Sylt 11.-14. Juni 2026

Unterwegs mit der Regional Auswahl Nordhessen- Kicker mit Herz und Verstand

Viele Wege führen nach Sylt. Am schnellsten erreicht man die Insel per Flugzeug. Direktflüge von verschiedenen deutschen Flughäfen bieten sich an, wenn die Zeit knapp ist. Viele reisen auch mit dem Auto an. Über den Hindenburgdamm, der das Festland mit Sylt verbindet, gelangt man bequem und zügig auf die Insel. Wer eine andere Route bevorzugt, kann über Dänemark fahren und die Strecke mit einer Fährüberfahrt kombinieren. Diese reizvolle Alternative macht die Anreise abwechslungsreicher. Natürlich bietet auch die Deutsche Bahn eine Möglichkeit. Sie ist nicht nur umweltfreundlich, sondern schon die Fahrt selbst ein besonderes Erlebnis. Auf der An- und Abreise erlebt man kleine Abenteuer, die zwar nerven und Zeit kosten, aber die Vorfreude auf Sylt steigern. Egal, wie man anreist: Die Reise nach Sylt bleibt ein besonderes Erlebnis.

Donnerstag

Unsere Bahnfahrt nach Sylt begann fast pünktlich um 08:36 Uhr in Kassel Wilhelmshöhe, mit geplanter Ankunft um 15:03 Uhr in Westerland. Doch schon nach 15 Minuten standen wir unerwartet im dunklen Tunnel vor Göttingen. Auch die Weiterfahrt nach Hamburg verlief nicht planmäßig. Statt um 11:36 Uhr erreichten wir den Hamburger Hauptbahnhof erst weit nach 12:00 Uhr und verpassten den Anschlusszug nach Westerland um 12:02 Uhr. Das freundliche Zugpersonal sorgte jedoch dafür, dass der Zug fast 20 Minuten auf uns wartete. Mit uns reisten viele Erwachsene und vier Schulklassen aus dem Landkreis Kassel, die eine Woche im Jugendheim verbringen wollten. Glücklicherweise fand die Einfahrt auf Gleis 8 statt, und die Weiterfahrt sollte auf Gleis 9 erfolgen. Also schnell die Koffer geschnappt und in den bereitstehenden Zug gewechselt. Doch nach 20 Minuten kam die Bitte, den Zug zu verlassen, da sich die Türen nicht schließen ließen. Die Alternativen waren, die Regionalbahn zu nehmen oder eine Stunde auf den nächsten Zug zu warten. Wir entschieden uns für Letzteres und reservierten schnell Plätze. Nach weiteren 35 Minuten setzte sich der Zug langsam in Bewegung. Er war bis zum letzten Platz gefüllt.

Gegen 17:15 Uhr erreichten wir endlich Westerland, mit einer Verspätung von insgesamt 152 Minuten. Ab 120 Minuten Verspätung gibt es eine Entschädigung, die wir in Anspruch nahmen. 38,50 € wurden bereits meinem Konto gutgeschrieben.

Nach unserer Ankunft in Westerland trennten sich die Wege unserer sechsköpfigen Gruppe. Eine von uns hatte eine andere Unterkunft gebucht. Wir verabredeten uns, nach dem Abendessen in einer Bierkneipe in der Friedrichstraße zusammenzukommen, um das erste Spiel der WM zu sehen.

Meine Unterkunft überraschte mich. Offenbar hatte ich bei der Planung etwas missverstanden, denn statt wie gewohnt in Westerland zu übernachten, landete ich im Airport Hotel in Tinnum. Am nächsten Tag sollten dort auch die Fußballer einchecken, die am Banken-Cup-Turnier teilnehmen wollten.

Auf Sylt führt mich mein erster Weg stets ins Restaurant JM in Westerland. Über dieses Haus und seine Betreiber muss ich nicht erneut ausführlich berichten – ich habe schon oft darübergeschrieben.

Nach einem Besuch an der Bar, wo Barkeeper MO mich mit einem Hauscocktail begrüßte, ging es ins Restaurant. Die Speisekarte bot spannende Gerichte. Neben der obligatorischen Leber mit Kartoffelpüree wählte ich diesmal ein Carpaccio vom Kalbskopf mit Radieschen-Vinaigrette und als Hauptgang Kalbszunge in Schnittlauchsoße mit Erbsen, Möhren und hausgemachten Tagliatelle – Gerichte, die man selten in Restaurants dieser Klasse findet.

