SaQuaNa – Honfleur

SaQuaNa
22 pl Hamelin,
14600 HONFLEUR

25-30 Personen haben Platz in dem Restaurant nahe des Hafens und der Kirche Sainte Catherine. Es ist gar nicht so einfach hier einen Tisch zu reservieren. Nach vier Anläufen ist es mir jetzt endlich gelungen.

01 saquana
Sehr freundlicher Empfang durch die Hausherrin. Die Karte ist sehr kurz gehalten Es wird lediglich ein Menü angeboten. Ma muss sich gemeinsam am Tisch entscheiden ob man das 5 Gang Menü (75 €) oder das 8 Gang Menü (115€) haben möchte. Abweichungen werden nicht zugelassen.

02 Amuse Bouche

04 Brot Butter

Zum Aperitif gibt es ein Glas Bier bzw. Champagner. Die drei Amuse Bouche reisen einen nicht vom Stuhl. Ich erinnere mich lediglich an gebratenen Reis mit einer Scheibe Jakobsmuschel. Gut aber das Brot und vor allen Dingen die sehr gute Salzbutter. Beides wird unaufgefordert nachgereicht.
03 Amuse Bouche Anschließend wird eine Pascade serviert. Ein rustikaler großer Pfannkuchen, bestreut mit Schnittlauch und mit einem Schuss Trüffelöl parfümiert.
Wir entscheiden uns für das große Menü und sollten nicht enttäuscht werden. Bei den Weinen entscheiden wir uns für „Minervois Inattendu“ ein Bio Wein, die Flasche für 44 €, sowie eine halbe Flasche St. Joseph „Reflet“ für 44 €.

05 LotteLotte
In einer schweren steinernen Schüssel wurde der erste Gang aufgetragen. In einer aromatischen klaren Brühe aus Kokos, Walnuss und Kaferlimette lag ein pochierter Seeteufel. Gewürzt war die Brühe außerdem mit Liebstöckel, Koriander und grüner Zitrone. Dank der Küstennähe war der Fisch natürlich extrem frisch und die Brühe aromatisch, leicht und erfrischend.

06 Daurade

Dorade
Gedämpfte Dorade, serviert auf einer cremigen Champignonscreme. Abgedeckt war das Ganze mit dünnen Chamignonsscheiben und garniert mit Knollensellerie und einer Reduktion von Krustentieren. Gewürzt mit Kabosu, eine japanischen Zitronenart, und Pfeffer. Der Fisch auf den Punkt gegart, die Creme weich und sehr schön gewürzt.

07 LieuLe Lieu
Schellfisch, serviert auf cremigem grünem Kartoffelbrei. Die grüne Farbe kommt durch den Saft eines Kopfsalates. Garniert mit Shimeji blancs (Buchenpilz), citron caviar und Kerbel. Gewürzt mit Nussbutter. Ein großartiges Gericht, weich, cremig und erfrischend.

08 Turbot

Le Turbot
Gegrillter Steinbutt in einer ausgezeichneten Hühnerbrühe und knusprige Hühnerhaut. Als Kontrast zum Fisch gab es Lauch, Eier und ein Hauch von Trüffel. Dazu als Grüß an Japan miso au Shiso.

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Gebratenes Lamm
Hervorragender Lammgeschmack, dazu gut gewürztes Aubergineninneres. Feigen brachten etwas Süßigkeit und der Ziegen Quark rundete ein tolles Gericht ab. Zum Lamm durfte Knoblauch, diesmal in fritierter Form, natürlich nicht fehlen.

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Käseauswahl von hier (aus der Region) und anderswo
Eine Käseplatte, ca. 10 Sorten. Käse war in einem ausgezeichneten Zustand, sehr gut der Camembert sowie der Roquefort.

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La Poire
Birne in Butter pochiert. Gefüllt mit einem Eis aus grünem Matcha Tee auf einem Biscuitboden.
Wohlschmeckend und erfischend.

