Zehners Stube – Pfaffenweiler

15 km südlich von Freiburg im Breisgau liegt die Gemeinde Pfaffenweiler im Schneckental. Im alten Rathaus, ein Gebäude mit fast 400-jähriger Geschichte, hat Fritz Zehner seine Sterne Küche etabliert. Das Ambiente des Restaurants wird geprägt durch seine Kreuzgewölbedecken und den tragenden Säulen.  Nicht nur die Decken, auch die Tischdecken und die Stoffservietten, sind in Weiß gehalten, Kontrast dazu der dunkle Steinfußboden. Farbtupfer bringen die Blumenarrangements auf den Tischen.

Nach der netten Begrüßung entscheiden wir uns für einen Crémant aus dem nahen Elsass als Aperitif. Dazu wird Ofenfrisches Brot sowie als Amuse Bouche Thunfisch mit Pilzen und Wachtelei serviert. Neben den à la carte Gerichten bietet die Karte noch drei Menüs an. Zehners Fischmenü für 69 €, das Stubenmenü für 69 € sowie ein Überraschungsmenü für 115 €.

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Das fast 400 jährige Gebäude, leider ohne Hotelzimmer.

Ich entscheide mich für das Stubenmenü das wie folgt aussieht.

05 Gratin von Langostinos

Gratin  von Langostinos in Limonenschaum

06 Steinbutt in Hummerschaum

Atlantik Steinbutt in Hummerschaum

07a Wildtaubenbrust

Wildtauben Brust auf Krauser Glucke und Selleriepüree.

08 Gratin von Weinbergpfirsich

Gratin von  Weinberg Pfirsich mit Himbeersorbet.

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Der ehemalige Bürgersaal als Restaurant.

Meine Ehefrau nimmt das Fischmenü:

05a Wilde Gambaretti mit Hummerschaum

Wilde Gambaretti mit Hummerschaum und zweierlei von der Erbse

07b Rochenflügel

Rochenflügel mit Kichererbsen

Tropfenknödel mit Zwetschgenröster.(ohne Bild)

Bei den Weinen entscheiden wir uns für einen Weißburgunder RS bzw. Spätburgunder beides  vom Weingut Salwey.

Fazit: Im ehemaligen Bürgersaal der Gemeinde bietet Fritz Zehner eine schnörkellose, und dabei leichte französisch- badische Küche an. Auch der Service mit der Weinberatung konnte gefallen. Die einzelnen Gerichte waren sehr gut abgeschmeckt und waren auf den Punkt gegart. Lediglich die Optik bei der Wildtauben Brust war grenzwertig. Es war einfach zu viel auf dem Teller. Dabei hat die Taubenbrust hervorragend geschmeckt. Die sehr selten servierte Krause Glucke passte ausgezeichnet zur Taubenbrust und auch das Püree war sehr gut gewürzt. Ein Haus, jedenfalls bei unseren Besucher, ohne Fehl und Tadel. Der Michelin Stern ist der verdiente Lohn.

besucht am 29.09.2015 (abends)

Le Canard – Hamburg

Schade, wir waren von der Küche des Ali Güngörmüs doch etwas enttäuscht. Oder lagen unsere Erwartungen zu hoch, hatten wir die Messlatte für dieses Restaurant zu hoch angelegt? Ein Stern im Michelin, 16 Punkte im GM und und und, die Auszeichnungen sind hoch angesetzt.

Vom „Untergeschoss“ eines Bürogebäudes an der noblen Elbchaussee, das bekannte Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner ist hier beheimatet, hat man vom Restaurant einen herrlichen Blick auf die Elbe. An diesem regnerischen Samstagmittag war das Restaurant kaum besucht. Die Begrüßung verlief recht routinemäßig und wir konnten unseren Platz an der Fenster Seite selbst aussuchen. Nach dem Blick in die Mittagskarte entschieden wir uns kein Menü zu nehmen, sondern einmal à la carte zu speisen.

Zum Auftakt dann ein Glas Champagner von Marguet, der gut gekühlt serviert wurde. Ein Korb mit schmackhaftem Brot stand schnell auf dem Tisch. Ein Amuse Bouche wurde an diesem Samstagmittag nicht serviert.

