2026-04-03 Restaurante la Aquarela

Apartamentos Aquamarina,

35129 Barranco de la Verga, Las Palmas, Spanien

Auf Gran Canaria leuchten derzeit fünf Michelin-Sterne über ebenso vielen Restaurants. Drei davon befinden sich in der Inselhauptstadt, eines in Mogán und eines in Barranco de la Verga. In den touristischen Zentren wie Playa del Inglés und Maspalomas/Meloneras sucht man Sternerestaurants jedoch vergeblich.

Das Restaurant La Aquarela liegt in Barranco de la Verga, eingebettet in den Apartmentkomplex Aquamarina – ein ungewöhnlicher Standort. Es zu finden, war eine Herausforderung: Unsere Taxifahrerin setzte uns am Ende des Komplexes ab, wo ein Schild auf das Restaurant hinweist. Doch der Wegweiser führt in die Irre. Der Zugang erfolgt über den Eingang der Apartments, der keinen Hinweis auf das Lokal bietet. Von dort führt eine Treppe hinunter zum Restaurant. Trotz dieser versteckten Lage zählt La Aquarela heute zu den Spitzenadressen der Inselgastronomie. Nach einem freundlichen Empfang wurden wir auf die Terrasse geleitet. Von hier schweift der Blick über den Atlantik und einen markanten Hotelkomplex, der an einem steilen Hang thront. Vom Tisch aus sahen wir zudem das Schwimmbecken der Anlage. Das Restaurant selbst beeindruckt mit moderner, klarer Innengestaltung.

Die Speisekarte, präsentiert auf einem Tablett, bietet drei Menüs: „Erfahrung“ mit acht Gängen, zwei Desserts und Amuse-Bouche, ein reduziertes Menü mit „weniger Erfahrung“ und das vegetarische Menü „Ernte“. Wir entschieden uns für die volle „Erfahrung“. Auf die Weinbegleitung verzichteten wir und wählten stattdessen eine Flasche kanarischen Wein. Für die Fleischgänge bestellten wir zusätzlich offene Weine von den Kanaren. Der Abend begann mit einem gut gekühlten Glas Cava 2023 Corpinnat Brut Reserva von Llopart.

Dazu wurden drei Amuse-Bouche gereicht: Makrele und geräucherte Sardine, überraschend neu interpretiert. Ein gelungener Auftakt.

Der erste Gang zeigte die Handschrift von Küchenchef Germán Ortega, der in Schweden, England und Spanien (El Bulli) sein Handwerk verfeinerte. Blumenkohl, außen glatt und fest wie eine Schale, verbarg im Inneren eine luftige Mousse. Obenauf thronte eine Nocke Kaviar.

Es folgte klassisches Thunfischtatar, abgeschmeckt mit Sardine und Ingwer.

Der nächste Gang irritierte zunächst: Ein weißer, unbekannter Ballen und eine Sauce im separaten Schälchen. Auf der Karte stand „Breaking Rules“ – Regeln brechen. Der Service forderte uns auf, mit den Händen zu essen. Ich hob den Zuckerwatten artigen Ballen, tunkte ihn in die Mojo-Sauce und biss ab: erst süß, dann knackiger Pak-Choi, schließlich Lachs. Ein mutiger Gang, bei dem die Süße weder Gemüse noch Fisch überdeckte.

Weiter ging es mit gebratenen Tintenfisch sowie Garnelen aus Mogán, serviert in einem schaumigen Sud, der die Frische und feine Meeresnote der Garnelen bewahrte.

Danach begeisterte ein Basilikum-Risotto: bissfester Reis, intensive Kräuteraromen und dezente Würze durch kanarischen Käse. Leicht und locker angerichtet, weckte es den Wunsch nach mehr.

Bis dahin genossen wir unseren Favoritenwein von Lanzarote, El Griffo. Sein Bouquet aus tropischen Früchten und die frische, harmonische Note passten perfekt zu Fisch und Meeresfrüchten. Für die Fleischgänge wechselten wir zu einem Rotwein, dem 2023 Almirez Toro. Mit Aromen von reifen roten Früchten, edlen Gewürzen und Bitterschokolade harmonierte er ausgezeichnet mit den folgenden Gerichten.

