alwisgenussreisen

Genuss, Kochen, Reisen und mehr

Kategorie-Archiv: Städtereisen

bean-and-beluga – Dresden

01 Bean u. Beluga

Nach Lehr- und Wanderjahren in der gehobenen Gastronomie u.a. bei Harald Wohlfart, Helmut Thieltges und in London, ist Stefan Hermann 1997 in Dresden gelandet. Seit 2007 betreibt er  das „Bean & Beluga“ im noblen Villenviertel „Weisser Hirsch“. Ausgezeichnet ist er zurzeit mit einem Stern im Michelin und 17 Punkten im GM. Die wirtschaftlichen Engpässe  wurden scheinbar gelöst.

Bei unserem Besuch stand Stefan Hermann allerdings nicht selber in der Küche. Er begrüßte uns im Eingangsbereich der Immobilie, die im Erdgeschoss noch einen Feinkostladen und ein Weinbistro beherbergt. Das Restaurant und die Küche befinden sich im 1. Obergeschoss. Die Einrichtung ist farblich abgestimmt und durch kleine Erker innerhalb des langgezogenen Raumes ist genügend  Privatsphäre vorhanden. Alles spricht für einen gelungenen Abend, der es ja auch wird, wäre da nicht die lieblose Musik die da vom Band abläuft.

01 Amuse Bouche 01

05 Amuse Bouche

Amuse Bouche

06 Brot Nussbutter

Brot mit Nussbutter

07 Flusskrebse

Flusskrebse – Junger Lauch – Egerlinge

08 Kaninchen

Kaninchen – Koriander –  Peperoni

09 Pulpo

Pulpo – Bohnen – Gulaschsaft

10 Rind Bunte Beete Pilze

Rind – Bunte Beete – Buchenpilze

11 Käse

Rohmichkäse –  Chutney – Früchtebrot

11 Brombeere

Brombeere – Haselnuss – Rosmarin

Fazit: Stefan Hermann und sein Küchenchef Marcus Langer bieten in der eleganten Villa in der Bautzner Landstraße 32  eine geradlinige und auf hohem Niveau stehende Sterneküche an.  Der charmante Service konnte ebenfalls gefallen. Unser Wunsch nach Weinen aus Sachsen wurde von Chef Sommelier Shahzad Talukder gekonnt umgesetzt.  Aus dem Menü „mit“ also mit Fleisch und Fisch ist besonders der Fleischgang hervorzuheben. Ein Stück Entrecôte, Sous Vide gegart, war  auf den Punkt gebraten. Die hervorragend gearbeiteten Beete (roh, mariniert, geliert, püriert) waren eine passende Beilage. Zu erwähnen wäre auch der Käsegang. Rohmilchkäse aus kleinen Betrieben in Sachsen waren optimal gereift.

Ein Schwachpunkt muss allerdings auch erwähnt werden. Die Nussbutter, die zu Anfang mit Kümmelbrötchen und Baguette gereicht wurde, war nicht streichfähig. Ansonsten ein gelungener erster Abend in Dresden. Der zweite Abend dann in „Maiwerts Restaurant“ in der Villa Herzog.

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Maiwert- Dresden

Oberhalb der Elbe, gelegen nordöstlichen der Stadtmitte von Dresden, hat im noblen Villenviertel „Weißer Hirsch“ der Sternekoch Dieter Maiwert eine neue Heimat gefunden. Nach Jahren am Tegernsee will er hier mit seiner Lebenspartnerin Madeleine Maaßen neu durchstarten.

Maiwert ist in der gehobenen Restaurantszene ja kein unbekannter. Vom Tegernsee bringt er u.a. 1 Stern in „Guide Michelin“, 2 F im “ Feinschmecker“ „1 Kochmütze“ im Gault Millau mit nach Dresden.

Die neue Heimat ist die „Villa Herzog“ in der Parkstraße. Das charmante Hotel in ruhiger Lage und bietet eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ins Herz der Hauptstadt von Sachsen. Mit Taxi oder Tram erreicht man die Innenstadt in ca. 15 Min.

