Reise nach Vire Normandie 3. Tag

Das Frühstück wird eingenommen im Café Le Central, 13 Place du 6 Juin 1944. Wie in Vire üblich mit großem Topf Café au lait sowie Croissant und Pain au Chocolat.
Danach geht es in Richtung Granville. Ich nehme die D524 in Richtung Villedieu-les-Poêles und anschließend die D924 nach Granville. Hier besuche ich unsere Freundin Ginette. Nach dem Tod von Andre hat Ginette Vire leider verlassen und wohnt nun in einem Vorort von Granville. Nach einer kurzen Stippvisite in ihrer Wohnung fahren wir nach Granville um hier zu Mittag Zuspeisen. Im Restaurant La Citadelle wird eine „Le plateau de fruits de mer avec homard de Chausey env.“ bestellt und wir haben einige Probleme alles au zu essen.

Nach dem Abschied verbunden mit einigen Tränen, geht die Fahrt zurück nach Vire. Hier wird das Auto mit Wein und Champagner beladen und es geht zu rück ins Hotel. Den Abend wollen wir im Restaurant „Manoir de la Pommeraie“ verbringen.

Zurück in die Wirklichkeit und nicht virtuell.

Wie ich gerade erfahre ist Gerard Lepage am 28.10.2020 im Alter von 81 Jahren verstorben. Gerard war Leiter des Akkordeon-Orchester in Vire. Er war oft mit dem Orchester in Baunatal und hatte eine innige Freundschaft mit Dieter Thier. Ruhe in Frieden.

Das Abendmenü im Restaurant „Manoir de la Pommeraie“
Carpaccio von Languste und Mango, Limone und Koriander.
Lammhaxe mit Schmorgemüse und Bratkartoffeln
Käse
Zweierlei von der Schokolade

Reise nach Vire Normandie 2. Tag

Nach dem doch üppigen Abendessen begnüge ich mich beim Frühstück mit einem großem Topf Café au lait sowie Croissant und Pain au Chocolat. Ich starte von Caudebec-en-Caux so rechtzeitig, dass ich um 11.00 Uhr bei der Eröffnung der Messe im Hippodrom in Vire anwesend bin.
Bevor es zur Messe geht, wird noch schnell der Wochenmarkt besucht.
Am Uhrenturm vorbei geht es zum Hippodrom.
Wie gut, dass ich keine Funktionen habe, der Stand ist fertig aufgebaut und die Besichtigung beginnt. An der Spitze Monsieur Marc Andreu Sabater, Bürgermeister der Stadt Vire Normandie und für Baunatal meine Nachfolgerin Magalie Kiepe.
Bei meiner „Freundin“ Nathalie Genestal fülle ich meinen Weinvorrat auf, besonders die 0,375 l Flaschen werden gekauft.
Auch mein Champagner Vorrat wird aufgestockt.
Auch die Andouille  de Vire wird gekauft. Als Mitglied der Bruderschaft etwas normales.
Zum Abendessen geht es in das Restaurant Vrai Normand. Seit fast 30 Jahren führt Chefkoch Michael Wahl das Haus in der Innenstadt von Vire. Wir essen u.a.
Natürlich darf die Spezialität der Stadt Vire nicht fehlen. Andouille chaude sur fondue de poireaux.  
Es ist Jakobsmuschel Saison. Dann muss man natürlich zugreifen.
Als Dessert Apfeltarte mit schmelzenden Karamelleis.
Zum Abschluss wird natürlich ein Calvados getrunken.

Reise nach Vire Normandie 1. Tag

Eine virtuelle Reise nach Vire Normandie

Es ist Ende Oktober, es wird wieder einmal Zeit nach Vire zu fahren. Ein Besuch bei „La foire à l’andouille de Vire Normandie“ steht an. Wegen Corona diesmal leider nur virtuell.

Die Abfahrt in Baunatal so gegen 07.30 Uhr. Es wird Zeit den ersten Halt zu machen. Die Füße ein wenig zu vertreten und ein Kaffee zu trinken.
Nach gut 5 Stunden haben wir Frankreich erreicht, noch knapp 45 Min. und wir machen die nächste Pause.

An der Raststätte mit Einkaufszentrum „Assevillers Est Coeur de Haut de France“ wird der nächsten Rast gemacht. Ein Café au lait sowie ein Pain au Chocolat und die Fahrt geht auf der A 29 weiter in Richtung Honfleur.

Kurz vor Honfleur geht es auf der D131 über Yvetot nach Caudebec-en-Caux. Hier hätte ich David Goerne wieder einmal einen Besuch im Restaurant Ga abgestattet. Haben großartige Erfahrungen in den Jahren 2011 und 2014 gemacht.
und natürlich auch übernachtet.
Es wird Zeit zum Abendessen.