Zart gebratenes kanarisches Schweinefleisch mit krosser Kruste, begleitet von aromatischer Pflaumensauce und würzigem kanarischen Käse, überzeugte durch die gelungene Balance aus herzhaft, fruchtig und würzig. Danach folgte glasierte Milchlammschulter, zart und saftig, serviert mit cremigem Püree und einer intensiven Lammsauce, verfeinert mit Senfkörnern. Ein Gericht, das durch Tiefe und feine Schärfe bestach.

Den Abschluss bildeten die Desserts: Apfel mit Sauerampfer und Gewürzen sowie Schokolade mit Mandel und Banane. Espresso und Petits Fours rundeten den Abend ab. Auf einen Digestif verzichtete ich diesmal.

Die Küche von La Aquarela verbindet mediterrane und kanarische Einflüsse mit Kreativität und hochwertigen Zutaten. Tradition und Moderne verschmelzen zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Die internationalen Erfahrungen von Germán Ortega und die Aromen der Kanaren machen den Abend zu einem kulinarischen Höhepunkt in entspannter Atmosphäre.

2026-04-02 Bamira

Ein Besuch im Restaurante Bamira auf Gran Canaria wird 2026 zu einem besonderen Erlebnis. Das Lokal ist eng mit der Geschichte und dem Schicksal der Inhaberfamilie Eder verbunden.

Bamira März 2019

Seit 2005 kennen wir Anna und Herbert Eder und waren stets begeistert. Unser letzter Besuch lag 2019, vor der Pandemie. Danach scheiterten Treffen immer wieder an Terminkonflikten. Im Januar 2025 erreichte uns die Nachricht: Anna Eder war gestorben. Die Umstände blieben unklar. Im April 2025, zurück auf Gran Canaria, wollten wir das Restaurant besuchen. Doch Herbert Eder schrieb, er sei erst im Mai wieder da. Wieder kein Wiedersehen.

Inzwischen hat Herbert Eder einen Neuanfang gewagt – auf der Terrasse. Er führt das Restaurant in kleinerem Rahmen weiter. Der Innenraum bleibt geschlossen, der Service konzentriert sich auf die Terrasse. Gemeinsam mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Theresa bewirtet er täglich nur 15 bis 17 Gäste. Für ihn ist die Arbeit Trost und zugleich ein Weg, den Verlust zu verarbeiten.

Kulinarisch bleibt die „Adventure Cuisine“ das Markenzeichen – eine kreative Mischung aus regionalen Zutaten und weltweiten Einflüssen, inspiriert von den Reisen des Paares. Herbert erzählte, dass er und Anna über 180 Länder bereist haben.

Der Abend begann wie gewohnt: mit einer Suppe. Diesmal eine Kartoffel-Kresse-Suppe, fein mit Muskat gewürzt. Das Muskat verlieh ihr eine warme, leicht nussige Note. Ein einfaches, aber perfekt abgestimmtes Zusammenspiel von Aromen, das den Abend stimmungsvoll einleitete.

Herbert Eder bietet neben einer kleinen festen Karte mit 10 bis 15 Gerichten auch eine handgeschriebene Tageskarte an, die den aktuellen Einkauf widerspiegelt.

Wir entschieden uns für Fisch mit dicken weißen Bohnen, verfeinert mit Gewürzen aus Fernost.

Dazu ein Gulasch vom Iberico-Schwein mit dezenter Kräuternote.

Zum Abschluss gab es Crêpes mit Eis und Schokolade. Nach dem Espresso lud uns Herbert Eder zu einem Glas Marille aus seiner Heimat ein.

Dabei erzählte er von Annas Tod. Sie erkrankte in Sierra Leone an der schwersten Form von Malaria und verlor den Kampf. Sie starb an ihrem 60. Geburtstag. „Es war eigentlich nur eine Kurzreise“, sagte er. „Zehn fantastische Tage, wie im Paradies – und dann diese Endgültigkeit. “

Besuchstipp: Wegen der begrenzten Plätze sollte man mehrere Tage im Voraus reservieren. Etwas für Entdecker, die Ruhe und individuelle Küche suchen.

Das Ambiente beeindruckt weiterhin mit seiner individuellen, fast musealen Dekoration, die Anna Eder einst mit großer Liebe zum Detail gestaltete.

2026-03/04 Gran Canaria – Freitag bis Sonntag

Freitag bis Sonntag der Folgewoche inkl. Rückreise

Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel dauert etwa 30 Minuten. Schon beim Betreten des Hotels spürt man: „Wir sind wieder da. “ Das Personal begrüßt uns herzlich, erledigt die Formalitäten schnell und reibungslos. Diesmal haben wir nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Das Team strahlt eine ansteckende Freude aus. Zur Begrüßung gibt es ein Glas gut gekühlten Cava. Wir fühlen uns sofort angekommen.

