Das Buch von Stevan Paul ist wohl schon fast ein1/2 Jahr auf dem Markt, habe es aber erst jetzt gekauft. In der nordhessischen Feinschmecker-diaspora im übrigen nicht einfach. Schön zu lesen. Besonders die Artikel „Ich bekochte Wolfram Siebeck“ und „Begegnung mit Gott“(Bocuse) lassen schmunzeln.
Da geht man in ein Restaurant welches man gerade vor 14 Tagen besucht hat und man hat das Gefühl in einem völlig anderen Restaurant zu sein.
Ende Juli an einem Samstagabend. Man kommt selbst abgehetzt mit dem Auto nach ca. 600 km Landstraße in das Hotel, schnell auf das Zimmer, duschen und ab in das Restaurant. Da sitzt man im „Sommersaal“ mit noch ca. 30 anderen Personen und hat gewisse Erwartungen. Im Restaurant selbst sind Familien, Paare und eine große Männerrunde die bereits am Essen sind. Der Geräuschpegel ist relativ hoch und man ist noch nicht ganz angekommen, da beginnt bereits der Service mit den Fragen: Aperitif, Menü, Wein etc. Es läuft bei einem selbst und auch in der Küche, nach meiner Auffassung, nicht rund. Ergebnis sind meine Ausführungen unter
Völlig anders 14 Tage später. Samstagmittag, Sonnenschein, ich bin trotz 900 km mit dem Rad relativ relaxt und ausgeruht. Statt im „Sommersaal“ sitzt man in einer gemütlichen holzgetäfelten Stube. Am Nachbartisch ein Ehepaar sowie später eine dreiköpfige italienische Familie. Auch der Service um Stefanie Sonnleitner, die mich wieder erkennt, ruhiger und entspannter als 14 Tage vorher. Ich bestelle das nachfolgende Menü und siehe da, die kleinen Mängel, die ich noch vor 14 Tage beanstandet habe sind nicht vorhanden. Besonders das Gemüse gefällt mir. Nicht “matschig“ sondern wunderbar al dente, wie ich es gewöhnt bin.
Das gebeizte Saiblingsfilet mit einer wunderbaren Gemüse-Estragonsauce sowie die Seeforelle auf Erbsenpüree stachen aus dem Menü positiv hervor.
Ein schönes Mittagessen mit regionalen Produkten und für mich gelungener Abschluss im Lesachtal.
Grüße an Familie Sonnleitner. Besonders die Diskussion mit Stefanie Sonnleitner war herzerfrischend und mit viel Sachverstand von ihr vorgetragen.
Bei meinem Besuch in Kötschach Mauthen bin ich zufällig bei Herwig Ertl und seinem Feinschmeckerladen gelandet. Ein wunderschöner Genussladen. Sein Buch „Einfach Genuss“ Ansichten eines kulinarischen Querdenkers habe ich erstanden. Kann nur sagen, Wunderbar.
Meine Frage aber: Was ist ein Edelgreissler. Welche Bedeutung hat das Wort und wo kommt es her. Auch im Internet habe ich nichts passendes gefunden.
Vielleicht: Querdenker, Genussmensch, Feinschmeckerladen???
Regionale Produkte und regionalen Gerichte bei Sissy Sonnleitner in Kötschach Mauthen – Kärnten. Eine Küche aus den Regionen Kärnten und Friaul. Herzlicher Empfang und ein unverkrampfter Service durch drei junge Servicekräfte. Leider waren die Gemüsebeilagen fast bei jeden Gang sehr „matschig“ geraten. Kein Vergleich zu der Küche am Abend vorher im Adler. Sehr schönes Zimmer zu vergleichbar niedrigen Preisen.
Restaurant und Hotel sind leider geschlossen.
Hotel – Restaurant KellerwandBries – PfifferlingeRavioli von Drautaler Frischkäse mit HonigsauceStrozzapreti mit Sardinen und TomatenSeeteufel mit Gartenbohnen und TapenadeLesachtaler Lamm, Olivengnocchi und mediterranen GemüseBeerenschmarren mit Sauerrahmeis
Sehr gutes Weinmenü.
Ein wunderbarer Abend mit leichten Schwächen in der Küche. Sehr gutes Frühstück am anderen Morgen auf der Terrasse.
Ein Erlebnis der besonderen Art. Ein Gasthaus dessen Grund-mauern bereits seit dem 13. Jahrhundert stehen. Eine fast unscheinbare Tür als Eingang. Im 1. Stock die Gasträume und Küche. Im 2. Stock die Gästezimmer.
