Rückblick 03

Der erste Familienurlaub.

Im Winterhalbjahr 1973/74 machten wir uns Gedanken über unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Urlaubskataloge wurden in dieser Zeit gewälzt und nach einem Blick auf unsere Konten entschieden wir uns für einen Urlaub in Bulgarien. Der Sonnenstrand in der Nähe von Burgos wurde als Urlaubsziel ausgewählt. Drei Wochen Urlaub für ca. 700 DM.

Der Start erfolgte am 17.06.1974 ab Frankfurt. Da der Abflug für 18.30 Uhr festgesetzt war, wollten wir vorher noch eine Flughafenbesichtigung machen. Also fuhren wir bereits gegen 12.00 Uhr los. Unterwegs waren wir mit unseren Audi 60, diesen hatten wir erst kurz vorher gekauft. Mit an Bord die Schwiegereltern Katharina und Karl, die das Auto wieder nach Hause fahren sollten. Kurz hinter der Abfahrt Bad Homburg, es war ca. 14.00 Uhr, dann ein Stau. Wir standen auf der linken Seite der Fahrbahn,  als es weiter gehen sollte, sprang der Wagen nicht mehr an. Also raus aus dem Auto um es an den rechten Straßenrand zu schieben. Alle Versuche den Schaden zu finden halfen nicht. Die letzte Rettung war der ADAC. Aber erst gegen 16,00 Uhr war der Helfer zu Stelle. Er brauchte fast eine halbe Stunde, bis er den Schaden gefunden hatte. Eine kleine Lötstelle war das Problem. Mittlerweile war es 16.45 Uhr und wir sahen den Flieger in Richtung Bulgarien schon ohne uns losfliegen. Um 17.30 Uhr waren wir endlich am Flughafen. Das große Suchen begann, wo war der Abflug. Als wir den Abflugschalter gegen 18.15 Uhr endlich gefunden hatten, wir sahen uns schon nach Hause fahren, dann die Erleichterung. Der Flug hatte Verspätung und wir konnten in Ruhe einchecken. Dann das große Warten. Erst um 23.00 Uhr ging dann der Flieger in Richtung Burgos, wo wir gegen 01.30 Uhr landeten. Erst gegen 03.00 Uhr konnten wir dann im Hotel am Sonnenstrand in die Betten.

Sabrina, damals 3 Jahre alt, hat sich in dieser Zeit gut gehalten.

1974 Bulgarien 03

 

Gebucht hatten wir das Hotel „Morska Zvezda“ mit Vollpension. Diese Vollpension musste man allerdings nicht im Hotel einnehmen, Der Pauschal-urlauber erhielt bei Ankunft für jeden Aufenthaltstag einen  Betrag zwischen 5,5 und 9 Lewa in einer speziellen Touristenwährung ausgezahlt, die in allen Lokalen akzeptiert wurden.

Ach ja zum Essen. Das Essen war billig und reichlich, nur besonders gut war es nicht. Wir haben viel ausprobiert und waren auch in verschiedenen Restaurants, aber es schmeckt fast überall gleich und die Preisunterschiede waren ziemlich gering.  Überall auch der meist verdrossene Service, die vielen  Streichungen auf der Karte und die lauen Temperaturen der Gerichte. Das Problem, in den Restaurantbetrieben am Sonnenstrand herrscht, wie überall im Land, der genormte sozialistische Wettbewerb. Auffällig auch die Aufteilung beim Betreten der Restaurants. Die „Westler“ durften das Haus direkt betreten, während einheimische und „Ostler“ in der Schlange warten mussten. War manchmal recht peinlich.

Sabrina ernährte sich in den drei Wochen fast ausschließlich von Milka Schokolade, Äpfel, die wir mitgenommen hatten und Kartoffelpüree. Als dann der freundliche Ober einmal Petersilie über das Püree streute, wurde die Nahrungsaufnahme verweigert.

1974 Erster UrlaubDas Hotel war nur ca. 250 m vom feinen Sandstrand entfernt. Für drei Wochen waren schwimmen, sonnenbaden und faulenzen angesagt. Angesagt waren auch Kutschfahrten, Fahrt mit einer „Bimmelbahn“ und Fahrt mit einem Eselskarren. Hier habe ich mir am zweiten Tag gleich die Füße verbrannt. Ich hatte mich sorgfältig eingecremt und hatte auch ein T-Shirt übergezogen. An die Füße hatte ich allerdings nicht gedacht. Ich hatte Sandalen an und auf dem Fußrücken bekam ich an den freien Stellen einen gewaltigen Sonnenbrand. Dieser war so schlimm, dass ich in den nächsten Tagen auch am Strand mit Strümpfen rumlaufen musste.

