Grüne Sauce – Kabeljau

20180330 02 Kabeljau Grüne Sauce

Kabeljau: Haut entfernen, waschen und trocken tupfen. Leicht salzen und mit Piment d’Espelette bestreuen. Dabei Vorsicht walten lassen. Lochsieb leicht einölen und den Fisch im Dampfgarer bei 60° ca. 18 Min. garen.

Grüne Sauce: Zurzeit gibt es ja auf den Märkten überall die Zutaten für die grüne Sauce. Ich habe wohl die Kräuter gekauft, aber die Zubereitung völlig anders ausgeführt.

Zuerst aus Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Weißwein, Noilly Prat und Pastis einen Fond herstellen. Einkochen lassen und mit Fischfond auffüllen. Die Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Borretsch, Dill, Pimpernelle, Kresse) klein hacken und zum Fond geben. Kurz zusammen fallen lassen und im Mixer pürieren. Durch ein Sieb streichen und weiter einkochen. Sahne dazu geben, einkochen und nachwürzen. Die Sauce in einen tiefen Teller geben, den Kabeljau darauf platzieren.

 

Bärlauchsuppe

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Schalotten und Knoblauch pellen und fein würfeln. Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Butter und Olivenöl erhitzen, Schalotten, Knoblauch und Kartoffeln darin andünsten. Mit Noilly Prat  und   ablöschen und mit Gemüsefond und Sahne auffüllen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Suppe ca. 20 Minuten leise kochen lassen. Bärlauch waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Suppe mit dem Bärlauch in einem Mixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Suppe in Tellern anrichten und mit gebratenen Jacobsmuscheln servieren.

Lamm – Morcheln – Spätzle

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Das Lammrückenfilet, eingekauft bei Johannes Haack vom „Wilden Laden“ in der Markthalle Kassel. Eine Stunde vorher aus den Kühlschrank nehmen und anschließend in einer sehr heißen Pfanne von allen Seiten kurz anbraten und in der Wärmeschublade bei  45°  ca. 1 Stunde ruhenlassen. In einer Pfanne bei mittlerer Temperatur Butter und etwas Olivenöl zerlassen. Dann wurde experimentiert da ich ohne Salz weiterarbeiten wollte. In die Buttermischung kommt Lammgewürz von Ingo Holland, Piment d’Espelette und ein Hauch Curry. Mit dieser Mischung wird das „Filet“ geschwenkt und immer wieder übergossen. Anschließend nochmals 5 Min. ruhenlassen und dann längs aufschneiden.

Die frischen Morcheln werden gewaschen und zusammen mit einer Schalotte in Butter geschwenkt. Mit Portwein ablöschen und diesen fast einkochen lassen. Mit Rotwein und Sahne aufgießen und reduzieren bis die Sauce schön cremig wird. Gewürzt wird mit Pfeffer und frischen Thymian.

Die Spätzle habe ich auch bei der Manufaktur Casaluko eingekauft. Sie werden nur kurz in Butter und Rapsöl warm gemacht.

Feldsalat

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Feldsalat (oder auch Nüsschen wie man in Nordhessen sagt) Tomate, Radieschen, braune Champignon, Walnussöl, geräucherte Entenbrust.

 

Lachsfilet auf Spagetti

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Die Lachsfilets von evtl. Gräten befreien und die Haut abziehen. Darauf achten, dass die grau braune Schicht weggeschnitten wird. Diese kann tranig schmecken. Den Fisch  waschen,  trocken tupfen und würzen. Diesmal eine arabische Würzmischung und kein Salz. Auf einen mit Olivenöl bestrichenen gelochten Garbehälter geben.

Etwas Butter auf die Filets verteilen und mit einem Thymianzweig belegen. Im Dampfgarer bei 60°C ca. 12 Minuten garen.