Seit dem 03. Juni 2017 ist nach aufwendigen Renovierungs- und Umbauarbeiten das „Maiwerts Restaurant in der Villa Herzog“ eröffnet worden. Die Villa wird ab Januar 2018 ebenfalls von Maiwert betrieben.

Im Eingangsbereich befindet sich eine kleine Bar mit Blick in die Küche und der Wintergarten ist als Lounge umgestaltet worden. Das Restaurant hat 26 Plätze. Dazu kommen um Sommer noch ca. 22 Außenplätze in der  parkähnlichen Anlage. Bei der Renovierung wurde darauf geachtet, dass das Flair der alten Villa aus dem Ende des 19ten Jahrhunderts erhalten blieb.

Geöffnet ist das Restaurant täglich – außer montags – ab 17.30 Uhr.

01

Champagner von Gosset, in Ruhe im Wintergarten genossen. Dabei wurde die Speisekarte studiert.

02a Saibling

Variation vom Saibling

03 Hummer

Hummer-Bisque

04 Leber Apfel

Gänsestopfleber mit glasierten Apfel

05 Reh

05a Reh

Rehrücken- Kartoffelpüree- Gemüse – Wacholderbeersauce.

06 Käse

Käseauswahl von Waldmann-Erlangen

07 Dessert

Dessert Variation

Fazit: Eine Küche mit regionalen und saisonalen Zutaten, die ohne große Schäumchen und Pünktchen auf den Tisch kommen. Ein Küchenstil a la francaise, gradlinig und die Aromen wunderbar heraus gearbeitet. Ein Amuse Bouche wurde im nicht serviert, dafür stand aber den gesamten Abend eine ausgezeichnete Brotauswahl mit Butter und Öl auf dem Tisch.

Der Service durch Frau Maaßen unaufdringlich aber mit Stil. Die Weinauswahl von ihr zusammen gestellt konnte gefallen. Mein Wunsch auf Weine der Region zurück zugreifen wurde erfüllt. Sehr gut dabei die Weine vom Weingut Schwarz, die auch die entsprechende Temperatur hatten.

Erfreulich auch, dass das Zusammenspiel Service-Küche funktioniert. Zum Hauptgang gab es ja Rehrücken, absolut perfekt gebraten, leider aber mit der sehr guten Sauce überdeckt. Vom zart rosa gebraten Fleisch war leider nichts zu sehen. Dies habe ich bei Frau Maaßen angesprochen. Als dann ca. 10 Min. später beim Nachbar das Reh auf den Tisch kam, war das Fleisch auf die Sauce gelegt worden. (Siehe Bilder)

In unmittelbarer Nachbarschaft ist im Übrigen das Restaurant „bean & beluga“ von Sternekoch Stefan Hermann beheimatet. Dies wurde am Abend vorher besucht. (Bericht wird folgen)

 

Le Canard – Hamburg

Schade, wir waren von der Küche des Ali Güngörmüs doch etwas enttäuscht. Oder lagen unsere Erwartungen zu hoch, hatten wir die Messlatte für dieses Restaurant zu hoch angelegt? Ein Stern im Michelin, 16 Punkte im GM und und und, die Auszeichnungen sind hoch angesetzt.

Vom „Untergeschoss“ eines Bürogebäudes an der noblen Elbchaussee, das bekannte Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner ist hier beheimatet, hat man vom Restaurant einen herrlichen Blick auf die Elbe. An diesem regnerischen Samstagmittag war das Restaurant kaum besucht. Die Begrüßung verlief recht routinemäßig und wir konnten unseren Platz an der Fenster Seite selbst aussuchen. Nach dem Blick in die Mittagskarte entschieden wir uns kein Menü zu nehmen, sondern einmal à la carte zu speisen.

Zum Auftakt dann ein Glas Champagner von Marguet, der gut gekühlt serviert wurde. Ein Korb mit schmackhaftem Brot stand schnell auf dem Tisch. Ein Amuse Bouche wurde an diesem Samstagmittag nicht serviert.

