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Schlagwort-Archiv: Restaurants in der Normandie

Le Jardin des Plumes – Hotel

In einem normannischen Herrenhaus aus dem Jahre 1912 befindet sich dieses kleine Hotel mit nur 8 Zimmern. Sehr ruhig gelegen mit einem wunderbaren kleinen Park. Nicht zu hören ist die in der Nähe vorbei führende D5. Auch die Parkplätze sind so gelegen, dass man ankommende bzw.  wegfahrende Fahrzeuge nicht mitbekommt.

Sehr netter Empfang an der Rezeption, die Koffer werden auf das Zimmer gebracht. Das Doppelzimmer im Herrenhaus war geschmackvoll eingerichtet. Das Bett ca. 160 breit. Nicht ganz gefallen konnte uns das Bad. Auch wir alles vorhanden was man in einem solchen Haus erwartet, aber Schwachpunkt war die freistehende Badewanne. Durch die vorhandene Dachschräge konnte man nicht duschen, ein Duschvorhäng etc. war nicht vorhanden.

Zum Haus und Garten von Claude Monet sind es nur ca. 700 m und 500m vom „Musée des Impressionnismes“ Giverny.

Bei schönstem Wetter haben wir den Aperitif und die Amuse Bouche im Garten eingenommen. Auch hier ein kleiner Kritikpunkt. Die Kunststoffstühle und die Tische passen aber überhaupt nicht in das sonst so gepflegte Ensemble.

Die nicht vorhandene Dusche und die Stühle waren aber auch die einzigen Schwach-punkte im Haus.

01 Hotel

 

03 Zimmer

 

06 Aussenanlage Hotel

 

04 Blick aus dem Zimmer

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David Goerne

Ein deutscher Sternekoch in der Normandie
http://www.zdf.de/ZDFmedi…/hauptnavigation/sendung-verpasst…
Wir haben ihn bereits zweimal besucht. Immer empfehlenswert.

https://alwisgenussreisen.com/2014/06/23/restaurant-g-a-caudebec-en-caux/

05a Garten

Michelin 2015 France- Normandie

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Veränderungen im  Michelin 2015  für den Bereich Normandie. (Ohne Gewähr)

Drei Sterne

In der Normandie gibt es wie bisher  keine drei Sternerestaurants.

Zwei Sterne

In  Rouen (76) Restaurant Gill

Alexandre Bourdas mit dem Restaurant Sa. Qua. Na in Honfleur (14).

und  (76) Jean-Luc Tartarin. Le Havre (76

Ein Stern

Im Département Calvados (14)

Le Pavé d’Auge Beuvron-en-Auge (14)

Le Dauphin Le Breuil-en-Auge (14),

Stéphane Carbone – Restaurant Incognito Caen (14),

Ivan Vautier, Caen (14)

Bayeux (14) Château de Sully

Caen (14) A Contre Sens

Im Département Manche (50)

Barneville-Carteret / Carteret (50) De la Marine

Blainville-sur-Mer (50) Le Mascaret

Le Pily  in Cherbourg-Octeville (50)

Im Département Orne (61)

Le Manoir du Lys  Bagnoles-de-l’Orne (61),

Auberge de la Mine Flers / La Ferrière-aux-Étangs (61)

Im  Département Seine Maritime (76)

Au Souper Fin Clères / Frichemesnil (76),

Le Bourg-Dun (76) Auberge du Dun

Rouen (76) Origine

Dieppe (76) Les Voiles d’Or

 Neue Sterne

* Le Colombier (76) Offranville

* Le Jardin des plumes (27) Giverny
* L’Odas  (76) Rouen

 

Au Vrai Normand – Vire

Au Vrai Normand
14 rue Armand Gasté
14500 Vire, Frankreich
+33 2 31 67 90 99
http://www.auvrainormand.com/

Das Restaurant „Vrai Normand“ liegt im Stadtzentrum der normannischen Stadt Vire. Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Vire sind gut zu erreichen. Normannische Spezialitäten und traditionelle Küche mit den Produkten Region sind Grundlage der Küche von Chefkoch Michael Wahl.

Eine kleine Terrasse im Bereich des Einganges sowie zwei Speisesäle sind vorhanden. Der Speisesaal im Erdgeschoss hat ca. 25 Sitzplätze, der im Obergeschoss ca. 30 Plätze.

