Sylt – Eine Reise voller Kontraste

19. März bis 22. März 2026

Donnerstag

Nicht die perfekt geplanten Reisen bleiben im Gedächtnis, sondern jene, die mit Überraschungen aufwarten.

Die Fahrt nach Sylt begann an einem Donnerstagmorgen – unspektakulär, fast routiniert, aber mit eigener Dynamik. Schon früh zeigte sich der Charakter der Gruppe: pünktlich, diszipliniert, verlässlich. Um 06:00 Uhr rollte der moderne Reisebus der Firma Fröhlich nordwärts.

Ein Zwischenstopp führte wie jedes Jahr nach Hamburg – ein kurzer Halt, geprägt von Routine, bevor es weiterging. In Niebüll wechselten wir auf den Autozug zur Insel. Ziel war das Jugendseeheim des Landkreises Kassel auf Sylt.

Mit jedem Kilometer nach Norden veränderte sich die Wahrnehmung. Die Landschaft öffnete sich, das Licht wurde klarer, die Luft salziger. Sylt drängt sich nicht auf, sondern entfaltet seine Wirkung leise: die Weite der Dünen, das sanfte Farbspiel von Himmel, Meer und Heide, die stille Selbstverständlichkeit eines Ortes, der seit jeher unterschiedlichste Erwartungen spiegelt.

Die Unterkunft setzte einen bewussten Kontrast zur landschaftlichen Weite. Schlicht, fast asketisch, ohne Inszenierung – kein Ort zum Verweilen, sondern zum Ankommen und Weiterziehen. Funktional, unprätentiös, beinahe kühl. Doch gerade darin lag ein eigener Reiz. Vertrautheit stellte sich ein: Erinnerungen an frühere Jahrzehnte wurden wach, an Schulausflüge, die genau hier endeten. Die Reduktion wirkte nicht fremd, sondern vertraut – wie ein stiller Rückgriff auf eine einfachere Art des Reisens.

Nach dem Abendessen ging es in die Kogge, den Treffpunkt des Jugendseeheims. Unser Präsident und Organisator Hartmut hatte eine Gruppe des Shanty-Chors Sylt engagiert. Es wurde ein geselliger Abend mit viel Gesang, der erst spät in der Nacht endete.

Ich selbst zog mich kurz zurück und fuhr nach Westerland zu Jörg Müller. In seinem Restaurant genoss ich ein kleines Abendmenü:

Leber mit Püree,

die obligatorische Lammbrustwurst und eine Maultasche mit Kartoffelsalat. Dazu trank ich den berühmten Hauscocktail und ein Glas kühlen Weißwein. Anschließend machte ich mich wieder auf den Rückweg.

Freitag:

Der nächste Tag stand im Zeichen eines Perspektivwechsels – oder anders gesagt: Wir ließen es ruhiger angehen. Nach dem Frühstück fuhren wir per Bus nach Tinnum, wo eine Kutschfahrt vom Pferdehof Tölke wartete. Endlich ein Fortbewegungsmittel, das sich unserem Urlaubsmodus anpasste.

Im gleichmäßigen Klappern der Hufe schien die Zeit stillzustehen. Die Landschaft zog gemächlich vorbei, und plötzlich wirkte Sylt nicht mehr wie eine schicke Postkartenkulisse, sondern wie ein Ort, an dem man durchatmen kann. Wäre da nicht das Wetter gewesen: kühl, windig und mit der Entschlossenheit, uns an den Norden zu erinnern.

Um 12:30 Uhr wärmten wir uns mit einem kleinen, aber köstlichen Mittagessen in der Sylter Landschlachterei in Keitum. Gut gestärkt kehrten wir ins Seeheim zurück, wo eine kurze Pause eingelegt wurde – offiziell zum Umziehen, inoffiziell zur Regeneration.

Frisch geschniegelt zog es uns nach List – zu Gosch. In der Bootshalle wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt: Austern, Lachs, Steinbeißer, Krabben – alles, was das Meer hergab, landete auf unseren Tellern. Dazu floss der Weißwein, vermutlich rein aus wissenschaftlichem Interesse.

