alwisgenussreisen

Genuss, Kochen, Reisen und mehr

Sonnenaufgang

Wunderschöner Sonnenaufgang  um 08.12 Uhr. Für uns heißt es wieder einmal  Abschied  nehmen von der Insel.

20161228_085010

 

Zum Abschied

Zum Abschied

Gran  Duque de Alba

20161227_195933

 

Weihnachten 2016

20161223_102430.jpg

Ein frohes Weihnachtsfest (trotz allen Problemen dieser Welt) an alle meine Freunde und Bekannten. Wir sollten auch weiterhin für  unsere Ideale  eintreten und dafür  kämpfen.  Wir  sollten das Feld  nicht den  ewig gestrigen überlassen. Treten wir  ein für Frieden in Freiheit in  dieser  komplizierten  Welt.

Rotwein Glas

20161218_210416.jpg

Tatort Hotel Ifa Faro  in Maspalomas.  Zum Abendessen wird der abgebildete Rotwein  bestellt.  Der Service  schenkt den Wein in  das linke  Glas  ein. Der Wein  schmeckt   nach  nichts. Auf meine  Bitte  hin wird der Wein  in das rechte  Glas  eingeschenkt.  Siehe  da, der Wein schmeckt,man hat  das Gefühl  einen völlig  anderen  Wein  zu  trinken.

 

Slow Food Magazin

Gesehen im Slow Food Magazin 6/2016

2016-06-slow-food-magazin

2016 Normandie Impressionen

Fahrt vom 28.Okt. – 01. Nov. 2016 anl. der 26.Foire à l‘ Andouille de Vire

01-santa-caterina-honfleur

Santa Catharina – Honfleur

JENOPTIK DIGITAL CAMERA

Honfleur – Hafen

02-uhrenturm

Uhrenturm – Vire

dsc00671

Messestand

dsc00683

dsc00690

Abendessen im Vrai Normand. Dank an Service und Küche.

dsc00692

dsc00718

Wer an Europa zweifelt, sollte Soldatenfriedhöfe besuchen.

01-mont

dsc00748

dsc00771

Le MontSaintMichel

 

 

 

Genussführer-Gaststätte Hack

Der Genussführer „Slow Food“ 2017/18 ist erschienen. Zum ersten Mal verzeichnet ist der Gasthof  Hack in Borken-Kerstenhausen.

2017-genussfuher-gaststatte-hack

Genussführer-Humburgs Eck

Der Genussführer „Slow Food“ 2017/18 ist erschienen. Zum ersten Mal verzeichnet ist die Gaststätte  „Humburgs Eck“ in Baunatal- Großenritte.

2017-genussfuher-humburgs-eck

2016 Voit-Kassel

12-kuche

Seit meinem letzten Besuch hat sich im Restaurant Voit doch einiges geändert. Die gesamte Servicebrigade ist ausgetauscht worden. An diesem Samstagabend waren drei Personen im Service tätig. Diese drei arbeiteten ruhig und professionell. In Erfahrung bringen konnte ich, dass eine der jungen Damen unter anderen in der Sonne in Frankenberg gearbeitet hat. Auch in der Küche gab es Veränderungen. Neu im Team ist Mike Kraft. Dieser hat seine Lehre im Egener Hof am Tegernsee absolviert, anschließend in der Ente in Wiesbaden gearbeitet und ist dann in die elterliche Gaststätte zurückgekehrt. Hier im dörflichen Milieu ist ihm die kulinarische Welt anscheinend doch zu eng geworden. Mit seinen Erfahrungen in den Sterne Küchen kann er  auf alle Fälle ein Gewinn für Sven Wolf sein.

Wir beginnen den Abend mit einen Champagne Aperitif und entscheiden uns dann für das Menü. Es wird betitelt als“ Einmal alles“. Dies bedeutet dreimal Wasser, dreimal Weide, einmal süß und kostet 89 € pro Person. Kurz vor dem Dessert wird dann auch noch der angebotene Käsegang nachbestellt.

Zum Aperitif werden dünne selbstgebackene Brotscheiben mit zweierlei Dipp serviert. Quark mit Kräutern und ein Süßkartoffeldipp werden den gesamten Abend nachgereicht. Als Amuse Bouche wurde Adlerfisch in einen wohl schmeckend Sud mit Paprika und Artischocken serviert.

Die Speisefolge war wohl durchdacht und „Weide“ und „Wasser“ wechselten sich ab. Erfreulich ist das auch regionale Produkte verwendet werden. So zum Beispiel das Gemüse oder das Fleisch, welches vom Eschenhof, ein Bio-Betrieb, der in der Nähe von Zierenberg angesiedelt ist, stammt.

Fleisch und Fisch waren auf den Punkt gegart und das Gemüse hatte noch einen angenehmen Biss. Besonders erwähnen möchte ich den Zwischengang. Pulpo, Bohne, Dörrtomate, Sauce Nero. Der Pulpo hatte durch das Kochen einen angenehmen Biss und durch das nachbraten ein angenehmes Röstaroma. Sehr gut gereift der nachbestellte Käsegang. Man beschränkt sich hier, wohlweislich auf die wahrscheinlich geringe Nachfrage, auf zwei Käsesorten. Camembert de Normandie sowie ein geaschter Ziegenkäse mit Feige wurden serviert. Beide Käse hatten einen optimalen Reifegrad. Beim Dessert hätte ich mir zur sehr süßen Nektarine einen kräftigeren Kontrast in Form eines etwas säuerlichen Sorbets gewünscht.

