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Weihnacht 2017

Frohe Weihnachten, Merry Christmas, Joyeux Noël, Feliz Navidad, Veselé Vánoce an all meine Freunde in Nah und Fern. Hoffen wir auf ein friedliches Fest.

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2016 Gedanken

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Das wichtigste ist die Gesundheit, dann die Familie. Um die Allgemeinheit habe ich mich  lang genug gekümmert. Nach 35 Jahre Kommunalpolitik ist im März 2016 Feierabend. Rechne ich die ehrenamtlichen Jahre (vor der Politik)  in den Vereinen dazu, komme ich auf 44 Jahre ehrenamtliche  Tätigkeit.

Jetzt sollen es andere machen, die meinen alles besser zu wissen. Ob sie es besser können, daran zweifele ich. Das wichtigste bei allen Entscheidungen ist und bleibt das Wohlergehen der Stadt.

Also, auf ein Jahr 2016 mit wahrscheinlich allen Höhen und Tiefen wie es auch die vergangenen Jahre waren. Deshalb Prost mit Champagner statt Selters.

Weihnachten 2015

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Weihnachten  einmal  anders

Kein  Gänsebraten  dafür  Seezunge und  Languste

Kein  Glühwein  oder  Bier  dafür  Vino  Tinto

Kein geschmückter Weihnachtsbaum  dafür  Palmen

Kein Schnee  oder Regen dafür wolkenloserHimmel

Allen frohe und friedliche  Weihnachten  2015.

 

 

Meine Rede zum Volkstrauertag 15.11.2015

Mahnung 02

Wir denken heute

an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,  liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Von Heinrich Heine stammt folgender Satz:

„Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“

Unter  jedem Grabstein eine ganze Welt. – Das stimmt wohl für  die Menschen, die  nach einem satten  Leben, alt, quasi vom Leben müde sterben.  Heute gedenken wir aber jener, die nicht alt starben,  die ihr Leben noch nicht gelebt hatten. Wir gedenken  der Menschen, die im Krieg starben, die Opfer  des Krieges wurden. Unter jedem Grabstein – wenn  Sie denn einen Grabstein haben – eine ganze Welt? –  Nein, wohl eher Träume, Wünsche, Ziele. Unter jedem Grabstein ein ungelebtes Leben. Ein vermeidbarer  Tod!

Der Monat November hat viele  Gedenktage für unsere Verstorbenen: Allerseelen, Allerheiligen, der Totensonntag und  dazwischen der Volkstrauertag. Wir trauern an diesem Tag nicht nur um Verstorbene allgemein, sondern um jene Verstorbenen, an deren Tod wir Menschen – nicht individuell, aber grundsätzlich – schuldig sind. Mit dem heutigen Beisammensein wird eine lange gepflegte Tradition fortgesetzt. Wir versammeln uns alljährlich hier am Ehrenmal um an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten und Zivilbürgern zu gedenken.

Welche Bedeutung hat diese alljährliche Zusammenkunft für die Gegenwart und Zukunft.

Von dem italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca. stammen folgende Sätze:

„Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz. Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“

Diese Sätze stammen nicht etwa aus der heutigen Zeit sondern bereits aus dem 14. Jahrhundert

Ist Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen: „Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ Hoffen wir, dass Astrid Lindgren irgendeinmal widerlegt wird und Frieden in Freiheit in aller Welt möglich ist.

Wir leben seit fast70 Jahren in einer relativ stabilen Demokratie und in Frieden und Freiheit.  Wir leben in einem Europa, das friedliche Nachbarschaft und immer mehr Gemeinsamkeit anstrebt. * Dies war gerade im vergangenem Jahrhundert nicht immer so. Wir sind von vielen Krisenherden umgeben, wir hören täglich von neuen Gewaltausbrüchen irgendwo auf der Welt. Weil die Welt immer mehr zusammenwächst, bekommen wir es auch immer mehr mit. Weil die Welt immer mehr zusammenwächst, betrifft es uns aber auch immer mehr.

Ob Afghanistan, der Sudan, Syrien und der Irak.  Für die vielen anderen Staaten, die man in diesen Regionen nennen könnte, sind Frieden und Freiheit nur eine Hoffnung, dort sind blutige Auseinandersetzungen und Unterdrückung Alltag. Wir können nicht so tun, als ginge uns das nichts an.