 

06 Vrai NormandIch hatte reserviert und wurde von der Hausherrin Valerie Wahl recht herzlichst begrüßt. Als Aperitif wählte ich einen Kir Normand aus. Dazu gab es Baguette, Salzbutter und ein Gänserillettes.

Die Karte bietet neben den a la Carte Gerichten auch 4 Menüs zwischen 18.00 € und 37,50 € an. Außerdem ein Kindermenü für 13,50 €.
Aus dem Menü für 25,80 € wählte ich folgendes aus.

02 Vrai Normand

Flan von der Andouille und knusprig-Camembert.

03 Vrai Normand

Poulardenbrust mit einer Crème von Champignon.

04 Vrai Normand

Blätterteig gefüllt mit Birne und Karamell.

Fazit: Das Restaurant ist gemütlich und typisch französisch eingerichtet und das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. M. Wahl bietet eine authentische und regionale Küche mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis an. Nur die Glasteller können mir nicht gefallen.

Mittagessen am 31.10.2014.

SaQuaNa – Honfleur

SaQuaNa
22 pl Hamelin,
14600 HONFLEUR

25-30 Personen haben Platz in dem Restaurant nahe des Hafens und der Kirche Sainte Catherine. Es ist gar nicht so einfach hier einen Tisch zu reservieren. Nach vier Anläufen ist es mir jetzt endlich gelungen.

01 saquana
Sehr freundlicher Empfang durch die Hausherrin. Die Karte ist sehr kurz gehalten Es wird lediglich ein Menü angeboten. Ma muss sich gemeinsam am Tisch entscheiden ob man das 5 Gang Menü (75 €) oder das 8 Gang Menü (115€) haben möchte. Abweichungen werden nicht zugelassen.

02 Amuse Bouche

04 Brot Butter

Zum Aperitif gibt es ein Glas Bier bzw. Champagner. Die drei Amuse Bouche reisen einen nicht vom Stuhl. Ich erinnere mich lediglich an gebratenen Reis mit einer Scheibe Jakobsmuschel. Gut aber das Brot und vor allen Dingen die sehr gute Salzbutter. Beides wird unaufgefordert nachgereicht.
03 Amuse Bouche Anschließend wird eine Pascade serviert. Ein rustikaler großer Pfannkuchen, bestreut mit Schnittlauch und mit einem Schuss Trüffelöl parfümiert.
Wir entscheiden uns für das große Menü und sollten nicht enttäuscht werden. Bei den Weinen entscheiden wir uns für „Minervois Inattendu“ ein Bio Wein, die Flasche für 44 €, sowie eine halbe Flasche St. Joseph „Reflet“ für 44 €.

05 LotteLotte
In einer schweren steinernen Schüssel wurde der erste Gang aufgetragen. In einer aromatischen klaren Brühe aus Kokos, Walnuss und Kaferlimette lag ein pochierter Seeteufel. Gewürzt war die Brühe außerdem mit Liebstöckel, Koriander und grüner Zitrone. Dank der Küstennähe war der Fisch natürlich extrem frisch und die Brühe aromatisch, leicht und erfrischend.

06 Daurade

Dorade
Gedämpfte Dorade, serviert auf einer cremigen Champignonscreme. Abgedeckt war das Ganze mit dünnen Chamignonsscheiben und garniert mit Knollensellerie und einer Reduktion von Krustentieren. Gewürzt mit Kabosu, eine japanischen Zitronenart, und Pfeffer. Der Fisch auf den Punkt gegart, die Creme weich und sehr schön gewürzt.

07 LieuLe Lieu
Schellfisch, serviert auf cremigem grünem Kartoffelbrei. Die grüne Farbe kommt durch den Saft eines Kopfsalates. Garniert mit Shimeji blancs (Buchenpilz), citron caviar und Kerbel. Gewürzt mit Nussbutter. Ein großartiges Gericht, weich, cremig und erfrischend.

08 Turbot

Le Turbot
Gegrillter Steinbutt in einer ausgezeichneten Hühnerbrühe und knusprige Hühnerhaut. Als Kontrast zum Fisch gab es Lauch, Eier und ein Hauch von Trüffel. Dazu als Grüß an Japan miso au Shiso.

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Gebratenes Lamm
Hervorragender Lammgeschmack, dazu gut gewürztes Aubergineninneres. Feigen brachten etwas Süßigkeit und der Ziegen Quark rundete ein tolles Gericht ab. Zum Lamm durfte Knoblauch, diesmal in fritierter Form, natürlich nicht fehlen.