Auch in den Jahren 1977 und 1979 wurde Bulgarien als Urlaubsziel ausgesucht.

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Familienurlaub 2018 Korsika – Anreise

Nach Sardinien und Gran Canaria wurde 2018 der Süden von Korsika als Urlaubsziel ausgewählt. Etwas schwierig war die Anreise. Einen Direktflug  von Deutschland nach Figari war nicht buchbar.  Ausgewählt wurde daher der  Flughafen Brüssel-Süd bzw. Charleroi Airport Dieser liegt mitten in Belgien, südlich der Hauptstadt Brüssel und am nördlichen Rand der Stadt Charleroi. Für uns also eine Fahrt von knapp 4 Std. 30 Min. Nach München sind auch fast 4 Std. 20 Min. notwendig.

Allerdings war eine Übernachtung in Charleroi notwendig. Der Flugstart war um 07.05 Uhr, 2 Std. vorher sollte man ja da sein, bedeutete man hätte spätestens um Mitternacht zu Hause losfahren müssen.

Ausgesucht wurde von „Chefkoordinator Dirk“ das Hotel South Charleroi. Das Hotel ist nur 10 Fahrminuten vom Flughafen Brüssel-Charleroi entfernt, Parkplätze an der Unterkunft sind kostenfrei  und es gibt  einen kostenlosen Flughafentransfer. Der Shuttle um 5:15 Uhr  zum Flughafen und die Abholung vom Flughafen klappte reibungslos. Als wir wiederkamen genügte ein Anruf nach der Landung und 10 Min. später war der Bus am vereinbarten Ort. Das Zimmer ist relativ klein, aber modern eingerichtet und vor allem sauber. Für knapp 5 Std. Schlaf aber völlig ausreichend. Das Bett, wie in Belgien und Frankreich fast immer üblich, war sehr schmal (max. 1,60m breit für 2 Personen und nur eine gemeinsame Decke). Der Wasserdruck in der Dusche ist sehr gering.

Zum Abendessen ging es in die Innenstadt von Charleroi. Im Internet hatte Dirk das  ausfindig gemacht. Ein typisches Bistro, in keiner schönen Lage, abseits der Innenstadt. Von außen recht gemütlich. Innen klein, eng und laut. Ein langer schmaler Raum, im vorderen Bereich die Theke und 5 Tische, dahinter noch einmal 6 Tische mit Blick in die offene Küche.

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Die Karte gibt es in englischer Sprache und natürlich in Französisch. Die Karte ist nicht überladen und es gab einige Tagesemfehlungen. Zum Aperitif wählten wir einen Pastis und als Wein einen Chardonnay. Die kurze Wartezeit auf das Essen wurde gut überbrückt mit einem Amuse Bouche. Ob der Maître ahnte, dass wir nach Korsika wollten?

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Es gab nämlich einige Scheiben Schinken aus Korsika. Sehr gut, auf Korsika haben wir keinen besseren gefunden.

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Als Vorspeise Jacobsmuscheln  in einem  Knoblauch Olivensud.

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Als Hauptgericht gebratenes Bar Filet mit Gemüse und Kartoffeln. Auch die anderen Gerichte konnten überzeugen.

Insgesamt preislich in Ordnung, locker Atmosphäre und recht gemütlich.

Spaghetti-Steinpilz

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Es ist Steinpilzzeit und man sollte die Zeit auch nutzen um die edlen Pilze zu verarbeiten. Einige Vorschläge habe ich ja hier schon eingestellt. Diesmal mit Spaghetti. Die Pilze säubern und je nach Größe viertel oder halbieren. In Olivenöl anbraten und klein geschnittene Tomaten dazugeben. Salzen und pfeffern. Die frischen Spaghettis kommen von der Pasta  Pesto Manufaktur Casaluko, gekauft auf dem Wochenmarkt in Baunatal. Frisch gehobelter Parmesan, Stielbasilikum und Olivenöl runden das Gericht ab.

