Venedig 2022

Sonntag: Anreise über die A7, A8 und A10 bis nach St. Veit im Pongau. Kurz vor der Grenze wurde die notwendige Vignette für 9.60 € gekauft.  Übernachtung dann im Sonnenhof und Abendessen im Restaurant Kräuterreich by Vitus Winkler.

Begrüßungstrunk
Die Bergspitzen tragen teilweise noch weiß.
Im Vaporetto

Montag: Nach einem reichlichen Frühstück ging es auf eine abenteuerliche und kurvenreiche Fahrt in Richtung Venedig. Nicht die Autobahnroute interessierte mich, sondern die Alternativ Route, die mir mein Auto Navi anzeigte. Also ging die Fahrt durch den Tauerntunnel, an Matrei und Lienz vorbei in Richtung Süden. Bergauf und bergab und sehr kurvenreich führte uns die Route dann ab Tannenbach durch das Lesachtal nach Kötschach-Mauthen. Für mich war es Nostalgie Pur. War es doch 2010 diese regenreiche Fahrt mit dem Rennrad durch das Pustertal und Lesachtal nach Liesing. Eine Fahrt die mir immer in Erinnerung bleiben wird.

Weiter ging es über den Plöckenpass, bis wir kurz vor Udine endlich die Autobahn erreichten.  Kurz vor Venedig führte uns dann die Fahrt über die 4 km lange Brücke in das vorgebuchte Parkhaus. Im 10 Stock wurde  das Auto dann für die nächsten 48 Std. abgestellt. Die Parkbuchten waren sehr eng, man hatte Mühe überhaupt aus dem Auto zu kommen.

Die Vaporetto Linie 2  brachte uns dann in das vorgebuchte Hotel Rialto. Das Vaporetto durchfährt den „Canal Grande“ mit seinen faszinierenden Palästen, die man nur vom Wasser aus bewundern kann. Höhepunkt der Bootsfahrt ist die Durchfahrt unter der Rialtobrücke. Kurz hinter der Brücke heißt es für uns aussteigen, ein Gewusel von Menschen empfängt uns und der kurzen Weg ins Hotel ist mit den Gepäckstücken nicht so einfach. Abends geht es dann ins Restaurant Terrazza Danieli.

Blick aus dem Zimmer auf die Rialtobrücke.
Blick vom Restaurant Terrazza Danieli.

Dienstag: Nach einem kurzen, schlichtem Frühstück im Hotel bringt uns dar Wasser Bus Linie 1  in die Nähe des San-Marco-Platz. Es ist eine Gondelfahrt vorab gebucht worden. Danach geht es durch enge Gassen zum Mittagsessen. Ausgesucht hatte ich das Bistrot de Venice. Anschließend sehen wir uns Venedig von der Wasserseite her an. Auf dem Rückweg zum Hotel werden die bekanntesten Venedig Sehenswürdigkeiten wie Seufzerbrücke, Dogenpalst sowie Markusdom und  der Markusplatz besichtigt. Ein Espresso auf dem Markusplatz verkneif ich mir.

Mit der Gondel unterwegs
Unser Gondoliere
Mittagsmenü
Das Hotel

Mittwoch: Wieder schlichtes Frühstück im Hotel. Dann geht es über die Rialto Brücke zum Rialto Markt. Dann geht wieder mit der Linie 2 zum Parkhaus und die Fahrt über die Autobahn in Richtung Südtirol.

Rialto Markt

Im Restaurant Kuppelrain wird das Abendmenü eingenommen. Das Haus hat auch drei Gästezimmer, so dass wir nach dem Weingenuss nur noch die steile Treppe in das Obergeschoss nehmen mussten.

Kuppelrain

Donnerstag: Reschenpass, Fernpass, Reutte, Füssen und  die A7 sind die Stationen unserer Heimreise. Zwischen Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld kam es nach einem Unfall zu einer Vollsperrung der A7. Wartezeit über 60 Min.

Interessante Tage, die viel zu schnell vorbei gegangen sind.

