





Genuss, Reisen und mehr

Das Buch von Stevan Paul ist wohl schon fast ein1/2 Jahr auf dem Markt, habe es aber erst jetzt gekauft. In der nordhessischen Feinschmecker-diaspora im übrigen nicht einfach. Schön zu lesen. Besonders die Artikel „Ich bekochte Wolfram Siebeck“ und „Begegnung mit Gott“(Bocuse) lassen schmunzeln.
Stefan Paul
Monsieur. der Hummer und Ich
Mairisch Verlag
ISBN 978-3-938539-12-5

Da geht man in ein Restaurant welches man gerade vor 14 Tagen besucht hat und man hat das Gefühl in einem völlig anderen Restaurant zu sein.
Ende Juli an einem Samstagabend. Man kommt selbst abgehetzt mit dem Auto nach ca. 600 km Landstraße in das Hotel, schnell auf das Zimmer, duschen und ab in das Restaurant. Da sitzt man im „Sommersaal“ mit noch ca. 30 anderen Personen und hat gewisse Erwartungen. Im Restaurant selbst sind Familien, Paare und eine große Männerrunde die bereits am Essen sind. Der Geräuschpegel ist relativ hoch und man ist noch nicht ganz angekommen, da beginnt bereits der Service mit den Fragen: Aperitif, Menü, Wein etc. Es läuft bei einem selbst und auch in der Küche, nach meiner Auffassung, nicht rund. Ergebnis sind meine Ausführungen unter
https://29alwi.wordpress.com/2010/07/27/kellerwand-kotschach-mauthen/
Völlig anders 14 Tage später. Samstagmittag, Sonnenschein, ich bin trotz 900 km mit dem Rad relativ relaxt und ausgeruht. Statt im „Sommersaal“ sitzt man in einer gemütlichen holzgetäfelten Stube. Am Nachbartisch ein Ehepaar sowie später eine dreiköpfige italienische Familie. Auch der Service um Stefanie Sonnleitner, die mich wieder erkennt, ruhiger und entspannter als 14 Tage vorher. Ich bestelle das nachfolgende Menü und siehe da, die kleinen Mängel, die ich noch vor 14 Tage beanstandet habe sind nicht vorhanden. Besonders das Gemüse gefällt mir. Nicht “matschig“ sondern wunderbar al dente, wie ich es gewöhnt bin.
Das gebeizte Saiblingsfilet mit einer wunderbaren Gemüse-Estragonsauce sowie die Seeforelle auf Erbsenpüree stachen aus dem Menü positiv hervor.
Ein schönes Mittagessen mit regionalen Produkten und für mich gelungener Abschluss im Lesachtal.
Grüße an Familie Sonnleitner. Besonders die Diskussion mit Stefanie Sonnleitner war herzerfrischend und mit viel Sachverstand von ihr vorgetragen.






Bei meinem Besuch in Kötschach Mauthen bin ich zufällig bei Herwig Ertl und seinem Feinschmeckerladen gelandet. Ein wunderschöner Genussladen. Sein Buch „Einfach Genuss“ Ansichten eines kulinarischen Querdenkers habe ich erstanden. Kann nur sagen, Wunderbar.
Meine Frage aber: Was ist ein Edelgreissler. Welche Bedeutung hat das Wort und wo kommt es her. Auch im Internet habe ich nichts passendes gefunden.
Vielleicht: Querdenker, Genussmensch, Feinschmeckerladen???

Regionale Produkte und regionalen Gerichte bei Sissy Sonnleitner in Kötschach Mauthen – Kärnten. Eine Küche aus den Regionen Kärnten und Friaul. Herzlicher Empfang und ein unverkrampfter Service durch drei junge Servicekräfte. Leider waren die Gemüsebeilagen fast bei jeden Gang sehr „matschig“ geraten. Kein Vergleich zu der Küche am Abend vorher im Adler. Sehr schönes Zimmer zu vergleichbar niedrigen Preisen.
Restaurant und Hotel sind leider geschlossen.







Sehr gutes Weinmenü.
Ein wunderbarer Abend mit leichten Schwächen in der Küche. Sehr gutes Frühstück am anderen Morgen auf der Terrasse.
Landgasthof Adler
Ellwanger Str. 15
73494 Rosenberg
Germany > Baden-Württemberg > Stuttgart > Ostalbkreis
+49 (7967) 513
+49 (7967) 710300
http://www.landgasthofadler.de/
Restaurant ist leider geschlossen.
Ein Erlebnis der besonderen Art. Ein Gasthaus dessen Grund-mauern bereits seit dem 13. Jahrhundert stehen. Eine fast unscheinbare Tür als Eingang. Im 1. Stock die Gasträume und Küche. Im 2. Stock die Gästezimmer.
Farbenfroh die erste Gaststube. Rot, grün und blau herrschen vor. die zweite Gaststube im schlichten weiß gehalten. Der Service und die Weinberatung absolut Top. Die Damen Bauer und Brenner verstehen ihr Handwerk.
Ein Essen, an das wir lange zurück denken werden. Rosenberg und der Adler ist eine Reise wert.

1. Amuse Bouche – Regionale Produkte neu umgesetzt. Ich hoffe, dass ich „Bibele-Käs“ richtig geschrieben habe.

Regionale Produkte


Ein Gang der begeisterte. Verschiedene Tomatensorten mit Kräutern serviert. Der totale Geschmack. Auf den Fisch hätte ich auch verzichtet.

Der Spinat wunderbar gewürzt. Die Jakobsmuscheln noch leicht glasig, leichte Champagnersauce.

Der Spargel auf den Punkt gegart und dezent gewürzt. Das Bries nur leicht mehliert und wunderbar gebraten.

Auch hier war das Gemüse wieder der Star. Lamm rosa gebraten mit nur leichtem Lammgeschmack. Bein Soufflé war der umwickelte Speck zu dominant.

Eine kleine Erfrischung als Vordessert.

Ein leichtes Dessert zum Abschluss. Man war satt, aber nicht übersättigt.
Walderdbeeren – gebrannte Vanillecreme – Eis

Espresso – Zwetschgenwasser – Tarte
Als Weine
Als Weißwein ein Chardonnay von Dautel und Rotwein 0,375 von Huber, der sehr gut zum Lamm passte.

Gasthäuser dieser Art sind leider viel zu selten zu finden. Der Adler war und ist immer eine Reise wert. Bei nächster Gelegenheit werden wir dieses Haus bestimmt wieder besuchen.
Ich archiviere zurzeit meine vielen Koch- und Reiszeitschriften. Dabei ist mir wieder meine erstes Essen & Trinkenheft in die Hände gefallen.
Es stammt aus dem Februar 1973 für 3,00 DM.
Kochen: Ente a ‚l‘ Orange
Restaurants: Düsseldorfs beste Restaurants:
1. Naschkörbchen
2. Csikos
3. Bateau Ivre
4. El Melon
5. Orangerie

4.

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