 

 

OX Hilders – Geschlossen

Botschaft sucht Asyl – Alles bleibt anders

Liebe Botschafter,
Liebe Gäste,
Liebe Freunde

Die Rhöner Botschaft schließt kurzfristig ab heute, den 3.12.2017. Wir verlassen schweren Herzens nach über 100 Jahren Hilders. Alle, die mit uns einen Teil des Weges zusammen bestritten haben, wissen, dass wir alles getan haben, diese Tradition zu leben und weiterzuführen. Leider wird es uns in der gegenwärtigen Situation unmöglich gemacht. Wir mussten jeden Tag damit rechnen, aber nun ist es soweit: kurzfristig, emotional, nicht wirklich weihnachtlich. Vielen Dank für euer Verständnis, das wir alle bestehenden Reservierungen für die Weihnachtszeit, Silvester und Winter zurücknehmen müssen.

Jedes Ende ist auch ein Anfang! Und wer uns kennt, weiß warum der Ox unser Wappentier ist. Sturheit, Wille und Ausdauer sind uns gemein. Wir werden uns also Wiedersehen. Wie, wo und wann erfahrt in den nächsten Tagen und Wochen auf der Homepage. Wir halten euch über unser „Asylverfahren“ auf dem Laufenden.

Und noch etwas: Keine Angst! Der LeistStyle ist nicht an Mauern gebunden! Genuss, Gastfreundschaft,
Herzlichkeit, Heimatliebe und Freude an ehrlichen Dingen stehen und fallen, wie bei jedem guten Handwerk, mit den dazugehörigen Menschen. Und wir sind wir! Da oder dort!

Wir wünschen euch einen schönen ersten Advent.

Michelle und Bjoern
Bastian und Ludwig
Und das gesamte Team der Rhöner Botschaft Mehr anzeigen

– – hier: Rhöner Botschaft.

Gran Canaria Okt. 2017

03 AbflugFür uns gibt es seit den 1980ziger Jahren zwei bevorzugte Reiseziele. Für Sonne und Erholung geht es nach Gran Canaria und Normandie in Frankreich ergab sich durch die Städtepartnerschaft mit der Stadt Vire.

Für Oktober 2017 standen beide Reiseziele auf dem Programm.

In den Herbstferien war Gran Canaria angesagt. Nach 2014 Sardinien war auch diesmal die Familie mit dabei.

Schon der Flug war Erholung pur. Statt vier oder 5 Stunden vor Abflug die Anfahrt zu den entsprechenden Flughäfen zu unternehmen, reichten diesmal 90 Minuten aus. Unser Flug ging ab Flughafen Kassel und wir benötigten letztendlich nur knapp 30 Minuten von zu Hause bis zur Abfertigung im Flughafen. Zuerst einchecken und dann die Kontrolle. Hier war man mehr als penibel. Und siehe da, unser Flieger von der Sund Air war pünktlich.

06 Der Flieger wartet

Nach knapp 4 Stunden und 15 Minuten landete der Airbus 320 pünktlich auf den Flughafen Las Palmas. Koffer abholen, ein Taxi nehmen und in knapp 30 Minuten waren wir im Hotel. Unser zwölftägiger Urlaub konnte beginnen.

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Natürlich war auch diesmal das Hotel Faro, direkt am Strand von Maspalomas, unser Domizil. Wir haben wunderbare Tage am Strand, am Pool oder in der gesamten Anlage des Hotels genießen dürfen. Viele der Mitarbeiter des Hotels am Empfang oder im Service kennen uns ja mittlerweile, sodass auch kleinere Probleme schnell behoben wurden. Erfreulicherweise hat sich das Abendessen im Restaurant gegenüber den letzten Jahren doch deutlich verbessert. Dies hielt uns allerdings natürlich nicht ab unsere bewährten Ausflüge in andere Restaurants zu unternehmen.

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Auf dem Plan stand natürlich wie immer das Restaurant Bamira geführt von den Eheleuten Eder,

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dass Restaurant Las Cumbres mit den kanarischen Spezialitäten

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sowie am Strand von Maspalomas das Casa Antonio, ebenfalls mit kanarischen Spezialitäten.

Über das Wetter brauch man ja eigentlich nicht zu sprechen auf den Kanaren. Temperaturen um die 25° waren an der Tagesordnung.

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Hatten wir im letzten Urlaub um die Weihnachtszeit bereits das Phänomen des Calima zu spüren bekommen, war es auch diesmal an zwei Tagen der heiße Wüsten Sand aus der Sahara, der mit Temperaturen von bis zu 36° am Tag und 28° in der Nacht, uns zu schaffen machte. An diesen zwei Tagen war es fast unmöglich unsere täglichen Strandspaziergänge zu unternehmen. Aber auch diese Tage gingen vorbei.