2022/03 Gran Canaria Palocortado

Palo cortado

Im Hotel Faro Lopesan gibt es endlich wieder ein a la Carte Restaurant. Allerdings wird dieses nicht vom Hotel betrieben, sondern es gibt einen externen Betreiber. Dieser betreibt auch Restaurants in Marbella und Malaga.

In Teilbereichen des  ehemaligen Speisesaal des Hotels ist dieses recht stylisches Restaurant untergebracht. Auch hier dunkle Farben und dezentes Licht. Die gesamte Einrichtung ist dem Hotelstil angepasst. Das Restaurant ist vom Hotel selbst nicht direkt zu erreichen. Es bedarf einen kurzen Umweg über die Uferpromenade. Eine schöne Terrasse ist dem Restaurant vorgelagert.

Unser Besuch fand nachmittags statt. Leider wehte ein kalter Wind, so dass wir in den Innenräumen Platz nahmen. Schnell war der Service zur Stelle, brachte die Speisenkarte und fragte sofort nach den Getränkewünschen. Für unsere Begriffe alles viel  zu schnell. Man hatte überhaupt keine Zeit sich zu orientieren. Die Speisenkarte leider nur in Spanisch und Englisch. Auch das diffuse Licht brachte zusätzliche Probleme. Deshalb dauerte es auch seine Zeit, bis wir mit der Karte klarkamen. Auch der Service sprach uns nur in Englisch an. Leider kaum verständlich und sehr schnell.

Zum Essen:

Aus der Anrichte bestellte ich zwei Seeigel, sehr frisch und schmeckten schön nach Mee(h)r.

Als gemeinsame Vorspeise eine Portion Schinken IBÉRICO de Bellota. Sehr nett angerichtet und hatte den typisch nussigen Geschmack.

Danach zweimal Ceviche. Einmal mit Fisch des Tages mit Süßkartoffel und gebratenen Mais, sowie Ceviche vom Lachs. Sowie zweimal Cannelloni mit Meeresfrüchten.

Alle Speisen waren sehr gekonnt angerichtet und schmeckten sehr gut. Als Wein einen sehr gut gekühlten El Grifo Malvasía  von Lanzarote.

Bis auf die Sprachprobleme ein netter Nachmittag.

Gran Canaria Hotel

Hotel Faro

War früher ein kräftiges Weiß was uns in Maspalomas begrüßte, ist es nach der Renovierung und Sanierung ein dunkler grauer Kasten der da direkt Strand steht. Dieses Farbspiel wird auch im Innern weitergeführt. Das Farbspiel ist bestimmt nicht jedermann Sache, man muss aber den Innenarchitekten zugutehalten, dass man Konsequent den Stil im gesamten Hotel durchgehalten hat. Gefährlich ist es aber im Treppenhaus. Die Beleuchtung eine Katastrophe und die Anfang- und Endstufen sind auch nicht gekennzeichnet. In Deutschland wurde so etwas bestimmt nicht abgenommen.

Bereits in meinem Bericht vom März 2020 habe ich einige Negativpunkte angesprochen. Leider wurde nur wenige behoben. Besonders in den Zimmern fehlt weiterhin genügend Fächer im Schrank und auch Haken für Handtücher etc. fehlen. Hier ist anscheinend  Design wichtiger als Nutzung. Auch die Dachlandschaft ist immer noch nicht fertig gestellt.

Blick vom Balkon

Erfreulich ist, dass doch sehr viele bekannte Gesichter im Service die lange Schließung des Hotels überstanden haben. Dieser Service macht  dieses Hotel ja zu etwas besonderen. Machbare Wünsche wurden  erfüllt. Auch die Küche hat sich verbessert. Das Frühstücksbuffet bot alles, was man benötigt, um den Tag zu beginnen. Nur der Kaffee konnte nicht überzeugen.  Am Abend kann man entweder a la Carte essen, das Buffet genießen oder natürlich auch Beides. Wir haben meistens die Vorspeisen am Buffet ausgesucht und dann Fisch und Fleischgang a la Carte. Die sehr guten Nachspeisen wurden ebenfalls am Buffet ausgesucht. Nur an einem Abend gab es Probleme beim Servieren eines Steaks. Ich hatte ausdrücklich Medium-Rare bestellt. Erst beim dritten Versuch gelang es der Küche das Steak entsprechen zu servieren.