Die Lage bleibt unverändert: Der Blick schweift über den Sandstrand, und in weniger als einer Minute steht man im Meer. Doch der Strand hat sich nach dem Unwetter vor einer Woche stark verändert. Aus Erfahrung wissen wir, dass er sich erholen wird – wie lange, entscheidet allein die Natur.

Da wir diesmal nur Frühstück gebucht haben, mussten wir vorab überlegen, wo wir abends essen wollen. Neben unseren Stammrestaurants probierten wir auch neue Adressen aus.

Am Freitagabend führte uns der erste Weg ins „Casa Antonio“, direkt am Strand von Maspalomas. Es ist dieses unschlagbare Gefühl: Meeresrauschen, Salzluft und dazu frischer Fisch – ein Genuss.

Für Samstag hatten wir das „Cumbres“ in Playa del Inglés geplant. Doch schon im Taxi warnte uns der Fahrer: „Das wird nichts, Karneval! “ Wegen des Unwetters war er um eine Woche verschoben worden. Er behielt recht – kein Durchkommen. Also kehrten wir um und aßen im Hotel. Trotz der ungeplanten Änderung war das Abendessen wie immer hervorragend. Diesmal gab es ein Drei-Gänge-Menü: Bouillabaisse, Lachs mit Pastinake und Dill. Allerdings fehlte der angekündigte Lachsrogen, und die Küche reichte ihn trotz Reklamation nicht nach. Beim Dessert – weiße Schokolade, Joghurt-Biskuit und wilde Beeren – suchte ich vergeblich nach den wilden Beeren. Stattdessen gab es nur klein geschnittene Erdbeeren.

Der Sonntagabend hielt ein besonderes Highlight bereit: das Kabuki an der Promenade von Maspalomas. Zugegeben – ein japanisches Restaurant direkt am Strand von Gran Canaria klingt ungewöhnlich. Doch genau diese Kombination macht den Reiz aus. Das Kabuki liegt im stilvollen Hotel Lopesan Costa Meloneras und gehört zur renommierten Kabuki-Gruppe, bekannt für ihre kreative Fusion aus japanischer und mediterraner Küche. Schon beim Ankommen spürt man: Hier geht es nicht nur ums Essen, sondern um ein Erlebnis. Nachdem wir bei früheren Besuchen à la carte gegessen hatten, entschieden wir uns diesmal für das Menü – und überließen die Auswahl dem Chefkoch. Eine Entscheidung, die sich als Volltreffer erwies. Der Abend begann entspannt mit einem Sake als Aperitif, begleitet von einem perfekt passenden Wein von den Kanarischen Inseln. Dann nahm das Menü Fahrt auf: kunstvoll angerichtetes Sushi und Sashimi, gefolgt von zartem Thunfisch-Tatar. Besonders in Erinnerung blieben das knusprige Steinbutt-Tempura und die aromatischen Gyoza mit Entenfüllung. Ein echtes Highlight waren die hauchdünnen Scheiben vom Wagyu – butterzart und voller Geschmack. Jeder Gang überraschte, jede Kombination war durchdacht und harmonisch. Ein Abend, der nicht nur kulinarisch, sondern auch atmosphärisch in Erinnerung bleibt.

Schon am Montagmorgen war klar: Das wird kein gewöhnlicher Tag. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte es – der berüchtigte Calima hatte die Insel fest im Griff. Feiner Saharastaub lag in der Luft, das Licht wirkte gedämpft, fast surreal, und alles schien in einen warmen Schleier gehüllt.

Am Abend zog es uns ins „Cumbres“ nach Playa del Inglés – ein bewusster Kontrast zur ruhigen, staubigen Stimmung des Tages. Hier war es lebendig, vertraut und angenehm geschäftig, genauso, wie wir es über die Jahre lieben gelernt haben. Kulinarisch blieben wir unserer Tradition treu: Pata Negra, zartes Lomo, Lammbries und eine herrlich aromatische Lammschulter kamen auf den Tisch. Dazu ein roter Hauswein – unkompliziert und genau richtig. Und wie so oft zeigte sich: Hier kann man nichts falsch machen. Zum Abschluss wurde es klassisch: eine feine Creme, ein kräftiger Espresso und – als nette Geste des Hauses – ein Brandy. Ein rundum stimmiger Abend, der den besonderen Charakter dieses Tages perfekt einfing.