Zurück im Heim ging der Abend nahtlos in eine gesellige Verlängerung über. Oder anders gesagt: Wir feierten weiter – konsequent im Zeichen des Perspektivwechsels.

Samstag:

Am Samstag stand Bosseln auf dem Programm – ein norddeutsches Spiel, bei dem es weniger ums Gewinnen als um das gemeinsame Erlebnis geht. Öffentliche Wege wurden zu Spielflächen, der Wettbewerb zum verbindenden Element. Auf asphaltierten Pfaden, durch Wälder mit Kurven und kleinen Untiefen, rollten die Kugeln. Mal stießen sie gegen Bäume, mal lagen sie vor einem toten Vogel. Zwischen Ehrgeiz und Gelassenheit entwickelte sich eine lebendige Dynamik. Am Ende gewann die „blaue Gruppe“, und die Ehrung fand in der Bierstube Bell statt. Danach zerstreuten sich die Gruppen: Einige blieben im Bell, andere zogen in die Sansibar oder die Vogelkoje, jeder auf seine Weise noch im Freizeitmodus.

JM:

Für mich ging es zurück zu meinem kulinarischen Rückzugsort: Jörg Müller in Westerland, mein Lieblingsrestaurant seit 1994. Hier herrscht eine gedämpfte, ruhige Atmosphäre, in der Kulinarik mit Präzision und handwerklicher Tiefe zelebriert wird. Jeder Gang wirkt durchdacht, leicht und ausgewogen – stille Souveränität statt demonstrativer Aufwändigkeit.

Der Abend begann mit einem Amuse-Bouche: frische Gemüsestangen wie Karotte und Stangensellerie, einfach, frisch und dennoch bemerkenswert. Mein Aperitif, der bekannte Hauscocktail, leitete den Abend sanft ein.

Zartes Sashimi vom Färöer Lachs schmolz auf der Zunge, durchzogen von der pikanten Frische der Leche de Tigre und dem knackigen Biss von Sellerie und Radieschen.

Meeresfrüchteravioli folgten wie ein sanfter Wellenschlag, umhüllt von samtiger Hummersauce.

Der weiße Heilbutt auf Kohlrabi, begleitet von Rote-Bete-Ragout und Champagnersauce, lotete die Balance zwischen Erde und Meer aus.

Eine 0,375‑Liter‑Flasche Weißwein verband die Aromen dieser drei Gänge.

Das Filet vom Holsteiner Rind, medium rare gegart, ruhte neben cremigem Kartoffelpüree – ein Moment purer Klarheit, in dem jedes Aroma seine Tiefe entfaltete. Ein Glas Beaujolais verlieh dem Gang fruchtige Leichtigkeit.

Espresso und Petits Fours öffneten die Sinne für die süße Ruhe des Abends, ein Zibärtle zum Abschluss brachte Wärme, wie der letzte Sonnenstrahl eines langen Tages.

Sonntag:

Am Sonntagmorgen wehte die Brise des Abschieds durch die Zimmer: Duschen, Betten abziehen, Frühstück – ein Ritual, das die Erinnerungen in den Alltag überführte. Das Shuttle brachte uns Richtung Heimat. Ein kurzer Spaziergang an den Landungsbrücken in Hamburg, ein Hauch von Hafenluft und Wasser, bevor der Heimweg endgültig begann. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir wieder die vertrauten Straßen.

Doch Sylt bleibt nicht im Ablauf der Stunden gefangen. Es lebt in den Kontrasten: zwischen Anspruch und Einfachheit, Ruhe und Geselligkeit, Erinnerung und Gegenwart. Die Insel offenbart ihre Schönheit nicht in Perfektion, sondern in der Vielfalt ihrer Facetten – im Geschmack, in der Luft, in den stillen Momenten zwischen Wellenrauschen und Kerzenschein. In diesen Brüchen entfaltet Sylt seine stille, unvergessliche Magie.

Sylt 09/2025-2-Vogelkoje

Die Vogelkoje ist für uns längst ein fester Anlaufpunkt auf Sylt geworden. Jedes Mal, wenn wir die einladende Atmosphäre betreten, freuen wir uns auf die vertrauten Aromen und den erstklassigen Service.