Im Moment  leide ich  an meinem Europa, an unserem Europa. Ich gebe zu, ich bin traurig und fast entmutigt in Anbetracht der Ereignisse der letzten Wochen und Monaten.  Vor  25 Jahren wurde die Todesmauer niedergerissen und heute sollen wieder Stacheldrahtzäune und Mauern in Europa errichtet werden? Was haben wir getan? Oder vielmehr, was haben wir nicht getan? – dass diese wundervolle europäische Idee zu einem Ventil  des Grolls wird, zu einer Zielscheibe der Propaganda und zum Sprachrohr der unzufriedenen. Wir sind ein reiches Land, wir können die Probleme, die natürlich vorhanden sind lösen und werden in einigen Jahren feststellen, wir haben 2015 die richtigen Weichen gestellt.

Wir müssen all diese „Euroskeptiker“ und Unzufriedenen daran erinnern, dass auf dem ganzen Gebiet der EU – von Estland bis Portugal, von den Portugal bis in die baltischen Länder – die europäischen Bürger in Freiheit, Sicherheit und Frieden leben, trotz der Anschläge Freitagnacht  in Paris und wichtig Solidarität ist keine Einbahnstraße.

Haben diese Menschen ihre Geschichtsbücher nicht gelesen?

Heute, in einer Welt voller Unsicherheiten, was wären wir da ohne Europa? Nur zusammen, mit vereinten Kräften, mit vereintem Verstand, unserer Vielfalt und unseren gemeinsamen Werten, fallen wir ins Gewicht bei der Gestaltung der Welt von Morgen. Umso dringlicher ist es, neue Formen zur Bewältigung der Konflikte zu finden. Denn ich  denke, eine Lehre kann aus allen Konflikten und Krisen der Vergangenheit und Gegenwart gezogen werden: Gewalt erzeugt neue und vor allem Gegengewalt. Die Botschaft des heutigen Tages kann deshalb nur lauten: den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen, denn der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg und Terror, aber weit weniger Denkmäler!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Nicht wenige von denen, die heute nicht hier sind, sind vielleicht der Meinung, eine Ehrung dieser Art passe nicht mehr in unsere Zeit. Sie sei rückwärts gewandt und könne unterbleiben, weil die  Erinnerung an die Toten verblasse und unser Leben nicht mehr betreffe. Wer so denkt irrt sich. Leider denkt vor allem ein großer Teil unserer jüngeren Generation so. Einer Generation, die in Frieden und Freiheit und Wohlstand aufgewachsen ist und die schrecklichen Erlebnisse eines Krieges  und deren Folgen nur noch aus Medienberichten kennt. Für viele unserer Mitmenschen sind die Weltkriege und das NS-Regime ferne Zeiten. Wer begreift, was Krieg und Gewalt bedeuten, wird die Welt danach mit anderen Augen sehen.  Er wird erkennen, dass sein Leben in unserem Land, das in Frieden mit seinen Nachbarn lebt und das die Menschenrechte wahren, dass dieses Leben ein Geschenk ist. Ein Geschenk, das freilich auch eine Verpflichtung enthält.

Ein Leben in Frieden und in Freiheit ist nicht selbstverständlich und muss immer wieder von neuen erarbeitet werden, gestern, heute und morgen. Soldatenfriedhöfe, Ehrenmale wie dieses und   Kriegsgräber sind  Orte der Erinnerung und des Gedenkens. Aber eben nicht ausschließlich. „Sie sind auch Ausgangspunkt für Verständigung, Versöhnung und Freundschaft für die Menschen ehemals verfeindeter Länder. Die Gräber mahnen zum Frieden“,

Mein französischer Freund Andre aus Vire , mittlerweile 90 Jahre alt und er  hat den Weltkrieg als jünger Mann noch miterlebt, hat am Anfang unsere Freundschaft mir folgenden Satz mit auf den Weg gegeben.

Vergeben ja – vergessen nie.

Zum Schluss erlauben Sie mir, für mich diesen Satz von dem französischen Schriftsteller Jean Giorno  zu zitieren:

„Was mich an dem Krieg so ekelt, ist sein Schwachsinn.“ Ich liebe das Leben.