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Käseauswahl von hier (aus der Region) und anderswo
Eine Käseplatte, ca. 10 Sorten. Käse war in einem ausgezeichneten Zustand, sehr gut der Camembert sowie der Roquefort.

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La Poire
Birne in Butter pochiert. Gefüllt mit einem Eis aus grünem Matcha Tee auf einem Biscuitboden.
Wohlschmeckend und erfischend.

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Le Coing
Ein Quittedessert. Eine Quittepâte war gefüllt mit einem Quittesorbet, einem Gelée vom Enzian sowie Caramel und Schokolade. Auch hier durfte eine gewisse Säure durch eine japanische Zitronenart nicht fehlen.

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Zum Abschluss noch einen Café, dazu gab es einen wunderbaren Apfelkuchen. Danach natürlich noch einen 1991 Calvados von Michel Huard.

Fazit: Man schmeckt an allen Gerichten die Erfahrungen von Alexandre Bourdas die er u.a. bei Michael Bras und vor allen Dingen bei seinen dreijährigen Aufenthalt in Japan gesammelt hat. Unaufdringlicher Service. Gute und bezahlbare Weine. Lediglich die Amuse Bouches konnten mit der sonst sehr guten 2Sterne Küche nicht mithalten.

Château d’Agneau-Normandie

05.09.2014
Château d’Agneau
2 Kilometer von der Stadt St. Lo entfernt liegt im Tal der Vire das Château d’Agneau. In einem großen Park liegt dieses Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Das Haus hat nur 11 Zimmer unterschiedlichster Größe und Ausstattung. Im Hauptgebäude sind sieben Zimmer und im ca. 100 m entfernten Wachturm 4 Zimmer vorhanden. Im Hauptgebäude ist auch die Rezeption untergebracht. Wir werden freundlich empfangen und zu den Zimmern begleitet. Allerdings müssen wir unser Gepäck über die schmale Wendeltreppe selber tragen.

P1080845Um in mein Zimmer zu kommen muss ich zweimal den Kopf einziehen um nicht an die Dachschrägen zu stoßen. Das Zimmer liegt im Dachgeschoss und ist ca. 15 qm groß. Eine Dachgaube mit kleinem Fenster bringt wenig Tageslicht in den Raum. Das Zimmer ist individuell und liebevoll eingerichtet. Auf der einen Seite gibt es Stilmöbel, Holzpaneele, Holzböden und alten Steinplatten auf der anderen ein gut ausgestattetes Bad mit Haartrockener und guten Ablagemöglichkeiten sowie kostenlosen WLAN Zugang und TV. Im Bad fehlt wieder einmal eine vernünftige Duschabtrennung.

P1080852Die beiden Restaurants sowie Seminarräume sind in einem authentisch eingerichteten alten Bauernhaus untergebracht.

P1080855Stein, normannisches Fachwerk und eine Holzbalkendecke prägen den Raum.  Die Speisekarte wird durch saisonale und regionale Zutaten inspiriert.

Neben den a la Carte Gerichten werden 2 Menüs angeboten. Vier Gänge für 27 € bzw. 36 € einschl. Käse.

P1080859Amuse Bouche: Oliventapenade und Gemüsecreme und als Aperitif ein Pommeau.

P1080862Tartar von der Dorade mit Isigny Austern, Karotten-Vinaigrette. Dazu ein Glas Sauvignon.

P1080864Lammcarré mit kandierten Schalotten, Spargel und Kartoffelpüree.  Dazu ein Pinot Noir

P1080866Käseplatte von dem normannischen Haus Réaut. Dazu ein Cidre

 

P1080867Dreimal Schokolade

Zum Abschluss natürlich einen Calvados.

Fazit: Angenehmer Aufenthalt im Tal der Vire. Nettes Hotel mit kleinen Schwächen. Das Menü mit regional geprägten Produkten und einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

P1080847Blick aus dem Zimmer auf die Vire.

P1080875Eingangshalle.

David Goerne-Normandie

Im neuen Essen und Trinken (Ausgabe 09/14) gibt es einen Artikel über die Normandie. Für einen Normandiekenner etwas enttäuschend. Erwähnt wird allerdings auch David Goerne. Überschrift „Unser Highlight“.2014-08-12 Normandie  Goerne

Restaurant G.a. – Caudebec en Caux

Restaurant G.a. Caudebec en Caux

Und auf dem Weg in die Normandie liegt immer irgendwo ein mit Michelin Sternen geadeltes Restaurant auf dem Weg. So in einem Bericht in der HNA vor einigen Jahren über mein Hobby.

