Abendessen – 2009 – in der FERME AUBERGE – Vire

Abendessen in der FERME AUBERGE

LA PETITE FOSSE
14500 ST GERMAIN DE TALLEVENDE
Tel. :  0033 2 31 67 22 44
Fax. : 0033 2 31 67 22 44

Auberge La Petite Fosse
Auberge La Petite Fosse

Ferme Auberge, Restaurant auf dem Bauernhof, mit dem Geschmack von lokalen Produkten und regionale Spezialitäten aus der Produktion des landwirtschaftlichen Betriebes. Mit einem Esszimmer mit Kamin für ca. 20 Personen sowie im Wintergarten ähnlichen Anbau mit bis zu 40 Personen ist die Auberge auch für größere Gruppen buchbar.  Grundsätzlich muss reserviert werden und man muss sich auf ein Menü festlegen. Entweder wird es vom Hause bestimmt, man kann aber auch Wünsche äußern

Die Auberge liegt ca.3 km von der Stadtmitte Vire entfernt.

Spezialitäten sind u.a., Kalbskotelett Normandie, Kalbfleisch mit Rahm und Zwiebeln, Hühnerfleisch in Cidre oder Rotwein, Reis überbacken sowie Dessert die mit Äpfeln zutun haben.
Da wir mit Gruppen schon häufiger dort gespeist haben, wurde folgendes Menü abgesprochen.

Forellenpâté

Apfelsorbet mit Calvados

Hähnchen in Cidre

Käse, Dessert

1. Gang Forellenpâté
1. Gang Forellenpâté
2. Gang Apfelsorbet mit Calvados
2. Gang Apfelsorbet mit Calvados
3. Gang Hähnchen in Cidre
3. Gang Hähnchen in Cidre
4. Gang Käse aus der Normandie
4. Gang Käse aus der Normandie
5. Gang Dessert überbackener Reis
5. Gang Dessert überbackener Reis

 

Restaurant Le Robbery – Vire

Nach dem Frühstück geht es erst einmal in die Mediathèque Heute sollen die Bilder und Aquarelle aufgestellt werden. Ali und die Mitglieder der Märchenwache haben alles im Griff, so dass wir eigentlich überflüssig sind. Für den Rest der Truppe ist eine Stadtbesichtigung angesagt.  Danach Mittagessen auf Einladung der  Mediathèque im Restaurant  Le Robbery.

 

Le Robbery
Le Robbery

LE ROBBERY
2, Place du 6 juin 44 14500 VIRE
Tél. 02.31.67.28.43
http://www.lerobbery.fr

 Aus der doch umfangreichen Speisekarte wurde das Tagesmenü ausgewählt. Als Aperitif ein Kir Normand und als Begleitung zum Essen Cidre Brut. Für ein Freitagmittag war das Restaurant sehr gut besucht. Es sind ca. 80 Plätze vorhanden und fast 90% waren besetzt.

SALADE FRAÎCHEUR  
grüner Salat, Tomaten, geriebene Karotten, Rüben und Sellerie,  Ei, Mayonnaise, Gurke, Schweizer Käse-, Apfel-Frucht

War wirklich frisch, nichts aus der Dose oder aus einen großen Eimer wie es häufig in Deutschland anzutreffen ist.

1. Gang Salat
1. Gang Salat

Seeteufel

Der Fisch pochiert, dazu Ragout von der Aubergine, Brokkoli und Reis.

Die frittierten Lauchblätter passten nicht zum Gericht, ansonsten sehr wohlschmeckend.

 

2. Gang Seeteufel
2. Gang Seeteufel

 MOUSSE AU CHOCOLAT

Schmeckte hervorragend, aber viel zu viel und sehr üppig.

3. Gang Mousse
3. Gang Mousse

 

Auf der Empore
Auf der Empore

Vire vom 30. Sept. – 04. Okt. 09 1. Tag

 Grund dieser Reise in die Partnerstadt war die Ausstellung der Schauenburger Märchenwache mit Werken von Albert „Ali“ Schindehütte in der Mediathèque Vire.   Zum wiederholten male ging also die Fahrt  in Richtung Normandie. Bis auf eine „Stopp and Go Phase“ um Köln war es eine angenehme Fahrt bis Honfleur.  Hier wurde eine einstündige Pause eingelegt mit einer kurzen Besichtigung des Hafens und der Innenstadt. Im  Café – Restaurant La Bisquine wurde eine kleine Pause eingelegt und eine leckere Tarte Tatin verzehrt. Weiter ging die Fahrt auf der D  513 entlang der Küste in Richtung Deauville  und weiter nach Cabourg.