Auch am Dienstag hielt sich der Calima, wenn auch abgeschwächt. Am Spätnachmittag kehrten wir ins „Casa Antonio“ zurück. Irmtraud wollte unbedingt wieder einen ganzen Fisch essen. Die Wahl fiel auf eine Dorade, die geteilt wurde. Vorher gab es Garnelen in Knoblauch und frittierte kleine Tintenfische. Dazu einen Weißwein aus Lanzarote.

Für die Besuche am Mittwoch: Bevir; Donnerstag: Bamira; Freitag: Aquarela. gibt es separate Berichte.

Am Samstag genossen wir mittags noch einmal kanarische Küche im „Casa Antonio“ und abends das „Cumbres“.

Hier hatten wir uns bereits für 19.00 Uhr angemeldet, da es am nächsten Morgen nach Hause ging. Bis 20.00 Uhr waren wir die einzigen Gäste. Dann füllte sich das Restaurant innerhalb von zehn Minuten. Wie man hören konnte, waren es überwiegend spanische Gäste.

Am Sonntag war der Urlaub leider zu Ende. Frühstück, Koffer packen, bezahlen – um 11.00 Uhr fuhr das Taxi Richtung Flughafen. Fast pünktlich hob der Flieger um 13.45 Uhr ab. Nach 4 Stunden und 5 Minuten landeten wir in Düsseldorf. Um 22.15 Uhr waren wir wieder zu Hause. Der nächste Urlaub auf Gran Canaria kann hoffentlich bald kommen.

Callao Gastro im Hotel Faro

Callao Gastro & Ocean Lounge

Das À-la-carte-Restaurant setzt auf eine Kombination aus hochwertiger Küche und erstklassigem Service. Die Entscheidung, das Restaurant in eigener Regie zu führen, zeigt das Bestreben, den Gästen ein unverwechselbares kulinarisches Erlebnis zu bieten. Der Fokus liegt auf frischen, regionalen Zutaten, die kreativ und geschmackvoll zu interessanten Gerichten verarbeitet werden. Die Speisekarte bietet eine ausgewogene Auswahl an Vorspeisen, Hauptgerichten und Desserts, die sowohl traditionellen kanarischen als auch moderne Einflüsse widerspiegeln.

Bei einem Besuch des Restaurants kann man die  Aussicht auf das Meer genießen, was das Mittagessen zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Atmosphäre ist angenehm und einladend, mit einer geschmackvollen Einrichtung, die das maritime Ambiente unterstreicht. Das Lichtspiel des Sonnenlichts auf dem Wasser verleiht der Terrasse eine besondere Note.

Das Personal ist durchweg aufmerksam und hilfsbereit, was den Besuch zusätzlich bereichert. Die Mitarbeiter sind bestens geschult und verfügen über umfangreiche Kenntnisse der Speisen und Weine, sodass sie den Gästen bei der Auswahl der Gerichte und der passenden Begleitgetränke kompetent zur Seite stehen können. Diese Kombination aus exzellentem Essen und erstklassigem Service sorgt dafür, dass jeder Besuch im Restaurant zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Obwohl das Restaurant derzeit nur mittags geöffnet ist, lädt die angrenzende Bar bis 19:00 Uhr dazu ein, den Nachmittag bei einem Drink ausklingen zu lassen. Hier können die Gäste eine Auswahl an erfrischenden Cocktails, erlesenen Weinen und anderen Getränken genießen, während sie die entspannte Atmosphäre und den Blick auf das Meer weiter genießen. Diese gelungene Symbiose aus Gastronomie und Gastfreundschaft macht das À-la-carte-Restaurant zu einem neuen Highlight in der Region.