Die Kellner arbeiten aufmerksam und nehmen sich Zeit für unsere Wünsche – Beschwerden gab es nie. 2021 erlebten wir allerdings eine Ausnahme. Umso erfreulicher, dass die bestellte Karaffe 2022 Sauvignon Blanc „Austernfischer“ vom Weingut Hofmann perfekt gekühlt auf dem Tisch stand. Der frisch servierte Wein mit seiner besonderen Note harmonierte wunderbar mit den ersten Gängen. Als Rotwein wählte ich eine Flasche 2019 vom Weingut Fürst aus Franken. Das Cuvée duftete nach roten Beeren, Karamell und Schokolade, am Gaumen frisch und fruchtig.

Die Speisekarte der Vogelkoje feiert die Inselküche: fangfrischer Fisch, regionale Zutaten, traditionelle Rezepte, modern interpretiert. Unser Highlight bleibt die ½ Ente.

Zum frischen Brot mit Dips tranken wir Champagner und bzw. „Hugo“. Bei den Vorspeisen probierten wir uns quer durch die Karte, doch beim Hauptgang war die Ente unser Favorit. Nach etwa 20 Minuten kamen die Vorspeisen – das Warten lohnte sich. Die kreative Präsentation und die Frische der Gerichte begeisterten uns.

1. Gang: Eine elegante Komposition: Erbsencreme als Basis in der Muschel, darauf Hummertatar und kurz angebratene Jakobsmuscheln. Daneben saftige Melonenstücke, Minzejoghurt für Frische und Säure, dazu knuspriger, salziger Bacon.

2. Gang: Die klassische ½ Vogelkojen-Ente mit Rotkohl, Kartoffelkloß, Preiselbeerbirne und Entensauce.

3. Gang: Gesättigt bestellten wir nur noch Eis. Ich wählte eine Kugel gesalzenes Karamelleis. (Ohne Bild)

Zum Abschluss genossen wir Espresso und einen Marillenbrand von der Brennerei Ziegler.

Die Vogelkoje ist für uns mehr als ein Restaurant – sie ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht und uns jedes Mal aufs Neue begeistert.

Reisen im Sommer

Anfahrt in Richtung Hotel Faro

Es ist an der Zeit, die letzten Monate in Bezug auf Reisen, Essen und Trinken festzuhalten. Im August reisten wir erneut nach Gran Canaria. Im September verbrachten wir eine Woche auf der Insel Sylt, um die Seele baumeln zu lassen. Unseren Hochzeitstag feierten wir am Tegernsee und einen Tag später in Nürnberg. Ende September bis Anfang Oktober zog es uns wieder nach Rhodos.

Hotel Restaurant JM, Sylt

Tegernsee

Unser zu Hause für 11 Tage an der Stegna Beach

2023 – 12 Monate – 12 Restaurants

Januar. Selbstgebackenes Brot. Restaurant Mondi in Kassel, ausgezeichnet mit dem grünen Stern.

Februar, Pata Negra.  Restaurant Las Cumbres. Gran Canaria, Playa del Ingles

März. Schweinebauch Sous vide, Hotel Faro, Maspalomas

Im April kein Restaurant Besuch, dafür zweimal Mai in der Normandie

Mai. Andouille de Vire mit Porree und Rote Bete. Restaurant Vrai Normand, Vire

Mai. Langustinen-Tartar mit einer Sauce von der  Langustinen und roh als Carpaccio mit einer fein leicht säuerlich abgestimmten Vinaigrette und frischem Obst. Restaurant L’atelier du goût, Vire Normandie

Juli . Labskaus im Seepferdchen, Sylt

Juli. Seezunge, Sölring Hof, Sylt

Im August kein Restaurantbesuch. Dafür 2 mal September mit 2×3 Sternen.

September. Trüffelei , Restaurant Schanz, Piesport

September. Tatar, Restaurant Sonnora, Dreis

Oktober. Sardinas, Restaurant Pirofani, Rhodos, Stengna Beach

November. Tournedo Rossini. Restaurant Jörg Müller, Sylt, Westerland

Dezember. Die Ente in der Ente Wiesbaden

Sylt im November 2023

Endlich hatte ich mich mal wieder durchgerungen einen Kochkurs zu belegen. Da ich ja ein großer Sylt Fan bin und meine letzten Kochkurse bei Jörg Müller auf Sylt durchgeführt habe, diese liegen allerdings schon etwas länger zurück, habe ich mich für einen Kochkurs bei Jan-Philipp Berner im Söl’ring Hof, Rantum entschieden.