Das Carpaccio, hauchdünn geschnitten, überzeugte mit zarter Textur und milder Note. Die feine Marmorierung machte es saftig. Die Radieschen-Vinaigrette, frisch und nur dezent säuerlich, setzte mit ihrer Schärfe und Frische einen spannenden Kontrast. Ein rustikaler, zugleich eleganter Gang, ausgewogen und aromatisch.

Die Kalbszunge war zart und saftig, umhüllt von einer cremigen Schnittlauchsoße, deren frische Würze das Gericht harmonisch abrundete. Knackige Erbsen und süßliche Möhren bildeten ein farbenfrohes, geschmacklich stimmiges Gemüsearrangement. Die hausgemachten Tagliatelle mit ihrer samtigen Textur fingen die Soße perfekt auf und machten das Gericht zu einem runden, delikaten Erlebnis.

Wie immer bewies „Big Ben“ den richtigen Riecher und das passende Händchen. Er servierte zweimal Chardonnay: zum Carpaccio einen aus dem Burgund, zur Zunge einen aus Sizilien.

Nach Espresso und süßen Kleinigkeiten führte der Weg noch einmal zu MO. Dort gab es einen Absacker – ein Täfelchen Solaris-Trester vom nördlichsten Weinberg Deutschlands. MO schenkte nach, und diesen Nachschlag spürte ich noch am nächsten Morgen.

Freitag

Am Freitagmorgen begannen wir den Tag in Westerland mit einem entspannten Frühstück im Café Wien. Ich wählte das französische Frühstück, während die anderen sich Spiegelei, frische Krabben und ein Glas Sekt schmecken ließen – eine kräftige Stärkung für den Tag.

Danach fuhren wir mit dem Bus nach List und warteten dort auf unser Fußballteam. Die Spieler waren früh morgens in zwei Kleinbussen losgefahren und erreichten die Insel gegen 15 Uhr über Dänemark. Die „Alten Herren“ steckten die lange Fahrt gut weg und wollten nun Kalorien und Flüssigkeit auffüllen.

Ich selbst bestellte einen erfrischenden Sauvignon Blanc, einen knusprigen Krabben-Flammkuchen und Riesengarnelen – die ideale Kombination die schöne Zeit auf Sylt zu genießen.

Am Abend hatte ich dann ein „Rendezvous“ im Gourmet-Restaurant Bodendorf in Tinnum. Vom Hotel aus erreichte ich es bequem zu Fuß. Das für Sylt typische reetgedeckte Haus beherbergt nicht nur ein Luxushotel, sondern auch das Bistro siebzehn84 und das Gourmet-Restaurant. Ein Menü von Holger Bodendorf mit sechs bis neun Gängen ist Haute Cuisine vom Feinsten.

Benjamin Paul und Chef Holger Bodendorf begrüßten mich herzlich. Mit einem Glas Perrier-Jouët Rosé begann der Abend. Auf das große Menü verzichtete ich, denn in List hatte ich schon reichlich gegessen. Stattdessen wählte ich nur eine Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert.

Holger Bodendorf eröffnete den Abend persönlich. Zum Champagner servierte er die ersten kleinen Amuse-Bouches: kleine Interpretationen von Wolfsbarsch, Thunfisch mit Nori-Algen und Kartoffeln.

Danach kam eine offene Ravioli mit glacierten Jakobsmuscheln, mariniertem Spitzkraut, Mispel und Verjus. Die Nudelplatten waren hauchdünn, die Jakobsmuscheln noch leicht glasig. Durch den Verjus hatte die Sauce eine leicht säuerliche Note. Gebratene Jakobsmuscheln stehen auf meiner Favoritenliste. Ich hatte also die richtige Wahl getroffen. Dazu trank ich einen Wein von Salwey vom Kaiserstuhl. Serviert und erläutert wurde der Gang von Oliver Laubinger. Er ist Junior Souschef im „Bodendorf“ und gehört im neuen „Feinschmecker“ 7/2026 zu den dreißig Talenten der Gastronomie in Deutschland.

