
Essigbrätlein Nürnberg 2017
Wir besuchen das Essigbrätlein nun schon einige Jahre. Das Fazit aus dem Jahr 2016 hat auch weiterhin bestand. Hervorheben möchte diesmal „Saibling mit Kamille“ und „Kohlrabi mit Haselnuss“. Beide Gänge gehören nach meiner Auffassung in die 3 Sterne Kategorie.
Fazit aus dem Jahre 2016: Wir besuchen das Essigbrätlein ja schon seit einigen Jahren. Die Küche hat sich in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt. Man kann aber auch nachvollziehen, dass sich die kulinarischen Geister an dieser Küche scheiden. Unvorbereitet sollte man die Küche von Andree Köthe und Yves Ollech nicht aufsuchen. Die unterschiedlichsten Aromen bei Gemüse, Fleisch und Fisch werden in eindrucksvollster Weise herausgearbeitet. Regional, saisonal und Nachhaltigkeit, sind die Schlagworte für die Küche von Andree Köthe und Yves Ollech. Sie zeigen, dass Spitzenküche auch ohne Luxusprodukte wie Kaviar oder Hummer serviert werden kann. Das Serviceteam um Ivan Jakir arbeitet ruhig und professionell. Die vorgeschlagenen Weine ergänzen eindrucksvoll die Menüfolge.



Amuse Bouche: Löffelparade

Amuse Bouche: Saft von gerösteter Spitzpaprika mit Holunder

Amuse Bouche: Salatherz

Saibling mit Kamille

Spargel mit Kerbel

Kohlrabi mit Haselnuss

Spinat mit Rhabarber
Bohnen mit Erbsen (ohne Bild)

Lamm mit geschossenem Lauch

Gebratene Johannisbeere

Der Abschluss: Schokolade


Le Jardin des Plumes – Restaurant

Blick auf Hoteleingang und Terrasse.

Amuse Bouche , Parmesan Cracker , Sellerie, Tomate

Amuse Bouche, Lachs, Oktopus, Schnecken

Gebeizte Bauern Poularde, Artischocken Austern und Tomme aus der Normandie

Langoustine, Buchweizen, Radieschen, Andouille de Vire

Taube, Sellerie, Champignon und Spinat.

Daurade, Karotten, Fenchel

Mandel, Orange, Estragon.

Exotische Früchte, Vanille Sorbet und Piment.

der süße Abschluss

Das Restaurant.
Hessenklause – Altenritte

Die „Hessenklause“ eine Gaststätte mit Tradition feierte am letzten Wochenende (30.06.-01.07.2017) ihr 300jähriges Bestehen. Ich habe dazu die Chronik geschrieben. Hier die wichtigsten Auszüge.
Wir schreiben das Jahr 1717. In der Residenzstadt Kassel steht die Vollendung des Monumentes „ Herkules“ kurz vor der Fertigstellung. Dieser Herkules wird später einmal mit den Wasserspielen und dem Bergpark das Wahrzeichen der Stadt Kassel werden. Im nahen Dörfchen Altenritte sitzen zur gleichen Zeit die zum Frondienst gezwungenen Bauern und Knechte in einem „Schäfer Haus“, um die mitgebrachten Speisen zu verzehren, ihre Pferde aus- bzw. um zu spannen, sie zu tränken und selbst das ein oder andere Glas Bier zu sich zu nehmen.
So geschehen 1717 oder auch früher in dem Schäferhaus mit der Hausbezeichnung 25 in Altenritte. Es waren die Anfänge der Gastronomie in der heutigen Hessenklause.
Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass dieses historische Datum in einem Hause stattfindet, das schon in 1670 bestand und seither im Besitz einer Familie befindet. Mit dem Haus und der „Hessenklause“ sind mindestens fünf Familiennamen eng verbunden, die über mehrere Generationen als Schäfer, Schneider, Ackermann sowie als Wirt und/oder als Fleischermeister die Hessenklause bewirtschaftet haben.

Die heutige Besitzerin der Hessenklause Ellen Werner und Familie.
Voit- Feinschmecker
Gratulation an Sven Wolf und seine Mannschaft. Im Feinschmecker 07/2017 erhält er 2F von 5F.

