L’Assiette Champenoise – Das Hotel

Donnerstag 20.09.2012

In Tinqueux. ca. 4 km vom Stadtzentrum von Reims entfernt, liegt das Hotel Restaurant  L’Assiette Champenoise in einem 1,5 Hektar großen Park. Die hohe Mauer, die um das Anwesen geführt ist, lassen die Außenwelt und die Motorgeräusche der Straße  nur erahnen.

 

Von der Einfahrt her  empfängt uns die herrschaftliche Fassade des Belle-Époque-Hauses  Im renovierten Teil des Hauses dagegen  elegantes und  zeitgenössisches  Design. Braune Holztöne prägen das Innere. Der Anbau ist allerdings noch nicht renoviert. Hier herrschen noch kräftige Braun sowie Rot-Orange Töne vor. Die Zimmer in diesem Teil sind zeitgemäß eingerichtet. Das WC ist vom Bad getrennt. Im Bad selbst eine Bade-wanne, Bidet und Waschbecken mit großen Ablagemöglichkeiten und einem großem Spiegel.  Lediglich die Beleuchtung lässt zu wünschen übrig. Es fehlt einfach eine vernünftige Grundbeleuchtung.

Wie wir später feststellen, fehlt auch im Restaurant diese Grundbeleuchtung.

Das Restaurant selbst bietet große Fenster mit Blick auf den Garten und die Terrasse. Die kreative Gourmet-küche arbeitet mit exzellenten frischen Produkten und hat eine  beeindruckende Weinkarte.

 Blick vom Park auf Haupthaus, Terrasse und Resataurant.

Schwimmbad

Flurbereich im Anbau (noch nicht renoviert)

Terrasse

Urlaub auf der Liberté – Teil 3

Mittwoch 12. September 2012

Der Regen hatte sich verzogen. Die Sonne schien bereits am frühen Morgen vom blauen Himmel. Auf ein Frühstück im Hotel wird, wie fast immer in Frankreich, verzichten. Nach dem beladen des Autos und Begleichung der Rechnung fahren wir die ca. 4 km in das Hôtel-Restaurant L’Assiette Champenoise,  ebenfalls in Tinqueux  Hier können wir das Auto bis zum 20.09. kostenfrei abstellen.

Danach geht es mit dem Taxi zum Bahnhof Reims. Kurz vor der Abfahrt des Taxis, bemerkt Irmtraud, dass sie ihr Handy im Hotel vergessen hat. Also wird ein kleiner Umweg zum Hotel Campanile unternommen. Tatsächlich, beim Reinigen des Zimmers ist das Handy gefunden worden und an der Rezeption abgegeben worden. Danke an das Personal.

Im Bahnhof Reims gibt es dann ein Problem. Wir wollen ja die Innenstadt und die Kathedrale besichtigen. Leider gibt es im Bahnhof keine Gepäckschränke wie wir es aus Deutschland gewohnt sind. Da wir ja das Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen können, wird es wieder nichts mit der Besichtigung. Es ist nun das dritte Mal, dass ich seit 2008 in Reims bin und noch immer habe die Kathedrale nicht besichtigen können.

Bis zur  Abfahrt des Zuges  warten wir im „Bahnhofsrestaurant und holen das Frühstück nach.

 

Gegen 12.30 Uhr fährt dann der TGV in den Bahnhof ein. Erst recht spät wird das Abfahrtsgleis angezeigt. Da wir keinen Aufzug finden, müssen wir das schwere Gepäck treppab und treppauf zu Zug tragen. Im Zugabteil 1. Klasse finden wir keine Ablagemöglichkeit für die Koffer, so dass man das Gepäck zwischen die Sitze abstellen muss. Gottseidank ist das Abteil nur halb belegt, so dass genügend Platz vorhanden ist.

Beim Vergleich ICE – TGV 1. Klasse, hat der ICE nach unserer Auffassung die Nase leicht vorn. Besonders beim Abstand der Sitze gibt es ein Vorteil ICE. Pünktlich um 12.43 Uhr geht es los und nach einer ruhigen Fahrt sind wir um 13.31 Uhr im „Gare d l’Est“.

Mit dem Taxi geht es dann zum Hotel. Ich stelle fest, dass das Taxifahren in Paris gar nicht so teuer ist. Allerdings müssen wir für unser Gepäck separat bezahlen. Für zwei Koffer 4 €.

Gebucht hatte ich das drei Sterne Hôtel Des Trois Gares in der   1 Rue Jules César.

 

Ausgesucht deshalb, da es direkt am Bassin de l’Arsenal liegt. Hier soll unsere Flusskreuzfahrt am nächsten Tag beginnen.

Ein kleines Abenteuer war der Gepäcktransport in die vierte Etage. Im Aufzug war kaum Platz für eine Person und Koffer. Zuerst den Koffer in den Aufzug, dann setzte ich mich auf den Koffer und es ging nach oben. Dann wieder mit dem Aufzug nach unten und Irmtraud fuhr mit dem Koffer nach oben. Zu Schluss fuhr ich dann wieder nach oben.

Das Zimmer war zweckmäßig eingerichtet aber mit ca. 12 qm sehr klein. Das Problem war, wohin mit dem Gepäck. Es war immer irgendwie im Weg.

 

Nachdem wir geduscht haben und uns ein wenig ausgeruht haben, machen wir uns auf in Richtung Bassin de l‘Arsenal. Hier hat die Liberté bereits festgemacht. Wir besichtigen kurz das Schiff und gehen dann in Richtung Place de la Bastille. Da sich der Hunger meldet kehren wir in ein Bistro ein. Im La Cavetiere, 41 Boulevard Bourdon essen wir „Escargots de Bourgogne“ und dazu einen Muscadet.

Nach der Rückkehr in das Hotel machen wir uns fein für den ersten kulinarischen Höhepunkt unsere Reise. Gebucht ist das Sternerestaurant Kei in der Rue Coq Héron.