Das Stück Rücken vom Salzwiesenlamm kam auf den Punkt, also medium, auf den Tisch. Die Beilagen, Powerade, mediterranes Gemüse und Safranfond, wurden in einem separaten Schälchen serviert. Die Lammsauce war würzig, hatte aber wie auch das Rückenstück kaum Lammgeschmack. Dieses Problem habe ich mit dem Service ausgiebig diskutiert. Serviert wurde der Gang vom Küchenchef Denis Brühl. Dazu gab es einen Rotwein von der Rhône.

Beim Dessert hatte ich so meine Probleme. Das Pre-Dessert, Ziegenkäseeis mit Aprikose, war ausgezeichnet. Das Dessert selbst hatte zu viele Komponenten, sodass ich auf Einzelheiten nicht eingehen kann.

Insgesamt war es ein gelungener Abend. Mal sehen, ob ich bei meinem Besuch auf der Insel im August einen Termin frei habe.

Samstag

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Fußballs. Auf dem Sportgelände von Tinnum 66 waren 36 Teams aus ganz Deutschland angereist, um beim Sylter Bankencup den Sieger zu ermitteln. Es ist eines der gefragtesten Fußball-Kleinfeldturniere in Deutschland.

Die nordhessische Regionalauswahl war mit dreizehn Spielern und 23 Fans angereist, alles Fußball- und Sylt-Liebhaber. Unterstützung bekam das Team auch noch von Schülerinnen und Schülern der EKS Baunatal, die im Jugendheim Kassel ihre Freizeit verbrachten. Sie waren mit uns im Zug angereist, und ihr Lehrer war Spieler der Auswahl. Leider herrschte sogenanntes Fritz-Walter-Wetter. Regenschauer, Sonne und Sturm wechselten sich ab. Obwohl ich mein Gesicht mit Sonnencreme eingecremt hatte, ließ sich ein leichter Sonnenbrand nicht vermeiden.

Das Team um Teamchef Uwe Habedank und die Trainer Goce Malinov und Christopher Minne wurde Gruppensieger mit 13 von 15 Punkten und 12:0 Toren. Nach Siegen im Achtel- und Viertelfinale verlor man das Halbfinale gegen den TSV Friedland aus Mecklenburg, einen Gegner, der ein wenig jünger war. Das kleine Finale gegen den FC Plön konnte man allerdings gewinnen. Sieger wurde die Deutsche-Post-Nationalmannschaft.

Es war ein super Turnier. In den vergangenen vier Jahren belegte die Auswahl die Plätze 2, 1, 3 und wieder 3. Nordhessen wurde würdig vertreten.

Zum Abschluss am Samstagabend war ich wieder bei JM in Westerland und verabschiedete mich wie fast immer mit Lammbratwurst und Kartoffelsalat von der Insel.

Sonntag

Am Sonntag ging es um 10 Uhr von der Insel zurück, und wieder kam es zu Verspätungen. In Hamburg musste ich einen Zug nehmen, der eine Stunde später fuhr als der gebuchte. Mit etwas mehr als 60 Minuten Verspätung erreichte ich dann Kassel.

Fazit: Ich hatte großartige Tage auf Sylt mit Menschen, die Sylt und natürlich Fußball lieben. Auf zum nächsten Turnier, das am 19. Juni 2027 stattfindet.

Sylt im November 2023

Endlich hatte ich mich mal wieder durchgerungen einen Kochkurs zu belegen. Da ich ja ein großer Sylt Fan bin und meine letzten Kochkurse bei Jörg Müller auf Sylt durchgeführt habe, diese liegen allerdings schon etwas länger zurück, habe ich mich für einen Kochkurs bei Jan-Philipp Berner im Söl’ring Hof, Rantum entschieden.

Auch die Anfahrt nach Sylt war für mich etwas Neues. Ich bin  diesmal  mit der Deutschen Bundesbahn gefahren, und ich war positiv überrascht. Bis Hamburg in einem ICE sind wir pünktlich, danach wurde umgestiegen in einem IC nach Westerland. Die Verspätung in Westerland betrug lediglich 15 Minuten, eine Zeit, die noch  akzeptabel war. Die Fahrzeit betrug ca. 6 Stunden 30 Minuten und ich kam entspannt in Westerland an.

Danach wurde die kurze Strecke zum Hotel Jörg Müller im leichten Nieselregen zurückgelegt, der Koffer wurden ausgepackt und anschließend ging es kurz durch die Friedrichstraße an den Strand.