     Tarte Tatin

Bei Bènouville wurde die Pegasus Bridge besichtigt. Auf der D 514 ging es dann weiter bis Asnelles. Da die Zeit drängte wurde dann das Endziel Vire angesteuert. Hier traf man sich in der neuen Mediathèque  mit den anderen Teilnehmern der Fahrt. Übernachtet wurde wieder einmal bei Ginette und Andre. Hier wurde auch das leichte Abendessen eingenommen.

Als Aperitif gab es, wie fast immer bei meinen besuchen, ein erfrischendes Amer Bière.

Nach einem Tomatensalat folgte eine gegrillte Lachsschnitte mit Salat. Andre hat einen neuen Elektrogrill, den er natürlich vorführen musste. Der Lachs kross gebraten aber innen noch schön saftig. Dazu ein Friesesalat.  Natürlich dürfte ein Käsegang nicht fehlen. Auf den Tisch kamen die drei großen Käsesorten der Normandie Pont-l’Évêque, Camembert  und Livarot sowie ein Ziegenkäse aus der Region. Abschluss bildete frisches Obst, Kaffee und ein Gläschen Calvados.

 

Gegrillter Lachs Gegrillter Lachs

Gourmetrestaurant schließt

Die Gourmet-Ära im Steinernen Schweinchen ist ist vorbei. Kassel und Nordhessen verliert das höchstdekorierte Restaurant.  Nach meiner Auffassung war es abzusehen. In Kassel und Umgebung gibt es nicht genügend Gäste, die ein Haus dieser Güte wirklich schätzen. Für viele Nordhessen ist es wichtiger, dass viel auf dem Teller ist. Oft war zu hören:“ Da wird man ja nicht satt.“ Bei geringe Auslastung  schlichen sich dann auch noch Fehler ein. Hier ist besonders der Servicebereich anzusprechen.

Siehe auch den Bericht in der HNA vom 02.10.09

http://www.hna.de/kasselstart/00_20091002115418_In_Kassel_fehlen_Feinschmecker.html

 PS. Das Gourmetrestaurant ist seit dem 15. Okt.2010 wieder geöffnet.

Aqua Wolfsburg

 

Drei Michelin Sterne, 19 Punkte im GM, 5 F. Bei diesen Bewertungen hat man gewisse Erwartungen. Reservierung ca. 14 Tage vorher per Online. Anreise bei strahlendem Sonnenschein und einchecken im Hotel (siehe dort).  

Das Restaurant ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Wir hatten für  19.00 reserviert und sind auch fast pünktlich im Restaurant. Freundlicher Empfang durch eine junge Dame und wir werden zum Tisch geführt. Hier die erste kleine Enttäuschung. Genau gegenüber dem Eingang werden wir platziert. Ich habe den ganzen Abend nur den Eingang in meinem Blickfeld. Auch optisch fühlen wir uns nicht voll dazu gehörend. Durch zwei Leuchten, die fast bis auf den Fußboden reichen, wird dieser Teil des Raumes vom übrigen Restaurant  abgetrennt. Wir hatten das Gefühl an einen „Katzentisch“ zu sitzen.

Ich weiß, dass diese und auch die nachfolgenden „Kritikpunkte“ sich sehr kleinlich anhören. Gesagt werden muss allerdings, das  die Preise sich auf einem sehr hohen Niveau bewegen und man daher auch Punkte ansprechen soll und muss, die vielleicht in anderen Restaurants so nicht ins Gewicht fallen.

Sehr schnell, für unsere Begriffe zu schnell, wir saßen kaum, war besagte Empfangsdame bereits mit dem Aperitifwagen da und erzählte im Schnelldurchgang auf, was an Getränken im Eiskühler lag. Liebe Aqua Mitarbeiter, lassen sie doch bitte den Gast erst etwas Luft holen und die sonst angenehme Atmosphäre des Raumes einzuatmen.

Bereits bei der Vorstellung der Aperitif war festzustellen, das man die oberste Preisregion bevorzugte.

Dies sollte sich bei der Weinauswahl wiederholen.

