Wurde mir in Deutschland noch nicht angeboten.


Genuss, Reisen und mehr
Wurde mir in Deutschland noch nicht angeboten.



Schinkenhimmel

Lomo

Bellota Schinken

Lammbraten

Crema

Weihnachten einmal anders
Kein Gänsebraten dafür Seezunge und Languste
Kein Glühwein oder Bier dafür Vino Tinto
Kein geschmückter Weihnachtsbaum dafür Palmen
Kein Schnee oder Regen dafür wolkenloserHimmel
Allen frohe und friedliche Weihnachten 2015.



Urlaub
7 Gang Sonntagsmenü für 10 Personen
u.a.

Blutwurstravioli auf Kartoffelsauce und glasierte Apfelspalten.

Saibling auf Linsen

Rehrücken, Kartoffelgratin, Selleriemousse, Pilze, Rehsauce abgeschmeckt mit Schokolade
Blick auf Lyon
Oeufs en meurette, pochierte Eier an Burgundersauce
Hechtkloss in Krustentiersauce
Crème brûlée von der Feige
Der Wein
Fazit: Nicht übel, aber vieles kann man besser machen. Das Ei war nicht flüssig genug und der Sauce fehlte der letzte Pepp. (Gewürze) Der Hechtkloss sehr trocken und fest. Die Sauce war in Ordnung. Es gibt bestimmt besser Restaurants inLyon wo man diese Spezialitäten essen kann. Die Auswahl erfolgte lt. Michelin und die Nähe zum Hotel war ausschlaggebend.
Besucht am 30.09.2015 (abends)
Wir denken heute
an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Von Heinrich Heine stammt folgender Satz:
„Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte.“
Unter jedem Grabstein eine ganze Welt. – Das stimmt wohl für die Menschen, die nach einem satten Leben, alt, quasi vom Leben müde sterben. Heute gedenken wir aber jener, die nicht alt starben, die ihr Leben noch nicht gelebt hatten. Wir gedenken der Menschen, die im Krieg starben, die Opfer des Krieges wurden. Unter jedem Grabstein – wenn Sie denn einen Grabstein haben – eine ganze Welt? – Nein, wohl eher Träume, Wünsche, Ziele. Unter jedem Grabstein ein ungelebtes Leben. Ein vermeidbarer Tod!
Der Monat November hat viele Gedenktage für unsere Verstorbenen: Allerseelen, Allerheiligen, der Totensonntag und dazwischen der Volkstrauertag. Wir trauern an diesem Tag nicht nur um Verstorbene allgemein, sondern um jene Verstorbenen, an deren Tod wir Menschen – nicht individuell, aber grundsätzlich – schuldig sind. Mit dem heutigen Beisammensein wird eine lange gepflegte Tradition fortgesetzt. Wir versammeln uns alljährlich hier am Ehrenmal um an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten und Zivilbürgern zu gedenken.
Welche Bedeutung hat diese alljährliche Zusammenkunft für die Gegenwart und Zukunft.
Von dem italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca. stammen folgende Sätze:
„Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz. Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“
Diese Sätze stammen nicht etwa aus der heutigen Zeit sondern bereits aus dem 14. Jahrhundert
Ist Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen: „Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ Hoffen wir, dass Astrid Lindgren irgendeinmal widerlegt wird und Frieden in Freiheit in aller Welt möglich ist.
Wir leben seit fast70 Jahren in einer relativ stabilen Demokratie und in Frieden und Freiheit. Wir leben in einem Europa, das friedliche Nachbarschaft und immer mehr Gemeinsamkeit anstrebt. * Dies war gerade im vergangenem Jahrhundert nicht immer so. Wir sind von vielen Krisenherden umgeben, wir hören täglich von neuen Gewaltausbrüchen irgendwo auf der Welt. Weil die Welt immer mehr zusammenwächst, bekommen wir es auch immer mehr mit. Weil die Welt immer mehr zusammenwächst, betrifft es uns aber auch immer mehr.
