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Zum Nachdenken.

Von Vincent Klink, Koch in Stuttgart.

4. September 2018

Wie es halt mit Jugendlichen so ist, sie können auch nerven. Trotzdem, zwei tolle, gescheite Kerle aus Afghanistan, und beim Chef und den Gästen überaus beliebt.

Der Anteil böser Menschen ist bei allen Ethnien weltweit ziemlich gleich, 
und wird auch bei zunehmendem Wohlstand nicht weniger. Deutsche Gefängnisse sind randvoll mit Verbrechern. Es sind vornehmlich Deutsche. Logischerweise stellt sich die Frage, warum Flüchtlinge allesamt brav und lieb sein sollen. Ich bin mir absolut sicher, dass allenfalls ein bis zwei Prozent Flüchtlinge mit uns nicht harmonieren. Es sind eher weniger.
Unzählige Ausländer arbeiten in Deutschland und ohne sie würde es  zusammen-brechen.
Zwei junge Afghanen arbeiten bei uns im Service und die Gäste sind allesamt angetan. Eigentlich gibt es mit solchen Aspiranten gar kein Problem, außer der deutschen Bürokratie. Es ist eine Schande, dass es immer noch kein greifbares Einwanderungsgesetz gibt. Immer noch müssen junge Flüchtlinge jahrelang warten bis sie arbeiten können und dabei Ihre Selbstachtung verlieren. Und dann kommt die Verachtung der deutschen Rassisten auch noch dazu
Jugendliche, die zwei Jahre nicht arbeiten dürfen und rumhängen, sind ein gefährliches Potential, das auf Konto der Politik geht.  dies alles vor dem Hintergrund, dass nicht nur die Gastronomie, sondern das ganze Dienstleistungsgewebe, inklusive Handwerk händeringend nach Auszubildenden und Arbeitskräften sucht.
Was die AFD angeht, so gibt es in dieser Schmuddelecke der Republik auch blauäugige Wut- und Protestwähler, die keine Nazis sind. Zu bedenken wäre, dass es solch leichtsinnige und wenig nachdenkliche Leute auch vor 85 Jahren gab. Damals fing auch manches scheinbar vernünftig an und endete schlimm: So wollen wir doch nicht wieder enden?
P.S.Die Genehmigung den Artikel hier zu veröffentlichen liegt vor.
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Obsternte

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4 von 16 und auf dem Baum hängen immer noch mind. 10 Eimer.

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und die Apfelbäume warten auch noch. Insgesamt 6 Stück. 2x Goldparmäne, 2x Boskoop u. 2 Ontario. Es wartet noch viel Arbeit auf mich.

Weihnacht 2017

Frohe Weihnachten, Merry Christmas, Joyeux Noël, Feliz Navidad, Veselé Vánoce an all meine Freunde in Nah und Fern. Hoffen wir auf ein friedliches Fest.

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2016 Gedanken

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Das wichtigste ist die Gesundheit, dann die Familie. Um die Allgemeinheit habe ich mich  lang genug gekümmert. Nach 35 Jahre Kommunalpolitik ist im März 2016 Feierabend. Rechne ich die ehrenamtlichen Jahre (vor der Politik)  in den Vereinen dazu, komme ich auf 44 Jahre ehrenamtliche  Tätigkeit.

Jetzt sollen es andere machen, die meinen alles besser zu wissen. Ob sie es besser können, daran zweifele ich. Das wichtigste bei allen Entscheidungen ist und bleibt das Wohlergehen der Stadt.

Also, auf ein Jahr 2016 mit wahrscheinlich allen Höhen und Tiefen wie es auch die vergangenen Jahre waren. Deshalb Prost mit Champagner statt Selters.

Weihnachten 2015

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Weihnachten  einmal  anders

Kein  Gänsebraten  dafür  Seezunge und  Languste

Kein  Glühwein  oder  Bier  dafür  Vino  Tinto

Kein geschmückter Weihnachtsbaum  dafür  Palmen

Kein Schnee  oder Regen dafür wolkenloserHimmel

Allen frohe und friedliche  Weihnachten  2015.