Meine Restaurants Empfehlungen für Kassel.
Nicht nur zur Documenta.
Erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ist meine ganz persönliche Auswahl.
Zuerst Friedrich-Ebert-Straße
Die Nr. 1 in Kassel ist zurzeit zweifelsfrei Sven Wolf mit seinem
Restaurant Voit .
Seit 14. Nov. 2017 mit einem Stern im Michelin.
Friedrich-Ebert-Str. 86, 34119 Kassel,
+49 561 50376612, http://www.voit-restaurant.de/
schräg gegenüber ist die
Pralinenwerkstatt von Thomas Ernst beheimatet.
Friedrich-Ebert-Straße 85, 34119 Kassel
Telefon: 0561 2887311, http://www.pralinenwerkstatt.de
Thomas Ernst, manchmal ein bisschen mürrisch daher kommend, aber sonst sehr freundlich, bietet ein Hauch von Frankreich mit seinen feinen Naschereien.
Ca. 150 m von der Friedrich Ebert Straße entfernt liegt
El Erni – mit feiner mediterraner und spanischer Küche
Parkstr. 42, 34119 Kassel
+49 561 710018, http://www.el-erni.de
An der Ecke Parkstr. – Friedrich Ebert Str. ist das
Denkmahl – mit einer Mischung aus regionaler Küche mit mediterranen Einflüssen.
Friedrich-Ebert-Straße, 34119 Kassel
0561-12215, http://denkmahl.com
500 m weiter in Richtung Bebelplatz sind drei Restaurants mit verschiedenen Ausrichtungen direkt nebeneinander.
zuerst
Eberts – deutsch, international, für Vegetarier geeignet
Friedrich-Ebert-Straße, 116, 34119 Kassel
+49 4956 17399230 https://www.facebook.com/Eberts.Kassel
dann die Heimat der „Fliegenden Köchen“ von Christoph Brand
Das Restaurant wurde leider geschlossen.
den Abschluss macht Kassels gastronomische Legende. Marco’s Bar italienisch
Toni Nadalet ist leider verstorben und das Restaurant wurde 2019 geschlossen.
In Richtung Innenstadt
Osteria – italienisch, mediterran, europäisch
Beste italienische Küche, gepflegtes Ambiente und freundliches Personal.
Vorsicht!! Stammgäste werden besonders herzlich begrüßt.
Jordanstr.11, 34117, Kassel
+49 561 773705, https://www.osteria-kassel.de
Für den Abschluss eines guten Abendessen
Bar Seibert – Bar, Pub
Friedrich-Ebert-Strasse, 47, 34117 Kassel
+49 4956 169022715, http://www.barseibert.de
Humboldt 1a
Eine frühere Direktorenvilla mit großer Terrasse bietet Gastronomie in besonderer Atmosphäre
Humboldtstr. 1a, 34117 Kassel
+49 561 76649755, http://humboldt1a.de
Weissenstein
Das BIO Restaurant in Kassel. Regional- Saisonal.
Königstor 46, 34117 Kassel
+49 561 84095519, https://www.weissenstein-kassel.de
Ristorante Il Teatro
Meeresfrüchte, italienisch
Sympathisches Restaurant, gute Auswahl an mediterranen Speisen.
Nebenan eine Weinbar.
Oberste Gasse 9, 34117 Kassel,
+49 561 2872675, http://www.ilteatro-kassel.de
Renthof Kassel
Im historische Renthof Kassel ist im Juni 2017 ein modernes Boutiquehotel mit exklusiver Gastronomie und Bar eröffnet worden.
Renthof 3, 34117 Kassel
+49 (0)561 50668 0, https://www.renthof-kassel.de/renthof
Außerhalb der Innenstadt
Ilyssia
Meeresfrüchte, griechisch
Lange Str. 83, , 34131 Kassel
+49 561 311793, http://www.ilyssia.de
Zum steinernen Schweinchen
Der neue Chefkoch setzt regionale Akzente
Konrad-Adenauer-Str. 117, 34132 Kassel
+49 561 940480, http://steinernes-schweinchen.de
wird fortgesetzt.
Jumelage – Verabschiedung

Le Manoir de la Pommeraie – Vire
Am Stadtausgang von Vire an der D 524 in Richtung Flers befindet sich das Gourmetrestaurant Le Manoir de la Pommeraie in einem charmanten Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Seit unserem letzten Besuch im Jahre 2014 hat sich einiges getan und Julien Guérard (Chef de Cuisine) und seine Ehefrau Masako Guérard (Chef Pâtissière) haben kräftig investiert.