Ob Afghanistan, der Sudan, Syrien und der Irak. Für die vielen anderen Staaten, die man in diesen Regionen nennen könnte, sind Frieden und Freiheit nur eine Hoffnung, dort sind blutige Auseinandersetzungen und Unterdrückung Alltag. Wir können nicht so tun, als ginge uns das nichts an.
Im Moment leide ich an meinem Europa, an unserem Europa. Ich gebe zu, ich bin traurig und fast entmutigt in Anbetracht der Ereignisse der letzten Wochen und Monaten. Vor 25 Jahren wurde die Todesmauer niedergerissen und heute sollen wieder Stacheldrahtzäune und Mauern in Europa errichtet werden? Was haben wir getan? Oder vielmehr, was haben wir nicht getan? – dass diese wundervolle europäische Idee zu einem Ventil des Grolls wird, zu einer Zielscheibe der Propaganda und zum Sprachrohr der unzufriedenen. Wir sind ein reiches Land, wir können die Probleme, die natürlich vorhanden sind lösen und werden in einigen Jahren feststellen, wir haben 2015 die richtigen Weichen gestellt.
Wir müssen all diese „Euroskeptiker“ und Unzufriedenen daran erinnern, dass auf dem ganzen Gebiet der EU – von Estland bis Portugal, von den Portugal bis in die baltischen Länder – die europäischen Bürger in Freiheit, Sicherheit und Frieden leben, trotz der Anschläge Freitagnacht in Paris und wichtig Solidarität ist keine Einbahnstraße.
Haben diese Menschen ihre Geschichtsbücher nicht gelesen?
Heute, in einer Welt voller Unsicherheiten, was wären wir da ohne Europa? Nur zusammen, mit vereinten Kräften, mit vereintem Verstand, unserer Vielfalt und unseren gemeinsamen Werten, fallen wir ins Gewicht bei der Gestaltung der Welt von Morgen. Umso dringlicher ist es, neue Formen zur Bewältigung der Konflikte zu finden. Denn ich denke, eine Lehre kann aus allen Konflikten und Krisen der Vergangenheit und Gegenwart gezogen werden: Gewalt erzeugt neue und vor allem Gegengewalt. Die Botschaft des heutigen Tages kann deshalb nur lauten: den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen, denn der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg und Terror, aber weit weniger Denkmäler!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
Nicht wenige von denen, die heute nicht hier sind, sind vielleicht der Meinung, eine Ehrung dieser Art passe nicht mehr in unsere Zeit. Sie sei rückwärts gewandt und könne unterbleiben, weil die Erinnerung an die Toten verblasse und unser Leben nicht mehr betreffe. Wer so denkt irrt sich. Leider denkt vor allem ein großer Teil unserer jüngeren Generation so. Einer Generation, die in Frieden und Freiheit und Wohlstand aufgewachsen ist und die schrecklichen Erlebnisse eines Krieges und deren Folgen nur noch aus Medienberichten kennt. Für viele unserer Mitmenschen sind die Weltkriege und das NS-Regime ferne Zeiten. Wer begreift, was Krieg und Gewalt bedeuten, wird die Welt danach mit anderen Augen sehen. Er wird erkennen, dass sein Leben in unserem Land, das in Frieden mit seinen Nachbarn lebt und das die Menschenrechte wahren, dass dieses Leben ein Geschenk ist. Ein Geschenk, das freilich auch eine Verpflichtung enthält.
