Voit-Kassel

Erfreulich, im neuen Gault Millau Restaurant Guide 2021 wird das Restaurant Voit, Kassel von 15 auf 16 Punkte hochgestuft. Gratulation an Sven Wolf und seiner Mannschaft.

Fenchel-Poularde 26.11.2020

Da man ja leider zurzeit nicht mehr auswärts essen gehen kann, muss man halt zu Hause kreativ werden.
Zum Auftakt Bruschetta.

Fenchelcremsuppe
Die Zwiebel sehr fein würfeln. Die Fenchelknolle putzen, beschädigte Außenblätter entfernen, die Knolle senkrecht halbieren. Von einer Hälfte senkrecht mit dem Gemüsehobel feine Scheibchen abhobeln und beiseitelegen. Den Fenchel klein würfeln.
Fenchel in Olivenöl in einer Kasserolle andünsten. Auch klein gewürfelte Kartoffel zufügen und mit dünsten. Mit Noilly Prat und Pastis ablöschen. Mit Brühe (oder Wasser)  auffüllen, salzen, pfeffern und zugedeckt 30 Minuten alles vollkommen weich dünsten.  Danach Sahne zufügen, einkochen lassen  und alles mit dem Pürierstab glatt mixen. Wer will kann die Masse durch ein Sieb streichen. Abschmecken und evtl. nachwürzen. Ich habe etwas Piment d’Espelette und einen Spritzer Zitronensaft hinzugefügt
Die Suppe vor dem Servieren nochmals aufschäumen, in tiefe Teller oder Suppentassen verteilen.

Maispoularde
Eingekauft in der Markthalle zu Kassel mit Haut und Knochen. Zu Hause wurden die Knochen ausgelöst und mit Wurzelgemüse, Weißwein und Wasser ein Fond hergestellt.
Von der Brust wurde das Filet ausgelöst und als Beilage für die Fenchelsuppe verwendet.
Die Brust wurde mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Curry und einer Prise  Piment d’Espelette mariniert. Zuerst auf der Hautseite angebraten und  anschließend auf der Fleischseite und danach für ca. 10 Min. im Ofen fertig gestellt.
Die Karotten kamen für 7 Min. in den Dampfgarer und wurden dann karamellisiert.  
Aus Weißwein, Sahne und Hühnerfond sowie Gewürzen wurde eine schmackhafte Sauce hergestellt.
Dazu ein klassisches Kartoffelgratin.
Als Dessert ein Törtchen von Mousse au Chocolat.
Eingekauft bei der http://www.pralinenwerkstatt.de/ von Thomes Ernst.

Gänseessen am 14.11.2020

Da man ja  nichts wegwerfen sollte, habe ich aus den Resten der Ente noch eine leckere Consommé gekocht Eine Zwiebel halbieren und in einer Pfanne ohne Fett dunkel anrösten. Die Entenkarkasse klein hacken, anrösten, die Zwiebeln beigeben, gut anbraten, klein geschnittene Gemüse und Tomatenmark hinzufügen. Mit Weißwein ablöschen, Geflügelfond und so viel Wasser hinzufügen bis die Karkassen bedeckt sind, aufkochen lassen und Gewürze beigeben. Das Ganze ca. 3 Stunden bei niedriger Hitze ziehen lassen. Entenfond durch ein Sieb passieren und auskühlen lassen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. Anschließend das Fett abschöpfen. Zwei Eiweiße mit dem Schneebesen in den abgekühlten Entenfond einrühren, bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei öfters umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze vorsichtig durch ein Tuch passieren und servieren.