Bei der Weinauswahl blieben wir in Deutschland zuerst ein Mosel Weißburgunder vom Weingut Thanisch, danach ein Riesling Spätlese vom Weingut Manz/Pfalz und vom Weingut Philipp Kuhn/Pfalz den Rotwein Incognito. Alle Weine hatten eine optimale Trinktemperatur. Der Abschluss dann mit Espresso und einer Vogelbeere von der Brennerei Lantenhammer.

Fazit: Sven Wolf ist auf dem richtigen Weg. Er ist nach unserer Auffassung eindeutig die Nummer zwei in Kassel und der Sprung auf das oberste Podest ist relativ nahe. Das hängt auch damit zusammen, wie es im nächsten Jahr mit dem Restaurant Park Schönfeld weitergeht.

01-brot

Brot mit zweierlei Dipp

02-amuse-bouche

Amuse Bouche – Adlerfisch/Paprika/Artischocke/Sud

03-tatar

Tatar vom Eschhof-Rind Bio/Avocado/brauner Champignon.

04-thunfisch

Thunfisch/Rote Bete/grüner Sud/Granny Smith

05-sellerie

Sellerie flüssig/Oldenburger Freiland-Ente/Birne

06-pulpo

Pulpo/Bohne/Dörrtomate/Sauce Nero

07-sorbet

Sorbet/ Sanddorn/Erdbeere

08-kabejau

Island Kabeljau/Tortellini/Karotte/Flusskrebs

09-rinderfilet

Rinderfilet/Spinat/Piemonteser Haselnuss/rote Zwiebel

10-kaese

Camembert de Normandie/geaschter Ziegenkäse/Feige

11-dessert

 

Nektarine/Tahiti-Vanille/Keks

 

2016 Essigbrätlein-Nürnberg

Regional-Saisonal- Nachhaltig

Wir sind wieder einmal in Nürnberg. Natürlich geht es auch an diesem Tag wieder in das Essigbrätlein. Nachdem wir in den vergangenen Jahren die Küche von Andree Köthe und Yves Ollech mittags erleben durften, haben wir diesmal abends einen Tisch reserviert.

Es ist immer wieder für uns eine besondere Freude, wenn wir um die Ecke am Weinmarkt den Eingang des Restaurants sehen. Ein kurzes ziehen an der Glocke und wir werden vom Service recht herzlich begrüßt. Die Speisekarte mit der heutigen Menüfolge liegt bereits auf dem Tisch, ohne Preisangabe, allerdings weiß wahrscheinlich jeder, der hier einen Tisch reserviert, in welchem Preisgefüge der Menüpreis liegt. Zum Aperitif ein Glas Champagner und dann beginnt die Einstimmung mit einer kleinen Löffelparade. Bereits hier merkt man was die beiden Chefköche aus den verschiedensten Gemüsesorten geschmacklich herausholen können. Natürlich wird auch das selbstgebackene Brot mit der grünen Bohnenbutter serviert. Wir entscheiden uns das „volle Programm“ zu nehmen und bereuen unsere Entscheidung nicht.

Was man aus frischem regionalem und saisonalem Gemüse herauskitzeln kann, zeigt die Küche dann eindrucksvoll. Häufig wird eine einzige Gemüsesorte in den verschiedensten Zuständen und Geschmacksrichtungen serviert. Diesmal war es zum Beispiel ein Kohlrabi. Hier wird von der Wurzel bis zum Blatt alles bearbeitet. Ob kalt, warm, cremig oder bissfest, das Gemüse hatte einen tollen Geschmack.

Etwas irritiert waren wir dann beim Gang „Garnelen mit Lauch“. Verlässt man hier die Regionalität oder gibt es neue Lieferwege. Es wäre schon interessant zu erfahren, ob meine Überlegungen, dass die Garnelen aus bayrischer Zucht stammen, richtig sind.

Bekannt ist, dass das Lammfleisch aus Bayern kommt. Nach Auskunft von Andree Köthe liefert das Poltinger Lamm gleichbleibende Qualität. Das Fleisch aus der Hüfte war optimal gegart, dazu gab es Saubohnen, Pistazien und eine Kopfsalatssauce. Die Schokoladentafeln garniert mit frischen Obst und Nüssen bildeten wieder einmal den Abschluss eines zwei Sterne würdigen Menüs.

Fazit: Wir besuchen das Essigbrätlein ja schon seit einigen Jahren. Die Küche hat sich in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt. Man kann aber auch nachvollziehen, dass sich die kulinarischen Geister an dieser Küche scheiden. Unvorbereitet sollte man die Küche von Andree Köthe und Yves Ollech nicht aufsuchen. Die unterschiedlichsten Aromen bei Gemüse, Fleisch und Fisch werden in eindrucksvollster Weise herausgearbeitet. Regional, saisonal und Nachhaltigkeit, sind die Schlagworte für die Küche von Andree Köthe und Yves Ollech. Sie zeigen, dass Spitzenküche auch ohne Luxusprodukte wie Kaviar oder Hummer serviert werden kann. Das Serviceteam um Ivan Jakir arbeitet ruhig und professionell. Die vorgeschlagenen Weine ergänzen eindrucksvoll die Menüfolge.

02-essigbratlein

Eingang

02a-amuse-bouche

Amuse Bouche

06-saibling-mit-kamille

Saibling mit Kamille

07-kohlrabi

Kohlrabi

08-gurke-mit-erbse

Gurke mit Erbsen

09-spinat-mit-zwiebel

Spinat mit Zwiebeln

10-garnelen-mit-lauch

Garnelen mit Lauch

11-lamm-mit-saubohnen

Lamm mit Saubohnen

12a-himbeeren-mit-paprika

Himbeeren mit Paprika

13-schokolade

Schokplade