Ein Leben in Frieden und in Freiheit ist nicht selbstverständlich und muss immer wieder von neuen erarbeitet werden, gestern, heute und morgen. Soldatenfriedhöfe, Ehrenmale wie dieses und Kriegsgräber sind Orte der Erinnerung und des Gedenkens. Aber eben nicht ausschließlich. „Sie sind auch Ausgangspunkt für Verständigung, Versöhnung und Freundschaft für die Menschen ehemals verfeindeter Länder. Die Gräber mahnen zum Frieden“,
Mein französischer Freund Andre aus Vire , mittlerweile 90 Jahre alt und er hat den Weltkrieg als jünger Mann noch miterlebt, hat am Anfang unsere Freundschaft mir folgenden Satz mit auf den Weg gegeben.
Vergeben ja – vergessen nie.
Zum Schluss erlauben Sie mir, für mich diesen Satz von dem französischen Schriftsteller Jean Giorno zu zitieren:
„Was mich an dem Krieg so ekelt, ist sein Schwachsinn.“ Ich liebe das Leben.
15 km südlich von Freiburg im Breisgau liegt die Gemeinde Pfaffenweiler im Schneckental. Im alten Rathaus, ein Gebäude mit fast 400-jähriger Geschichte, hat Fritz Zehner seine Sterne Küche etabliert. Das Ambiente des Restaurants wird geprägt durch seine Kreuzgewölbedecken und den tragenden Säulen. Nicht nur die Decken, auch die Tischdecken und die Stoffservietten, sind in Weiß gehalten, Kontrast dazu der dunkle Steinfußboden. Farbtupfer bringen die Blumenarrangements auf den Tischen.
Nach der netten Begrüßung entscheiden wir uns für einen Crémant aus dem nahen Elsass als Aperitif. Dazu wird Ofenfrisches Brot sowie als Amuse Bouche Thunfisch mit Pilzen und Wachtelei serviert. Neben den à la carte Gerichten bietet die Karte noch drei Menüs an. Zehners Fischmenü für 69 €, das Stubenmenü für 69 € sowie ein Überraschungsmenü für 115 €.
Das fast 400 jährige Gebäude, leider ohne Hotelzimmer.
Ich entscheide mich für das Stubenmenü das wie folgt aussieht.
Gratin von Langostinos in Limonenschaum
Atlantik Steinbutt in Hummerschaum
Wildtauben Brust auf Krauser Glucke und Selleriepüree.
Gratin von Weinberg Pfirsich mit Himbeersorbet.
Der ehemalige Bürgersaal als Restaurant.
Meine Ehefrau nimmt das Fischmenü:
Wilde Gambaretti mit Hummerschaum und zweierlei von der Erbse
Rochenflügel mit Kichererbsen
Tropfenknödel mit Zwetschgenröster.(ohne Bild)
Bei den Weinen entscheiden wir uns für einen Weißburgunder RS bzw. Spätburgunder beides vom Weingut Salwey.
Fazit: Im ehemaligen Bürgersaal der Gemeinde bietet Fritz Zehner eine schnörkellose, und dabei leichte französisch- badische Küche an. Auch der Service mit der Weinberatung konnte gefallen. Die einzelnen Gerichte waren sehr gut abgeschmeckt und waren auf den Punkt gegart. Lediglich die Optik bei der Wildtauben Brust war grenzwertig. Es war einfach zu viel auf dem Teller. Dabei hat die Taubenbrust hervorragend geschmeckt. Die sehr selten servierte Krause Glucke passte ausgezeichnet zur Taubenbrust und auch das Püree war sehr gut gewürzt. Ein Haus, jedenfalls bei unseren Besucher, ohne Fehl und Tadel. Der Michelin Stern ist der verdiente Lohn.
besucht am 29.09.2015 (abends)
Schade, wir waren von der Küche des Ali Güngörmüs doch etwas enttäuscht. Oder lagen unsere Erwartungen zu hoch, hatten wir die Messlatte für dieses Restaurant zu hoch angelegt? Ein Stern im Michelin, 16 Punkte im GM und und und, die Auszeichnungen sind hoch angesetzt.