Bei den nachfolgenden Gerichten fehlten Innovative Akzente und auch die Würzung ließ zu wünschen übrig. Man fühlte sich 10 Jahre zurück versetzt. Der Kaiserschmarren war dann der negative Höhepunkt.  Fast lieblos wurde ein großer Klecks  aus der Pfanne auf den Teller gelegt, der Teig hätte außerdem bestimmt noch 3 Min. Hitze vertragen können.

Fazit: bei unserem Besuch war die Küche nicht auf Sterneniveau. Die Finesse in der Konzeption der Gerichte  und deren Umsetzung hat gefehlt. Wiederbesuch nur dann, wenn es sich ergibt.

Besucht am 19.09.2015 (mittags)

20150919_131106

Blick auf die Elbe

P1100026

Restaurant, etwas in die Jahre gekommen.

P1100027

Schmackhaftes Brot.

P1100028

Jacobsmuscheln, Chorizo, Paprika, Avocado.

P1100030

St. Pierre, Zucchini, gebratene Reisbällchen.

P1100031

Topfenschmarrn, Feigen, Nougat Eis.

P1100032

Der süsse Abschluss.

P1100025

Oben Büro, unten Restaurant.

Hôtel Restaurant „Les Cascades“ Honfleur

Hôtel Restaurant „Les Cascades“,
19 Le cours des Fossés,
14600 Honfleur –
tél : 02 31 89 05 83 –
fax : 02 31 89 32 13 –
email : info@lescascades.com

Im historischen Stadtviertel von Honfleur, nur ca. 100 m vom Hafenbecken entfernt, befindet sich das Hotel und Restaurant „Les Cascades“
Das Parken ist eigentlich kein Problem. Direkt vor dem Hotel gibt es Parkplätze die zwischen 20.00 und 08.00 Uhr kostenfrei sind. Samstagsvormittag ist allerdings Markt angesagt, so dass am Freitagabend die Parkplätze gesperrt werden. Alternativ kann man das Auto auf dem ca. 200 m entfernten Parkplatz abstellen. (14 € pro Tag)

Die Rezeption befindet sich an der Theke im gleichnamigen Restaurant. Man wird herzlichst begrüßt, erhält sein Schlüssel und bekommt den Weg zum Zimmer gezeigt. Steil und eng geht es der Treppe nach oben. Mit dem Gepäck nicht so einfach.

P1090115
Das Zimmer relativ klein, aber ordentlich und sauber. Eine Kofferablage fehlt ebenso wie ein ordentlicher Schreibtisch. Allerdings ist WLAN kostenfrei. Auch die Dusche ist sehr klein aber sauber. Lediglich an der Decke über der Dusche zeigen sich erste kleine Schimmelflecken.
Vorsicht ist beim Auschecken angeraten. Wer das Hotel schon früh verlassen muss, soll bereits am Abend vorher bezahlen. Die Rezeption ist erst ab 08.00 Uhr besetzt.
Fazit: Ausgezeichnete Lage und der Preis stimmt für das Angebot. (70€ für das Zimmer ohne Frühstück). Allerdings ist das Haus sehr hellhörig. Wegen dem Problem der steilen und engen Treppen für Menschen mit körperlicher Behinderung nicht geeignet. (Einen Aufzug habe ich nicht gesehen.)

Besucht am 30.10.2014

Honfleur

04.09.2014
Honfleur

Wieder einmal ging die Fahrt in die Normandie und in unsere Partnerstadt Vire. Grund war der Prix cycliste du Jumelage Vire. Die Mannschaft des Regio Teams SF hat dabei hervorragend abgeschnitten. Ich hatte mit Wolfgang und seiner Frau zwei Personen dabei, die das erste Mal die Normandie besuchten. Neben Honfleur wurde dabei die gesamte Küste zwischen Honfleur und der Vire-Mündung sowie der Mont St. Michel besucht.

Ein Besuch in Honfleur gelegen an der Seine Mündung.

JENOPTIK DIGITAL CAMERANach ca. 8 h Autofahrt über die Autobahnen von Deutschland, Belgien und Nordfrankreich erreichen wir die bezaubernde Stadt Honfleur an der Seine Mündung. Besonders anstrengend war diesmal die Fahrt durch Belgien. Bei früheren Fahrten benötigten wir ca. 2 Std. für die 200 km, diesmal war die Fahrtzeit wegen den vielen Baustellen fast dreieinhalb Stunden.