Carpaccio vom Rind

Tunfisch

Carpaccio von der Garnele, mit fritierten Köpfen

Carpaccio  vom Goldbrasse

Restaurant Kabuki – Gran Canaria

Restaurant Kabuki

Gran Canaria ist nicht gerade als Paradies für Feinschmecker bekannt. Derzeit gibt es  fünf Michelin-Sterne-Restaurants in Gran Canaria. Zwei im Süden  und drei in der Hauptstadt. Maspalomas und Playa de Ingles sind bisher leer ausgegangen. In Maspalomas/  Meloneras gibt es mit dem Restaurant Kabuki ein Geheimtipp, den man nicht verpassen sollte. Direkt an der Promenade von Maspalomas gelegen, vereint es japanische und mediterrane Küche auf meisterhafte Weise. Ein japanisches Restaurant am Strand von Gran Canaria mag ungewöhnlich klingen, doch das Kabuki, Teil der renommierten Kabuki-Kette und im Hotel Lopesan Costa Meloneras beheimatet, überzeugt vom Gegenteil.

Schon beim Betreten beeindruckt der Blick auf das Meer und den ikonischen Leuchtturm von Maspalomas. Die große Fensterfront flutet den Raum mit Licht und schafft ein einladendes Ambiente – ideal für ein kulinarisches Abenteuer. Die Speisekarte verbindet japanische und mediterrane Einflüsse und setzt auf die besten lokalen Zutaten, um unvergleichliche Geschmackserlebnisse zu bieten. Ob à la carte oder als Degustationsmenü: Jedes Gericht begeistert mit raffinierten Aromen und kunstvoller Präsentation. Es macht Freude, die kreativen Kompositionen zu entdecken und sich von der Fantasie der Küche überraschen zu lassen.

Ein weiteres Highlight ist die erlesene Auswahl an Kanarischen Weinen, Sake und japanischem Whiskey, die jedes Gericht perfekt ergänzt. Der aufmerksame, freundliche Service rundet das Erlebnis ab und lässt Gäste sich willkommen fühlen.

Sashimi

Lachs Tatar picante

Wagyu nigiri

Thunfisch tataki

Mango

Sake

Gran Canaria im August 2024

Hotel Faro

Gran Canaria, eine bezaubernde Insel im Atlantik, ist seit Jahrzehnten unser liebster Urlaubsort. Wir kommen hierher, um neue Energie zu tanken und die kanarische Küche zu genießen. Seit jeher ist das Hotel Faro in Maspalomas unsere Anlaufstelle. Zum Glück hat sich nach dem Umbau 2019 und 2020 nicht viel verändert. Noch immer zählt die Lage, die Lage, die Lage.

Wir werden stets freundlich empfangen, und die Formalitäten erledigt das Personal schnell und problemlos. Wir haben diesmal nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Das gesamte Team arbeitet mit sichtbarer Freude. Sonderwünsche beim Frühstück erfüllt man prompt. Kleine Mängel in den Zimmern, wie Waschbecken und unzureichende Kleiderhaken, habe ich bereits in früheren Berichten angesprochen.

Callao Gastro & Ocean Lounge

Etwas hat sich jedoch geändert: Endlich gibt es wieder ein gutes À-la-carte-Restaurant. Nach Experimenten mit Fremdanbietern führt man es nun in eigener Regie. Auch hier begegnen uns vertraute Gesichter. Das Restaurant öffnet derzeit nur mittags, die Bar jedoch bis 19:00 Uhr.

Bei unserem Mittagessen mit Blick auf das Meer, war unser Essen auf hohem Niveau und dies begleitet von einem aufmerksamen und hilfsbereiten Personal.

Carpacchio von der Goldbrasse, Olivenöl, Zwiebeln

Gratinierte Kammmuscheln a la Ceviche

Tataki vom rotem Thun mit weißer Cordoba-Knoblauchsuppe

Gegrillter Wolfsbarsch Chillisauce, grüner Spargel, Knoblauch

Schweinbäckchen mit grünem Apfel und zarten Salatsprossen

Gran Canaria – Kabuki 2024

Kabuki 20240812

Gran Canaria bietet das ganze Jahr über Genuss, was sich auch in der vielfältigen Restaurantszene zeigt. Zwar gibt es viele „Touristenfallen“, doch wer genau hinsieht, entdeckt erstaunliche kulinarische Erlebnisse. Ein Highlight ist das japanische Restaurant Kabuki an der Promenade von Maspalomas. Ein japanisches Restaurant am Strand von Gran Canaria mag zunächst verwundern. Doch das Kabuki befindet sich im Hotel Lopesan Costa Meloneras und wird von der renommierten Kabuki-Kette betrieben. Hier verschmelzen mediterrane und japanische Küche zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis.

Das Restaurant ist sowohl vom Hotel aus als auch über einen eigenen Eingang von der Strandpromenade erreichbar. Die große Fensterfront bietet einen atemberaubenden Blick auf das Meer und den Leuchtturm von Maspalomas.