Die Lage ist natürlich weiterhin unübertroffen. Leider gibt es das Reservierungssystem für die Liegen am Pool nicht mehr. Schade. Sollte man aber wieder einführen.

Über das neue a la Carte Restaurant wird noch berichtet. Nur so weit, es wird nicht vom Hotel betrieben, sondern ein externer Betreiber führt das Restaurant.

Trotz der kleinen Mängel, wir werden im Herbst wieder kommen.

Gran Canaria, Frühstück

Blick von der Terrasse
Zum Frühstück etwas mit Ei, hier ein Ei Benedict und
etwas süßes. Gefüllter Blätterteig
Am ersten Urlaubstag wurde zum Frühstück auch ein Glas Cava getrunken

Sylt im November 2021

Es waren die letzten Sonnenstrahlen nicht nur an diesem Tag, sondern für die nächsten 5 Tage.
Aufgenommen vom Autozug gegen 15.10 Uhr
Die Wohnung in der Boysen Straße in Westerland.
Fisch- und Krustentiere sowie Austern bei Gosch, Westerland. Nach der langen Autofahrt hatte keiner mehr große Lust auf Taxi, Bus etc. Gosch war fußläufig zu erreichen.

2. Tag WebChristel, Westerland

Wir sind häufig auf der Insel, endlich auch einmal im Webchristel vorbeigeschaut. Gemütlich, sehr gute Weine und das Essen war tadellos. Im Sept. hoffentlich mit mehr Zeit.

Carpaccio
Parfait von der Tonkabohne
Samstagmittag in List zum Austernessen.

Samstagabend bei Jörg Müller zum Lammbratwurstessen, dazu ein Wein von Fürst. Wirklich fürstlich.

Montagabend zum Abschluss ins Seepferdchen. Labskaus und Dorsch

Sylt im November

Reisen, Küchen und Genießen

Endlich, meine kulinarischen Erinnerungen sind fertiggestellt und zum drucken weitergeleitet. Auf 200 Seiten, davon 66 farbig, sind z. B. Fahrten in die Normandie, besuche in Sternehäusern, meine Kochkurse auf Sylt etc. oder die Urlaube auf Gran Canaria festgehalten. Das Buch in DIN 5 kostet 15,00 € ohne Versand und kann bei mir direkt bestellt werden.

Coast – Rantum – 2021

Coast, Rantum

In den reetgedeckten Haus, direkt an der Hauptstraße Westerland-Hörnum gelegen wird eine grundsolide Küche serviert. Ausreiser nach oben bzw. nach unten konnten wir nicht feststellen. Der Service war in Ordnung, der Weißwein, von Schäfer-Fröhlich, hatte die richtige Trinktemperatur. Auch das Glas Rotwein, Collepino 0.2 l, konnte gefallen. Der Servicerhythmus  war in Ordnung. Die beiden Suppen, einmal Kokossuppe bzw. Fischsuppe hatten ganz schön Feuer. Wir kamen ins Schwitzen. Die Fischfilets, Wolfsbarsch bzw. Kabeljau waren auf den Punkt gegart. Auch die  Crème brûlée war in Ordnung. Lediglich das Lammfilet ließ Fragen offen. Wie im Foto sichtbar war es genauso gebraten, wie ich es bestellt hatte. Es hatte allerdings eine doch erhebliche Festigkeit, die ich bisher bei Lammfilets noch nicht erlebt habe. Das „Kauwerkzeug“ hatte ganz schöne Arbeit zu verrichten. Es waren aber keine Sehnen oder dergleichen vorhanden.

Den Abend wurde mit einer „Alten Zwetschge“ beschlossen.

