Hôtel Restaurant „Les Cascades“ Honfleur

Hôtel Restaurant „Les Cascades“,
19 Le cours des Fossés,
14600 Honfleur –
tél : 02 31 89 05 83 –
fax : 02 31 89 32 13 –
email : info@lescascades.com

Im historischen Stadtviertel von Honfleur, nur ca. 100 m vom Hafenbecken entfernt, befindet sich das Hotel und Restaurant „Les Cascades“
Das Parken ist eigentlich kein Problem. Direkt vor dem Hotel gibt es Parkplätze die zwischen 20.00 und 08.00 Uhr kostenfrei sind. Samstagsvormittag ist allerdings Markt angesagt, so dass am Freitagabend die Parkplätze gesperrt werden. Alternativ kann man das Auto auf dem ca. 200 m entfernten Parkplatz abstellen. (14 € pro Tag)

Die Rezeption befindet sich an der Theke im gleichnamigen Restaurant. Man wird herzlichst begrüßt, erhält sein Schlüssel und bekommt den Weg zum Zimmer gezeigt. Steil und eng geht es der Treppe nach oben. Mit dem Gepäck nicht so einfach.

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Das Zimmer relativ klein, aber ordentlich und sauber. Eine Kofferablage fehlt ebenso wie ein ordentlicher Schreibtisch. Allerdings ist WLAN kostenfrei. Auch die Dusche ist sehr klein aber sauber. Lediglich an der Decke über der Dusche zeigen sich erste kleine Schimmelflecken.
Vorsicht ist beim Auschecken angeraten. Wer das Hotel schon früh verlassen muss, soll bereits am Abend vorher bezahlen. Die Rezeption ist erst ab 08.00 Uhr besetzt.
Fazit: Ausgezeichnete Lage und der Preis stimmt für das Angebot. (70€ für das Zimmer ohne Frühstück). Allerdings ist das Haus sehr hellhörig. Wegen dem Problem der steilen und engen Treppen für Menschen mit körperlicher Behinderung nicht geeignet. (Einen Aufzug habe ich nicht gesehen.)

Besucht am 30.10.2014

Foire à l’Andouille de Vire – 2014

Ein erster kleiner Rückblick auf 26ème édition de la Foire à l’Andouille de Vire.

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Mit Bürgermeister Marc Andreu am stand der Stadt Baunatal.

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Andouille de Vire

 

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Austern, 12 Stück für 8 €, dazu ein Glas Muscadet für 2 €

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Käse aus der Normandie

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Jean-Yves Cousin (Bürgermeister von 1989-2014 in Vire)

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Kabeljau

Ich kann auch noch selbst kochen.

Kabeljau auf Kartoffel (La Ratte)-Pilz Ragout.

01 Kabljau auf Kartoffel-Pilz Ragout

 

 

Hotel Adler Lahr

 

 

31 HotelzimmerIch habe selten so gut in einem Hotel geschlafen wie im Adler zu Lahr. Das großzügige Zimmer, mit 4* Ausstattung, ist modern, aber passend zur ländlichen Umgebung ausgebaut worden. Warme Hölzer und moderne Farbakzente sind vorherrschend. Dabei sind überwiegend natürliche Baustoffe zur Ausführung gekommen. Eine Dusche mit genügend Ablageflächen und ein kleines Fenster in Richtung Zimmer. So war immer ein wenig Tageslicht vorhanden. Im Zimmer selbst gab es einen großzügigen Schreibtisch unter dem Fenster, TV, Minibar, Zimmersafe und WLAN. Endlich auch einmal eine vernünftige Kofferablage. Mein Zimmer zum Garten hin gelegen und daher sehr ruhig. Sehr guter unauffälliger Service und ein sehr gutes Frühstücksbüffet.