Von Osten kommend, wird über die Pont de Normandie die ca. 8 000 zählende Stadt im Departement Calvados erreicht. Bei der Pont de Normandie, eine interessante Brückenkonstruktion als Schrägseil-brücke, ist das Beleuchtungssystem interessant. Bei Dunkelheit leuchtet die Brücke in Blau und Weiß.

Über die D 580 erreichen wir die Stadt und checken im Hotel ibis Styles, 3 Quai de la Tour, ein. Das Auto wird auf dem kostenpflichtigen Parkplatz zwischen dem „Bassin de L’ Est“ und der Straße „Quai de la Tour“ abgestellt. Das Hotel liegt sehr zentral, die wichtigsten Touristenattraktionen sind alle leicht zu Fuß zu erreichen.

Honfleur hat heute etwa 8000 Einwohnern und wurde im elften Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Stadt hat sich zu einer kleinen Touristenattraktion der Normandie entwickelt. Einige interessante Sehenswürdigkeiten, die Fachwerkarchitektur und die Geburtsstätten der impressionistischen Kunst locken Urlauber heute nach Honfleur.

Nach einer kleinen Ruhepause beginnen wir unseren Spaziergang über den Quai de la Quarantaine zum Vieux Bassin. Entlang der Straße reiht sich ein Restaurant an das andere. Das interessanteste ist für mich das „ L‘ Absinthe“. Hier wird für den Abend auch ein Tisch reserviert. Das alte Hafenbecken, heute Ankerplatz für Freizeitschiffe und Yachten, wird auf der Ostseite, dem Quai St-Etinne, von zweistöckigen Häusern und gegenüber am Quai Ste-Catherine von bis zu siebenstöckigen Häusern, umrahmt. Hier sind Restaurants aller Stilrichtungen, Boutiquen und Galerien untergebracht.

Bei einem Glas gut gekühlten Cidre kann man die vorbei schlenderten Gäste aus aller Welt beobachten.

Nach dieser kleinen Pause geht es weiter am ehemaligen Haus des Stadtgouverneurs, dem „La Lieutenance“ vorbei in das Zentrum des Stadtviertels auf den Place Ste-Catherine. In diesem Stadtviertel mit vielen Fachwerkhäusern in kleinen schmalen Gassen steht die Kirche „Èglise Ste – Catherina“ Die wohl älteste Holzkirche in Frankreich, errichtet im 15./16. Jahrhundert, hat einen getrennten Glockenturm und dient unter anderem als Museum für religiöse Kunst.

Chronik Vire 2007, Nov.07 020

Die Kirche ist vollständig aus Holz errichtet, die Fundamente natürlich ausgenommen, der Turm mit Holzschindeln verkleidet. Durch enge Gassen mit viel Kopfsteinpflaster erreichen wir das „Musée Eugene Boudin. Hier werden Werke der Maler aus dem Gebiet der Stadt gezeigt, herausragend natürlich die Sammlung des Namensgebers. Auch ein Besuch des „Maison Satie“ in der Rue Haute ist zu empfehlen.

Bevor es zum Hotel zurückgeht, wird noch ein kleiner Abstecher in die Rue de la Ville gemacht. Hier gibt es zwei interessante Läden mit Calvados Raritäten.

Sowohl in „Compagnie des Calvados“ als auch im “La Cave Normande“ hat man eine Auswahl von über 80 Sorten von Calvados. Flaschen von ca. 2 Jahren bis zum Jahrgang 1865 sind im Angebot. Letztere allerdings für den Preis eines Kleinwagens.

Für ein Mittagessen (natürlich auch für den Abend) wären z.B. die Restaurants „Le Bréard“, Au P’tit Mareyeur, Entre Terre Et Mer und Restaurant La Fleur de Sel zu empfehlen. Sie liegen alle im Herzen der Stadt. Vom Hafen sind es jeweils nur ca. 2-3 min. zu Fuß.