 

 

Meine Rede zum Volkstrauertag 15.11.2015

Mahnung 02

Wir denken heute

an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,  liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Von Heinrich Heine stammt folgender Satz:

„Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“

Unter  jedem Grabstein eine ganze Welt. – Das stimmt wohl für  die Menschen, die  nach einem satten  Leben, alt, quasi vom Leben müde sterben.  Heute gedenken wir aber jener, die nicht alt starben,  die ihr Leben noch nicht gelebt hatten. Wir gedenken  der Menschen, die im Krieg starben, die Opfer  des Krieges wurden. Unter jedem Grabstein – wenn  Sie denn einen Grabstein haben – eine ganze Welt? –  Nein, wohl eher Träume, Wünsche, Ziele. Unter jedem Grabstein ein ungelebtes Leben. Ein vermeidbarer  Tod!

Der Monat November hat viele  Gedenktage für unsere Verstorbenen: Allerseelen, Allerheiligen, der Totensonntag und  dazwischen der Volkstrauertag. Wir trauern an diesem Tag nicht nur um Verstorbene allgemein, sondern um jene Verstorbenen, an deren Tod wir Menschen – nicht individuell, aber grundsätzlich – schuldig sind. Mit dem heutigen Beisammensein wird eine lange gepflegte Tradition fortgesetzt. Wir versammeln uns alljährlich hier am Ehrenmal um an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten und Zivilbürgern zu gedenken.

Welche Bedeutung hat diese alljährliche Zusammenkunft für die Gegenwart und Zukunft.

Von dem italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca. stammen folgende Sätze:

„Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz. Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“

Diese Sätze stammen nicht etwa aus der heutigen Zeit sondern bereits aus dem 14. Jahrhundert

Ist Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen: „Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ Hoffen wir, dass Astrid Lindgren irgendeinmal widerlegt wird und Frieden in Freiheit in aller Welt möglich ist.

Wir leben seit fast70 Jahren in einer relativ stabilen Demokratie und in Frieden und Freiheit.  Wir leben in einem Europa, das friedliche Nachbarschaft und immer mehr Gemeinsamkeit anstrebt. * Dies war gerade im vergangenem Jahrhundert nicht immer so. Wir sind von vielen Krisenherden umgeben, wir hören täglich von neuen Gewaltausbrüchen irgendwo auf der Welt. Weil die Welt immer mehr zusammenwächst, bekommen wir es auch immer mehr mit. Weil die Welt immer mehr zusammenwächst, betrifft es uns aber auch immer mehr.

Ob Afghanistan, der Sudan, Syrien und der Irak.  Für die vielen anderen Staaten, die man in diesen Regionen nennen könnte, sind Frieden und Freiheit nur eine Hoffnung, dort sind blutige Auseinandersetzungen und Unterdrückung Alltag. Wir können nicht so tun, als ginge uns das nichts an.

Im Moment  leide ich  an meinem Europa, an unserem Europa. Ich gebe zu, ich bin traurig und fast entmutigt in Anbetracht der Ereignisse der letzten Wochen und Monaten.  Vor  25 Jahren wurde die Todesmauer niedergerissen und heute sollen wieder Stacheldrahtzäune und Mauern in Europa errichtet werden? Was haben wir getan? Oder vielmehr, was haben wir nicht getan? – dass diese wundervolle europäische Idee zu einem Ventil  des Grolls wird, zu einer Zielscheibe der Propaganda und zum Sprachrohr der unzufriedenen. Wir sind ein reiches Land, wir können die Probleme, die natürlich vorhanden sind lösen und werden in einigen Jahren feststellen, wir haben 2015 die richtigen Weichen gestellt.

Wir müssen all diese „Euroskeptiker“ und Unzufriedenen daran erinnern, dass auf dem ganzen Gebiet der EU – von Estland bis Portugal, von den Portugal bis in die baltischen Länder – die europäischen Bürger in Freiheit, Sicherheit und Frieden leben, trotz der Anschläge Freitagnacht  in Paris und wichtig Solidarität ist keine Einbahnstraße.