30 Hotelzimmer

Adler – Lahr/Schwarzwald

Der Adler hat ein neues Nest, genauer es sind jetzt zwei Nester wo man badische Gemütlichkeit erleben kann.
Mit Vater Otto und Sohn Daniel Fehrenbacher stehen zwei kreative Köche gemeinsam am Herd und servieren eine kreative Küche. Nach einer kurzen Umbauphase Anfang 2014 gibt es jetzt das Gasthaus mit regionalen Gerichten und das Gourmetrestaurant, wo man eine gehobene badische Küche mit französischem Einschlag genießen kann.
Das Gourmet Restaurant erstrahlt in einem modernen Schwarzwald-Look. Moderne und klassische Elemente sind elegant miteinander kombiniert. Die Bestuhlung in einem strahlendem rot wie die Bollenhüte der unverheirateten Frauen des Schwarzwaldes. Fußboden und Teile der Wände in einem angenehmen Holzton. Einige Geweihe zeigen die Jagdleidenschaft des Juniors an. Natürlich darf auch eine Kuckucksuhr nicht fehlen.

Es werden zwei Menüs angeboten. Ein Jahreszeiten-Menü und das Adler-Menü. 3 Gänge kosten 58,- € und 7 Gänge 120,- €. Ich selbst wählte eine 5 Gang Menü für 92,- € aus. Die Weinreise kostet pro Gang 9,- €/ 0.1 l.

 

10 Restaurant

Das Gourmet Restaurant.

12 Amuse Bouche

Zum Aperitif, einem Winzersekt aus dem Badischen, gab es ofenwarmes Baguette und dazu Salzbutter, eingelegte Oliven, Kräutersalz und Olivenöl

11 Amuse BoucheDanach kleine kulinarische Köstlichkeiten:
Lachstatar mit Avocado und weißem Trüffelpilz
Forcacia mit Zwiebel
Süßkartoffel mit Roquefort
Hier konnte besonders die Zusammensetzung Süßkartoffel mit Roquefort punkten.
13 Amuse Bouche

Amuse Bouche:
Karotten-Ingwersuppe
Garnelencroustillion mit Paprika Salzzitrone

14 Stopfleber-Birne

Gänseleberterrine mit Williamsbirne, Walnuss und Kresse. Ein „Turmbau“ von wohlschmeckender Gänseleber und Birne.

15 Steinbutt

 Steinbutt pochiert mit Oliven, gekochtem Ei und Zucchini. Der Fisch auf den Punkt gegart

16 Bries

Kalbsbries „kross“ mit Pfifferlingen und roter Zwiebel. Das Bries war an diesem Abend der „Renner“. Wie ich feststellen konnte, wurde fast an jedem Tisch die Innerei bestellt. Sehr guter Gang, lediglich die rohen roten Zwiebeln passten nicht optimal zu den sonst „weichen“ Zutaten.

17 Reh

Reichenbacher Rehfilet mit Leberknödel, Mango und Schildampfer. Die Süße der Mango passte ausgezeichnet zum feinen Wildgeschmack, das Fleisch optimal gegart

18 Pre Dessert

Pre Dessert: Rote Beete – Joghurt – Wasabi

19 Dessert

Dessert: Himbeeren mit Pistazienbiskuit und Vanilleeis. Das Pistazienbiskuit war zum Abschluss sehr gut aber auch leider sehr mächtig.

20 süsser Abschluss

Feines Hausgebäck, dazu ein Espresso und eine Zibärtle alte Pflaume von der Brennerei Karle.

Die Weinreise:
2012 Sauvignon Blanc halbtrocken
Weingut Weber – Ettenheim/Breisgau

2012 Grauburgunder „Reserve“
Weingut Simon Huber – Gegenbach/Ortenau

1993 Aloxe Corton
1 er Cru- Domaine Maurice Chapuis

2010 Tinta Pesquerea
Ribera del Duero

2011 Sauternes
Mouton Cadet – Rothschild

Fazit: Das neue modernen Ambiente, das sehr gelungen ist, hat dem Haus einen neuen Flair verleihen. Der Service sehr ruhig und kompetent. Der Sommelier hat u.a. einige Zeit bei Bau gearbeitet. Bei Bedarf waren auch Pia und Schwiegertochter Kerstin Fehrenbacher im Service tätig. Eine Küche ist auf Höhe der Zeit. Der Stern ist mehr als verdient.

 

Grenzgänger

Neu im Bücherregal. Die Grenzgänger- Marc Haeberlin und Fritz Keller.

Zwei Grenzgänger mit Bodenhaftung sowie Leidenschaft und Liebe für die Gastronomie.