Amuse-Bouche beginnt mit Thunfisch und ein Gläschen Champagner. Diesen Gang nehmen wir, wenn es vielleicht auch etwas kühl ist, auf der vorgelagerten Terrasse des Restaurants ein. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Seine und die Pont de Brotonne.
Danach eine überbackene Auster, David legt zusätzlich ein Austernblatt auf den Teller.
Vielleicht auch Seeteufel auf Spinat und Schnecken, dazu ein 1999 Pouilly Fuisse
Als Hauptgericht Taube rosa gebraten mit Erbsen und Pfifferlingen, dazu einen leicht gekühlten Bordeaux.
Als Dessert ein Soufflé
Zum Abschluss

Restaurantbesuche 2019

Februar: die Ente in Wiesbaden, 6 Gang Menü, u.a. Lofoten Skrei mit Dashi-Beurre blanc, Lauch, Eiskraut
März: Hummeressen im Hotel Faro Maspalomas Gran Canaria

April: Kalbsbries mit Morcheln, frischen Erbsen und einem leichten Kalbsjus, bei Vincent Klink, Wielandshöhe, Stuttgart
Mai: Besuch in der Normandie, wieder einmal. Auftakt im Restaurant Pave d’Auge in  Beuvron-en-Auge mit einem 7 Gang Menü, als Fischgang Steinbutt
Juni: Rückfahrt mit Übernachtung in Honfleur, Abendmenü im Restaurant  L’ABSINTHE. Als Fleischgang Lamm von den Salzwiesen.
Juni: Ins Land der Franken fahren. Erster Abend Sosein Heroldsberg, Saiblingsleber
Juli: Ins Land der Franken fahren. Zweiter Abend Essigbrätlein Nürnberg, Saibling
August: Rindertatar im Restaurant Voit, Kassel. Wahnsinn, wir haben das Voit 2019 4mal besucht und nie bereut.
September: Sieben Tage Sylt, da darf  Jörg Müller natürlich nicht fehlen. Champagnersüppchen als Abschluss eines hervorragenden Menüs. Auch ohne Auszeichnungen immer wieder ein Genuss.
Oktober: Herbstferien mit der Familie auf Sizilien. 10 Tage faulenzen und  gutes italienisches Essen am Strand.
Oktober: Besuch in Vire anlässlich „la Foire à l’Andouille“. Abendessen im Vrai Normand. Es ist Jacobsmuschelsaison.
November: Mittagessen im Manoir de la Pommeraie, Masako und  Julien nähern sich langsam dem Stern.
Dezember: Abschluss des Jahres in Nordhessen. Gänsemenü im Ratskeller zu Spangenberg.

Rückblick 04

Am Sonntag den 16.10. 1983 fand die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden zwischen Vire und Baunatal im Rathaus statt. Passend dazu im „Hochzeitssaal“ .

83 unterschrift1

Der Tag begann um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche Notre Dame. Das Mittagessen wurde dann in der Familie eingenommen und man konnte erleben, dass man in Frankreich tatsächlich für das Essen sich viel Zeit nimmt und es mit den offiziellen Zeiten und Terminen nicht so genau nimmt.

Um 15.30 Uhr sollte der Umzug durch Vire stattfinden, wir saßen aber noch um 15.30 Uhr beim Hauptgericht, Käse und Nachtisch mussten aber auch noch serviert werden. Ich saß wie auf heißen Kohlen, Ginette und André waren aber die Ruhe selbst. Gegen 16.15 Uhr wurde aufgebrochen, und siehe da, auch die anderen Familien hatten ein anderes Zeitgefühl. Die Offiziellen Termine wurden also ca. 1 Stunde später als geplant zur Zufriedenheit aller durchgeführt.

Das Abendessen in der Familie werde ich nie vergessen. Nach dem offiziellen Teil, schon hier gab es reichlich Champagner, Cidre und Calvados, wurde dann im großen Kreis von Freunden im Haus von Ginette und André der Aperitif eingenommen. Nach und nach verschwanden die Freunde und um 21.00 Uhr begann endlich dann das Menü und endete erst gegen 02.00 Uhr.

Zur Feier des Tages hatte Ginette ein phantastisches Menü vorbereitet. Dies sah wie folgt aus:

Als Aperitif Champagner und kleine Blätterteighäppchen mit Fisch bzw. Fleisch gefüllt. Auch Scheiben von der Andouille de Vire  wurden serviert.