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Le Coing
Ein Quittedessert. Eine Quittepâte war gefüllt mit einem Quittesorbet, einem Gelée vom Enzian sowie Caramel und Schokolade. Auch hier durfte eine gewisse Säure durch eine japanische Zitronenart nicht fehlen.

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Zum Abschluss noch einen Café, dazu gab es einen wunderbaren Apfelkuchen. Danach natürlich noch einen 1991 Calvados von Michel Huard.

Fazit: Man schmeckt an allen Gerichten die Erfahrungen von Alexandre Bourdas die er u.a. bei Michael Bras und vor allen Dingen bei seinen dreijährigen Aufenthalt in Japan gesammelt hat. Unaufdringlicher Service. Gute und bezahlbare Weine. Lediglich die Amuse Bouches konnten mit der sonst sehr guten 2Sterne Küche nicht mithalten.

Restaurant „Le Bréard“ Honfleur

 

Le Breard
Le Breard

Samstagabend in Honfleur 26.07.08

Das Restaurant „Le Bréard“ liegt im Herzen der Stadt. Vom Hafen sind es ca. 2-3  min. zu Fuß. Vom Place Sainte Catherine sind es nur ca. 20 m.

In 2 in einander gehende Räume auf 2  unterschiedlichen Ebenen für ca. 30 Personen und einem schönen Innenhof kann man die kreative Küche von  Fabrice Sebire genießen. Die Räume sind in Beige und Braun gehalten. Farbtupfer bringen  Gemälde und Skulpturen.

Fabrice Sebire hat u.a. bei Guy Martin und Alan Senderes gearbeitet.

Die Speiskarte bot 2 Menüs  mit 4 Gängen für 26 € bzw. 34 € plus Amuse Bouche. Ala Carte wurden

5 Vorspeisen von 16-25 € sowie 3 Hauptspeisen von 25-27 €, Käse für 7 € sowie 5 Dessert für 12 € angeboten. Für die Leistung die folgte ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Amuse Bouche

Zum Auftakt kleine gefüllte Blätterteighäppchen, danach eine Schale Fond von Krustentieren, abgedeckt mit einem nicht definierbaren Schaum.

Schlichter „Gruß aus der Küche“ aber mit gutem Geschmack.

Dazu als Aperitif ein Cocktail „Normandy“

1.Gang

Hummer mit Pfifferlingen und  Nüssen im Hummerfond.

Der  halbe Hummer hatte viel Geschmack, etwas zu viel Pilze, die Nüsse störten mit ihrem Geschmack den guten Hummerfond.  Dazu ein 2006  Sancerre

Hummer - Le Breard
Hummer - Le Breard

 2. Gang

Steinbutt mit Lauch und Muschelfond.

Perfekt gegrillter Steinbutt,  der Fond hatte ein bisschen  zu viel Salz abbekommen.

Steinbutt
Steinbutt

2a. Gang

Ochsenfilet mit Mangold und frittierten Zwiebeln

Auf den  Punkt gebratenes Fleisch,  die frittierten Zwiebeln waren eigentlich überflüssig,  die kleinen gefüllten Mangoldtaschen schmeckte nach mehr.

3.Gang

Saverin von weißer Schokolade.  Püree und Sorbet von der Mango.

Ein warm-kaltes Vergnügen  zum Abschluss. Das Sorbet war zart schmelzend und nicht zu süß.

Dessert
Dessert

3a. Gang

Souffle von Früchten mit einem Exotischen Früchtesalat.

Wie man im Bild erkennt ist das Souffle schön aufgegangen. Der Salat serviert in einer sehr kleinen Portion. Hier hat man das Wort „klein“ wörtlich genommen.

Dessert
Dessert

Zum Abschluss

Kaffee und ein Jahrgangscalvados. Dazu ein Stückchen Sandkuchen und in einem hohen Glas Quark mit Basilikum- und Mangopüree.

Fazit: Moderne französische Bistroküche