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Einen Abstecher wurde unternommen zum Markt in San Fernando. Ich hatte ihn ja vor einigen Jahren schon einmal besucht und ich muss sagen, ein Besucher auf diesem Markt ist nicht unbedingt erforderlich. Marktrummel mit Schnäppchenangeboten stehen im Vordergrund, das Angebot an Waren wie Obst, Gemüse oder Fleisch ist sehr bescheiden.

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Mehrmals in dieser Zeit wurde sich in das Taxi gesetzt und nach Playa der Ingles gefahren. Von hier aus ging es dann am Strand und den Dünen von Maspalomas wieder zurück zum Hotel.

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Wir hatten den Familienurlaub eigentlich sehr gut organisiert. Lediglich zweimal am Tage gab es feste Termine. Morgens früh um 9:00 Uhr zum Frühstück und abends um 19:00 Uhr zum Abendessen. Sonst konnte jeder in der Familie seinen eigenen Rhythmus leben.

Auch der Rückflug mit der Fluglinie Sund Air, die ja neu am Markt ist, verlief ohne Zwischenfälle.

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Fazit: ein schöner Familien Urlaub der jederzeit wiederholt werden kann.

 

 

Jumelage 2017

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Das Himmelfahrtswochenende eines jeden Jahres gehört der Städtepartnerschaft Vire Normandie und Baunatal. In den ungeraden Jahren, wie jetzt 2017, geht es in Richtung Normandie. 70 Baunataler mit zwei Bussen, haben sich am Himmelfahrtstag also auf die rund 950 km lange Reise gemacht. Mit dabei der Musikzug des GSV Eintracht Baunatal, eine Gruppe Jugendlicher und viele Baunataler die seit Jahrzehnten die Freundschaft mit französischen Familien pflegen. Aber nicht nur Busse waren unterwegs in Richtung Normandie. Viele haben die Strecke auch mit privaten PKWs in Angriff genommen. Auch die Bahn war Transportmittel. So ging es von Kassel über Frankfurt und Paris nach Vire.

02 Hotel

Wie in den letzten Jahren üblich sind wir mit dem PKW in die Normandie gefahren. Auch diesmal war natürlich ein kleiner Abstecher in ein Sterne Restaurant eingeplant. Zwischenstation war das Hotel Restaurant Le Jardin des Plumes in Giverny

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Am nächsten Tag wurde dann dem Haus und Garten Claude Monet ein Besuch abgestattet.

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Über Évreux, Bernay, Camembert und Falaise wurde am späten Nachmittag schließlich unserer Partnerstadt erreicht. Aus den verschiedensten Gründen konnten wir nicht in der Familie übernachten, sondern haben im Hotel de France die Zeit verbracht.

 

20 Ankunft in Vire

Nach einer Fahrzeit von gut 14 Stunden erreichten dann die beiden Busse den Zielort. Nach herzlicher Begrüßung, einer Musik Einlage vom keltischen Ensemble Kadl Vire/Saint Lo und einem Begrüßungstrunk ging es dann für die Teilnehmer zu den Gastfamilien. Viele kennen sich Jahrzehnte, für andere war es das erste Mal dass man die Partnerstadt besuchte. Wir selbst haben das Abendessen im Hotel de France eingenommen. Das Hotel und Restaurant habe ich ja bereits ausführlich beschrieben.

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Am Freitag dann Besuch des Marktes in Vire, ein ausgiebiges Mittagessen bei Ginette und am Abend dann der Partnerschaftsabends mit einem normannischen Menü.

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Mit einem Besuch am Samstag in Villedieu-les-Poêles, einem Mittagessen im Restaurant Manoir de la Pommeraie in Vire, bereitete man sich auf den Höhepunkt des Tages vor.

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Ein Serenaden Abend mit den beiden Musikzügen GSV Eintracht Baunatal und dem keltischen Ensemble Kadl Vire/Saint Lo folgte vor dem „Théâtre du Préau de Vire“.

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Für mich selbst hatte man noch eine viel größere Überraschung vorgesehen. Bürgermeister Marc Andreu Sabater ernannte mich im Auftrage der Körperschaften der Stadt Vire zum Ehrenbürger. Ich war gerührt und hatte plötzlich einige Freudentränen im Auge.Mit einem Abendessen bei Ginette endede dieser besondere Tag. Natürlich fehlte ein Gläschen Champagner nicht.