Bei den nachfolgenden Gerichten fehlten Innovative Akzente und auch die Würzung ließ zu wünschen übrig. Man fühlte sich 10 Jahre zurück versetzt. Der Kaiserschmarren war dann der negative Höhepunkt.  Fast lieblos wurde ein großer Klecks  aus der Pfanne auf den Teller gelegt, der Teig hätte außerdem bestimmt noch 3 Min. Hitze vertragen können.

Fazit: bei unserem Besuch war die Küche nicht auf Sterneniveau. Die Finesse in der Konzeption der Gerichte  und deren Umsetzung hat gefehlt. Wiederbesuch nur dann, wenn es sich ergibt.

Besucht am 19.09.2015 (mittags)

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Blick auf die Elbe

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Restaurant, etwas in die Jahre gekommen.

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Schmackhaftes Brot.

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Jacobsmuscheln, Chorizo, Paprika, Avocado.

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St. Pierre, Zucchini, gebratene Reisbällchen.

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Topfenschmarrn, Feigen, Nougat Eis.

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Der süsse Abschluss.

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Oben Büro, unten Restaurant.

The Table – Hamburg

Besucht am 18.09.2015

01a Table Baustelle

Das Restaurant The Table liegt in einem Neubaugebiet der Hamburger Hafencity. Die Shanghai Allee, hier befindet sich das Restaurant, ist noch überwiegend eine große Baustelle. Von unserem Hotel aus gelangten wir in gut zehn Fußminuten in das Restaurant. Eine gelungene Innenarchitektur setzt erste Akzente. Hier wird nichts versteckt. Gut verarbeiteter Sichtbeton, große Fensterfronten, die abgehängten Decken Elemente aus Filz, (sie sorgen mit den Vorhängen für eine gute Akustik) und die offene Küche sind die wichtigsten Merkmale dieser Innenarchitektur.

04 Table Decke

Nur 20 Gäste pro Abend finden an dem schlangenartigen Tisch aus Kirschbaumholz, mit Blick in die offene Küche, Platz. Um 19:00 Uhr werden die ersten zehn Gäste empfangen, um 20:00 Uhr folgen die restlichen zehn Gäste. Gedämpftes Licht, klassische Musik und ein abgestimmtes Farbkonzept lassen auf einen gelungenen Abend hoffen. Auch den „Barhockern“ sitzt man sehr bequem. Durch die Anordnung des Tisches sowie der Hocker sind sowohl vertrauliche Gespräche aber auch Gespräche und Diskussionen mit dem direkten Nachbarn möglich. Ich finde ein gelungenes Konzept und man kann Kevin Fehling nur wünschen, dass sich seine mutigen Investitionen lohnen.

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Zu einem Glas Champagner werden die ersten Amuse Bouche gereicht.. Besonders der sehr filigrane Macaron mit seinen Basilikumgeschmack konnte gefallen. Der Cracker schmeckt intensiv nach Süden. Es ist schon interessant was man auf diesen kleinen Stück alles unterbringen kann. Oliven, Käse, Zwiebel, Fenchel, Tomate und diverse Kräuter und Blüten sind zu riechen und zu schmecken. Zum Abschluss gibt es ein gedämpftes lauwarmes chinesisches Brötchen mit süß saure Gurke und Erdnusscreme.

10 Amuse Bouche

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Bereits diese ersten Häppchen zeigen die große Klasse von Kevin Fehling und seiner Mannschaft.

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Wir verzichten diesmal auf das vorgeschlagene Weinmenü, sondern suchen uns zusammen mit Sommelier David Eitel die Weinbegleitung aus. Zu den Vorspeisen entscheiden wir uns für einen Chardonnay trocken vom Weingut Dreissgacker, zum Hauptgang dem im Weinmenü vorgeschlagenen 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas, Loire und zu den Desserts 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont.

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Bereits der erste Gang ein absoluter Höhepunkt. Geflämmte Makrele mit Dashi-Sud und Rettich sowie Makrelentatar mit Sojakaviar. Die Makrele wird mit einem Bunsenbrenner auf beiden Seiten nur sehr kurz geflämmt, so dass ein kaum wahrnehmende des Röstaroma entsteht. Der Rettich bringt eine leichte Schärfe in Spiel. Insgesamt eine gelungene Komposition.