Mahnung 01

Stupor Mundi

Vincent Klink kann nicht nur gut kochen, er ist auch auf anderen Gebieten sehr gut. In seinem neuesten Werk geht es um die Musik und um das Essen in der  Hohenstaufenzeit.  Wunderbare Musik, Klink spielt hier die Basstrompete und auf  64 Seiten sind die Rezepte gut erklärt.

2015 Stupor Mundi

Neujahrsgrüße

Feine Neujahrsgrüße von Albert „Ali“ Schindehütte und der Märchenwache  Schauenburg.

Grüße gehen zurück von Baunatal nach Hamburg.

2015 Neujahrgrüße von Ali Schindehütte

alwisgenussreisen

Neues Jahr, neuer Name.

Aus 29alwi wird alwisgenussreisen.

Markthalle Kassel

  

http://www.markthalle-kassel.de/

Neu in der Markthalle: Thomas Ernst und seine Pralinen Werkstatt

Mein Freund Altinok und sein Gemüsestand 

Ebenfalls neu: Fisch und Meeresgetier

Bistro Busuito

Schluss mit der Geschmacklosigkeit

Grundsätzliches – Qualität vor Quantität

Essen und Trinken sind die Grundlagen unseres Lebens. Der Körper braucht regelmäßig neue Energie. Diese Energie kann man  mit Fast-Food erreichen oder man beschafft sich die notwendigen Lebensmittel und stellt sich selbst an den Herd.

Die Esskultur nimmt bei den meisten Deutschen noch immer keinen breiten Raum im Leben ein. Beim Einkaufen im Supermarkt sieht man es am Warenkorb. Hier dominieren immer noch Fischstäbchen, Tiefkühlpizzen und Fertignudeln.

Große Ansprüche bei Essen und Trinken stellten nur die wenigsten. Ohne gesunde und genussvolle Nahrung ist alles nichts. Oft kann man nur mit dem Kopf schütteln.  Den Liter Öl für das Auto für 10 €, das Olivenöl für den eigenen Körper darf aber nicht mehr als 5 € kosten.  So geschmacklos und ungesund wollen wir nicht leben.

Bei uns ist es bereits seit langen anders. Die Esskultur ist seit Ende der 70ziger Jahre zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. 

Kochen bedeutet mehr als nur Essen zu zubereiten. Kochen macht Spaß, bringt Genuss und entfaltet die Phantasie. Kochen ist etwas für alle Sinne. Es macht Spaß Rezepte nachzukochen oder neue zu erschaffen.

Kochen ist für mich ein Prozess, der eine Speise entstehen lässt und die über allen Sinne zum Erlebnis wird.

Es ist ein besonderes Erlebnis Samstagsmorgens über den Markt zu gehen und einzukaufen. Frische Produkte aussuchen und sich Gedanken über das zu entstehende Gericht zu machen, macht Freude und Spaß.

Dabei sollten regionale und der  Jahreszeit entsprechende Produkte gewählt werden.

Es gibt den Spruch: „Du bist, was DU isst“.

Ich denke, so einfach ist es wirklich nicht, denn würde diese Weltsicht stimmen, was wären dann die Menschen, die in den Hungerregionen dieser Welt leben müssen, oder die Skorpione essen??

Um erstklassige Gerichte zu zubereiten, bedarf es erstklassiger Produkte.  Das Leitmotiv einer guten Küche  sollte daher lauten

„La Cuisine du Marché“ – die Küche des Marktes.

Wichtig ist ein gewisser Qualitätsstandard, d.h. mit guten und frischen Grundprodukten zu der entsprechenden Jahreszeit und des  Marktes wird gekocht und gebacken.

Auch bei den Weinen hat es bei uns im Laufe der Jahre Veränderungen gegeben. Trockene Weine wurden schon immer bevorzugt. Mittlerweile stehen aber die deutschen Weine im Vordergrund.

Ob Weiß- oder Rotwein, ob Mosel, Pfalz oder Baden, es gibt mittlerweile sehr gute Weine, die zum Essen sehr gut passen.

Auch bei Besuchen in Restaurants  steht Qualität vor Quantität.  Dabei ist es gleichgültig ob der Besuch in Sternerestaurants oder in Landgasthöfen stattfindet.