Wer über Nacht bleibt, könnte im „Les Maisons de Lea „ Place Ste-Catherine (gut und teuer) oder, so wie wir, im Hotel ibis Styles (preiswert für Honfleur) übernachten.

JENOPTIK DIGITAL CAMERAIst man in der Zeit von Donnerstag bis Sonntag in Honfleur und hat rechtzeitig gebucht sollte man bei Alexandre Bourdas im zwei Sternerestaurant Sa. Qua. Na zu Abend essen. Leider hatte ich nicht rechtzeitig gebucht, so dass auch diesmal kein Besuch möglich war.

Hotel Opera München

Hotel Opera 01

Dieses kleine Stadtpalais ist fast uneingeschränkt zu empfehlen. Allein die Lage im Zentrum von München ist der große Pluspunkt. Die Maximilianstraße, die bedeutendsten Museen, die Isar, aber auch der Viktualienmarkt sind nur wenige Schritte entfernt. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind schnell zu erreichen.

Der Tag beginnt grandios. Kein Büfett, sondern das Frühstück wird am Tisch serviert. Der Service freundlich und kenntnisreich, brachte alles Gewünschte schnell an den Tisch.

Mein Zimmer war mit ausgewählten Antiquitäten dekoriert und war mit einem französischen Doppelbett mit einer durchgehenden Matratze ausgestattet. Das Standardzimmer einschl. Dusche ist wohl recht klein, dies wird aber durch einen kleinen Wintergarten mit Blick auf den Innenhof aufgehoben.

Hotel Opera 02

2014 Essigbrätlein-Nürnberg

26.06.2014
Essigbrätlein Nürnberg

Ein Maximum an Geschmack und der Verzicht von altgewohnten Edelprodukten sind die Leitmotive des Essigbrätleins in Nürnberg. Es hat sich also nichts verändert seit unserem letzten Besuch im Juni 2013, halt, etwas fällt einen beim Betreten des Hauses auf. An der Hausfassade signalisiert ein kupfernes Schild kleine Veränderungen. Jetzt wird auch nach aussen das Team vorgestellt. Neben den beiden Köchen Andree Köthe und Yves Ollech ist auch der Name des langjährigen Sommeliers Ivan Jakir zu finden. Auch die Stilrichtung der Küche wird dargestellt. „Aromen-Regional“ ist das Motto der Küche. Dies alles ist nicht neu, wird aber auch jetzt nach aussen vermittelt. Der Gast weiß also was ihn erwartet. Unvorbereitet sollte man aber das Restaurant nicht aufsuchen.

Eine Speisekarte gibt es nicht. Mittags gibt es ein fünf Gänge Menü. Man kann sich für das Menü, aber auch nur für einzelne Gänge entscheiden. Allerdings wird kein Preis auf der kleinen Karte, die uns anschließend überreicht wird, erwähnt.

Wir entschieden uns für das Menü einschl. Weinbegleitung. Diese war perfekt auf die Aromen der Speisen abgestimmt und ist unbedingt zu empfehlen, um den Genuss abzurunden.

Zum Aperitif (Hausaperitif sowie alkoholfreies Getränk bestehend aus Orange-Erdbeere und Bitter Lemon) wird wie gewohnt das Karottenbrot und die Erbsenbutter gereicht.

Amuse Bouche
Stachelbeere-Holunder-Chrysanthemen
Blüte von der Scheinquitte mit Macadamia-Nuss
Erbsencreme

Das Menü

Seeforelle mit Gurken
Kohlrabi mit Mohn
Rote Bete mit Bromneeren
Lamm mit Aubergine
Himbeeren mit Reiseis

Bereits das erste Amuse-Bouche zeigt die Richtung der Küche an. „Stachelbeere und Holunder“ sind aus der Region und haben Saison. Mit „Blüte von der Scheinquitte mit Macadamia-Nuss“ verlässt man allerdings teilweise die Region, da die Nuss nach meiner Information nicht in Nürnberg beheimatet ist. Allerdings passt die eingelegte Blüte ausgezeichnet zur leichten Süße der Nuss. Danach ein Amuse Bouche, das bereits Kultcharakter hat. „Erbse, Pistazie und Minze“. Man saugt die leicht süßliche Erbsencreme aus der Erbsenschote heraus wie bei einer Weißwurst.