Man merkt, dass man im November war. Nieselregen und der Strand beziehungsweise Promenade war menschenleer. Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte waren geschlossen. Aber nichts Außergewöhnliches für diese Zeiten.

Danach ging es in das Restaurant, ich hatte  meine Menüfolge bereits im Kopf.

Es beginnt mit dem obligatorischen Hauscocktail mit Basilikum, Limette, Drambuie, Crémant und als Amuse Bouche die Gemüsestifte.

Als Vorspeise kommt der ausgelöster ½ Nordseehummer mit zwei Sauce auf den Tisch.

Als Hauptgericht ein Tournedos ‚Rossini‘ mit gebratener Gänseleber, Trüffelsauce und Kartoffelgratin.

Als Dessert gebackene Zwetschgen mit Eis und zum Abschluss ein Espresso mit Petits Fours

Die Weinauswahl hatte ich, wieso oft Sommelière  und Schwiegersohn Ben Müller Birkholz (Big Ben) überlassen. Er lag beim Hauptgericht mit dem 2011er Merlot aus der Magnum Flasche vom Weingut Grafen Neipperg genau richtig. Ein  Duft von reifen Beeren, zarte Holznoten sowie ein guter, warmer Abgang.

Natürlich dürfte auch mein Lieblingsbrand ein Gläschen „Zibärtle“ nicht fehlen.

Es war ein gelungener Auftakt für meine 6 Tage auf Sylt.

JM-Westerland-Sylt-2023

JM Westerland

Urlaub auf Sylt, da darf ein Besuch bei Jörg Müller (JM) natürlich nicht fehlen. Wir haben nicht nur ausgezeichnet gespeist, sondern haben auch diesmal im Hotel übernachtet. Vom Empfang bis zur Verabschiedung war alles ohne Fehl und Tadel. Man fühlte sich gut aufgehoben. Das Frühstück muss man hervorheben. Alles hausgemacht, lediglich das Brot wird von der Bäckerei Lund aus Hörnum geliefert. Besonders die Fischvariationen und die Meeresfrüchte waren Klasse. Alles wurde rechtzeitig nachgereicht und Frau Wuller war die Freundlichkeit in Person.

Auch ohne Auszeichnungen immer wieder ein Genuss. Der Service, angeführt von Schwiegersohn Ben Birkholz (Big Ben), Tochter Jane Müller und dem übrigen Personal, die teilweise seit Jahren ihren Job bei JM machen, man kann nur loben. Die kreativen Sylter Frischeküche mit französischem Einschlag sorgt dafür, dass wir uns im ehemaligen „Gourmetrestaurant“ sehr wohlgefühlt haben.

Originell  seit Jahren das Amuse – Bouche: Frisches Gemüse mit Dips. Völlig anderes zum Auftakt als sonst üblich. Uns hat es gefallen.

Ob Tatar mit Reibekuchen, Ceviche vom Dorsch oder die Seezungenvariationen wie das gratinierte Seezungenfilets „Noilly Prat“ oder die Seezunge im Ganzen serviert ist bodenständig und klassische Küche zugleich. Auch hat er den Mut, die bei vielen verpönte Gänseleber auf die Karte zusetzen.

Der obligatorische Abschluss des Urlaubes dann mit Lammbratwurst, Maultaschen und Käseplatte. Mit einem Gläschen „Zibärtle“ wurde auf einen gelungenen Urlaub angestoßen. Der nächste Sylt Urlaub kommt bestimmt.

Fazit:  Jörg Müller, ist der „geniale Klassiker“ unter den Top-Köchen auf Sylt und darüber hinaus , Er hat seit 2014  Abschied genommen von bestimmten Luxusritualen der gehobenen Gastronomie. Auch wenn er auf Punkte und Sterne verzichtet, ist Küche und Service weiterhin auf hohem Niveau.  Der Betrieb ist fest in Familienhand: Seine beiden Kinder und deren Partner sind dort beschäftigt. Leider ist Frau Barbara im März überraschend verstorben.  Hervorheben möchte ich Big Ben, der in seiner ruhigen und bedächtigen Art wunderbare Weine aus der oft prämierten Weinkarte zaubert. Uns hat z.B. der 2012 „Paris Lodron“ vom Mönchsberg der Stadt Salzburg gefallen. Ein feines Säurespiel, elegante, cremige Texturen und eine  zarte Fruchtsüße zeichnete diesen Wein, der in der Magnumflasche serviert wurde, aus.