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Beim zweiten Gang, „Gänseleber „Tom Ka Gai“ mit Langustinentatar und Mango, hätte ich spielend auf die Gänseleber verzichten können. Die Körnigkeit des Reises, die Schärfe von Thai Curry, die süß säuerliche Mangofrucht und das Tatar vom Kaisergranat bildeten eine interessante Textur und Leichtigkeit.

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Es folgte für mich der beste Gang des Abends. Jakobsmuschel mit Erdbeere, Rhabarber und Waldmeister. Leichte Restaromen der Jakobsmuscheln verbinden sich in hervorragender Form mit dem Waldmeister, der mit einem Hauch Vanille abgeschmeckt ist. In Verbindung mit den roh marinierten Muscheln und den gefüllten Zylinder mit Muscheltatar, Rhabarberkompott und Waldmeister Hollandaise ein absolutes Highlight.

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Der nächste Gang, Carabinero mit orientalischem Couscous, Kumquats, Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise wirkt sehr fein und die verschiedenen Aromen des Orients kommen zur Geltung. Besonders die Verbindung von Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise konnte gefallen.

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Besonders die Zubereitung des Hauptganges war in der offenen Küche gut zu sehen. Zuerst wurde die Entenbrust Sous Vide gegart, danach kurz ein gebraten und im Niedrigtemperaturofen fertig gestellt. Die Zulagen wie Reiscreme, Himbeere, Reisessig-Hollandaise & Shisojus sind nach meiner Auffassung allerdings sehr Creme-lastig. Meine Ehefrau hatte erhebliche Probleme bei dieser Zusammensetzung. Die Entenbrust war durch die Zubereitung natürlich auf den Punkt gegart. Der 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas von der Loire kam leicht gekühlt auf den Tisch und passte hervorragend zur Ente. Ein überzeugender Hauptgang.

Auch die danach servierten Desserts

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“Oliven“ mit Martiniperlen, Mandelcreme, Holunderblüte & Estragoneis und

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die “Wundertüte” mit Lavendel, Blaubeere, Sternanis & Kardamom enthielten eine wunderbare Mischung von vielen Aromen und Texturen. Der leicht-fruchtige 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont war der ideale Abschluss eines hervorragenden Menüs.

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Zum Abschluss noch drei kleine süße Grüße. Smoky Berry, Mexikanischer Taco und der Nigiri mit Kokos und Shiso.

Fazit: Die Küche von Kevin Fehling bietet präzise Gerichte, intensive Aromen und ist außergewöhnlich und komplex. Die Mannschaft um Kevin Fehling arbeitet konzentriert und  geräuschlos in der offenen Küche. Der Service um Sommelier David Eitel arbeitet mit großer Gelassenheit und Souveränität. Die fast 4 Stunden verflogen wie im Fluge und waren die reinste Freude. Ich bin mir sicher, dass bereits im November 2015 auch über Hamburg die drei Sterne des Michelins leuchten werden.

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Erste Impressionen einer Urlaubsfahrt

Tag 1 – Zehners Stube Pfaffenweiler

03  Zehners Stube

Tag 2 – Lyon

04 Lyon mit Rhone

Tag 3 – Lyon – Vienne

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Tag 4 – Vienne – Valance

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Tag 5 – Valance – Viviers

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Tag 6 Viviers – Avignon

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Tag 7 Avignon – Arles

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Tag 8 – Arles – Aigues Mortes

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Tag 9 Aigues Mortes – Frontignan

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Tag 10 Frontignan – Sete

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Tag 11 Sete – Laguiole

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Tag 11 – Restaurant Bras

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Tag 12 Laguiole – Lyon – Freiburg

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Tag 13 Heimfahrt

Kochabend

23.09.2015 in Kassel, Slow Food Nordhessen

01 Forellentatar

Forellentatar

Für das Tatar:

Forellen-Filet, küchenfertig ohne Haut und Gräten, 1 Schalotte, getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt, Olivenöl, Saft einer Zitrone, Salz, Schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Rosmarin

Das Filet mit einem sehr scharfen Messer in kleine Würfel schneiden. Schalotten schälen und fein würfeln. Tomaten ebenfalls fein würfeln. Gewürfelte Forelle mit Schalotten, Tomaten vermengen und  mit Zitronensaft, Salz,  Schwarzem Pfeffer und Olivenöl abschmecken. Zum Schluss den feingehackten Rosmarin  unterheben.