Mit dem ersten Gang „Seeforelle mit Gurke“ wird eine angenehme Frische auf den Teller serviert. Das Einkorn bringt Biss und leichte Nussigkeit. Durch die Gurken, frisch und eingelegte, kommt süßes und saures auf den Teller. Abgerundet wird alles durch den aromatischen Apfel-Fichtensprossen-Saft. Dazu passend der Sauvignon blanc von Neumeister aus der Steiermark.

Was man aus einer Kohlrabi alles zaubern kann, zeigte der zweite Gang. Kohlrabi in drei verschiedenen Texturen und Geschmacksrichtungen lagen auf dem Teller. Serviert wird das Gemüse als rohe Scheibe, als pur gedünstetes Stück mit Blättchen und als grüne Sauce aus Kohlblättern. Der geröstete Mohn unterstreicht die Nussigkeit der Kohlrabi. Dazu ein Grauburgunder aus dem Weingut von Winning, Pfalz.

Erdiges und süßes dann mit „Rote Bete und Himbeeren“. Auch hier wird die gesamte Pflanze verwertet. Der leicht gekühlte Rosewein aus Kroatien war passend ausgesucht.

Das Stück Lamm, ein intensiv schmeckendes Hüftfleisch mit dem daran belassenen Fett, ist durch und durch rosa gegart (Saus Vide) mit erfreulichen Lammgeschmack. Dazu eine Creme aus Auberginen und würzigen Dill. Dazu ein 2010 Zinfadel aus Kalifornien.

Das nachfolgende Dessert Himbeeren mit Reiseis war etwas belanglos. Diese Belanglosigkeit beim Dessert ist uns auch bei unseren früheren besuchen aufgefallen. Hier sollte man unbedingt nachbessern. Dazu eine sehr süße Scheurebe aus Franken.

Entschädigt wird man dann aber mit den verschiedenen Schokoladentafeln. Ich kann nur sagen alles schmeckt hervorragend.

Gute Produkte, perfekte Garzeiten und die Aromen der Gewürzmischungen sind die Geheimnisse des Erfolges. Gratulation an Küche und an den aufmerksamen und unaufdringlichen Service.

02 EingangshinweisAmuse Bouche
03Stachelbeere-Holunder-Chrysanthemen
04Blüte von der Scheinquitte mit Macadamia-Nuss
05 ErbsennErbsencreme

Das Menü

06Seeforelle mit Gurken
07 Kohlrabi-MohnKohlrabi mit Mohn
08 Rote BeteRote Bete mit Bromneeren
09 Reh-DillLamm mit Aubergine
10 Reis-HimbeerenHimbeeren mit Reiseis
11 Schokolade

Übernachtung in Kopenhagen

Bei der Reservierung für ein Hotelzimmer für unseren  Aufenthalt in Kopenhagen waren zwei Kriterien für uns wichtig.

1.De Nähe zum Restaurant NOMA und

2.eine ruhige Lage und vor allen Dingen bezahlbar.

 15 Nyhaven 42 Blick aus dem Fenster

Blick aus dem Fenster

Das ins Auge gefasste Hotel 71 Nyhavn war leider ausgebucht. Bei der Recherche im Internet bin ich dann auf einen Appartement direkt am Hafen gestoßen. Auch der Preis von 2800 DK = 375 € für zwei Personen und zwei Nächte war akzeptabel. Wie es sich dann herausstellte war es allerdings kein Appartement sondern es handelt sich um eine Wohnung einer bekannten dänischen Künstlerin. Die Wohnung perfekt am Wasser gelegen mit Blick auf die berühmten Gebäudefassaden des Nyhavn. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind dank der bequemen Bus und U-Bahn-Stationen leicht zu erreichen. Zur Haupteinkaufsstraße, zum königlichen Theater und zur Oper sind es nur ca. 5 min zu Fuß. Die in den Plänen eingezeichnete Fußgängerbrücke von Nyhavn zum Restaurant NOMA war allerdings noch nicht fertig gestellt. So mussten wir lediglich einen kleinen Umweg von gut 1 km in Kauf nehmen.