 Eine separate Aperitifkarte gab es leider nicht. Ein Schwachpunkt, der auch in anderen Häusern dieser Güte leider üblich ist

 Wir entschieden uns für ein Glas Roeder Brut bzw. einen deutschen Winzersekt (Hahnmühle?). Interessant war, dass unabhängig von einander, sowohl meiner Frau als auch mir, der  Winzersekt  besser schmeckte als der Champagner.  Ein weiterer Schachpunkt war das gereichte Brot. Es kamen wohl sechs verschiedene Sorten auf den Tisch, man hatte aber das Gefühl, dass es Brot vom vorherigen Tag war. Auch ein zweiter Versuch misslang, es wurde nur leicht angewärmt serviert. Nach nochmaligen reklamieren, servierte Maitre Jimmy Ledemazel  Brot vom benachbarten Restaurant „The Grill“. Eine gute Idee. Diese Schwäche darf eigentlich in einem Haus dieser Güte nicht passieren.

Menü:

Wir wählten das  Menü „Impressionen“ mit 9 Gängen. Dabei wurde der Kabeljau Gang herausgenommen und dafür aus dem „Visionen“  Menü das Garimori Iberico Schwein genommen. Dies war ohne Schwierigkeit möglich. Aus dem Menü bleiben besonders der Rochenflügel mit warmer Wassermelone sowie die Rotbarbe und Calamaretti in Erinnerung. Bei der Rückentranche vom Dammhirsch war von der Fichtensprossenglasur nur wenig zuspüren.

  

 

Knusperillos

Knusperillos

 

Olive

Olive
Gänseleber mit Granatapfel & Büffel Mozzarella
Gänseleber mit Granatapfel & Büffel Mozzarella
 
Atlantik Rochenflügel mit warmer Wassermelone - marinierter Fenchel & Pinienkerne

Atlantik Rochenflügel mit warmer Wassermelone – marinierter Fenchel & Pinienkerne
 
Rotbarbe & Calamaretti mit Zitrusaromen, Mandeln, Sobrassada-Gnocchi

Rotbarbe & Calamaretti mit Zitrusaromen, Mandeln, Sobrassada-Gnocchi
Tafelspitz vom Müritz Lamm - Frankfurter Grüne Sauce, Kartoffel, EiTafelspitz vom Müritz Lamm – Frankfurter Grüne Sauce, Kartoffel, Ei
 

Anscheinend bereits jetzt ein Aqua-Klassiker: Auf einem Glasteller wie ein Gemälde angerichtet. Man muss an Piet Mondrian denken. Das Frankfurter Traditionsgericht  in neuer Form und Geschmack. Sehr mürbes Lammfleisch, die Kartoffelscheibe mit Biss und die grüne Sauce mit sehr intensiven Kräutergeschmack, dabei sehr leicht. Sehr gute Interpretation eines Traditionsgerichtes.

Garimori Iberico Schwein "Secreto" süß/würzig - schwarzer Knoblauch, geräucherter Rettich & Misosud

Garimori Iberico Schwein „Secreto“ süß/würzig – schwarzer Knoblauch, geräucherter Rettich & Misosud
Champagner-Cremesorbet von "Grand Vintage Rose 2000" Moet & Chandon

Champagner-Cremesorbet von „Grand Vintage Rose 2000“ Moet & Chandon

 

Rückentranche vom Dammhirsch aus der Altmarkt mit Fichtensprossenglasur - Pfifferlinge, Walnuss & Sellerie
Rückentranche vom Dammhirsch aus der Altmarkt mit Fichtensprossenglasur - Pfifferlinge, Walnuss & Sellerie

 

Rohmilchkäse vom Wagen

Rohmilchkäse vom Wagen
Campari-Orange

Campari-Orange

Wein:

Unseren Wunsch nach deutschen Weinen wurde von Sommelier Giesel mit einem Riesling „Goldtröpfchen“ von Haardt sowie 2005 Assmannhäuser Höllenberg von A. Kessler beantwortet. Besonders beim Rotwein in der oberen Preisregion.

Fazit:

Trotz der kleinen Mängel ein schöner Abend. Die Höchstbewertungen dementsprechend folgerichtig.

