Sylt 19.09.2020 – Jörg Müller

Sieben Tage Sylt, da darf Jörg Müller natürlich nicht fehlen. Jörg Müller sorgt mit seiner kreativen Sylter Frischeküche mit französischem Einschlag dafür, dass sich die Gäste sowohl in der ehemaligen „Gourmetstube“ aber auch im „Pesel“ wohlfühlen. Auch ohne Auszeichnungen immer wieder ein Genuss. Der Service, geführt von Tochter Jane Müller und Schwiegersohn Ben Birkholz (Big Ben), ist ohne Fehl und Tadel.

Höhepunkt des Menüs ist das geschmorte Ochsenbäckchen mit Polenta, rotes Zwiebel Chutney, Wirsing und Pfifferlinge. Dem Anlass entsprechend hatte ich einen Vega Sicilia Unico Jahrgang 1970 ausgesucht. Obwohl er ja 50 Jahre auf den „Buckel“ hatte, machte er noch einen sehr frischen Eindruck, nichts da von Altersproblemen etc. Mit ca. 16° hatte er auch die richtige Trinktemperatur.

Amuse Bouche: Frisches Gemüse mit Dips. Einmal etwas anderes zum Auftakt als sonst üblich. Uns hat es gefallen.
Beeftatar, Reibekuchen, Creme Fraiche
Tataki vom Färöer Lachs auf Avocadotatar
Weißer Heilbutt mit roten Wildwassergarnelen auf Blumenkohl Cous-Cous
Geschmorte Ochsenbäckchen mit Polenta, rotes Zwiebel Chutney, Wirsing und Pfifferlinge.
Gebackene Zwetschgen auf Armagnacschaum mit Walnuss-Krokanteis
Zum Abschluss

Sonntagsmenü 11.10.2020

Blumenkohlpüree, Karotten, Pfifferlinge, Blumenkohl weiß gebraten, Blumenkohl rosa blanchiert, Kürbissauce.
Scheiben vom Kalbskotelett, Pfifferlinge, Flower Sprouts, Kartoffelpüree mit Olivenöl.
Käse, Schaf und Ziege
Apfeltarte mit Yufka Teigblättern
Blick in den Garten. Felsenbirne mit Herbstlaub

Sylt 17.09.2020 – Brot&Bier

Sylt zweiter Tag.

Der erste Weg führte uns in den Teeladen Jensen in der Strandstraße. Für den Aufenthalt auf Sylt benötigten wir Tee, um für die nächsten Tage den richtige Morgentrunk auf zu brühen.

Danach ein „Kaffee Noir und ein Croissant bzw. ein Rührei mit Krabben zum Frühstück.
Dann Erholung im Strandkorb und Spaziergänge am und im Wasser.
Zum frühen Abend dann mit Hanne und Herbert mit dem Auto in Richtung Keitum in das Restaurant „Brot&Bier.
Eine Reservierung war erforderlich, leider waren die Tische im Freien alle belegt. Wir haben uns aber auch im Inneren sehr wohlgefühlt. Die Abstände von Tisch zu Tisch waren optimal.
Die Einrichtung ist sehr stylisch mit einer Mischung aus rustikal und schick. Von unserem Tisch konnten wir den Köchen hinter der Glastheke in der Showküche bei dem Anrichten der Speisen zusehen. Es entstehen kleine, schmackhafte kleine Kunstwerke.
Vorab gab es „Watt zum Dippen“. Wohlschmeckendes Kristallbrot und Landbrot dazu verschiedene Cremes und Dips. Zum Trinken kein Wein, sondern frisches, kühles Bier von der Sylter Meersalzmanufaktur in List.
Aus der kleinen Speisekarte habe ich mich für Rindertatar auf Focaccia mit Feldsalat, Chili-Cheese Mais und Linsen entschieden. Eine gute Wahl. Das Fleisch gut gewürzt, das kunstvoll drapierte Gemüse brachte Frische und zusätzliche Würzung an das Gericht. Eine etwas andere Brotzeit. Auch die anderen Brotstullen entsprachen unseren Erwartungen.
Auf Friesenbrot gab es Matjes Tatar mit Sherry Matjes, Hausfrauensauce, rote Bete, Nuss Crunch und Rucola
Ziegenkäse geht immer. Focaccia mit gratiniertem Ziegenkäse, Rucola, Tomate Pinienkerne und French Dressing
 
Kristallbrot mit Frikadellen, Kartoffel-Specksalat, Sylter Koggen Senf und Gewürzgurke. Hier eine kleine Kritik. Die Frikadellen wurden zu kalt serviert.

Sylt 16.09.2020

Erster Tag auf Sylt.

Los geht es gegen 14.00 Uhr mit der Rhein Necker Air in Richtung Sylt. Von oben sieht man leider die verheerenden Waldschäden im Bereich des Reinhardswalds. Nach gut 50 Min. landen wir in Westerland und werden von Hanne und Herbert abgeholt.
Wir holen die Schlüssel ab und beziehen das Quartier für die nächsten Tage in der Boysenstraße.
Danach geht es, wie immer am ersten Tage auf Sylt, in Richtung List zu Gosch. Ein Flammkuchen mit Krabben belegt und eine Flasche Chardonnay und wir fühlen uns, bei herrlichen Wetter, angekommen auf der Insel

Sylt Impressionen 2020

Start in Kassel
Brot&Bier in Keitum. Tatar
18.09.2020. Söl’ring Hof, Speisesaal, Jakobsmuschel
19.09.2020, Jörg Müller. Ochsenbäckchen, 1970 „Unico“
20.09.2020. List, Austern
21.09.2020 Siebzehn84, Ceviche vom Lachs
22.09.2020. Ente in der Vogelkoje
23.09.2020 Bouillabaisse, Samoa mittags
23.09.2020, Müller Lammbratwurst (abends)
ein Tag am Strand
So wird heute bestellt
Zum Abschluss bei Jörg Müller

Sonntagsmenü 06.09.2020

Spitzpaprika gefüllt mit Hackfleisch und Gorgonzola, Wildkräutersalat,Olivenöl, Steinpilz.
Schweinebauch, gegart Sous Vide 24 Std. bei 64°, Kasseler Strünkchen, Steinpilze, Butterkartoffeln, Majoransauce.
Pflaumenkuchen

Restaurantlisten

Es beginnen die Monate, in denen die neuen Restaurantsführer auf den Markt kommen. Der „Feinschmecker“ macht meistens den Anfang. Die erste längere Auflistung hat „Der Feinschmecker“bereits 1983 herausgebracht. Jürgen Dollhase hat sie in dem Blog https://www.eat-drink-think.de/ veröffentlicht. Allerdings nur von 1-50, die anderen sind schlecht lesbar. Hier nun die Auflistung 1-200.

Auch Klaus Besser, Restaurantkritiker der ersten Stunde, hat in seinem Gourmetbrief Nr. 1, Januar 1983 eine Bestenliste veröffentlicht. Beide Listen werden angeführt von „Aubergine“ München und „Schweizer Stuben“ Wertheim.

Beide Listen führen mich zurück in meine „Lehrzeit“ in der Gourmetszene. Dabei sind besonders zu erwähnen, Schweizer Stuben, Friedrichsruhe, Grand Cru Lippstadt, Burghotel Nörten-Hardenberg und Hotel Hohenhaus, um nur einige aufzuzählen. Dann die „Weiterbildung“ u.a. in der Normandie und auf Sylt.