Auch diesmal lag natürlich für uns ein Restaurant auf dem Weg nach Vire. Ein Stern leuchtet wohl zurzeit noch nicht über Caudebec en Caux, es dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein, bis im G.a. der Stern angekommen ist.
Der erste Besuch bei David Goerne lag exakt 3 Jahre zurück. In dieser Zeit hat sich einiges geändert im Hause Goerne, das gute Essen und die herzliche Gastfreundschaft ist aber geblieben.

David Goerne hat nicht nur geheiratet, sondern hat auch den Betrieb erweitert. Zusätzlich ist in einem separaten Gebäude ein Bistro sowie zwei zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen worden. Im Bistro wird eine einfacherer regionale Küche zu günstigen Preisen (3 Gang Menü für 39€) angeboten, währen im Restaurant G.a. weiterhin auf sehr hohen Niveau gekocht wird. Auch Lucas, ein junger deutscher als Souschef und zwei heimische Küchenhelfer helfen ihm die Arbeit zu bewältigen.

 03 Blick auf die SeineDas Abendmenü beginnt mit Thunfisch und Champagner. Diese und die nächsten Gänge nehmen wir auf der vorgelagerten Terrasse des Restaurants ein. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Seine und die Pont de Brotonne.

08 Amuse 01 Thun mit wilden SpargelErster Küchengruß: kurz angebratenes Thunfischsteak mit Rhabarber Schuppen, grünen Spargel und Sezuan Pfeffer. Dazu selbst gebackenes Baguette. Einmal mit Safran und einmal mit Kümmel gewürzt.

09 Amuse 02 AusterDanach eine überbackene Auster, David legt zusätzlich ein Austernblatt auf den Teller.

10a StopfleberGänsestopfleber a la Maison und  Mousse, dazu eingelegte Feigen in Rotwein, dazu ein Glas Sauternes

11 HummerHummer mit zwei Saucen, mit einer dunklen Kalbsjus-Hummersauce sowie eine Fenchelsauce.

14 KabeljauKabeljau mit Brokkoli, Rotwein- und Weissweinsauce

16 Makrele15 Weisswein 1999Seegurke und Makrele in einem Zitronengrassud dazu ein 1999 Pouilly Fuisse

17 LotteSeeteufel auf Spinat und Schnecken

19 TaubeTaube rosa gebraten mit Erbsen und Pfifferlingen

21 PorcSchweinrücken mit Trüffeln

22 Dessert22a zum DessertSchokolade und Erdbeeren. dazu 1977 Vintage Port

23 der süsse AbschlussEspresso und süsses zum Abschluss.

Fazit: David Goerne ist nach unserer Auffassung auf dem Weg zum Stern. Ein Menü ohne Schwachpunkte. Besonders hervorzuheben die Seegurke mit Makrele sowie der Taubengang. Alles geschieht in sehr lockerer Atmosphäre im Küchenraum. Eine Servicekraft ist daher nicht erforderlich. Sehr gute Weinbegleitung. Angefangen von Champagner zum Aperitif und Sauternes zur Foie gras bis zum 1977 Port zum Dessert. Außerdem Sauvigon blanc zum Hummer, hervorzuheben 1999 Pouilly Fuisse, der ausgezeichnet zur Makrele und zur leichten Säure des Zitronengrassudes passte. Zur Taube dann einen leicht gekühlten Bordeaux.

01 FrühstückAm nächsten Morgen dann ein ausgiebiges Frühstück auf der Terrasse.

 

 

Le Manoir de la Pommeraie – Vire

Über das Restaurant Le Manoir de la Pommerai in  Vire habe ich bereits hier

https://29alwi.wordpress.com/2012/11/19/le-manoir-de-la-pommeraie-vire/

und hier

https://29alwi.wordpress.com/2009/10/06/520/

berichtet.

Anlässlich 30Jahre Städtepartnerschaft hatte ich nun meine Freunde Ginette und Andre zum Abendessen eingeladen. Dank für viele Jahre der Freundschaft.

01

Zum Auftakt Champagner und dazu  Brandteigbällchen gefüllt mit „Andouille de Vire“.

