einem wunderbaren Tomatengeschmack.

Loup de mer

Loup de mer

Taube - Blutwurst

Taube - Blutwurst

Mit Blutwurst gefüllte Taubenbrust ,

dazu Steinpilze und Traubensauce. Diesen Gang hatte ich zusätzlich in das Menü bestellt. Die Brust als Roulade gefüllt mit Blutwurst. Hier dominierten eindeutig die Blutwurst und die Gewürze.  Die gebratenen Steinpilze und die Sauce waren passende Begleiter. Es wäre sicher besser  gewesen, diesen Gang als Hauptgang zu servieren.  Der nachfolgende Kaninchengang konnte da leider in der Mächtigkeit nicht mehr mithalten.

Kaninchen

Kaninchen

Sorbet

Sorbet

Dessert

Dessert

Orangentiramisu, Schokoladenbrownie, Prinzregententorte, Gelbe Grütze mit Johannisbeercatalana,  Tonkabohnen Panna Cotta, Tamarilloeis, Pfirsicheis, Pralineneis

 

Restaurant

Restaurant

Das Weinmenü 24,00 € ohne Aperitif- sehr günstig

Champagner Alfred Gratien, Brut Classique

Likör vom Weinbergpfirsich aus Thüringen

mit Prosecco

2009     Weißburgunder Q.b.A.

Karsdorfer Hohe Gräte

Weingut Lützkendorf

Bad Kösen, Saale-Unstrut

2008     Cabernet Sauvignon Rosé

“Santa Digna”

Migel Torres, Curicó

Chile

2007     Rapitalà, „Grand Cru“, IGT

Tenuta Rapitalà, Camporeale

Sizilien, Italien

2006     Spätburgunder „Kalkgestein“

Weingut Friedrich Becker

Schweigen, Pfalz

2007     Savigny les Beaune

Appellation Premier Cru Contrôlée

Joseph Drouhin, Beaune

Burgund, Frankreich

Sacchetto Rosé

Spumante Brut DOC

Spumantizzato de Cantina Sacchetti      Trebaseleghe, Italien

Kaisersaal Gastronomie- & Veranstaltungs GmbH
Alboth’s Restaurant im Kaisersaal
Futterstraße 15/16
99084 Erfurt

Telefon: 0361/56 88 207
Telefax: 0361/56 88 181
Mail:    info@alboths.de

http://www.alboths.de/

Ristorante – IL Teatro – Kassel

 

Oberste Gasse 9,  34117 Kassel

Fon: 0561-287 26 75, Fax: 0561-26463

E- Mail: kontakt@ilteatro-kassel.de

http://www.ilteatro-kassel.de/

Seeteufel mit Pfifferlingen

Seeteufel mit Pfifferlingen

Lammkotelett vom Grill

Lammkotelett vom Grill

Feigen mit Eis

Feigen mit Eis