Vom „Untergeschoss“ eines Bürogebäudes an der noblen Elbchaussee, das bekannte Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner ist hier beheimatet, hat man vom Restaurant einen herrlichen Blick auf die Elbe. An diesem regnerischen Samstagmittag war das Restaurant kaum besucht. Die Begrüßung verlief recht routinemäßig und wir konnten unseren Platz an der Fenster Seite selbst aussuchen. Nach dem Blick in die Mittagskarte entschieden wir uns kein Menü zu nehmen, sondern einmal à la carte zu speisen.
Zum Auftakt dann ein Glas Champagner von Marguet, der gut gekühlt serviert wurde. Ein Korb mit schmackhaftem Brot stand schnell auf dem Tisch. Ein Amuse Bouche wurde an diesem Samstagmittag nicht serviert.
Bei den nachfolgenden Gerichten fehlten Innovative Akzente und auch die Würzung ließ zu wünschen übrig. Man fühlte sich 10 Jahre zurück versetzt. Der Kaiserschmarren war dann der negative Höhepunkt. Fast lieblos wurde ein großer Klecks aus der Pfanne auf den Teller gelegt, der Teig hätte außerdem bestimmt noch 3 Min. Hitze vertragen können.
Fazit: bei unserem Besuch war die Küche nicht auf Sterneniveau. Die Finesse in der Konzeption der Gerichte und deren Umsetzung hat gefehlt. Wiederbesuch nur dann, wenn es sich ergibt.
Besucht am 19.09.2015 (mittags)
Blick auf die Elbe
Restaurant, etwas in die Jahre gekommen.
Schmackhaftes Brot.
Jacobsmuscheln, Chorizo, Paprika, Avocado.
St. Pierre, Zucchini, gebratene Reisbällchen.
Topfenschmarrn, Feigen, Nougat Eis.
Der süsse Abschluss.
Oben Büro, unten Restaurant.
Besucht am 18.09.2015
Das Restaurant The Table liegt in einem Neubaugebiet der Hamburger Hafencity. Die Shanghai Allee, hier befindet sich das Restaurant, ist noch überwiegend eine große Baustelle. Von unserem Hotel aus gelangten wir in gut zehn Fußminuten in das Restaurant. Eine gelungene Innenarchitektur setzt erste Akzente. Hier wird nichts versteckt. Gut verarbeiteter Sichtbeton, große Fensterfronten, die abgehängten Decken Elemente aus Filz, (sie sorgen mit den Vorhängen für eine gute Akustik) und die offene Küche sind die wichtigsten Merkmale dieser Innenarchitektur.
Nur 20 Gäste pro Abend finden an dem schlangenartigen Tisch aus Kirschbaumholz, mit Blick in die offene Küche, Platz. Um 19:00 Uhr werden die ersten zehn Gäste empfangen, um 20:00 Uhr folgen die restlichen zehn Gäste. Gedämpftes Licht, klassische Musik und ein abgestimmtes Farbkonzept lassen auf einen gelungenen Abend hoffen. Auch den „Barhockern“ sitzt man sehr bequem. Durch die Anordnung des Tisches sowie der Hocker sind sowohl vertrauliche Gespräche aber auch Gespräche und Diskussionen mit dem direkten Nachbarn möglich. Ich finde ein gelungenes Konzept und man kann Kevin Fehling nur wünschen, dass sich seine mutigen Investitionen lohnen.
Zu einem Glas Champagner werden die ersten Amuse Bouche gereicht.. Besonders der sehr filigrane Macaron mit seinen Basilikumgeschmack konnte gefallen. Der Cracker schmeckt intensiv nach Süden. Es ist schon interessant was man auf diesen kleinen Stück alles unterbringen kann. Oliven, Käse, Zwiebel, Fenchel, Tomate und diverse Kräuter und Blüten sind zu riechen und zu schmecken. Zum Abschluss gibt es ein gedämpftes lauwarmes chinesisches Brötchen mit süß saure Gurke und Erdnusscreme.
Bereits diese ersten Häppchen zeigen die große Klasse von Kevin Fehling und seiner Mannschaft.
