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Herkules Terrassen – Kassel

Herkules Terrassen

Der  Bergpark Wilhelmshöhe ist  um eine Attraktion reicher. Direkt neben dem Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules, wurden am 01.0März 2011 die Herkules Terrassen eröffnet. Über ein Jahr war die Gaststätte geschlossen, bis die Museumslandschaft Hessen Kassel für diese  Räumlichkeiten einen neuen Pächter  fand.

Mit seinem Konzept hat Thomas Nähler als neuer Pächter anscheinend die Eigentümer überzeugen können.

Herkules Terrassen

Herkules Terrassen

Im Eingangsbereich ist eine Theke entstanden, hier ist auch das Kuchenbuffet aufgebaut.

Herkules Terrassen Eingang

Herkules Terrassen Eingang

Links vom Eingang, mit Blick auf diesen, ist ein größerer  Raum für Gruppen etc. vorhanden. Die Attraktion ist allerdings der Restaurantbereich.  Mit viel Naturmaterialien wie Holz und  Stein ist der Raum ausgestattet. Das Beste ist allerdings der Blick in das Kasseler Becken und auf die Berge der Söhre. Auch die Außenterrassen bieten diesen Blick.

Die Speise- und Getränkekarte ist für ein „Ausflugslokal“ relativ klein gehalten und das ist auch gut so. Auch die Preisgestaltung ist in Ordnung. Bei unseren Besuch nette und aufmerksame Bedienung. Man kann nur hoffen, dass dies auch bei Vollbetrieb so sein wird.

Bei meinem ersten Besuch  war ich allerdings mit dem  bestellten  Flammekuchen nach nordhessischer Art nicht ganz zufrieden. Nach nordhessischer Art heißt, Schmand, Sauerkraut und „Ahle Worscht“. Leider war der Teig am Rand etwas verkohlt, während er zur Mitte hin immer kälter wurde und daher auch nicht kross war. Bei der Größe wären auch zwei Personen satt geworden. Ein Problem ist auch die „Ahle Worscht“. Sobald Wärme ins Spiel kommt, schmeckt die Wurst doch recht salzig. Dies ist allerdings kein spezielles Problem des Hauses, sondern ist ein allgemeines. Besser wäre es, den Flammekuchen ohne“ Worscht“ in den Ofen zu schieben und erst danach die Scheiben auf den fertigen Flammekuchen zu legen.

Flammekuchen Nordhessisch

Flammekuchen Nordhessisch

Man kann Thomas Nähler  nur viel Glück wünschen, dass dieser Betrieb genau so läuft wie sein Stammhaus „Steinerne Schweinchen“ und die Orangerie.

Bei Hochbetrieb kann es nach meiner Auffasung zu erheblichen Problemen beim Parken geben. Es wäre der wünschensweret, dass die Stadt Kassel sich dazu durchringt, die Herkulesbahn neu zu beleben.

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