Als 1. Gang dann eine normannische Fischsuppe, dazu Weißwein von der Loire .

Der 2. Gang war ein im Ganzen gebratenes Perlhuhn und grünen Bohnen.

Zur damaligen Zeit war mir Perlhuhn unbekannt. Ein 1976 Bordeaux begleitete den Hauptgang.

Der Käsegang bestand aus Camembert, Livaro und Pont Eveque, dazu entkorkte André schon wieder einen anderen Bordeaux.

Als Dessert wurde eine von Ginette selbst hergestellte „Creme de Caramel“ serviert.

Zwischen jeden der Gänge schenkte Andre einen von seinen Vater selbst gebrannten Calvados ein. Die Jahrgänge wurden immer älter. Ein Kaffee und ein Calvados Jahrgang 1944 beendeten das Abendessen.

83 Erstbesuch

Das Aufstehen am frühen Morgen des 17.Oktober fiel dann auch besonders schwer. Ich „schwor mir“ an diesem Tag keinen Alkohol zu trinken. Es kam aber natürlich ganz anders. Davon später mehr.

Rückblick 01

Rückblick Nr. 01 geht, wie könnte es auch anders sein, in die Normandie. In Baunatal wird 1982 über eine „Jumelage“ diskutiert. Da ich seit einem Jahr (1981) im Stadtparlament sitze, bin ich natürlich auch davon betroffen und befürworte energisch diese Partnerschaft. Eine Vorab -Delegation war im April von einem geheimen Besuch in Vire mit positiven Eindrücken zurückgekommen. Da ich noch etwas Resturlaub hatte und ich mich, vor der Abstimmung,  gern selbst informieren wollte machte ich mich Ende Juli mit der Familie auf den Weg in Richtung Vire.

Erster Zwischenstopp war Köln mit dem Besuch in „Franz Kellers Restaurant“.(Rückblick folgt) Am nächsten Morgen dann über die Autobahn in Belgien, noch mit Grenzkontrollen, bis zur ersten Raststätte an der A1 „ Aire de service d’Assevillers“. Hier wurde ein getankt ein erster café au lait getrunken. Dann ging es auf die N29 über Amiens und Aumale Richtung Rouen. Die Durchfahrt durch Amiens brachte mich zum Schwitzen. Damals war ja nur Karte, Spürsinn und rechtzeitiges entdecken der nächsten Abzweigung angesagt. In der Nähe von Aumale wurde dann zum ersten Male die Normandie mit dem Departement Seine-Maritim erreicht. Die Weiterfahrt erfolgte über Rouen, auch hier war die Durchfahrt nicht einfach, dann auf die A 13, die „Normandie Autobahn“ und zu unserer ersten Übernachtung in Thury Hartcourt in der „normannischen Schweiz“ gelegen. Im Hotel Restaurant Relais de la Poste( Rückblick folgt) wurde übernachtet und vorzüglich gespeist.

1982 Normandie 01

Die Fahrt wurde durch die „normannische Schweiz“ fortgesetzt und gegen Mittag des 23.07.1982 erreichte ich erstmals die Stadt Vire. Es folgte eine Besichtigung von ca. 3 Stunden. Der Platz des 6. Juni, der Uhr- und Wachturm, Schlossplatz mit der Ruine und die Kirche Notre-Dame waren die besonderen Merkmale der ersten Tour.

82 uhrenturm

Im Cafe Vivaldi, gegenüber dem Rathaus, wurde ein Kaffee getrunken. Das zum damaligen Zeitpunkt beste Restaurant in Vire, das „Chevel Blanc“, hatte an diesem Mittag geschlossen. Dieses Haus hatte damals im Michelin 1 Stern. Es wurde Ende der 80ziger Jahre geschlossen. Über die N 175 erfolgte die Fahrt zurück in unser Hotel.

82 rueNach einem „kargen“ französischen Frühstück, war eine Besichtigung des Mont St. Michel geplant. Anscheinend hatten aber an diesem Tage auch andere diese Besichtigung vor. Ein Durchkommen bis zum eigentlichen Eingang der Kirche war nicht möglich. Die „rue“ war unpassierbar. So wurde der „heilige Berg“ diesmal leider nur von außen Besichtigt.

Die Rückfahrt erfolgte über Avranches, Villedieu-les-Poeles,  Villers Bocage nach Caen. Hier wurde im Hotel Dauphin am 25.07. und 26.07. übernachtet. Wir hatten in diesem Hotel viel Glück, da an dem Empfang uns eine deutsche Stimme erwartete. Eine Austausch-studentin aus Bayern war unsere Rettung.