Eingang
„feurige“ Fischsuppe
Lammfilet
Crème brûlée

Sylter Royal – List – 2021

Sylter Royal

Wer gern Austern ist, wie wir, ist hier natürlich bestens aufgehoben. Frischer als hier geht es nicht. Wir haben nachmittags bei herrlichen Sylt Wetter auf der Terrasse platz genommen. Auch hier wurden die Pandemieregeln perfekt umgesetzt. Flotter netter Service, der den Laden im Griff hatte. Zum Trinken ein „Bimmerle“ Chardonnay, später wurde auch noch eine zweite Flasche nachgeordnet. Wir haben uns durch die Austernkarte durchgearbeitet. „Nackte“ und überbackene Austern, Miesmuscheln sowie Chili Garnelen kamen auf den Tisch. Zum Abschluss Espresso und Birnenschnaps von Scheibel. Es war ein schöner Nachmittag!!

Vogelkoje, Sylt, 2021

Vogelkoje

Die Vogelkoje gehörte in den letzten Jahren zum festem Bestandteil unserer kulinarischen Besuche auf Sylt. Gefragt ob geimpft oder nicht wurde nicht. Die Lucca App war am Tisch aufgeklebt. Am Anfang war der Service noch in Ordnung. Die Frage nach einem Aperitif wurde gestellt, wir haben dann Champagner (vier Personen) bestellt. Leider wurde uns nicht die Flasche gezeigt, sondern die gefüllten Gläser wurden an den Tisch gebracht. Auch die Bestellaufnahme war in Ordnung. Die bestellte Flasche Sauvignon blanc stand bald richtig gekühlt auf dem Tisch. Die Flasche Rotwein von Stodden, Ahr wurde gezeigt und geöffnet. Auch bei den Vorspeisen lief noch alles wie man es gewohnt ist. Nach ca. 20 Min kamen die Vorspeisen.

Danach lief nichts mehr. Fast 75 Min. mussten wir auf das Hauptgericht (Ente) warten. Der Service völlig kopflos in dieser Situation und der Chef antwortete „, das ist eben halt so“. In der Zwischenzeit hatten wir natürlich unseren Rotwein ausgetrunken. Wir hätten gern noch eine Flasche bestellt. Leider kümmerte sich keiner mehr um uns.

Fazit: Das Essen war wie in den letzten Jahren in Ordnung. Der Service und der Ablauf des Abendessen schlicht nicht in Ordnung. Der Chef auf hohem Ross. So wie man uns hat „links“  liegen lassen, werden wir es beim nächsten Besuch ebenfalls machen.

Sehr gutes Brot zum Auftakt
War Bestandteil der Tageskarte: Kalbskopf mit Langostinos und Queller
1/2 VOGELKOJENENTE „KLASSISCH“ Kirschrotkohl / Kartoffelkloß / Preiselbeer-Birne
GESCHMELZTER MARILLENKNÖDEL / Beeren / Vanilleeis

Samoa, Sylt 2021

Seepferdchen

Auch dieses Jahr haben wir statt der Sansibar das Samoa Seepferdchen besucht. Eine Abendreservierung war leider nicht möglich, ausgebucht bis Ende August. Für den Mittag und Spätnachmittag war anstellen angesagt. Wir hatten Glück, nach ca. 15 Min. auf der Wartebank, war ein Strandkorb für 4 Personen frei geworden. Es war an diesem Nachmittag doch recht kühl und windig. Wir waren daher glücklich, dass der Strandkorb windgeschützt angeordnet war. Daher gab es allerdings auch keinen  Blick auf die Nordsee.

Der Service war gut drauf, sehr locker und ganz wichtig sehr aufmerksam. Die Küche ist regional geprägt, aber auch kreative mediterranere Ansätze sind erkennbar.

Für mich gab es als Vorspeise die  „Samoa’s Bouillabaisse“ von Nordseefischen, Gamba & Jakobsmuschel dazu Sauce Rouille & Knoblauchbrot die sehr gut gewürzt war. Der Fischanteil hätte etwas größer sein können.

Als Hauptgericht gebratene Jakobsmuscheln mit Belugalinsen, Queller & Safranschaum.

Meine drei Begleiter nahmen die Black-Tiger-Garnelenpfanne „mediterran“ (8 Stück) mit Paprika, Tomaten, Frühlingslauch, Knobi & Knobibrot und waren glücklich.

Der empfohlene Weißburgunder war richtig gekühlt und passte ausgezeichnet zu den Gerichten.