Gans
Füllung: Fenchelsalami, Parmaschinken, Mortadella und gekochten Schinken in kleine Würfel schneiden. Oliven und getrocknete Tomaten klein hacken. Diese Zutaten mit dem Schweinehack mischen. Mit Eiern, den eingeweichten Brötchen sowie den gehobelten Parmesankäse wird alles vermengt. Gewürzt wird mit kleingehacktem Rosmarin sowie Thymian. Vorsicht mit Salz.
Bei der Gans das innenliegende Fett entfernen, innen und außen sauber waschen und mit Küchenkrepp trockenreiben. Mit Salz, Pfeffer sowie gerebeltem Majoran von innen würzen. Mit dem vorbereiteten Hackfleisch füllen und zunähen. Die Gans wird außen nur wenig gesalzen und gepfeffert. Einen Bräter ca. 2 cm mit Wasser füllen, in den Ofen stellen und diesen auf 220° vorheizen. Die vorbereitete Gans mit der Brust nach unten in den Bräter legen und ca. 1 Stunde braten. Nach dieser Zeit die Gans aus dem Ofen nehmen, mit Paprika und geregeltem Majoran würzen und auf ein Ofengitter setzen. Den Bräter darunter stellen und die Temperatur auf 180° herunterschalten und ca. 3 Stunden garen. Nach dieser Zeit die Garprobe machen und die Temperatur auf 100° herunter stellen. Nach einer weiteren halben Stunde die Gans tranchieren.

Mit Salzkartoffeln, Porree Gemüse und einer Sauce bestehend aus Gänsefond und Rotwein servieren.
 
Käse

Trattoria Toscana 27.10.2020

Kurz vor dem Teil-Lockdown noch ein Besuch in der Trattoria in Niedenstein. Wir sind ja fast Stammgäste hier und können die servierten Speisen sehr gut einordnen. Ali Noori wird immer besser. Sehr gut die Gerichte mit afghanischen Hintergrund.

Aubergine mit Tomatensauce
Pulpo, wunderbar weich serviert.
Okra Schoten und bunte Linsen mit Aprikose.
Lammschulter, Afghanischer Reis, Lammsauce mit Granatapfel.
Pinienkerneis

Sonntagsmenü 08.11.2020

Entenleber auf Toast
Ente ca. 2.3 kg, 20 Min. bei 220° und anschließen 120 Min. bei 180° gebraten. Dazu Porreegemüse, Salzkartoffeln und Sauce gezogen aus Entenknochen, Wurzelgemüse, Rotwein und Gemüsefond.
Apfelkuchen

Sonntagsmenü 01.11.2020

Ravioli gefüllt mit Büffel Mozzarella, Steinpilzsauce, Tomate
Ochsenbacke, 90 Min. bei 140° gegart, anschließend ca. 4 Std. bei 80°, Süßkartoffelpüree, wilder Brokkoli, Sauce mit Schokolade verfeinert.
Käse: Schaf, Ziege, Kuh
Apfeltarte: Blätterteig, Goldparmäne, Lavendelhonig, Rosmarin, Butter

Reise nach Vire Normandie 3. Tag

Das Frühstück wird eingenommen im Café Le Central, 13 Place du 6 Juin 1944. Wie in Vire üblich mit großem Topf Café au lait sowie Croissant und Pain au Chocolat.
Danach geht es in Richtung Granville. Ich nehme die D524 in Richtung Villedieu-les-Poêles und anschließend die D924 nach Granville. Hier besuche ich unsere Freundin Ginette. Nach dem Tod von Andre hat Ginette Vire leider verlassen und wohnt nun in einem Vorort von Granville. Nach einer kurzen Stippvisite in ihrer Wohnung fahren wir nach Granville um hier zu Mittag Zuspeisen. Im Restaurant La Citadelle wird eine „Le plateau de fruits de mer avec homard de Chausey env.“ bestellt und wir haben einige Probleme alles au zu essen.

Nach dem Abschied verbunden mit einigen Tränen, geht die Fahrt zurück nach Vire. Hier wird das Auto mit Wein und Champagner beladen und es geht zu rück ins Hotel. Den Abend wollen wir im Restaurant „Manoir de la Pommeraie“ verbringen.

Zurück in die Wirklichkeit und nicht virtuell.

Wie ich gerade erfahre ist Gerard Lepage am 28.10.2020 im Alter von 81 Jahren verstorben. Gerard war Leiter des Akkordeon-Orchester in Vire. Er war oft mit dem Orchester in Baunatal und hatte eine innige Freundschaft mit Dieter Thier. Ruhe in Frieden.