JM lässt sich nicht nehmen seinen abendlicher Rundgang durch das Restaurant zu führen und mit seinen Gästen zu sprechen. Keine Pflicht, sondern Kür nach einem  anstrengenden acht bis zehn Stundentag in der Küche und dass mit knapp 76 Jahren. Chapeau.

Jörg Müller – Sylt – 2021

Urlaub auf Sylt, da darf ein Besuch bei Jörg Müller natürlich nicht fehlen. Auch ohne Auszeichnungen immer wieder ein Genuss. Der Service, geführt von Tochter Jane Müller und Schwiegersohn Ben Birkholz (Big Ben), ist ohne Fehl und Tadel. Die kreativen Sylter Frischeküche mit französischem Einschlag sorgt dafür, dass wir uns im ehemaligen „Pesel“ sehr wohlgefühlt haben.
Empfang und die anschließende Absolvierung der obligatorischen Corona Formalitäten gingen schnell über die Bühne. Sie waren vorbildlich.
Amuse – Bouche: Frisches Gemüse mit Dips. Einmal etwas anderes zum Auftakt als sonst üblich. Uns hat es gefallen.
Aus den Tagesempfehlungen wurde als Vorspeise „Feines vom Lamm“ ausgesucht. Wer wagt sich noch an Innereien. Natürlich Könner wie „Altmeister“ Jörg Müller. Zunge, Bäckchen, Leber und gebackenes Hirn wurden serviert. Können paart sich mit Ideenreichtum.
Als zusätzliche Tagesempfehlung wurde vom Service „Stubenküken mit Pfifferlings Risotto“ angeboten. Ich habe zugegriffen und es war, obwohl sehr reichlich, die richtige Wahl. Schlotziges Risotto und ein auf den Punkt gebratenes Küken zeigten, dass die Küche die Ideen von J. Müller hervorragend umsetzen kann.
Als Dessert dann ein Klassiker des Hauses. Rosa Champagnersüppchen mit Weinbergpfirsichsorbet. Ein kühlender und wohlschmeckender Abschluss.
Eine Woche später der obligatorische Abschluss des Urlaubes in der Bar mit Lammbratwurst, Maultaschen und Käseplatte. Mit einem Gläschen „Zibärtle“ wurde auf einen gelungenen Urlaub angestoßen. Der nächste Sylt Urlaub kommt bestimmt.

Sylt – Jörg Müller 2020-09-19

Sieben Tage Sylt, da darf Jörg Müller natürlich nicht fehlen. Jörg Müller sorgt mit seiner kreativen Sylter Frischeküche mit französischem Einschlag dafür, dass sich die Gäste sowohl in der ehemaligen „Gourmetstube“ aber auch im „Pesel“ wohlfühlen. Auch ohne Auszeichnungen immer wieder ein Genuss. Der Service, geführt von Tochter Jane Müller und Schwiegersohn Ben Birkholz (Big Ben), ist ohne Fehl und Tadel.

Höhepunkt des Menüs ist das geschmorte Ochsenbäckchen mit Polenta, rotes Zwiebel Chutney, Wirsing und Pfifferlinge. Dem Anlass entsprechend hatte ich einen Vega Sicilia Unico Jahrgang 1970 ausgesucht. Obwohl er ja 50 Jahre auf den „Buckel“ hatte, machte er noch einen sehr frischen Eindruck, nichts da von Altersproblemen etc. Mit ca. 16° hatte er auch die richtige Trinktemperatur.

Amuse Bouche: Frisches Gemüse mit Dips. Einmal etwas anderes zum Auftakt als sonst üblich. Uns hat es gefallen.
Beeftatar, Reibekuchen, Creme Fraiche
Tataki vom Färöer Lachs auf Avocadotatar
Weißer Heilbutt mit roten Wildwassergarnelen auf Blumenkohl Cous-Cous
Geschmorte Ochsenbäckchen mit Polenta, rotes Zwiebel Chutney, Wirsing und Pfifferlinge.
Gebackene Zwetschgen auf Armagnacschaum mit Walnuss-Krokanteis
Zum Abschluss