Die Spagetti kommen vom Wochenmarkt. Die Manufaktur Casaluko bieten diese schmackhaften frischen Nudeln seit ca. 2 Jahren an. Kochzeit nur ca. 2 Minuten, dann sind sie schön al dente. Geschwenkt werden diese in einer Pilzcreme bestehend aus Champignon, getrockneten Steinpilzen, Knoblauch, Weißwein und Sahne.

 

Las Cumbres Gran Canaria

Es regnet und stürmt auf Gran Canaria. Statt Strandspaziergang Mittagessen im Las Cumbres. Wie immer ausgezeichnet. Wir sind die einzigen Nicht Spanier an diesem Tag.

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Lomo und Pata Negra

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Lammbries

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Lammschulter

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Vino Tinto  de la Casa

Brand u. Brandt – Lutherturm Kassel

Christoph Brand und seine „Fliegende Köche“ hatten Tristan Brandt vom Opus V aus Mannheim eingeladen. Der Zwei Sterne Koch zelebrierte in dem 6 Gang Menü eine Speisfolge auf höchstem Niveau. Auch die Gänge die von Christoph Brand zu verantworten waren, konnten gefallen.

03 Amuse Bouche

Bereits beim Amuse Bouche ein besonderer Schmaus. Weckewerk, eine deftige nordhessische Spezialität, servierte er gekonnt in einer Eihülle. Dazu gezupftes Forellentatar und Baguette gefärbt von Rote Bete.

Höhepunkt im Menü bereits der erste Gang von Tristan Brandt.

 04 Makrele- grünes Gemüse-Kefir

Makrele | grünes Gemüse | Kefir.

05 Tatar-Sellerie- Kapern

Tatar | Sellerie | Kapern

06 Perlhuhn-Edamame-Malzbier

Perlhuhn | Edamame | Malzbier

Hier schlug der 5. Geschmackssinn voll zu. Umami dominierte bei diesem Gericht. Schwarzer Sesam brachte knusprige Momente.

07 Heilbutt-Topinambur-Johannisbeere

Heilbutt | Topinambur |Johannisbeere

Hier dominierte eindeutig die Bitterkeit des Chicorées. Eine Zutat also, die bei der Menübeschreibung nicht aufgeführt war. Die begleitende Scheurebe , trocken, vom Weingut am Stein, Würzburg hatte da so ihre Schwierigkeit Akzente zu setzen.

08 Reh-schwarze Wurzel-schwarze Nuss

Rehrücken | schwarze Wurzel | schwarze Nuss

Hier der einzige kleine Kritikpunkt. Die Schwarzwurzel sowie der Rosenkohl wurden fast roh serviert. Man musste kräftig zubeißen.

09 Schokolade-Banane-Estragon

Schokolade | Banane | Estragon

Fazit: Das beste Sonntagessen das ich in Kassel bisher genießen dürfte. Perfekter Service, von Sascha Pensky organisiert.

 

 

 

 

 

Maaemo – Mutter Erde

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Beim ersten Durchblättern dieses Kochbuches, schon falsch, es ist ein Bildband auf höchstem Niveau, hatte ich unweigerlich den Wunsch, mich in mein Auto zu setzen und nach Norwegen zu fahren, um diese interessante Küche kennen zu lernen.

 Naturaufnahmen von norwegischen Landschaften wechseln sich ab mit Bildern aus der Küche und den Produktionsabläufen. Die Rezepte sind keiner Anleitungen für Hobbyköche. Dieses Restaurant ist ein Vorreiter für die neue norwegische Küche und es wird, auch für mitteleuropäische Köche die Frage auftauchen ob dies alles hier in unseren Regionen umsetzbar ist. Es gibt ja mittlerweile auch deutsche Köche, die diese regionale und saisonale Küche aus wurden umzusetzen. Aber kein deutscher Koch, ist so konsequent wie Ebsen Holmboe Bang.

Es gibt ein Rezept in diesem wurde, welches mir sofort in das Auge sprang. Auf Seite 186 steht „Kartoffel und Sauce“. Sehr schlicht, auch von den Zutaten, aber es wird unheimlich schwer sein dieses Rezept nach zu kochen. Trotz all ich werde es in Kürze versuchen.