02 Flammehueche

Flammekueche

Teig:

300g Mehl, ein Schuss Öl, Wasser

Etwas Öl über das Mehl träufeln, Salz hinzugeben und mit dem Wasser so lange bearbeiten, bis eine nicht zu feste Teigkugel entsteht. 30 Minuten bedeckt kaltstellen.

Belag:

1 Becher Schmand, 1 Becher Sahnequark 40 %, 2 Eigelb, feingeschnittener Speck, Zwiebeln

Zwiebeln in Streifen schneiden. Die Sahne mit dem Quark und dem Eigelb vermischen. Den Teig sehr dünn, etwa 1 mm, rund oder eckig ausrollen, auf ein Blech legen und mit der Quarkmischung in gewünschter Menge bedecken. Zwiebeln und Speckstreifen gleichmäßig darüber verteilen. Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Im vorgeheizten Backofen auf höchster Stufe backen, bis der Boden knusprig ist.

03 Zander

Kross gebratener Zander auf Linsen und Senfsauce

 ZUTATENLISTE

Rückenfilets vom Zander, geschuppt, Salz. Weißer Pfeffer aus der Mühle, Essl. Oliven Öl, Butter, ungespritzte Zitrone

FÜR DIE LINSEN:

500 g Linsen, 1 Schalotte, kleines Lorbeerblatt, Gewürznelken, Bouquet garni (Kräutersträußchen), bestehend aus Petersilienstängel und Thymianzweig, Geflügelfond oder Gemüsebrühe, Sternanis, Salz, ungeschälte Knoblauchzehe

FÜR DIE EINLAGE:

Geräucherten Bauchspeck, Zwiebel, kleine Karottenwürfel,  Knollenselleriewürfel, Knoblauchzehe, fein gehackt,  glatte Petersilie fein gehackt, Tomatenpüree, Balsamico-Essig, Senf

FÜR DIE SENFSAUCE:

fein geschnittene Schalotten, Weißweinessig, trockenen Weißwein, Fischfond, flüssige Sahne, kalte Butterstücke ,Salz, Pfeffer aus der Mühle, Cayenne, Senf (mittelscharf),   fein geschnittenen Estragon

 FISCH:

Aus den Zanderfilets mit Hilfe einer kleinen Zange oder Pinzette die Gräten entfernen. Mit einer Rasierklinge die Haut einritzen. Die Zanderfilets behutsam mit Salz und Pfeffer bestreuen sowie mit etwas Zitronensaft beträufeln. Mit Klarsichtfolie abdecken und kalt stellen. Das Olivenöl in einer Teflonpfanne erhitzen, die Zanderfilets auf der Hautseite einlegen und ca. 5 min kross braten. Das Öl abschütten, die Filets wenden, ein nussgroßes Stück Butter sowie die Speckscheiben beigeben und 3 Minuten weiter braten.

LINSEN:

Die Linsen in kaltem Wasser waschen, abgießen. In einen Topf schütten, mit kaltem Wasser bedecken und zum Aufkochen bringen, ca. 5 Minuten blanchieren, auf ein Sieb zum Abtropfen schütten. Die blanchierten Linsen mit Geflügelbrühe oder Wasser bedecken und langsam zum Kochen bringen. Die gespickte Schalotte sowie das Kräutersträußchen, den Sternanis und die Knoblauchzehe beigeben. Nicht salzen, erst in den letzten 20 Minuten. Die Garzeit richtet sich nach der Qualität der Linsen, ca. 40 Minuten. Die kleinen Würfel vom geräucherten Bauchspeck anbraten, den Knoblauch, die Zwiebel, Karotten, und Sellerie beigeben und ca. 5 Minuten anschwitzen, das Tomatenmark mit anrösten. Salzen, pfeffern. Die fertig gekochten Linsen in einem Sieb abschütten. Die Schalotte, den Knoblauch, den Sternanis und das Kräutersträußchen entfernen. Die weichgekochten Linsen und den klein geschnittenen, geräucherten Bauchspeck sowie die Gemüse zusammen in einem Topf geben, mit Balsamico-Essig und Dijoner Senf pikant abschmecken.