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Sonntagmittag sollte eigentlich der kulinarische Höhepunkt sein. Wir hatten Tisch und Bett bei David Goerne im Manoir de Rétival reserviert. Leider mussten wir aus gesundheitlichen Gründen diesen Termin absagen. So machten wir uns dann am Sonntagmorgen gegen 8:00 Uhr auf den Heimweg. Nach einer reinen Fahrzeit von 8 Stunden 30 Minuten sind wir dann in Baunatal wieder gelandet. Ein ereignisreiches Wochenende lag hinter uns. Wir freuen uns schon auf die nächsten Besuche in Vire bzw. den Gegenbesuch im nächsten Jahr zu Himmelfahrt in Baunatal.

PS: Berichte über die einzelnen Tage werden folgen.

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IFA Faro – Gran Canaria Dez. 2015

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IFA Faro Dez. 2015

Ein Haus das spaltet. Entweder einmal und dann nie wieder oder einmal und dann immer wieder, wie es bei uns der Fall ist. Seit 1981 haben wir alle Renovierungen und Sanierungen in diesen Jahren mit begleitet.
Mit ca. 180 Zimmern ist das IFA Faro für Gran Canaria Verhältnisse relativ klein. Nach der Totalsanierung 2005/06 wurden 11 Suiten neu errichtet. Ungünstig sind die Zimmer im EG. Die zur Landseite hin haben keinen Balkon bzw. sind mit Glasscheiben zum Haupteingang hin abgeschirmt. Die mit „seitlichen Meerblick“ haben direkten Kontakt zur Promenade.

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Wie bei sonstigen Immobilien ist auch hier der Satz richtig: Die Lage, die Lage, die Lage.
Die gute Lage, direkt am Strand, ist allerdings auch der große Nachteil des Hotels. Die Flächen für die Liegen, die nach wie vor für die gesamte Urlaubszeit reserviert sind, sind nicht gerade üppig. Bei voller Belegung des Hauses kann es schon sehr eng werden. Man kann nach meiner Auffassung einige Liegen entfernen, da doch nicht alle Gäste diese in Anspruch nehmen. Die Größe des beheizten Pools ist für uns in Ordnung, haben wir doch direkt den größten Pool vor uns den man sich vorstellen kann, das Meer.

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Der Service war wie in all den Jahren in Ordnung. Bei besonderen Anliegen konnten die Damen und Herren an der Rezeption uns immer helfen. Natürlich gab es auch mal Sprachschwierigkeiten, die aber mit Freundlichkeit überbrückt wurden.
Einen Kritikpunkt muss ich allerdings ansprechen. Wir hatten diesmal direkten Meerblick gebucht. Bereits bei der Buchung im Sommer 2015 hatte ich den Wünsch geäußert, in der 3 oder 4 Etage zu wohnen. Diesen Wunsch habe ich dann noch einmal 4 Tage vor der Anreise noch einmal telefonisch übermittelt und bekam auch die Zusage. Obwohl im Computer gespeichert wurden wir in der 2 Etage untergebracht. Auch war diesmal das Zimmer besonders hellhörig. Dies haben wir erstmals erlebt.

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Unserer besonderer Dank geht an die Herren Franco und Hierro (ich hoffe ich habe es richtig geschrieben) im Poolbereich. Wir kennen uns bereits seit Jahrzehnten.

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Gebucht wurde diesmal Halbpension. Das Frühstücksbüffet ist mit allen was ein Frühstück heute bieten sollte ausgestattet. Leider verläuft die Abräumung der Tische allerdings häufig sehr schleppend, dies besonders auf der Terrasse. Das Personal, das in den letzten Jahren doch stark verjüngt wurde, viele junge Damen versehen jetzt die Arbeit, ist freundlich und hilft auch bei Sonderwünschen. Das Abendessen ebenfalls in Büffetform. Hier ist in den vergangenen Jahren ein leichter Rückgang zu spüren. Ein Abendessen in einem 4 Sterne Hotel stelle ich mir anders vor.

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Gut war allerdings das Abendessen am 25.12.12015. So stelle ich mir das Abendessen in einem Hotel dieser Kategorie vor. Bei den nächsten Besuchen wird wieder nur Übernachtung mit Frühstück gebucht.

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