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BIB Gourmand – France 2018

In Frankreich ist der BIB Gourmand erschienen. In der Normandie, hier die Départements (14) Calvados und (50) Manche haben folgende Restaurants diese Auszeichnung erhalten. Erfreulich, dass Masako und Julien Guérard auch 2018 die Auszeichnung erhalten haben.

Départements (14) Calvados

L’Angle Saint-Laurent, Bayeux

Au P’tit Bistrot, Bayeux

Le Dauphin, Caen

L’Espérance, Hérouville-Saint-Clair

La Flambée, Deauville

Ô Saveurs, Falaise

Le Bréard, Honfleur

La Fleur de Sel, Honfleur

L’Eden, Houlgate

Sogni d’Italia, Coquainvilliers

La Table d’Hôtes, Ouistreham

Manoir de la Pommeraie, Vire

Départements (50) Manche

Le Gué du Holme, Saint-Quentin-sur-le-Homme

Le Vauban, Cherbourg-en-Cotentin

Auberge de l’Abbaye, Hambye

Athome, Heugueville-sur-Sienne

Les Capucines, Saint-Lô

France et Fuchsias, Saint-Vaast-la-Hougue

Auberge du Terroir, Servon

Manoir de l’Acherie, Villedieu-les-Poêles

Zitronen-Poularde mit Thymian und Kartoffel

01 Zitronenhähnchen

Stur nach Rezept kochen ist eigentlich nicht mein Ding. Bei diesem Rezept habe ich mich jedoch stur an die Vorlage gehalten und ich muss sagen, ich habe an dem Rezept einiges auszusetzen. Gelesen habe ich dieses Gericht in der Zeitschrift „so isst Italien“ Heft 02 – 2018.

Und so las ich das Rezept:

  1. Den Backofen auf 200° Oberunterhitze vorheizen, das Poulardenfleisch waschen und trockentupfen, dann salzen und pfeffern. Die Zitronen heiß abwaschen und trocken reiben. Eine Zitrone auspressen, die zweite Frucht in Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen.
  2. Ein Essen Olivenöl in einen Bräter erhitzen. Das Fleisch darin bei großer Hitze rundherum anbraten, dann mit Zitronensaft beträufeln. Knoblauch und Zitronenspalten in den Bräter geben. Den Geflügelfond angewiesen. Das Fleisch zugedeckt im vorgeheizten Ofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 30 Minuten garen. Inzwischen die Kartoffeln schälen und waschen. Nach Ablauf der 30 Minuten Garzeit und das Fleisch herum verteilen alles mit zwei EL Öl beträufeln, weitere 30 Minuten garen.
  3. Zucchini waschen, putzen und in Stifte schneiden. Mit der Hälfte des Thymian, übrigen Öl und Honig in einer Schüssel vermischen. Die Zucchinimischung in den Bräter geben und alles weitere 10 Minuten garen.
  4. Die Petersilie waschen und trockenschütteln. Die Blättchen von den Stielen zupfen und grob hacken. Den Bräter aus dem Ofen nehmen. Das Poulardenfleisch mit Zucchini und Kartoffeln auf Tellern anrichten, mit der gehackten Petersilie und dem restlichen Thymian bestreuen und sofort servieren.

Hier einige Kritikpunkte an dem Rezept:

Die Kartoffeln waren nach der angegebenen Zeit nicht weich genug. Eventuell muss man sie 10 Minuten vor kochen. Für die vorgesehene Masse sind zwei Zitronen einfach viel zu viel, eine Zitrone in Spalten geschnitten hätte völlig ausgereicht. Bei Zitrone, also Säure, gehört auch auf alle Fälle eine Prise Zucker zum Ausgleich. Auch die Zucchinistifte waren nach dieser kurzen Zeit noch fast roh.