02 Amuse Bouche

Als Amuse Bouche wurden serviert: Eine „Bavaroise a l’Andouille de Vire”, Makrele mit kleinem Salat sowie eine Terrine vom Rochen mit grünem Spargel

03

Carpaccio von Languste und Mango, Limone und Koriander

04 Bar

Wolfsbarschfilet auf Spinat und lila Kartoffelstampf

05 Fromage

Pont-l’Évêque und Livarot Cannelloni

06 Dessert

Karamellisierte Apfeltarte mit Chibouste und einem Calvados Sorbet

Besucht am 10.05.2013 (abends)

Ivan Vautier – Caen

01 Restaurant

Hotel und Restaurant Ivan Vautier in Caen 08.05.2013

Nach einer fast achtstündigen Autofahrt über die regennassen Autobahnen von Deutschland, Belgien und Frankreich kommen wir gegen 18:00 Uhr im Hotelrestaurant Ivan Vautier in Caen an. Wir nehmen unser Gepäck auf  und gehen voll bepackt zur Rezeption. Hier müssen wir leider eine böse Überraschung erleben. Das Hotel ist voll belegt. Unsere Reservierung über das Internet hat anscheinend nicht funktioniert. Wer nun Schuld daran trägt, ob wir oder das Hotel, lassen wir einmal offen. Die nette Dame an der Rezeption rettet allerdings die Situation und besorgt uns in der Nähe des Restaurants ein Hotelzimmer.

Also wird alles wieder eingepackt und wir fahren zum ca. 3 km entfernten Hotel. Nach einer achtstündigen Autofahrt ist eine Dusche hoch will kommend. Anschließend geht es  mit einem Taxi wieder zurück zum Restaurant.

 13  Der Salon

Wir werden in den Salon geführt und erhalten zu unserer Überraschung ein Glas Champagner kredenzt. Eine kleine Aufmerksamkeit des Hotels für die Unannehmlichkeiten der Reservierung. Dazu gibt es drei kleine Amuse Bouchers.

02 Amuse Bouche

Amuse-Bouche : Macaron mit Camembert – Schinkencracker – gefülltes Nori Blatt, dazu ein Glas Champagner. Nichts Besonderes also. In Deutschland werden bereits in den  * Sternerestaurants diese kleinen Aufmerksamkeiten mit viel mehr Aufwand hergestellt und serviert.

03 Speiseraum

Anschließend werden wir in den Speisesaal geführt. Der lang gestreckter schmaler Raum ist bei der Einrichtung in grau und Brauntönen gehalten, die Wände dagegen haben einen kräftigen Rotton.

Bereits im Salon hatten wir uns für das Hummermenü entschieden, so dass wir uns nur noch um die Weinfrage kümmern mussten.

Wir entscheiden uns für eine ½ Flasche Meursault Blagny 2008 sowie ½ Flasche Beaune L. Latour 2007.

04 Hummer und Foie gras

1.Gang: Hummer Tatar mit Gänseleber Ravioli und Trüffel

05 Hummer und Spargel

2. Gang: Die Hummerscheren mit grünen Spargel, Wildkräuter und Parmesan

06 Hummer und Kartoffel

3. Gang: Hummer mit Kartoffelterrine, Hummersauce mit Ingwer abgeschmeckt, Blutwurst  zwischen zwei dünnen Brotscheiben.

07 Hummer und Taube

4. Gang: Hummer mit Taube und Artischocke

08 Apfel und Sorbet

5. Gang: Kleine Äpfel a la Tatin mit einem Creme-Calvados Eis

10 Die Küche

Die Küche

09 Der Koch

Der Chef Ivan Vautier  am „Pass“

11 Der Abschluss

Zum Abschluss im Département Calvados natürlich ein Calvados. Diesmal ein Camut Prestige.

12 Hotel und Restaurant

Fazit: Angenehme und entspannte Atmosphäre, flotter und unaufgeregter Service. Enttäuscht waren wir vom Dessert, schmeckte wohl sehr gut aber doch für ein * Sternehaus sehr einfach. Auch die Verbindung Hummer- Blutwurst war nicht einleuchtend.

Ivan Vautier

3 Avenue Henry Chéron 

14000 Caen, Frankreich

+33 2 31 73 32 71

info@ivanvautier.com

http://www.ivanvautier.com

Besucht am 08.05.2013 (abendes)

Speisekarte siehe hier