 

 

 

 

 

Hotel Le Fontarabie

Logis Le Fontarabie

57, Rue De La République
Fontenay-le-Comte, 85200

Tel. : 0033 2 51 69 17 24

Fax : 0033 2 51 51 02 73

Mail : hotelfontarabie@wanadoo

http://www.hotel-fontarabie.com/

Hotel

Es ist nur ein kurzer Spaziergang von der Innenstadt bis zum Hotel-Restaurant « Le Fonterabie ». Das der Logis de France  Haus hat 49 Zimmer die zum Teil um einen Innenhof gruppiert sind. Dadurch hört man von der direkt am Hotel vorbei führenden Straße keinen Lärm. Die Zimmer sind recht komfortabel eingerichtet. Zimmer und Bad sind nicht gerade sehr groß, erfüllen aber ihren Zweck. Parkplätze sind im abgeschlossenen Innenhof vorhanden. Es ist daher möglich, dass evtl. etwas Lärm in die Zimmer dringt, wenn Gäste früh abreisen.

Restaurant

Das Restaurant La Glycine ist jeden Tag der Woche geöffnet von 12 Uhr bis 14 Uhr und 19 Uhr bis 21.30 Uhr.  

Das Restaurant wurde vor kurzen scheinbar renoviert. Wir hielten uns allerdings bei schönem Wetter draußen im Innenhof auf. Eine 200 Jahre alte Glycine gibt nicht nur den Namen des Restaurants her, sondern bietet auch Schatten. Wir bestellten ala Carte. Für 15 Euro wurde mir folgendes schmackhaftes Menü serviert.

Avocadomousse mit Garnelen und einem Pfeffer Eis
Kabeljaufilet gegrillt mit Paprika und Balsamico-Essig
Erdbeer-Cappuccino

 

Hotel La Ferriere

Street Winston Churchill D178

44110 Chateaubriant

Tel.: 0033 2 40 28 00 28

Fax: 0033 2 40 28 29 21

Mail: hotellaferriere@orange-business.fr

hotellaferriere.fr

Hotel

Das Hotel-Restaurant liegt südlich der Stadt Chateaubriant in einem kleinen, ca. 3 h. großen, Park. Die Stadtmitte ist ca. 1,5 km entfernt. In dem kleinen Chateauähnlichem Hauptgebäude sind Rezeption, Restaurant und einige Zimmer untergebracht. Im ca. 50 m entfernten Neubau sind Konferenzräume und Zimmer, sowohl im EG als auch im OG, vorhanden.

Die 20 individuellen eingerichteten Zimmer bieten eine ruhige und entspannte Atmosphäre

Die Ausstattung ist typische französisch.  Betten 1.40/2.00, genügend Schrankraum, leider fehlt eine vernünftige Kofferablage. Bad mit Badewanne, WC und Waschbecken. Die Badewanne mit einer breiten Duschabtrennung.

Warten auf das Abendessen
Warten auf das Abendessen

Restaurant

Das Restaurant ist wie oben beschrieben im Hauptgebäude untergebracht. Ca. 40 Plätze im Hauptraum sowie 20-25 Plätze im vor gelagerten Wintergarten sind vorhanden. Es wird eine traditionelle, dabei aber kreative Küche angeboten.  

Für unsere Gruppe hatten ich ein drei Gänge Menü vorbestellt

 Millefeuille  von Ananas und Krabbe
Das Krabbenfleisch war feingehackt und mit Zitrone, ein wenig Salz und Pfeffer gewürzt. Eine leichte Vorspeise
Filet de Canard mit  Pfeffersauce
Rosa gebratenes Filet mit einer sehr pfeffrigen Sauce, dazu grüne Bohnen und Pommes. Die Bohnen leider sehr weich, die Pommes selbst gemacht und schön kross.
Fondant au Chocolat

Lauwarmer Schokoladenkuchen, im inneren noch flüssig, dazu Vanillesauce. Kalorien pur.

Honfleur Stadt an der Seine Mündung

Ein Besuch in der  bezaubernde Stadt Honfleur gelegen an der Seine Mündung
Von Osten kommend wird über die Pont de Normandie die ca. 8 000 zählende Stadt im Departement Calvados erreicht. Bei der Pont de Normandie, eine interessante Brückenkonstruktion als Schrägseilbrücke, ist das Beleuchtungssystem interessant. Bei Dunkelheit leuchtet die Brücke in Blau und Weiß.

Über die D 580erreicht man die Stadt und kann auf dem kostenpflichtigen Parkplatz zwischen dem „Bassin de L’ Est“ und der Straße „Quai de la Tour“ sein Fahrzeug abstellen.