Dass man sich nicht immer auf die Restaurantführer verlassen kann, erfuhr ich hier sehr deutlich. Da das Restaurant des Dauphins am 25.07. seinen Ruhetag hatte, wurde trotz Warnung unserer Studentin im mit 1 Stern gekrönten Restaurant „Le Relais des Gourmets“ ein Tisch gebucht.

Die Bedienung war unfreundlich, das Essen fast ungenießbar und die Rechnung gepfeffert. Zum Schluss stellte sich dann auch noch heraus, dass der Oberkellner aus Deutschland kam, uns aber in keiner Weise bei der Auswahl geholfen hat. Das bereits hingelegte Trinkgeld wurde wieder zurückgenommen. Zwei Jahre später verlor das Restaurant verdientermaßen den Stern.

Am nächsten Tag erfolgte die Besichtigung der Invasionsküste. Von Caen über die D 22 erreichte man Arromches-les Bains mit seinen Resten des künstlichen Hafens. Die D 514 führte uns zu Port en Bessin mit seinem Hafen, nach Colleville sur Mer mit dem amerikanischen Soldatenfriedhof, zum Ponte du Hoc und nach Le Cambe zum deutschen Soldatenfriedhof.

Eine für uns eindrucksvolle Zeitreise. Über die N 13 ging es wieder zurück nach Caen.

Das Abendessen wurde im Restaurant Dauphin eingenommen. Eine normannische Spezialität folgte nach der anderen, ein völlig anderes Essen als am Vortag.

Am 27.07.1982 wurde die Heimreise über Rouen – hier wurde die Innenstadt besichtigt – und Belgien angetreten. Ein ereignisreiches Wochenende  ging zu Ende.

Jumelage

Märchenhafte 1001 Euro gespendet

29. Januar 2019 14:08 Uhr
Märchenhafte 1001 Euro gespendet

© Rainer sander | nh24

Wilfried Albrecht übergibt Geld für Schüleraustausch
BAUNATAL | VIRE. Wilfried Albrecht war 35 Jahre lang Stadtverordneter im Baunatal und sieben Jahre im Magistrat. Das allein ist ein überaus überdurchschnittliches Engagement. Vor allem aber hat er die Partnerschaft mit der französischen Stadt Vire von Anfang an aktiv mitgeprägt.

Ein Auto für die Städtepartnerschaft

Von 1991 bis 2017 war er Vorsitzender des Partnerschaftskomitees und über 90 Mal hat er die mehr als 1.000 Kilometer hin und zurück, also rund 200.000 Kilometer zurückgelegt: „Ein Auto bin ich also komplett für Städtepartnerschaft gefahren.“ Gewohnt hat er in Vire immer privat, sich für die andere Kultur interessiert, Freundschaften geschlossen, Freundschaften gestiftet und damit auch ein bisschen zur Völkerverständigung beigetragen.

Diese Partnerschaften sind so wichtig, sagt Albrecht im Gespräch, gerade jetzt, weil es um Europa so viele Diskussionen gibt. Der früher selbstständige Architekt wünscht sich intensivere Kontakte und vor allem, dass es mehr Menschen sind, die sich kennenlernen und gegenseitig besuchen. Vor kurzem ist er 70 Jahre alt geworden hat dabei festgestellt, „ich habe alles!“ Was lag näher, anlässlich des Ehrentages keine Wünsche für Geschenke zu äußern, sondern um Spenden für den Ausbau der Partnerschaft zu bitten.

Großzügig aufgerundet für Kinder und Jugendliche

750 Euro sind zusammengekommen und die sollen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stehen, die im Rahmen des Schüleraustauschs mit Baunatals französischer Partnerstadt nach Frankreich fahren. Er selbst hat 250 Euro draufgelegt und damit der Betrag ein bisschen märchenhafter aussieht, noch einen weiteren Euro.

1001 Euro für Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule (EKS) und der Theodor-Heuss-Schule (THS). Er wünscht sich, dass das Geld gut angelegt wird. Vielleicht können Eintrittsgelder davon bezahlt werden oder aber das Jugendliche, die sich die Fahrt nicht leisten können, von diesem Geld unterstützt werden. Magalie Kiepe, Lehrerin an der THS nahm im Baunataler Kino das Geld entgegen und versprach, es im Sinne des Spenders zu verwalten und auszugeben.

Vrai Normand – Vire – 2018

Seit fast 30 Jahren führt Chefkoch Michael Wahl das Haus in der Innenstadt von Vire. Seit Februar 2015 trägt das Restaurant die Bezeichnung „Maître Restaurateur“. Diese Auszeichnung bezieht sich auf die regionale und saisonale Ausrichtung der Küche.