 10 Nyhaven 42 Ansicht

Die Wohnung selbst misst ca. 70 m² und bietet Platz für bis zu drei Personen. Die Wohnung ist nett eingerichtet und ist mit moderner Kunst der Inhaberin geschmückt. Die Wohnung hat ein Schlafzimmer mit Doppelbett sowie ein Schlafsofa im Wohnzimmer. Die Küche ist voll ausgestattet und im Wohnzimmer gibt es ein Flachbildfernseher sowie CD und DVD-Player. Außerdem ist kostenloser WI -Fi Empfang vorhanden. Lediglich die Dusche mit WC fällt etwas aus dem Rahmen. Relativ klein und beim Duschen setzt man den gesamten Raum unter Wasser.

 13 Nyhaven 42 Wohnen

Wohnen

12 Nyhaven 42 SchlafenSchlafen

Leider hat die Wohnung keinen eigenen Stellplatz. Das Parken in Kopenhagen ist sehr teuer. Für 24 h sind ca. 35 € zu zahlen. Sehr rigoros ist man auch mit Falschparkern bzw. wenn kein Parkschein vorhanden ist. Dies ist uns gleich am Anfang des Besuches  und in Unkenntnis der Situation leider passiert. Für knapp 15 min ohne Parkschein waren knapp 70 € fällig.

Ansonsten eine sehr empfehlenswerte Adresse.

11 Nyhaven 42 KücheKüche

14 Nyhaven 42 EssenEssen

Aufenthalt in Kopenhagen 17.09.-19.09.2013

 

Erfurt – Kurztrip

Dom

Dom

Gildehaus

Gildehaus

 
Alt spiegelt sich in Neu

Alt spiegelt sich in Neu

 
 
Krämerbrücke

Krämerbrücke

 
Goldhelm

Goldhelm

 
 
 

Goldhelm Pralinen

Goldhelm Pralinen

 
Goldhelm Schoko Eis

Goldhelm Schoko Eis

 
Goldhelm Süsse Verführung

Goldhelm Süsse Verführung

 
Sanierung gelungen

Sanierung gelungen

 
 

Vire, ein Stadtrundgang

Vire Stadtplan

Vire Stadtplan

Wir beginnen und beenden unseren Stadtrundgang am

Rathaus Vire

Rathaus Vire

(01) Rathaus    

Das 1956 eingeweihte Rathaus ist ein Beispiel der Nachkriegsarchitektur in Vire. Auf der rechten Seite befinden sich im Obergeschoss der Stadtratssaal und links der Hochzeitssaal.            

Auf dem Parkplatz vor dem  Rathaus findet der „kleine Markt“ statt. Hier bieten dienstags und freitags Bauern aus der Umgebung ihre Waren an.

Kleiner Bauernmarkt

Kleiner Bauernmarkt

 

Die Bar Vivaldie   gegenüber dem Rathaus bietet sich für einen ersten Aperitif in Vire an.

die leicht abfallende Rue Armand –Gaste ist seit  dem Bau der Umgehungsstraße  wieder eine Einkaufsstraße geworden.

Rue Armand Gaste-Vire

 

Als Beispiel sei das das Restaurant  Au Vrai Normand genannt.

 

Speisekarte

Speisekarte

 

Aus regionalen Produkten aus der Region Normandie werden traditionelle Gerichte und Menüs serviert. Chefkoch Michael Wahl hat natürlich auch die Spezialität von Vire auf dem Küchenzettel. Die Andouille de Vire wird in verschiedenen Zubereitungsarten angeboten. Auch Kutteln nach Art von Caen werden angeboten.

Restaurant Au Vrai Normand

14 rue Armand Gasté 14500 VIRE

Tel. 02 31 67 90 99

http://www.au-vrai-normand.com/

die Rue Armand –Gaste geht in den  „Saint Annaplatz“  über. Hier steht die  Kirche

(02) Saint Anne. Sie wurde 1860 im Neuromanischen Stil erbaut,  um die alte, zu klein gewordene Kirche  neben  dem Hospiz zu ersetzen.           