Restaurant Absinth
Restaurant Absinth

Wir beginnen unseren Spaziergang über den Quai de la Quarantaine zum Vieux Bassin. Entlang der Straße reiht sich ein Restaurant an das andere. Das interessanteste ist für mich das „Absinth“. Das alte Hafenbecken, heute Ankerplatz für Freizeitschiffe und Yachten, wird auf der Ostseite, dem Quai St-Etinne, von zweistöckigen Häusern und gegenüber am Quai Ste-Catherine von bis zu siebenstöckigen Häusern, umrahmt. Hier sind Restaurants aller Stilrichtungen, Boutiquen und Galerien untergebracht. Bei einem Cafe oder einem gekühlten Cidre kann man die vorbei schlenderten Gäste aus aller Welt beobachten.

Der Hafen
Der Hafen

Nach dieser kleinen Pause geht es weiter am ehemaligen Haus des Stadtgouverneurs, dem „La Lieutenance“ vorbei in das Zentrum des Stadtviertels auf den Place Ste-Catherine. In diesem Stadtviertel mit vielen Fachwerkhäusern in kleinen schmalen Gassen steht die Kirche „Èglise Ste – Catherina“ mit dem Glockenturm „Clocher Ste – Catherine.

Chronik Vire 2007 086

Die Kirche ist vollständig aus Holz errichtet, die Fundamente natürlich ausgenommen, der Turm mit Holzschindeln verkleidet, Weiter geht der Rundgang zum „Musèe Eugene Boudin. Hier werden Werke der Maler aus dem Gebiet der Stadt gezeigt, herausragend natürlich die Sammlung des Namensgebers. Auch ein Besuch des „Maison Satie“ in der Rue Haute ist zu empfehlen. Über den Place Hamlin kommen wir wieder auf die Quai de la Quarantaine und zu unserem Fahrzeug zurück.

Restaurant Terrasse et l'Assiette
Restaurant Terrasse et l'Assiette

Für das Mittagessen ist das Restaurant Terrasse et l’Assiette hinter der Eglise Ste – Catherina zu empfehlen. Wer über Nacht bleibt, sollte im „Les Maisons de Lea „ Place Ste-Catherine oder im Hotel La Tour übernachten und bei Alexandre Bourdas im Sa. Qua. Na zu Abend essen. Beide Restaurants haben einen Stern im Michelin.

Anmerkung: Das Restaurant Terrasse et l’Assiette ist mittlerweile leider geschlossen.(Nov.2010)

Zu empfehlen ist außerdem noch das Restaurant „Le Bréard“. Es  liegt im Herzen der Stadt. Vom Hafen sind es ca. 2-3  min. zu Fuß. Vom Place Sainte Catherine sind es nur ca. 20 m.

Hotel
Hotel

Gambero Rosso Kassel, Gräfestraße

Nach einem Kinobesuch „Maria, es schmeckt ihm nicht“ wurde passender weise ein italienisches Restaurant besucht. Die Wahl viel auf das  „Gambero Rosso in der Gräfestraße. Unser letzter Besuch lag bereits fast zwei Jahre zurück.  Bei diesen Besuchen waren wir fast immer zufrieden aufgestanden. Diesmal waren wir enttäuscht.  Das Preis/Leistungsverhältnis z.B. passt nicht. Für zwei Gänge, plus Bruschetta, Wein, Wasser und Espresso fast 70 € zu berechnen ist doch des guten zuviel. Doch im Einzelnen.

 Bei angenehmen Temperaturen haben wir einen Tisch im Außenbereich vorgezogen.  Die Bedienung brachte uns zwar schnell noch Sitzunterlagen aber erst  nach einer gewissen Zeit auch noch die Speiskarten.

Aus der Tagesempfehlung wählten wir: Gamberoni mit Knoblauchspagetti sowie Seeteufel mit Risotto. Als Wein ein Glas Branciforti, ein Weißwein aus Sizilien.  Als kleines Amuse Bouche wurde Bruschetta  bestellt.

Wein und Wasser standen schnell auf den Tisch, der Wein hätte allerdings etwas kälter sein können, auf die Bruschetta mussten wir allerdings fast 15 Minuten warten. Es kamen dann drei Scheiben bestrichen mit einer Trüffelpaste. Die Brotscheiben waren viel zu lang getoastet worden und sehr kalt.