Auch die Anfahrt nach Sylt war für mich etwas Neues. Ich bin  diesmal  mit der Deutschen Bundesbahn gefahren, und ich war positiv überrascht. Bis Hamburg in einem ICE sind wir pünktlich, danach wurde umgestiegen in einem IC nach Westerland. Die Verspätung in Westerland betrug lediglich 15 Minuten, eine Zeit, die noch  akzeptabel war. Die Fahrzeit betrug ca. 6 Stunden 30 Minuten und ich kam entspannt in Westerland an.

Danach wurde die kurze Strecke zum Hotel Jörg Müller im leichten Nieselregen zurückgelegt, der Koffer wurden ausgepackt und anschließend ging es kurz durch die Friedrichstraße an den Strand.

Man merkt, dass man im November war. Nieselregen und der Strand beziehungsweise Promenade war menschenleer. Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte waren geschlossen. Aber nichts Außergewöhnliches für diese Zeiten.

Danach ging es in das Restaurant, ich hatte  meine Menüfolge bereits im Kopf.

Es beginnt mit dem obligatorischen Hauscocktail mit Basilikum, Limette, Drambuie, Crémant und als Amuse Bouche die Gemüsestifte.

Als Vorspeise kommt der ausgelöster ½ Nordseehummer mit zwei Sauce auf den Tisch.

Als Hauptgericht ein Tournedos ‚Rossini‘ mit gebratener Gänseleber, Trüffelsauce und Kartoffelgratin.

Als Dessert gebackene Zwetschgen mit Eis und zum Abschluss ein Espresso mit Petits Fours

Die Weinauswahl hatte ich, wieso oft Sommelière  und Schwiegersohn Ben Müller Birkholz (Big Ben) überlassen. Er lag beim Hauptgericht mit dem 2011er Merlot aus der Magnum Flasche vom Weingut Grafen Neipperg genau richtig. Ein  Duft von reifen Beeren, zarte Holznoten sowie ein guter, warmer Abgang.

Natürlich dürfte auch mein Lieblingsbrand ein Gläschen „Zibärtle“ nicht fehlen.

Es war ein gelungener Auftakt für meine 6 Tage auf Sylt.

Sölring Hof Rantum 2023

Söl’ring Hof

Kulinarischer Höhepunkt war auch bei unserem diesjährigen Sylt Aufenthalt wieder zweifelsfrei der „Söl’ring Hof“ in Rantum.  Nach dem freundlicher Empfang  von Restaurantleiterin Frau Bärbel Ring wurden wir von ihr ins Restaurant begleitet. Anschließend fuhr ein junge Dame (Auszubildende?)  den Aperitifwagen vor und erläuterte die guten Sachen auf dem Wagen. Trotz ihrer anzumerkenden Nervosität brachte sie ihren Part sehr gut über die Runden. Nach einigen Diskussionen am Tisch, entschieden wir uns  für ein 6 Gang Menü. Davor gab es noch 5 kleine „Häppchen“ und im Anschluss des Menüs noch 5 kleine Süßigkeiten. Auch Sky, der zum ersten Male in einem Sternerestaurant war, entschied sich auch für dieses Menü. Bis auf den „Dreizack“ hat er alles ohne Probleme gegessen.

Die Philosophie des Söl’ring Hof zeigte sich bereits bei den „Häppchen“. Man bleibt auf der Insel und serviert  Zutaten von den Salzwiesen und dem Meer. Saisonale und regionale Produkte dominieren die Karte. Die Gänge sind oft sehr komplex und  mit überraschenden Zutaten.

Obwohl alle Gänge hervorragend waren, muss man den Helgoländer Hummer mit Ochsenherztomate sowie das Huhn mit Erbse und Liebstöckel besonders hervorheben.

Fazit: Ein wunderbarer Abend, mit Enkel Sky, der nicht billig war. Das war uns aber bekannt und es war jeden Cent wert.