Anbau Wintergarten
So wurde ein charmanter Wintergartenanbau unter Berücksichtigung des vorhandenen Gebäudes in Richtung des Parks erstellt. Auch die gesamte Inneneinrichtung bekam eine zeitgenössische Atmosphäre. Im Bereich der Einfahrt und der Parkplätze wird zurzeit noch kräftig gebaut. Man kann hier nur hoffen und wünschen, dass entsprechend viel Grün gepflanzt wird.
Geblieben ist die interessante französische Küche die reich an Aromen mit saisonalen und regionalen Produkten arbeitet.
Bei den Menüs werden zwei Richtungen vorgegeben. Einmal ein Menü à la Carte Blanche und Menü Terroirs de Normandie. Wir bestellten ein Drei Gang Menü Carte Blanche bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. Man wird sowohl bei der Vorspeise als auch bei der Hauptspeise nur gefragt ob Fisch oder Fleisch. Beim Dessert ob Schokolade oder Obst. Man begibt sich also in die Hände des Küchenchefs und man fährt sehr gut damit.
Unser Menü sah wie folgt aus:

Amuse Bouche : Stopfleber mit Ananas.

Carpaccio von Languste und Mango, Limone und Koriander.

Geschmorte Lammhaxe mit Schwur Gemüse und Bratkartoffel.

Schokoladenschnitte mit Himbeere und Sorbet.
Seit einigen Jahren hat das Haus einen BiB im Guide Michelin. Nach meinen langjährigen Erfahrungen in der normannischen Restaurantszene und meinem letzten Besuch im Sternerestaurant Les Jardin des Plumes bin ich der festen Überzeugung, dass ein Stern längst über Vire und dem „Le Manoir de la Pommeraie“ strahlen müsste.

Speisesaal

Blick in den Garten
6. Juni
Dienstag, 6 Juni, ein besonderen Tag, D-Day, der längste Tag, 73zigste Jahrestag der Invasion, für viele der letzte Tag. Ein Gedenktag für Frieden in Freiheit.


Le Jardin des Plumes – Hotel
In einem normannischen Herrenhaus aus dem Jahre 1912 befindet sich dieses kleine Hotel mit nur 8 Zimmern. Sehr ruhig gelegen mit einem wunderbaren kleinen Park. Nicht zu hören ist die in der Nähe vorbei führende D5. Auch die Parkplätze sind so gelegen, dass man ankommende bzw. wegfahrende Fahrzeuge nicht mitbekommt.
Sehr netter Empfang an der Rezeption, die Koffer werden auf das Zimmer gebracht. Das Doppelzimmer im Herrenhaus war geschmackvoll eingerichtet. Das Bett ca. 160 breit. Nicht ganz gefallen konnte uns das Bad. Es war wohl alles vorhanden, was man in einem solchen Haus erwartet, aber Schwachpunkt war die freistehende Badewanne. Durch die vorhandene Dachschräge konnte man nicht duschen, ein Duschvorhang etc. war nicht vorhanden.
Zum Haus und Garten von Claude Monet sind es nur ca. 700 m und 500m vom „Musée des Impressionnismes“ Giverny.
Bei schönstem Wetter haben wir den Aperitif und die Amuse Bouche im Garten eingenommen. Auch hier ein kleiner Kritikpunkt. Die Kunststoffstühle und die Tische passen aber überhaupt nicht in das sonst so gepflegte Ensemble.
Die nicht vorhandene Dusche und die Stühle waren aber auch die einzigen Schwachpunkte im Haus.