Haben diese Menschen ihre Geschichtsbücher nicht gelesen?

Heute, in einer Welt voller Unsicherheiten, was wären wir da ohne Europa? Nur zusammen, mit vereinten Kräften, mit vereintem Verstand, unserer Vielfalt und unseren gemeinsamen Werten, fallen wir ins Gewicht bei der Gestaltung der Welt von Morgen. Umso dringlicher ist es, neue Formen zur Bewältigung der Konflikte zu finden. Denn ich  denke, eine Lehre kann aus allen Konflikten und Krisen der Vergangenheit und Gegenwart gezogen werden: Gewalt erzeugt neue und vor allem Gegengewalt. Die Botschaft des heutigen Tages kann deshalb nur lauten: den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen, denn der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg und Terror, aber weit weniger Denkmäler!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Nicht wenige von denen, die heute nicht hier sind, sind vielleicht der Meinung, eine Ehrung dieser Art passe nicht mehr in unsere Zeit. Sie sei rückwärts gewandt und könne unterbleiben, weil die  Erinnerung an die Toten verblasse und unser Leben nicht mehr betreffe. Wer so denkt irrt sich. Leider denkt vor allem ein großer Teil unserer jüngeren Generation so. Einer Generation, die in Frieden und Freiheit und Wohlstand aufgewachsen ist und die schrecklichen Erlebnisse eines Krieges  und deren Folgen nur noch aus Medienberichten kennt. Für viele unserer Mitmenschen sind die Weltkriege und das NS-Regime ferne Zeiten. Wer begreift, was Krieg und Gewalt bedeuten, wird die Welt danach mit anderen Augen sehen.  Er wird erkennen, dass sein Leben in unserem Land, das in Frieden mit seinen Nachbarn lebt und das die Menschenrechte wahren, dass dieses Leben ein Geschenk ist. Ein Geschenk, das freilich auch eine Verpflichtung enthält.

Ein Leben in Frieden und in Freiheit ist nicht selbstverständlich und muss immer wieder von neuen erarbeitet werden, gestern, heute und morgen. Soldatenfriedhöfe, Ehrenmale wie dieses und   Kriegsgräber sind  Orte der Erinnerung und des Gedenkens. Aber eben nicht ausschließlich. „Sie sind auch Ausgangspunkt für Verständigung, Versöhnung und Freundschaft für die Menschen ehemals verfeindeter Länder. Die Gräber mahnen zum Frieden“,

Mein französischer Freund Andre aus Vire , mittlerweile 90 Jahre alt und er  hat den Weltkrieg als jünger Mann noch miterlebt, hat am Anfang unsere Freundschaft mir folgenden Satz mit auf den Weg gegeben.

Vergeben ja – vergessen nie.

Zum Schluss erlauben Sie mir, für mich diesen Satz von dem französischen Schriftsteller Jean Giorno  zu zitieren:

„Was mich an dem Krieg so ekelt, ist sein Schwachsinn.“ Ich liebe das Leben.

Mahnung 01

Stupor Mundi

Vincent Klink kann nicht nur gut kochen, er ist auch auf anderen Gebieten sehr gut. In seinem neuesten Werk geht es um die Musik und um das Essen in der  Hohenstaufenzeit.  Wunderbare Musik, Klink spielt hier die Basstrompete und auf  64 Seiten sind die Rezepte gut erklärt.

2015 Stupor Mundi

Neujahrsgrüße

Feine Neujahrsgrüße von Albert „Ali“ Schindehütte und der Märchenwache  Schauenburg.

Grüße gehen zurück von Baunatal nach Hamburg.

2015 Neujahrgrüße von Ali Schindehütte

alwisgenussreisen

Neues Jahr, neuer Name.

Aus 29alwi wird alwisgenussreisen.

Markthalle Kassel

  

http://www.markthalle-kassel.de/

Neu in der Markthalle: Thomas Ernst und seine Pralinen Werkstatt

Mein Freund Altinok und sein Gemüsestand 

Ebenfalls neu: Fisch und Meeresgetier

Bistro Busuito