Steinpilze – Reh – Apfel
Neu im Bücherregal
Zander
Storchen – Schmidhofen
Storchen – Schmidhofen
(Besucht am 15.07.2015 abends)
20 km südlich von Freiburg liegt das 250 Seelendorf Schmidhofen, ein Stadtteil von Bad Krozingen. Bei herrlichem Sommerwetter wurden die Gaststuben links liegen gelassen und wir nahmen Platz im wunderschönen Garten. Unter den schattenspendenden Plantanen bzw. Sonnenschirmen verlebten wir einen angenehmen kulinarischen Abend. Nachdem wir Platz genommen hatten, wurden wir von der Servicekraft, ich vermute einmal es war die junge Frau Helfesrieder, herzlichst begrüßt und wir wurden nach unseren Aperitif Wunsch gefragt. Die Entscheidung fiel auf einen Winzersekt aus dem badischen. Aus der interessanten Speisekarte viel die Wahl auf ein Viergang Menü, dieses wurde im Laufe des Abends um einen Käsegang erweitert.
Bei den Weinen entschieden wir uns in Baden zu bleiben. Sowohl der Weißwein (Grauburgunder) als auch der Rotwein (Spätburgunder alte Reben) stammten vom Weingut Bernhard Huber aus Malterdingen.
Fazit: Vater und Sohn Helfesrieder bieten eine interessante badische Küche mit französischem Einschlag. Mutter und Schwiegertochter Helfesrieder leiten den Service souverän und unaufgeregt.
Zum Aperitif gab es als Amuse Bouche ein Forellentatar und eine Vichysoise mit Trüffeln.
1.Gang:Tomate, Sashimi von der Gelbschwanzmakrelen, geschorter Pulpo
2. Gang:Tortellini von Münstertäler Ziegenfrischkäse, Rahmspinat, Sommertrüffel
Sorbet
4. Gang: Trockengereifter Rücken vom Schwarzwälder Färsenrind, Jus von geschmorter Ochsenbacke, Kartoffelstock, Spitzkraut, getrocknete Tomaten
5. Gang: Rohmilchkäse der Käserei Jumi, Bern, dazu hausgemachtes Früchtebrot
6. Gang: Cannelloni von Himbeeren aus Omas Garten, Sauerampfer Eis, konfierte Zitronenschale.
PS. Leider sind die Fotos an diesem Abend nicht gelungen. Lediglich der Hauptgang und Dessert werden daher veröffentlicht.
Strünkchen
Park Schönfeld-Restaurant-Kassel
Aufbauend auf einer gelungenen Kombination von internationalen und regionalen Produkten hat sich Eduard Jaisler im Restaurant Park Schönfeld in Kassel mittlerweile etabliert. Der Service um Sabrina Schoregge agiert ruhig und professionell. Neben einen Tagesmenü, einem Überraschungsmenü mit 4-6 Gängen wird auch ein Drei Gänge Menü für junge Genießer unter 30 Jahren angeboten.
Zum Aperitif, einem alkoholfreien Caipirinha, gab es eingelegte Oliven und Churry-Blätterteigstangen. Danach zwei interessante Amuse Bouche. Ein Cracker mit Rettich und japanischer Mayonnaise, sowie ein in Saft von Roter Bete marinierter Lachs mit dreierlei Blumenkohl.
EINGELEGTE OLIVEN und CHURRY BLÄTTERTEIGSTANGEN.
CHRACKER-RETTICH-JAPANISCHE CREME
AMUSE BOUCHE: LACHS -BLUMENKOHL
Ich entschied mich für ein Vier Gang Überraschungsmenü das wie folgt aussah:
THUNFISCH MIT SAUTIERTER GARNELE , ZUCKERSCHOTE · MANGO · AUBERGINE
Weissser Heilbutt MIT KONFIERTEN TOMATEN, SPINAT · FENCHEL · KARTOFFEL RAVIOLI
ZWEI MAL BEEF: FILET & BACKE, JUNGES WURZELGEMÜSE · PFIFFERLINGE · GRAUPEN
PRE DESSERT- WEISSE SCHOKOLADE -MANGO- BASILIKUM
WEINBERG-PFIRSICH MIT ESTRAGON, HAFERFLOCKEN EIS · PFIRSICHGELEE
Besonders gelungen war der Fischgang mit weißem Heilbutt und zartschmelzenden Kartoffelravioli. Auch der Hauptgang zwei Mal Beef konnte gefallen. Lediglich die Sauce war mir zu stark ein reduziert. Zur Backe wohl passend, aber zum feinen, auf dem Punkt gegarten Filet doch zu intensiv.
Sehr gut auch die Weinauswahl, die der neue Sommelier Papst, der nach seiner Lehrzeit wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist, ausgesucht hat. Besonders gefallen konnte dabei der Chardonnay vom Weingut Domaine les Yeuses, aus dem Languedoc-Rousillon. Der Rotwein, ein Cuvée du Pape Laurent 2013 von der Domaine Croix de Saint Privat passte ausgezeichnet zum Beef.
Im Restaurantführer 2015/2016 des FEINSCHMECKERS wurde das Restaurant mittlerweile von 1.5 auf 2 Punkte angehoben.
Das Restaurant ist geschlossen
Menü zum Sonntag
Märchenhafte Rezepte
Gemüseküche
Neu im Bücherregal. Gemüseküche² aus dem Essigbrätlein in Nürnberg. Saisonal und regional, dabei innovativ und modern. Wer als Gourmet noch nicht in Nürnberg bei Andree Köthe und Yves Ollech war, hat etwas verpasst.
Siehe dazu unseren Besuch 2015





