Das Abendmenü im Restaurant „Manoir de la Pommeraie“
Carpaccio von Languste und Mango, Limone und Koriander.
Lammhaxe mit Schmorgemüse und Bratkartoffeln
Käse
Zweierlei von der Schokolade

Reise nach Vire Normandie 2. Tag

Nach dem doch üppigen Abendessen begnüge ich mich beim Frühstück mit einem großem Topf Café au lait sowie Croissant und Pain au Chocolat. Ich starte von Caudebec-en-Caux so rechtzeitig, dass ich um 11.00 Uhr bei der Eröffnung der Messe im Hippodrom in Vire anwesend bin.
Bevor es zur Messe geht, wird noch schnell der Wochenmarkt besucht.
Am Uhrenturm vorbei geht es zum Hippodrom.
Wie gut, dass ich keine Funktionen habe, der Stand ist fertig aufgebaut und die Besichtigung beginnt. An der Spitze Monsieur Marc Andreu Sabater, Bürgermeister der Stadt Vire Normandie und für Baunatal meine Nachfolgerin Magalie Kiepe.
Bei meiner „Freundin“ Nathalie Genestal fülle ich meinen Weinvorrat auf, besonders die 0,375 l Flaschen werden gekauft.
Auch mein Champagner Vorrat wird aufgestockt.
Auch die Andouille  de Vire wird gekauft. Als Mitglied der Bruderschaft etwas normales.
Zum Abendessen geht es in das Restaurant Vrai Normand. Seit fast 30 Jahren führt Chefkoch Michael Wahl das Haus in der Innenstadt von Vire. Wir essen u.a.
Natürlich darf die Spezialität der Stadt Vire nicht fehlen. Andouille chaude sur fondue de poireaux.  
Es ist Jakobsmuschel Saison. Dann muss man natürlich zugreifen.
Als Dessert Apfeltarte mit schmelzenden Karamelleis.
Zum Abschluss wird natürlich ein Calvados getrunken.

Reise nach Vire Normandie 1. Tag

Eine virtuelle Reise nach Vire Normandie

Es ist Ende Oktober, es wird wieder einmal Zeit nach Vire zu fahren. Ein Besuch bei „La foire à l’andouille de Vire Normandie“ steht an. Wegen Corona diesmal leider nur virtuell.

Die Abfahrt in Baunatal so gegen 07.30 Uhr. Es wird Zeit den ersten Halt zu machen. Die Füße ein wenig zu vertreten und ein Kaffee zu trinken.
Nach gut 5 Stunden haben wir Frankreich erreicht, noch knapp 45 Min. und wir machen die nächste Pause.

An der Raststätte mit Einkaufszentrum „Assevillers Est Coeur de Haut de France“ wird der nächsten Rast gemacht. Ein Café au lait sowie ein Pain au Chocolat und die Fahrt geht auf der A 29 weiter in Richtung Honfleur.

Kurz vor Honfleur geht es auf der D131 über Yvetot nach Caudebec-en-Caux. Hier hätte ich David Goerne wieder einmal einen Besuch im Restaurant Ga abgestattet. Haben großartige Erfahrungen in den Jahren 2011 und 2014 gemacht.
und natürlich auch übernachtet.
Es wird Zeit zum Abendessen.

Amuse-Bouche beginnt mit Thunfisch und ein Gläschen Champagner. Diesen Gang nehmen wir, wenn es vielleicht auch etwas kühl ist, auf der vorgelagerten Terrasse des Restaurants ein. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Seine und die Pont de Brotonne.
Danach eine überbackene Auster, David legt zusätzlich ein Austernblatt auf den Teller.
Vielleicht auch Seeteufel auf Spinat und Schnecken, dazu ein 1999 Pouilly Fuisse
Als Hauptgericht Taube rosa gebraten mit Erbsen und Pfifferlingen, dazu einen leicht gekühlten Bordeaux.
Als Dessert ein Soufflé
Zum Abschluss