Strudel mit Lachs und Blutwurst auf Sahnewirsing und Senfsauce.
dazu 2012 Grauburgunder „Franz Anton“ vom Weingut Schwarzer Adler Oberbergen

Genuss, Reisen und mehr
Mangold
Mangoldblätter von den Stielen schneiden, in reichlich Salzwasser blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Auf einem Küchentuch ausbreiten und trocknen. Die Blätter so legen, dass die Außenseite zum Tuch liegen. Die Blätter leicht salzen und pfeffern.

Farce
Den Lachs in Stücke schneiden und mit Sahne in den Gefrierschrank stellen. Daraus in der Moulinette eine Farce herstellen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und ein wenig Curry. Diese Farce anschließend auf den Mangold streichen.
Den Kabeljau würzen, auf die Farce legen und in Folie sowie Alufolie einpacken. Die Pakete anschließend über Wasserdampf garen, auspacken und auf Mangoldgemüse anrichten.

Mangoldgemüse
Die Mangoldstiele in Streifen schneiden, in Salzwasser blanchieren. In einem Topf Butter zerlassen, die Stiele dazugeben, und mit Noilly Prat und Weißwein ablöschen, würzen und ziehen lassen. Übrig gebliebene Mangoldblätter dazu geben.


Zutaten: Risotto Reis (Carnaroli), Ingwer, Knoblauch, Olivenöl, Gemüsebrühe, Weißwein, Salzbutter, Käse. Lachs, Pfeffer.
Ingwer und Knoblauch klein schneiden und in einer Kasserolle mit Olivenöl glasig braten, Carnaroli – Reis einstreuen und rühren bis er glasig ist. Dann mit Weißwein und heiße Gemüsebrühe aufgießen und weiter rühren. Sobald die Flüssigkeit fast verdampft ist, wieder heiße Brühe aufgießen, weiter garen lassen und dabei weiter rühren. Nur so viel Brühe im Topf geben, dass der Reis eben bedeckt ist. Diese Prozedur dauert ca. 20 Min., dann sollten die Reiskörner gar sein, aber noch Biss haben. Geriebenen Parmesan und Salzbutter unterrühren. Den in Würfel geschnittenen Bio – Lachs ebenfalls unterheben und abschmecken. Am Herdrand für ca. 3-5 Min. quellen lassen bis der Lachs leicht gegart ist. Der Risotto soll jetzt so feucht und cremig sein.
Grund dieser Reise in die Partnerstadt war die Ausstellung der Schauenburger Märchenwache mit Werken von Albert „Ali“ Schindehütte in der Mediathèque Vire. Zum wiederholten male ging also die Fahrt in Richtung Normandie. Bis auf eine „Stopp and Go Phase“ um Köln war es eine angenehme Fahrt bis Honfleur. Hier wurde eine einstündige Pause eingelegt mit einer kurzen Besichtigung des Hafens und der Innenstadt. Im Café – Restaurant La Bisquine wurde eine kleine Pause eingelegt und eine leckere Tarte Tatin verzehrt. Weiter ging die Fahrt auf der D 513 entlang der Küste in Richtung Deauville und weiter nach Cabourg.
Bei Bènouville wurde die Pegasus Bridge besichtigt. Auf der D 514 ging es dann weiter bis Asnelles. Da die Zeit drängte wurde dann das Endziel Vire angesteuert. Hier traf man sich in der neuen Mediathèque mit den anderen Teilnehmern der Fahrt. Übernachtet wurde wieder einmal bei Ginette und Andre. Hier wurde auch das leichte Abendessen eingenommen.
Als Aperitif gab es, wie fast immer bei meinen besuchen, ein erfrischendes Amer Bière.
Nach einem Tomatensalat folgte eine gegrillte Lachsschnitte mit Salat. Andre hat einen neuen Elektrogrill, den er natürlich vorführen musste. Der Lachs kross gebraten aber innen noch schön saftig. Dazu ein Friesesalat. Natürlich dürfte ein Käsegang nicht fehlen. Auf den Tisch kamen die drei großen Käsesorten der Normandie Pont-l’Évêque, Camembert und Livarot sowie ein Ziegenkäse aus der Region. Abschluss bildete frisches Obst, Kaffee und ein Gläschen Calvados.
Nach dem Radtraining und einer kleinen Erholungspause, ging es ab in die Küche. Ein leichtes Sonntagabendessen wurde zubereitet. Lachs mit Gurke stand auf dem Speiseplan.
Zuerst der Lachs. Zwei Scheiben je ca. 200 gr. wurden präpariert, das heißt, die letzten Gräten wurden gezogen und die Haut entfernt. Danach ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit flüssiger Butter bestrichen. In eine Form kamen ein Stück Butter, einige Rosmarinzweige, eine Knoblauchzehe sowie etwas Ingwer. Mit einer Folie wurde der Lachs abgedeckt und für 30 min. bei 80° in den vorgewärmten Ofen geschoben.
Die Gurke wurde geschält und entkernt, eine Hälfte in dünne Scheiben (3 mm) gehobelt, der Rest entsaftet. Der Saft wurde mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt. Die Scheiben ebenfalls gewürzt, dazu kam Schnittlauch und Blätter der Kapuzinerkresse, beides klein geschnitten.
In einem tiefen Teller wurden zuerst die dünnen Gurkenscheiben ringförmig eingeschichtet, der Gurkensaft an gegossen und der Lachs auf den Gurken angerichtet. Dekoriert wurde mit Blüten der Kapuzinerkresse und Borretschblüten. „Victor“ 2004 ein Weißwein Cuvée aus dem Hause Diel von der Nahe rundete das Ganze ab