10 Vrai Normand

Anlässlich „de la Foire à l’Andouille Vire 2018“ besuchten wir das Haus zum wiederholten Male. Wie immer gibt es einen freundlichen Empfang, die Chefin Valerie Wahl und die freundlichen Mitarbeiterinnen erkennen mich mittlerweile. Auch diesmal habe ich die regionalen Gerichte bestellt, das sind: Andouille de Vire, Jacobsmuscheln von den Küsten der Departements Manche und Calvados, Käse der Normandie und Äpfel.

11 Vrai Normand Amuse Bouche

Zum Auftakt ein Süppchen vom Blumenkohl. Sehr gut gewürzt und wohlschmeckend.

12 Vrai Normand Andouille de Vire

Natürlich darf die Spezialität der Stadt Vire nicht fehlen. Andouille chaude sur fondue de poireaux.  Der typische Rauchgeschmack der Wurst war kaum zu schmecken. Der Lauch war bissig und gut gewürzt.

15 Vrai Normand Trou Normand

Ich wiederhole mich. Auch ein Trou Normand fehlt in keinem Menü.

13 Vrai Normand Jacobsmuschel

Es ist Jakobsmuschel Saison. Dann muss man natürlich zugreifen. Die Muschel auf den Punkt gegart. Auch die Beilagen konnten überzeugen.

14 Vrai Normand Käse der Normandie

Die drei großen der Normandie dürfen nicht fehlen. Camembert, Pont-l’Évêque und Livarot waren auf den Punkt greift. Dazu natürlich auch hier einen kleinen Salat.

16 Vrai Normand Apfeltarte Karamelleis

Als Dessert Apfeltarte mit schmelzenden Karamelleis.

17 Vrai Normand Süßer Abschluss

Zum Abschluss kleine süße Verführungen und ein Gläschen Calvados (ohne Foto) beschließt ein sehr gutes Menü-.

Fazit: Eine authentische und regionale Küche mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Der Service sehr freundlich und zuvorkommend.

 

Le Manoir de la Pommeraie – Vire – 2018

Etwa 2 km außerhalb der Stadt Vire in der Normandie steht dieses kleine Herrenhaus aus dem 18. Jh. Im Jahre 2016 wurde noch ein Wintergarten angebaut.

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Seit fast zehn Jahren hat Julien Guérard zusammen mit seiner Ehefrau Masako die Leitung des Restaurants „Le Manoir de la Pommeraie“ in Roullours in der Gemeinde Vire-Normandie übernommen. Ich habe seit 2008 die Entwicklung seiner Arbeit bei meinen Besuchen in Vire mitverfolgen können. Julien und Masako bieten eine frische Küche mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Restaurant ist im Michelin France mit einem BIB Gourmand sowie mit 12.5 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet. Dieser Restaurantführer hat nun noch nachgelegt. Als einziger normannischer Koch ist er Ende Oktober in die Riege  der « Jeunes talents » 2019 aufgenommen worden.

Kommt 2019 der verdiente Stern?

Wir konnten am Samstagmittag den 03.11.2018 seine exzellenten Gerichte genießen.

Hier das Mittagsmenü:

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Amuse Bouche: Der Einstieg recht rustikal . Landterrine mit Entenstopfleber.

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Jacobsmuscheln | Navette | Kartoffelpüree | Brunnenkresse

Die Muscheln auf den Punkt gegart, dazu die erdigen Rübchen und die Brunnenkresse mit ihrer leichten Schärfe. Ein sehr gelungener Gang.

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Kabeljau | Steinpilze | Kartoffel | Spinat.

Der Kabeljau mit einer hauchdünnen Speckscheibe bedeckt war perfekt gegart und kaum gewürzt. Der Speck brachte etwas Salzgeschmack und Rauch an den Fisch. Der Spinat kleingeschnitten und nur kurz gegart. Mit Steinpilz und Kartoffeln wurden die erdigen Komponenten angesprochen.

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Käse | Salat

Der Ziegenkäse mit Asche und in der Mitte mit etwas Waldbeeren abgeschmeckt. In der Normandie darf ein Salat zum Käse nie fehlen, hier ein Feldsalat.

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Dessert:

Die beiden Dessertteller wurden geteilt. Einmal Schokolade und einmal Obst. Masako Guérard, die aus Japan stammt und für die Nachspeisen zuständig ist, ist eine wahre Künstlerin auf ihrem Gebiet.

Zum Abschluss noch Espresso, dazu kleine Naschereien und ein Calvados Jahrgang 1969.