Grundsätzliches – Qualität vor Quantität

Essen und Trinken sind die Grundlagen unseres Lebens. Der Körper braucht regelmäßig neue Energie. Diese Energie kann man  mit Fast-Food erreichen oder man beschafft sich die notwendigen Lebensmittel und stellt sich selbst an den Herd.

Die Esskultur nimmt bei den meisten Deutschen noch immer keinen breiten Raum im Leben ein. Beim Einkaufen im Supermarkt sieht man es am Warenkorb. Hier dominieren immer noch Fischstäbchen, Tiefkühlpizzen und Fertignudeln.

Große Ansprüche bei Essen und Trinken stellten nur die wenigsten. Ohne gesunde und genussvolle Nahrung ist alles nichts. Oft kann man nur mit dem Kopf schütteln.  Den Liter Öl für das Auto für 10 €, das Olivenöl für den eigenen Körper darf aber nicht mehr als 5 € kosten.  So geschmacklos und ungesund wollen wir nicht leben.

Bei uns ist es bereits seit langen anders. Die Esskultur ist seit Ende der 70ziger Jahre zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. 

Kochen bedeutet mehr als nur Essen zu zubereiten. Kochen macht Spaß, bringt Genuss und entfaltet die Phantasie. Kochen ist etwas für alle Sinne. Es macht Spaß Rezepte nachzukochen oder neue zu erschaffen.

Kochen ist für mich ein Prozess, der eine Speise entstehen lässt und die über allen Sinne zum Erlebnis wird.

Es ist ein besonderes Erlebnis Samstagsmorgens über den Markt zu gehen und einzukaufen. Frische Produkte aussuchen und sich Gedanken über das zu entstehende Gericht zu machen, macht Freude und Spaß.

Dabei sollten regionale und der  Jahreszeit entsprechende Produkte gewählt werden.

Es gibt den Spruch: „Du bist, was DU isst“.

Ich denke, so einfach ist es wirklich nicht, denn würde diese Weltsicht stimmen, was wären dann die Menschen, die in den Hungerregionen dieser Welt leben müssen, oder die Skorpione essen??

Um erstklassige Gerichte zu zubereiten, bedarf es erstklassiger Produkte.  Das Leitmotiv einer guten Küche  sollte daher lauten

„La Cuisine du Marché“ – die Küche des Marktes.

Wichtig ist ein gewisser Qualitätsstandard, d.h. mit guten und frischen Grundprodukten zu der entsprechenden Jahreszeit und des  Marktes wird gekocht und gebacken.

Auch bei den Weinen hat es bei uns im Laufe der Jahre Veränderungen gegeben. Trockene Weine wurden schon immer bevorzugt. Mittlerweile stehen aber die deutschen Weine im Vordergrund.

Ob Weiß- oder Rotwein, ob Mosel, Pfalz oder Baden, es gibt mittlerweile sehr gute Weine, die zum Essen sehr gut passen.

Auch bei Besuchen in Restaurants  steht Qualität vor Quantität.  Dabei ist es gleichgültig ob der Besuch in Sternerestaurants oder in Landgasthöfen stattfindet. 

Köller Biomanufaktur – Templin

 

Eis-Eis-Eis
Eis-Eis-Eis
Köller Biomanufaktur – Templin

Bei der Fahrt in den Osten entdeckt. Köller Bio Manufaktur in 17268 Templin. Hier werden in Bioqualität Eis, Schokoladen, Fruchtaufstriche und Liköre hergestellt und angeboten. Das Eis, 40 Sorten, wird nicht nur mit Kuhmilch hergestellt, sondern auch mit Ziegen-, Schafs- und Wasserbüffelmilch. Besonders gut haben uns das Schokoladeneis sowie das Vanilleeis mit Ziegenmilch geschmeckt. Auch Waldbeer vegan Eis konnte gefallen.

Aus dem umfangreichen Bio-Schokoladen-Sortiment (50 Sorten) wurden folgende Schokoladen gekauft. Bio-Schokolade  Chili , Bio-Schokolade Flor de sal, Bio-Schokolade Sanddorn-Orange sowie Bio-Schokolade pur. Nicht gerade billig, dafür aber den vollen Schokoladengeschmack.

Eiscafé Cadillac – Köller & Voigt GbR

Lychener Straße 7

17268 Templin

Telefon 0 39 87 / 20 02 22

Telefax 0 39 87 / 5 06 41

http://www.koeller-biomanufaktur.de/

Email info@eiscafe-cadillac.de

Schokolade
Schokolade

 

Weinprobe bei da Cocca – Kassel

Cocca
Cocca
 

Drei bis viermal im Jahr veranstalten Cocca‘s ihre legendären Weinproben. 14 verschiedene Weine Italiens sowie kleine italienische Kostproben wurden serviert. Zum Essen diesmal Lasagne in verschiedenen Ausführungen.

Zu den Weinen.

Je drei Weiß bzw. Rotweine die uns gefallen haben.