Fazit: Zu dritt teilten wir die nachfolgenden Speisen. Die Küche strebt an, das Beste aus lokalen Zutaten zu zaubern. Sie bietet eine à la carte Auswahl und ein Degustationsmenü, das ausgeprägte japanische und mediterrane Traditionen vereint. Das Essen hier war ein Vergnügen. Besonders hervorzuheben sind der großartige Service und das angenehme Ambiente.

Amuse Bouche: Garnele

Thun

Sashimi

Thun Tatar pikant

Tempura Ebi

Sushi

Lomo Wagyo

Variationen vom Mango, Espresso

Ein Wein aus Gran Canaria, passte wunderbar zu den Speisen.

2023 – 12 Monate – 12 Restaurants

Januar. Selbstgebackenes Brot. Restaurant Mondi in Kassel, ausgezeichnet mit dem grünen Stern.

Februar, Pata Negra.  Restaurant Las Cumbres. Gran Canaria, Playa del Ingles

März. Schweinebauch Sous vide, Hotel Faro, Maspalomas

Im April kein Restaurant Besuch, dafür zweimal Mai in der Normandie

Mai. Andouille de Vire mit Porree und Rote Bete. Restaurant Vrai Normand, Vire

Mai. Langustinen-Tartar mit einer Sauce von der  Langustinen und roh als Carpaccio mit einer fein leicht säuerlich abgestimmten Vinaigrette und frischem Obst. Restaurant L’atelier du goût, Vire Normandie

Juli . Labskaus im Seepferdchen, Sylt

Juli. Seezunge, Sölring Hof, Sylt

Im August kein Restaurantbesuch. Dafür 2 mal September mit 2×3 Sternen.

September. Trüffelei , Restaurant Schanz, Piesport

September. Tatar, Restaurant Sonnora, Dreis

Oktober. Sardinas, Restaurant Pirofani, Rhodos, Stengna Beach

November. Tournedo Rossini. Restaurant Jörg Müller, Sylt, Westerland

Dezember. Die Ente in der Ente Wiesbaden

2022/03 Gran Canaria Palocortado

Palo cortado

Im Hotel Faro Lopesan gibt es endlich wieder ein a la Carte Restaurant. Allerdings wird dieses nicht vom Hotel betrieben, sondern es gibt einen externen Betreiber. Dieser betreibt auch Restaurants in Marbella und Malaga.

In Teilbereichen des  ehemaligen Speisesaal des Hotels ist dieses recht stylisches Restaurant untergebracht. Auch hier dunkle Farben und dezentes Licht. Die gesamte Einrichtung ist dem Hotelstil angepasst. Das Restaurant ist vom Hotel selbst nicht direkt zu erreichen. Es bedarf einen kurzen Umweg über die Uferpromenade. Eine schöne Terrasse ist dem Restaurant vorgelagert.

Unser Besuch fand nachmittags statt. Leider wehte ein kalter Wind, so dass wir in den Innenräumen Platz nahmen. Schnell war der Service zur Stelle, brachte die Speisenkarte und fragte sofort nach den Getränkewünschen. Für unsere Begriffe alles viel  zu schnell. Man hatte überhaupt keine Zeit sich zu orientieren. Die Speisenkarte leider nur in Spanisch und Englisch. Auch das diffuse Licht brachte zusätzliche Probleme. Deshalb dauerte es auch seine Zeit, bis wir mit der Karte klarkamen. Auch der Service sprach uns nur in Englisch an. Leider kaum verständlich und sehr schnell.

Zum Essen:

Aus der Anrichte bestellte ich zwei Seeigel, sehr frisch und schmeckten schön nach Mee(h)r.

Als gemeinsame Vorspeise eine Portion Schinken IBÉRICO de Bellota. Sehr nett angerichtet und hatte den typisch nussigen Geschmack.

Danach zweimal Ceviche. Einmal mit Fisch des Tages mit Süßkartoffel und gebratenen Mais, sowie Ceviche vom Lachs. Sowie zweimal Cannelloni mit Meeresfrüchten.

Alle Speisen waren sehr gekonnt angerichtet und schmeckten sehr gut. Als Wein einen sehr gut gekühlten El Grifo Malvasía  von Lanzarote.

Bis auf die Sprachprobleme ein netter Nachmittag.