
Essens Art – Nordhessen
Essens Art Nr.1

Ein neues Magazin über Essen und Trinken in Nordhessen. Eigentlich erfreulich, benötigt doch die nordhessische Gastronomie neue Anstöße.
Ist Nordhessen wirklich eine kulinarisch aufstrebende Region? Die Wirklichkeit sieht doch etwas anders aus. Schaut man in die Restaurantführer des Jahres 2011 kommt Nordhessen nicht vor.
Jürgen Richter ist sowohl im Feinschmecker als auch im Gault Millau rausgeflogen. Dies hängt, nach meiner Auffassung, mit der unglücklich gewählten Wiedereröffnung des Gourmetrestaurants zusammen. Erfreulich allerdings ist die BIB Auszeichnung für das Sante im Michelin.
Danach kommt in Kassel doch lange Zeit nichts.
Erfreulich natürlich der Stern über der Sonne in Frankenberg und trotz Küchenchefwechsel behält auch der Stern in Bad Hersfeld seinen Stern. Ach ja, da ist ja auch noch Hotel Hohenhaus mit seinem Stern. So schnell mal in ein „Sternerestaurant“ zu fahren ist also von Kassel aus nicht möglich. Frankenberg gut eine Stunde Fahrzeit, auch nach Bad Hersfeld und Hohenhaus sind etwa 60 – 90 Minuten notwendig.
Wird sich „Essensart“ mit der kulinarischen Landschaft in Nordhessen, hoffentlich auch kritisch, auseinander setzen, oder ist es ein weiteres „Werbemagazin“ mit bezahlten Beiträgen der vorgestellten Häuser?
Poulardenkeule
Steinbeißer
Poularde im Strudelteig
Maispoularde
Kochbücher, ohne Bilder
Mittagsmenü 05.12.2010

Karottensuppe mit Ingwer
Zutaten:
Karotten, Ingwer, Schalotten, Kartoffeln, Brühe, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Sahne, Butter, Brotwürfel, Blutwurst.
Ein Tag vorher
Karotten säubern und in Scheiben schneiden. Die Kartoffel schälen und in Würfel schneiden.
Schalotte schälen und klein würfeln. Die Schalotten in einem Gemisch aus Olivenöl und Butter anschwitzen. Die Kartoffeln, die Karottenscheiben sowie den Ingwer hinzufügen und mit Gemüsebrühe aufgießen und zum Kochen bringen. Gewürze wie Salz, Pfeffer und Knoblauch beigeben und ca. 30-40 Min. bei geringer Hitze Kochen. Mixen und durch ein Sieb streichen.
Kurz vor dem Servieren die Suppe erhitzen und Sahne sowie ein wenig Butter beigeben und aufkochen lassen. Nochmals abschmecken, in tiefe Teller verteilen.
Brotwürfel vom einem Sauerteigbrot in einer Pfanne trocken anrösten und in die Suppe geben. Auf die Brotwürfel kommt eine Scheibe gebratene Blutwurst.

Wildschweinrücken mit Wirsing
Wildschwein:
Den Wildschweinrücken von Sehnen und Häuten befreien, in Portionsgrößen von ca. 80-100 gr. schneiden, würzen mit Salz und Pfeffer und kurz von allen Seiten anbraten. Auf einen Gitterrost legen und erkalten lassen.
Lebkuchen in der Moulinette zerkleinern und beiseite stellen. Schweinefleisch und Reste vom Wildschwein in Würfel schneiden und kurz in die Gefriertruhe stellen. In der Moulinette mit der Sahne und dem Lebkuchen eine Farce herstellen.
Die hellgrünen Blätter vom Wirsing lösen. Die Blätter waschen, die dicken Mittelrippen heraus schneiden und in Salzwasser blanchieren. Die Blätter zwischen Küchenpapier gut trocknen und zu einem Rechteck auslegen. Die Wirsingblätter mit der Farce bestreichen, den Rücken darauf setzen und in den Wirsingmantel einschlagen.
Den Blätterteig etwa 3 mm dick ausrollen und das Wirsingpaket einrollen.
Den Blätterteig von außen mit Eigelb einstreiche und im Backofen bei 200° ca. 25 – 30 Minuten fertigstellen. Anschließend noch 5 Minuten ruhen lassen bevor der Rücken angerichtet wird.
Rahmwirsing
Wirsing in Streifen schneiden und ca. 5 Minuten blanchieren.
Eine klein gehackte Schalotte in Butterschmalz dünsten. Wirsing abtropfen lassen, in den Topf geben und die Sahne hinzugeben und vorsichtig vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnussblüte abschmecken
Butterkartoffeln:
Festkochende Kartoffeln schälen und so zuschneiden, dass sie in ein Portionsförmchen passen. Salzen und pfeffern und die Förmchen mit Butter auffüllen. Die Kartoffeln müssen völlig bedeckt sein. Bei 200° ca. 25 Minuten im Ofen garen.