Weißweine

Labella, ein Weißwein aus dem Hause Librandi, passend zu Aperitifs und leichten Nudelgerichten. Mit 12% Alkohol etwas für den Sommer auf der Terrasse.

Pecorino. Ein Wein aus der Cantina Pietrantonj, der sich nicht sofort für einen erschloss.  Mit 13 % Alkohol hatte er einen leichten bitteren Nachgeschmack.

Sauvignon von Cantina Volpe Pasini. Fruchtigen Aromen,  weiche und elegant. Passte sehr gut zu den Lasagne Gerichten.

Rotweine

Aus dem Hause Coltibuono eine Chianti Classico mit 90% Sangiovese und 10% Canaiolo. Das komplexe Bukett überzeugt einen. Aus dem biologischen Anbau. Würzig mit eleganten und ausgewogenen Tanninen. 14% Alkohol.

Cabernet Sauvignon, Rotwein von Livon.  Ein leicht tanninreicher Rotwein mit einer intensiven rubinroten Farbe und einem  Alkoholgehalt von 12,5 Vol.%.

Aus dem Hause Don Bosco ein Montepulciano Barrique DOC Riserva .Vollmundig mit viel  Tannin, dabei  fruchtig und würzig. 14% Alkohol, drei Gläser im Gambero Rosso.

Eiscafé Piccolo Mondo

Eiscafe
Eiscafe
 

Herr Paulsen sucht auf seinem Blog die besten Eisläden Deutschland (und der Welt).

Hier meine Empfehlung. Nicht die große Welt (Berlin, NY.Paris etc. ist bei mir angesagt, sondern angepasst an den Standort im hessischen Baunatal-Altenritte die kleine Welt von Rosanna und Martino Santoro. (Leider hat er noch keine Homepage)

Das Eiscafé Piccolo Mondo bringt etwas Leben in die sonst verschlafene Dorfmitte des Stadtteils. Martino, der italienische „Macho“, ist er natürlich nur, wenn Rosanna nicht in der Nähe ist, schmeißt den Läden. Eis machen, davon gibt es 23 Sorten im Angebot und bedienen schafft er überwiegend allein. Bei schönem Wetter und am Wochenende hat er natürlich viele Helfer die ihn entlasten.

Neben den Standardangeboten hat er auch jahreszeitlich bedingte Spezialitäten. Z. B. Birneneis mit Parmesan oder Zimteis oder Feigeneis oder……

Ach ja, einen guten Cappuccino bekommt er auch hin.

Piccolo Mondo
Piccolo Mondo
 

 

Mallorca

Hier wird es in den nächsten Tagen etwas ruhiger werden. Dafür wird hier mehr los sein.
Mallorca 2010
Mallorca 2010

Bereits 2009 und 2010 war Mallorca Ziel meines Urlaubs auf und mit dem Rad.  Nach Can Picafort werden wir diesmal in Alcudia unsere Zelte aufschlagen. Wir hoffen auf angenehmes Wetter und viele unfallfreie Radkilometer.

 

Kellerei und Brennerei J. Döhne

Knapp 20 km südlich von Kassel liegt das Dorf Breitenbach, ein Ortsteil der Gemeinde Schauenburg. Hier hat sein einigen Jahren Joachim Döhne eine Apfelkellerei und Brennerei aufgebaut. Äpfel von hofeigenen Steuobstwiesen im nordhessischen Bergland sind seine Grundprodukte für Apfelschaumweine und Apfelbrände.

 

Der Apfel-Schaumwein wird im traditionellen Flaschengärverfahren (Champagne) ausgebaut, von Hand gerüttelt und degorgiert. Die zwei Varianten Brut und Trocken sind Cuve Schaumweine. Seit 2011, hat er auch eine sortenreine (Boskop) Variante.

Auch die Etiketten auf der Flasche sind vom Feinsten. Entworfen hat sie Albert Schindehütte, der in Breitenbach geboren wurde und heute in Hamburg lebt. Verbunden mit seinem Heimatort ist er über die „Schauenburger Märchenwache“.

Döhnes  Apfelschaumwein ist über den Grenzen Hessens hinaus bekannt. Auch Stuart Pigott hat ihn entdeckt.

Er schreibt in seinem „kleinen genialen Weinführer 2010“ u.a.:

Überraschende revolutionäre Schaumweine …die feine Apfelaromen mit erstaunlichem Körper und Schliff besitzen.

Er vergibt 3 von 5 Pigott – Punkte.

 Brennerei & Sektmanufaktur
Joachim Döhne
Hauptstraße 31
34270 Schauenburg

Telefon 05601 4486
kellereidoehne@aol.com
www.kellerei-doehne.de

Bei meinem Besuch war er gerade am Brennen von Apfelmaische. Der Brand wird anschließend  im Barrique Fass gelagert.

Beim Brennen
Beim Brennen
Verkaufsraum in der ehemaligen Scheune
Verkaufsraum in der ehemaligen Scheune