Vire St. Anna
Vire St. Anna

gegenüber der Kirche liegt das (03)Museum

 

Vire Museum Eingang

Vire Museum Eingang

 

Das Museum liegt in dem alten städtischen  Krankenhaus. Dieses Museum zeigt schöne  Möbel und Gegenstände aus der Normandie. Die Kollektionen erinnern an den Lebensstil der Landschaften der Bocage im 19. Jahrhundert.

Außerdem Landschaftsbilder und Werke des Karikaturist Charles Léandre (1862-1934) Eine Führung dauert ca.  45 Minuten.

Über die Rue Armand-Gasté gehen wir links in die Rue de Valhérel und kommen zum  

Turm „Aux Raines“

 

Laubfroschturm

Laubfroschturm

 

Aux Raines- die Laubfrösche.  Dieser Turm verdankt seinen Namen den zahlreichen Fröschen, die früher den Teich an der Schleuse bewohnten.

 weiter durch die Rue de Valhérel liegt linker Seite die 04)Schleuse.

Dieses Wasserreservoir, sprich  „Moulins du Roi“ wird von der Vire versorgt und ist  seit dem 10. Jahrhundert bekannt. Dank dieser Wasserreserve konnte man in ab dem 14. Jahrhundert im Tal mehrere Fabriken bauen. (Tuchfabrik, Gerbereien) Hat heute allerdings nicht mehr diese Bedeutung.

Schleuse

Schleuse

gegenüber der Schleuse liegt der (05)Square de Baunatal                                              

der 1987 angelegte Platz erinnert an die 1983  vereinbarte Partnerschaft beider Städte.

Square de Baunatal

Square de Baunatal

Der Granitblock aus einem Steinbruch in der Nähe von Vire, hat eine glatte Granitplatte mit nachfolgender Aufschrift in deutscher und französischer Sprache.

Wir sind eines Herzens und einig wollen wir handeln.

Nous sommes un seul et meme cœur et d‘ un commun accord nous voulons agir.

F. Schiller .Wilhelm Tell

Das auf dem Granitblock stehende Wikingerschiff ist leider gestohlen worden. Es zeigte auf beiden Seiten sieben Schilder. Sie sollten den Bezug zu den sieben Stadtteilen der Stadt Baunatal zeigen.

Hohlweg

Hohlweg

 Üer einen steilen Gehweg hinter dem Square de Baunatal gelangen wir auf den Place de Château mit dem

Bergfried- Le Donjon

Bergfried- Le Donjon

 

Bergfried.

Dieser viereckige Bergfried wurde nach Anweisung Henri I. Beauclerc 1123 aus Stein erbaut. Er spielte eine große Rolle im Hundertjährigen Krieg und wurde 1630 auf Befehl Richelieus zerstört.

 Üer den Place de Château und dem Place de Nationale geht es zur  Kirche Notre Dame

 

Notre Dame Vire

Notre Dame Vire

 

Der Baubeginn stammt aus dem 13. Jahrhundert (Stil Frühgotik) auf den Grundmauern einer romanischen Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. Während der folgenden Jahrhunderte wurde diese Kirche im Spätgotikstil erweitert und 1862 unter Denkmalschutz gestellt. Sie wurde während der  Bombardierung im Juni 1944 zerstört. 1948 restauriert und ist nun wieder ein Juwel der Stadt.

2010 wurde der Vorplatz und Eingangsbereich neu gestaltet.

De leicht ansteigende Rue Notre Dame führt auf den Place  Castel und wir stehen vor dem

Theater Vire

Theater Vire

Theater.

1996 wurde der Pariser Architekt Morisseau beauftragt, das Kino und das Theater „ Le Basselin“ neu zu gestalten. Dieser Bau, mit den neuesten Technologien versehen, ist eines der Kleinodien der Kultur der Stadt Vire und der Basse Normandie. Im rechten Teil befindet sich das Theater „Le Preau“ und im Untergeschoss befinden sich zwei Kinosäle.

Gegenüber, am Place Castel Nr.6, liegt das La café du théatre  in dem wir eine kleine Pause einlegen.

Bar-Cafe

Bar-Cafe