2014 Grenzgänger

2014 KellerWirtschaft-Oberbergen

Ein Neubau der kaum auffällt. Eingebettet in die Terrassen des Kaiserstuhls fügt er sich unspektakulär in die Landschaft ein. Die Freiburger Architekten ließen den Bau bewusst mit der Landschaft verschmelzen um mit den umgebenden Weinbergen eine Einheit zu bilden. Die Hugo-Häring-Auszeichnung ist ein Beweis für die gelungene Architektur.

05 WeingutNach meinem Weineinkauf ging es dann der Betontreppe in das obererste Geschoss. Hier hat man Einblick in die Beerenannahme und man erhält auf drei Ebenen Einblicke in die Abläufe der Weinproduktion. Vom Restaurantteil hat man einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Weinberge.

Da ich mit dem Auto unterwegs war, gab es diesmal keinen Alkohol, sondern nur Mineralwasser. Nach dem Blick in die Karte entschied ich mich für ein Drei-Gang-Menü.

01 Amuse BoucheEs begann mit einem „Gruß aus der Küche: Neuer Süßer mit Zwiebelkuchen. Entsprechend der Jahreszeit gab es ein Gläschen „jungen Süßen“ und Zwiebelkuchen. Auch Brot und Butter wurden gereicht.

02 JakobsmuschelJakobsmuscheln/Avocado und Papaya süß-sauer/Koriander/Hummerfrühlingsrolle/Nüsse
Die mit einem Bunsenbrenner nur leicht geflammten Jakobsmuscheln, diese absolut frisch und mit bestem Geschmack, lagen auf einem Salat von Avocado und Papaya. Eine sehr gute und gelungene Komposition. Dazu eine schmackhafte, knackige Frühlingsrolle mit Hummerfüllung.

03 HirschrückenHirschrücken/Kartoffel-Mandel Blinis/ Weisskraut/Pilze/Wacholderrahmsauce
Ein auf den Punkt gebratenes Stück Fleisch. Dieses lag auf einem sehr würzigen Weisskrautsalat mit schönem Biss. Dazu eine gehaltvolle Rahmsauce mit nur leichtem Wacholdergeschmack.

04 TraubensüppchenGelierte Traubensuppe/Lavendel-Panna Cotta/Weinschaum.
Die leicht gekühlte Traubensuppe mit dem Weinschaum erfrischte zum Abschluss noch einmal den Gaumen. Dazu passte die nur leicht nach Lavendel schmeckende Panna Cotta.

Fazit: Bereits im Oktober 2013 hatte ich das Weingut und die KellerWirtschaft besucht und war sehr angetan von dem was Marcus Helfesrieder als Küchenchef der KellerWirtschaft auf die Teller brachte. Die sehr guten Küche und der sehr souveräne Service durch Robin Spitz und einer jungen Dame hat auch weiterhin bestand.

Besucht am 26.09.2014 (mittags)

Vire – September 2014

Vire

Nach der Kür die Pflicht.

Nach einem sehr guten Frühstück im Château d’Agneau fuhren wir bereits um 8:00 Uhr in Richtung unserer Partnerstadt Vire. Hier war um 9:30 Uhr eine Gesprächsrunde mit den beiden Bürgermeistern der Partnerstädte, den Vorsitzenden der Partnerschaftenkomitees und Vertreter von Vereinen der Stadt Vire terminiert.

12 im Rathaus
Eine sehr interessante Gesprächsrunde und ich hege die Hoffnung, dass neue Kontakte in der Partnerschaft geknüpft werden können.

2014-09-17 BNUm 11:00 Uhr gab es dann den gemeinsamen Startschuss von den Bürgermeistern und den Partnerschaftsvorsitzenden für das Radrennen „Prix cycliste du Jumelage Vire“.

Danach hatte Bürgermeister Marc Andreu Sabatier zum Mittagsessen im Hotel de France eingeladen.
Über das Restaurant habe ich ja bereits mehrmals berichtet, so dass ich mir Einzelheiten diesmal erspare.