Farbenfroh die erste Gaststube. Rot, grün und blau herrschen vor. die zweite Gaststube im schlichten weiß gehalten. Der Service und die Weinberatung absolut Top. Die Damen Bauer und Brenner verstehen ihr Handwerk.
Ein Essen, an das wir lange zurück denken werden. Rosenberg und der Adler ist eine Reise wert.
Bibele-Käs mit Gries
1. Amuse Bouche – Regionale Produkte neu umgesetzt. Ich hoffe, dass ich „Bibele-Käs“ richtig geschrieben habe.
2. Amuse Bouche Saibling auf Linsen
Regionale Produkte
1. Gang Stopfleber mit Sülze und Pfifferlingen2. Gang – Tomate mit Meerbrasse
Ein Gang der begeisterte. Verschiedene Tomatensorten mit Kräutern serviert. Der totale Geschmack. Auf den Fisch hätte ich auch verzichtet.
3. Gang – Jakobsmuscheln – Sprossenspinat – Champagnersauce
Der Spinat wunderbar gewürzt. Die Jakobsmuscheln noch leicht glasig, leichte Champagnersauce.
Kalbsbries mit grünen Spargel
Der Spargel auf den Punkt gegart und dezent gewürzt. Das Bries nur leicht mehliert und wunderbar gebraten.
Lamm mit Bohnen und Semmelsoufflé
Auch hier war das Gemüse wieder der Star. Lamm rosa gebraten mit nur leichtem Lammgeschmack. Bein Soufflé war der umwickelte Speck zu dominant.
Sorbet
Eine kleine Erfrischung als Vordessert.
Dessert
Ein leichtes Dessert zum Abschluss. Man war satt, aber nicht übersättigt.
Walderdbeeren – gebrannte Vanillecreme – Eis
Der Abschluss
Espresso – Zwetschgenwasser – Tarte
Als Weine
Als Weißwein ein Chardonnay von Dautel und Rotwein 0,375 von Huber, der sehr gut zum Lamm passte.
Das Zimmer
Gasthäuser dieser Art sind leider viel zu selten zu finden. Der Adler war und ist immer eine Reise wert. Bei nächster Gelegenheit werden wir dieses Haus bestimmt wieder besuchen.
Wieder einmal mit dem Rennrad unterwegs. Auf der Fahrt aus dem Nordhessischen nach St. Johann in Tirol war Rothenburg /Tauber die dritte Station dieser Tour. Unser Hotel lag an dem „Würzburger Tor“, genau gegenüber liegt die Villa Mittermeier. Ich habe die Gelegenheit genutzt und in der Enoteca „Die blaue Sau“ das Abendessen eingenommen. Besser gesagt nicht in der Enoteca sondern bei herrlichen Wetter auf der Terrasse. Das Gourmetrestaurant hatte Ruhetag.
Villa Mittermeier
Bei der Reservierung habe ich auch Christian Mittermeier kennen gelernt. Ein kurzes Gespräch über alte Zeiten bei „Volkenborn“ folgte. Ein interessanter Satz folgte. „Im Internet nie wieder mit Nicknamen.“
Ich entschied mich für das Tagesmenü mit drei Gängen für 29.50 €. Für das Dargebotene ein fairer Preis.
Vorab saftiges Ciabatta Brot mit Olivenöl zu eintunken.
Brotsalat
Der toskanische Brotsalat schmeckt vorzüglich. Schöner Tomatenge-schmack, das Brot noch recht kross, dazu dünne Parmesanscheiben und Basilikum.
Poulardenbrust
Die Poularde kam vom Grill. Die Küche war im übrigen im Vorgarten aufgebaut und man konnte den Köchen bei der Arbeit zusehen.
Die Poulardenbrust noch recht saftig. Dazu Mangoldgemüse, sowohl Stiel als auch Blatt und rustikale Röstkartoffeln mit Rosmarin.
Crème brûlée
Als Dessert Crème brûlée von der Schokolade mit Erdbeeren.
Als Aperitif etwas ohne Alkohol. Gut gekühlter Traubensaft von den Tauberhasen. Eigentlich wollte ich nur ein Glas trinken, es schmeckte aber so gut, dass ich die 0.5 l insgesamt getrunken habe. Zur Poulardenbrust dann 0.1 Tauberschwarz, ein Rotwein der sehr gut zur Poularde passte,
Freundliche Bedienung, ein schöner Abend. Das Gourmetrestaurant wird bestimmt besucht.