Spekulatiusparfait mit Gewürzorangen
Spekulatiusparfait
Eigelb und Lavendelhonig über dem Wasserbad zur „Rose“ aufschlagen. Geriebenen Spekulatius unter die Eigelbmasse rühren und auf Eis kalt schlagen.
Geschlagene Sahne unterheben und in Portionsformen füllen und über Nacht in den Gefrierschrank stellen.
Die Formen ca. 10 Min. vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen, dann kurz in sehr heißes Wasser halten und die Parfaits auf gekühlte Teller stürzen.
Gewürzorangen:
Orangen schälen, dabei achten, dass die weiße Haut entfernt wird und anschließend in ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden. Zucker karamellisieren, mit Cointreau ablöschen und mit Orangensaft aufgießen. Gewürze wie Sternanis, Zimtstange, Vanilleschote und Gewürznelken beigeben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Die Orangenscheiben in eine Form legen und den Sud darüber gießen Über Nacht ziehen lassen.
Anrichten
Die Formen ca. 10 Min. vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen. Die Gewürzorangenscheiben auf einem Teller dekorativ anrichten, das Parfait dann kurz in sehr heißes Wasser halten und die Parfaits auf die Teller stürzen. Den Orangensud angießen.
Gartenansicht 14
Rinderschmorbraten

Rinderbraten von der Huft, Schmorgemüse, Klösse, Rotweinsauce
Der Braten
Die Zutaten:
Ca.1.75 kg Rinderbraten (aus der Huft)
1 l Rinderbrühe
500 ml Rotwein
1 Bund Suppengemüse, Champignonstiele
2 Stück Zwiebeln
Knoblauchzehen und Ingwer nach Geschmack
Tomatenmark
Rosmarin und Thymian
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Vorbereitung:
Den Rinderbraten waschen, trocken tupfen und parieren. Suppengemüse schälen und grob würfeln. Die Zwiebeln mit Schale vierteln.
Zubereitung:
In einem großen Bräter das Öl erhitzen und den Braten darin von allen Seiten scharf anbraten. Den Braten herausnehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einen Teller legen.
Die Hitze etwas zurückdrehen, das Öl abgießen und die Zwiebeln in neuem Öl anbraten. Den Knoblauch, Pilzstiele, Ingwer und Suppengrün dazugeben und alles zusammen bei mittlerer Hitze anbraten. Das Tomatenmark dazugeben, alles vermengen und weiter anbraten, so dass Röstaromen entstehen. Dabei mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Mit dem Rotwein ablöschen unter Rühren einreduzieren. Das angießen von Wein und anschließendem einreduzieren zweimal wiederholen. Den Braten einlegen und mit der Rinderbrühe aufgießen. Die Kräuter dazugeben und nun zugedeckt im Backofen bei 140 ° ca. 4 Std. schmoren lassen. Den Braten dabei hin und wieder wenden. Anschließend noch zwei Stunden bei 100° weiter ziehen lassen. Heraus kam ein wunderbar mürbes Stück Fleisch.
Den Braten aus der Soße nehmen und zugedeckt warmhalten. Kräuter heraus nehmen. Ein Teil des Gemüses und die Soße mit einem Stabmixer pürieren, den Braten wieder dazugeben und noch einmal erhitzen. Die Soße wenn notwendig mit Salz und Pfeffer abschmecken.