Ich wählte ein drei Gang Menü aus. Hier war besonders der erste Gang interessant. Spezialitäten der Stadt Vire und der Normandie wurden hier eindrucksvoll von Chefkoch Jean-Michel Coccalotto verarbeitet.

02 Hotel de FranceGratin de véritable Andouille de Vire sur lit de pommes fruits au sabayon et camembert

03 Hotel de FranceSuggestion du marché

04 Hotel de FranceTrilogie de dessert maison
Crème brûlée et meringue, panna cotta et sa langue de chat, financier aux amandes.

P1080911Am Abend gab es eine Einladung zum Abendessen der Stadt Baunatal für die Delegation. Ausgesucht hatte ich das Restaurant La Pommeraie. Auch über dieses Restaurant habe ich mehrmals berichtet. Julien Guérard und Masako Guérard hatten wieder ein sehr schönes Menü zusammengestellt.

P1080915Pastete von Meeresfrüchten

P1080917Linsenrisotto

P1080920Schweinefilet mit Herbsttrompeten

P1080926Schokotarte

P1080913Am Sonntagmorgen wurde, bevor die Heimreise angetreten wurde, der Mont St. Michel besucht. Ich selbst habe das Bauwerk ja schon mehrmals aufgesucht, für Wolfgang und Herta war es aber eine Premiere. Besonders für Herta eine Herzensangelegenheit, war ihr Vater doch zwischen 1942 und 1943 hier stationiert.

P1080942Die neue Brücke ist ja mittlerweile fertig gestellt, aber es bleibt noch viel Arbeit bevor es so aussieht wie geplant.

Château d’Agneau-Normandie

05.09.2014
Château d’Agneau
2 Kilometer von der Stadt St. Lo entfernt liegt im Tal der Vire das Château d’Agneau. In einem großen Park liegt dieses Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Das Haus hat nur 11 Zimmer unterschiedlichster Größe und Ausstattung. Im Hauptgebäude sind sieben Zimmer und im ca. 100 m entfernten Wachturm 4 Zimmer vorhanden. Im Hauptgebäude ist auch die Rezeption untergebracht. Wir werden freundlich empfangen und zu den Zimmern begleitet. Allerdings müssen wir unser Gepäck über die schmale Wendeltreppe selber tragen.

P1080845Um in mein Zimmer zu kommen muss ich zweimal den Kopf einziehen um nicht an die Dachschrägen zu stoßen. Das Zimmer liegt im Dachgeschoss und ist ca. 15 qm groß. Eine Dachgaube mit kleinem Fenster bringt wenig Tageslicht in den Raum. Das Zimmer ist individuell und liebevoll eingerichtet. Auf der einen Seite gibt es Stilmöbel, Holzpaneele, Holzböden und alten Steinplatten auf der anderen ein gut ausgestattetes Bad mit Haartrockener und guten Ablagemöglichkeiten sowie kostenlosen WLAN Zugang und TV. Im Bad fehlt wieder einmal eine vernünftige Duschabtrennung.

P1080852Die beiden Restaurants sowie Seminarräume sind in einem authentisch eingerichteten alten Bauernhaus untergebracht.

P1080855Stein, normannisches Fachwerk und eine Holzbalkendecke prägen den Raum.  Die Speisekarte wird durch saisonale und regionale Zutaten inspiriert.

Neben den a la Carte Gerichten werden 2 Menüs angeboten. Vier Gänge für 27 € bzw. 36 € einschl. Käse.

P1080859Amuse Bouche: Oliventapenade und Gemüsecreme und als Aperitif ein Pommeau.

P1080862Tartar von der Dorade mit Isigny Austern, Karotten-Vinaigrette. Dazu ein Glas Sauvignon.

P1080864Lammcarré mit kandierten Schalotten, Spargel und Kartoffelpüree.  Dazu ein Pinot Noir

P1080866Käseplatte von dem normannischen Haus Réaut. Dazu ein Cidre

 

P1080867Dreimal Schokolade

Zum Abschluss natürlich einen Calvados.

Fazit: Angenehmer Aufenthalt im Tal der Vire. Nettes Hotel mit kleinen Schwächen. Das Menü mit regional geprägten Produkten und einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

P1080847Blick aus dem Zimmer auf die Vire.

P1080875Eingangshalle.