Auch auf die beiden Hauptgerichte müssten wir lange warten. Die Gamberoni mit Knoblauchspagetti waren ordentlich gebraten, die Spagetti mit leichtem Knoblauch Geschmack.  Pech hatte ich mit dem Seeteufel bzw. mit dem Risotto.  Der Seeteufel war ja noch in Ordnung, aber das Risotto war alles, nur kein Risotto, sondern gekochter Reis wie ihn die Chinesen anbieten. Trocken, kein bisschen „schlotzig“ wie ein Risotto eigentlich sein soll. Der Geschmack gleich null. Auf mein Hinweis, sagte die Bedienung: „Wir haben aber doch einen Italienischen Koch, der muss es doch wissen. Ich sage es ihm.“ Leider kam keine Rückantwort aus der Küche. Schade.

 

 

Schubeck außer Haus

Das Herbsthäuschen, oberhalb von Kassel  im Habichtswald gelegen, ist eigentlich ein rustikales Ausflugs-lokal. Bereits 2008 war Schubeck mit seinen Mannen im Herbsthäuschen zu Gast. Anscheinend hat es im gut gefallen, so dass er am Freitag dem 03.07.09 wieder Gastkoch in Kassel war. Das Herbsthäuschen liegt in einem Naturschutzgebiet, so dass man gezwungen ist, das Auto ca. 1 km vor der Gaststätte abzustellen und die letzten Meter zu Fuß zugehen. Leider haben sich nicht alle daran gehalten, gerade die PS starken Wagenbesitzer waren schlecht zu Fuß.

2009 Essen und Trinken Schubeck 003

Nach der Begrüßung durch die Besitzerin konnte man Schubeck live erleben. Seine Ausführungen über Gewürze und Kräuter waren interessant vorgetragen und wie so oft bei Schubeck auch lehrreich.

Zum Auftakt : Der Schubeck Hauscocktail, dazu Brot und zweierlei Dipps sowie Butter. Der Hauscocktail aus 2006 Cuvee Schloss Vaux Brutaus mit einem Sirup von Holunderblüten.

2009 Essen und Trinken Schubeck 001

Das Menü sah wie folgt aus.

Schuhhecks Fischkomposition:
Lachstartar auf Kartoffelmousseline. Die Mousseline nicht zu fest, das Tatar leider Zitronenlastig.
Törtchen vom geräucherten Heilbutt und Rosa Crevette. Die beste Vorspeise, das Mousse vom Heilbutt nur leicht geräuchert, das Gelee um die Crevetten nicht zu steif. Guter Geschmack
Marinierte Roulade vom roten Thunfisch gefüllt mit Gemüse. Eine Scheibe roher Thunfisch umhüllte eine Farce mit kleinen Gemüse-stückchen. Eine relativ einfache Zubereitung.

2009 Essen und Trinken Schubeck 005

Schwarze Casarecce mit frischen Tomaten, Zucchini, Basilikum
und gebratenen Gambas. Bissfeste Nudeln mit sehr guten Tomatenfond, Tomatenstücken und einem Zucchiniwürfel. Basilikumgeschmack war nur zu erahnen. Die Gambas auf den Punkt gebraten.

2009 Essen und Trinken Schubeck 006

Filet vom Kalbsrücken mit Pfifferlingduxell und grünem Spargel auf geschmorten La Ratte Kartoffeln und Rosmarinjus.Saftiges Fleisch, gute Sauce, allerdings merkte man kaum etwas vom Rosmarin. Bissfester Spargel und krosse Kartoffeln.Anspruch und Wirklichkeit in Punkto Kräuter klafften doch erheblich auseinander.

2009 Essen und Trinken Schubeck 009

Dessertvariation:
Hippenblüte mit Buttermilchcreme und Orangen-Ingwer-Ragout
Minzsüppchen in der Schokoträne
Marmite von Maracuja und Baumkuchen  Ein gelungener süßer Abschluss, wobei besonders die Marmite gefallen konnte.

2009 Essen und Trinken Schubeck 012

Die  Weinbegleitung sah wie folgt aus:

Zur Vorspeise und Nudelgericht wählten wir  eine 2008 Cuvee Esprit Riesling&Scheurebe vom Weingut Hammel, Pfalz. Ein leichter Sommerwein der allerdings bei der Tomate so seine Schwierigkeiten hatte. Als Rotwein einen 2007 Nerod’Avola IGT aus Sizilien. Ein würziger Wein mit Aromen von Waldbeeren, angenehm zu Trinken. Ein Espresso sowie ein Williamsbrand von Fassbind Schweiz beendeten den Abend. Dieser „Les Vieille Barrique“ war ein hervorragender  Abschluss eines interessanten Abends.