Wir verzichten diesmal auf das vorgeschlagene Weinmenü, sondern suchen uns zusammen mit Sommelier David Eitel die Weinbegleitung aus. Zu den Vorspeisen entscheiden wir uns für einen Chardonnay trocken vom Weingut Dreissgacker, zum Hauptgang dem im Weinmenü vorgeschlagenen 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas, Loire und zu den Desserts 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont.
Bereits der erste Gang ein absoluter Höhepunkt. Geflämmte Makrele mit Dashi-Sud und Rettich sowie Makrelentatar mit Sojakaviar. Die Makrele wird mit einem Bunsenbrenner auf beiden Seiten nur sehr kurz geflämmt, so dass ein kaum wahrnehmende des Röstaroma entsteht. Der Rettich bringt eine leichte Schärfe in Spiel. Insgesamt eine gelungene Komposition.
Beim zweiten Gang, „Gänseleber „Tom Ka Gai“ mit Langustinentatar und Mango, hätte ich spielend auf die Gänseleber verzichten können. Die Körnigkeit des Reises, die Schärfe von Thai Curry, die süß säuerliche Mangofrucht und das Tatar vom Kaisergranat bildeten eine interessante Textur und Leichtigkeit.
Es folgte für mich der beste Gang des Abends. Jakobsmuschel mit Erdbeere, Rhabarber und Waldmeister. Leichte Restaromen der Jakobsmuscheln verbinden sich in hervorragender Form mit dem Waldmeister, der mit einem Hauch Vanille abgeschmeckt ist. In Verbindung mit den roh marinierten Muscheln und den gefüllten Zylinder mit Muscheltatar, Rhabarberkompott und Waldmeister Hollandaise ein absolutes Highlight.
Der nächste Gang, Carabinero mit orientalischem Couscous, Kumquats, Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise wirkt sehr fein und die verschiedenen Aromen des Orients kommen zur Geltung. Besonders die Verbindung von Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise konnte gefallen.
Besonders die Zubereitung des Hauptganges war in der offenen Küche gut zu sehen. Zuerst wurde die Entenbrust Sous Vide gegart, danach kurz ein gebraten und im Niedrigtemperaturofen fertig gestellt. Die Zulagen wie Reiscreme, Himbeere, Reisessig-Hollandaise & Shisojus sind nach meiner Auffassung allerdings sehr Creme-lastig. Meine Ehefrau hatte erhebliche Probleme bei dieser Zusammensetzung. Die Entenbrust war durch die Zubereitung natürlich auf den Punkt gegart. Der 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas von der Loire kam leicht gekühlt auf den Tisch und passte hervorragend zur Ente. Ein überzeugender Hauptgang.
Auch die danach servierten Desserts
“Oliven“ mit Martiniperlen, Mandelcreme, Holunderblüte & Estragoneis und
die “Wundertüte” mit Lavendel, Blaubeere, Sternanis & Kardamom enthielten eine wunderbare Mischung von vielen Aromen und Texturen. Der leicht-fruchtige 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont war der ideale Abschluss eines hervorragenden Menüs.
Zum Abschluss noch drei kleine süße Grüße. Smoky Berry, Mexikanischer Taco und der Nigiri mit Kokos und Shiso.
Fazit: Die Küche von Kevin Fehling bietet präzise Gerichte, intensive Aromen und ist außergewöhnlich und komplex. Die Mannschaft um Kevin Fehling arbeitet konzentriert und geräuschlos in der offenen Küche. Der Service um Sommelier David Eitel arbeitet mit großer Gelassenheit und Souveränität. Die fast 4 Stunden verflogen wie im Fluge und waren die reinste Freude. Ich bin mir sicher, dass bereits im November 2015 auch über Hamburg die drei Sterne des Michelins leuchten werden.