Das Haus auf der Düne

Die offene Küche

Was erwartet mich heute Abend? Sky Luis, unser Enkel, zum ersten Male in einem Sternerestaurant und dann gleich 2 Sterne

Queller – Forellenrogen – Dreizack – Miesmuschel – Strandportulak

Kartoffelbrot – Sauerrahmbutter

Makrele

Helgoländer Hummer

Seezunge

Perlhuhn

Reh

Sylter Rose – Aprikose – Heidelbeere – Söl’ring Hof Kuss – dunkle Schokolade

Sylter Royal – List – 2021

Sylter Royal

Wer gern Austern ist, wie wir, ist hier natürlich bestens aufgehoben. Frischer als hier geht es nicht. Wir haben nachmittags bei herrlichen Sylt Wetter auf der Terrasse platz genommen. Auch hier wurden die Pandemieregeln perfekt umgesetzt. Flotter netter Service, der den Laden im Griff hatte. Zum Trinken ein „Bimmerle“ Chardonnay, später wurde auch noch eine zweite Flasche nachgeordnet. Wir haben uns durch die Austernkarte durchgearbeitet. „Nackte“ und überbackene Austern, Miesmuscheln sowie Chili Garnelen kamen auf den Tisch. Zum Abschluss Espresso und Birnenschnaps von Scheibel. Es war ein schöner Nachmittag!!

Vogelkoje, Sylt, 2021

Vogelkoje

Die Vogelkoje gehörte in den letzten Jahren zum festem Bestandteil unserer kulinarischen Besuche auf Sylt. Gefragt ob geimpft oder nicht wurde nicht. Die Lucca App war am Tisch aufgeklebt. Am Anfang war der Service noch in Ordnung. Die Frage nach einem Aperitif wurde gestellt, wir haben dann Champagner (vier Personen) bestellt. Leider wurde uns nicht die Flasche gezeigt, sondern die gefüllten Gläser wurden an den Tisch gebracht. Auch die Bestellaufnahme war in Ordnung. Die bestellte Flasche Sauvignon blanc stand bald richtig gekühlt auf dem Tisch. Die Flasche Rotwein von Stodden, Ahr wurde gezeigt und geöffnet. Auch bei den Vorspeisen lief noch alles wie man es gewohnt ist. Nach ca. 20 Min kamen die Vorspeisen.

Danach lief nichts mehr. Fast 75 Min. mussten wir auf das Hauptgericht (Ente) warten. Der Service völlig kopflos in dieser Situation und der Chef antwortete „, das ist eben halt so“. In der Zwischenzeit hatten wir natürlich unseren Rotwein ausgetrunken. Wir hätten gern noch eine Flasche bestellt. Leider kümmerte sich keiner mehr um uns.

Fazit: Das Essen war wie in den letzten Jahren in Ordnung. Der Service und der Ablauf des Abendessen schlicht nicht in Ordnung. Der Chef auf hohem Ross. So wie man uns hat „links“  liegen lassen, werden wir es beim nächsten Besuch ebenfalls machen.

Sehr gutes Brot zum Auftakt
War Bestandteil der Tageskarte: Kalbskopf mit Langostinos und Queller
1/2 VOGELKOJENENTE „KLASSISCH“ Kirschrotkohl / Kartoffelkloß / Preiselbeer-Birne
GESCHMELZTER MARILLENKNÖDEL / Beeren / Vanilleeis

Sylt 16.09.2020

Erster Tag auf Sylt.

Los geht es gegen 14.00 Uhr mit der Rhein Necker Air in Richtung Sylt. Von oben sieht man leider die verheerenden Waldschäden im Bereich des Reinhardswalds. Nach gut 50 Min. landen wir in Westerland und werden von Hanne und Herbert abgeholt.
Wir holen die Schlüssel ab und beziehen das Quartier für die nächsten Tage in der Boysenstraße.
Danach geht es, wie immer am ersten Tage auf Sylt, in Richtung List zu Gosch. Ein Flammkuchen mit Krabben belegt und eine Flasche Chardonnay und wir fühlen uns, bei herrlichen Wetter, angekommen auf der Insel