DIJONER SENFSAUCE:

Die Schalotten mit dem Essig und Weißwein langsam weich kochen, wobei die Flüssigkeit fast gänzlich reduziert wird. Den Fischfond und ie flüssige Sahne beigeben einkochen, mit Salz, Pfeffer, Cayenne abschmecken, durch ein Sieb passieren, die zwei Senfsorten beigeben und heiß rühren, ohne kochen zu lassen. Zum Schluss mit eiskalten Butterstücken verfeinern.

ANRICHTEN:

Die Berglinsen auf heißen Tellern kreisförmig anrichten, die kross gebratenen Zanderfilets mit der Haut nach oben darauf setzen und mit der Dijoner Senfsauce umgießen. Den fein geschnittenen Estragon darüber streuen.

04 Lamm

Lamm- Bohnen-Kartoffeln

Lamm

Die Lammfilet (lachse) waschen und mit Küchenpapier abtupfen und evtl. Haut und Sehnen entfernen. Das Fleisch sollte Zimmertemperatur haben. Ein wenig Öl in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch bei hoher Temperatur von beiden Seiten  für ca. 3-4 Min-scharf anbraten. Das Fleisch mit Pfeffer würzen, in Alufolie wickeln, und für 4-6 Minuten, je nach Garungsgrad, weiter garen lassen. Den heraus geflossenen Fleischsaft aus der Alufolie mit zur Sauce geben und umrühren. Die Lammlachse der  Länge nach  durchschneiden und auf einem Teller anrichten.

Sauce:

Die Parüren vom Lamm in Olivenölscharf anbraten. Kleingeschnittenes Wurzelgemüse dazugeben. Tomatenmark einrühren und mit Rotwein ablöschen und einkochen. Den Wein fast einkochen lassen und  nochmals mit Wein ablöschen. Anschließend mit Lamm Fond oder Wasser aufgießen, eine geriebene Kartoffel, Knoblauch, Ingwer und Rosmarin dazugeben und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Durch ein Sieb geben, mit Pfeffer abschmecken und Salzbutter einschwenken.

Bohnen:

Die Enden der Bohnen abschneiden. Salzwasser zum Kochen bringen und die Bohnen für ca. 4-5 Minuten blanchieren. Abgießen und in kaltes Wasser geben. Jeweils 6- 8 Bohnen in eine Scheibe Speck einwickeln. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Bohnen im Speckmantel darin anbraten, bis der Speck etwas knusprig geworden ist.

Kartoffeln:

Die La Ratte Kartoffeln waschen und mit Schale für ca. 10 Min. kochen lassen, abgießen und trocken werden lassen. Die Kartoffeln halbieren oder vierteln und in Butaris anbraten, salzen, pfeffern und Rosmarin dazugeben.

05 Apfelkuchen

Apfeltarte

Für den Teig:
300 g Mehl, 75 g Zucker, 150 g kalte Butter, 1 Prise Salz
Für den Teig Mehl, Zucker, Butterstückchen und Salz mit den Fingern vermengen, 2 bis 3 EL kaltes Wasser dazugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. (Knetet man den Teig zu lange, wird er leicht zäh). In Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Äpfel:
4 – 6 Äpfel, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Zucker, 6 EL Holunderblütenkonfitüre, 1 EL Calvados (oder anderer Apfelbrand)

Die Äpfel gründlich waschen, anschließend schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelviertel in ca. 6 mm dicke Scheiben schneiden und mit dem Zitronensaft vermengen. Backblech oder Tarteform mit Butter einfetten. Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen. Die Apfelscheiben in Reihen dachziegelförmig auf dem Teig auslegen, dabei an den Rändern ca. 2,5 cm Teig unbelegt lassen und diesen Rand leicht über die Äpfel klappen. Die Äpfel mit 2 EL Zucker bestreuen. Die Tarte ca. 30 Minuten bei 220 °C backen (Umluft ca. 180 °C), bis die Äpfel und der Teig eine goldbraune Farbe angenommen haben. Konfitüre bei mäßiger Hitze zerlassen, Calvados dazufügen und die fertige Tarte damit glasieren.
Lauwarm servieren.