30 Jahre Partnerschaft

Rede von Wilfried Albrecht, Vorsitzender des Arbeitskreises Vire, anlässlich des 30. Geburtstags der Städtepartnerschaft Vire – Baunatal(10.05.2013)

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Meine Damen und Herren,

liebe Freunde aus Vire und Baunatal.

Ein Wochenende nach Paris, Besichtigung des Eifelturms, eine Fahrt auf der Seine, danach ein Essen in einem guten Restaurant. Vielleicht auch nur ein Baguette mit Ginette und Babette.

Vielleicht auch ein Urlaub in der Provence  oder eine Bootsfahrt auf dem Canal du Midi. Oder es geht in den Norden in die Normandie mit ihren Kreidefelsen, eine Besichtigung des Städtchens Honfleur und die Besichtigung der Landungsstrände. Natürlich darf auch eine Besichtigung von  Mont-Saint-Michel nicht fehlen.

Betrachten wir aber auch die französische Seite. Eine Fahrt nach Berlin, eine Stadt die heute nicht mehr geteilt ist. Vielleicht auch die besondere Atmosphäre des Oktoberfestes in München genießen und erleben.

All dies sind heute 68 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges für uns fast zur Selbstverständlichkeit geworden.

Völlig anders dagegen das Verhältnis beider Völker beider Völker in den letzten Jahrhunderten.

Es ist daher ein besonderer Verdienst der beiden alten Männer Charles de Gaulle und Konrad Adenauer die diesen Vertrag ausgearbeitet und am 22. Januar 1963 unterschrieben haben.

Versöhnung, Jugend, Europa und Solidarität beschreiben im Wesentlichen die Grundzüge des deutsch französischen Vertrages. Es gab Zeiten da war man Rivale, Gegner  ja sogar so genannte Erbfeinde. Die beiden Weltkriege waren Tiefpunkte der Beziehung beider Völker. Besonders die Verbrechen der Nazi Herrschaft müssen immer in Erinnerung bleiben.

Botschaft dieses Vertrages ist, aus Feindschaft kann tiefe Freundschaft entstehen. Mehr als 85 %  der Bevölkerung in beiden Ländern haben ein gutes, ja ein sehr gutes Bild des jeweilig anderen Landes.

Zu den Grundlagen dieses guten Ergebnisses gehören zweifelsfrei auch die über 2000 bestehenden Städtepartnerschaften. Bereits acht Jahre vor dem Abschluss des Vertrages entstanden die ersten deutsch-französischen Partnerschaften. Besonders Dörfer und Städte in der Nähe der Grenzen beschlossen diese Partnerschaften.

Bei den Vorbereitungen auf den heutigen Tag habe ich  meine vielfältigen Unterlagen über die Städtepartnerschaft Vire – Baunatal durchforstet. Dabei bin ich auf nachfolgenden Beschluss gestoßen. Interessant, dieser Beschluss wurde exakt vor 30 Jahren am 10. Mai 1983 gefasst.

Ich zitiere:  Der Magistrat der Stadt Baunatal hat in seiner Sitzung am 10. Mai 1983 folgenden Beschluss gefasst:

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, nachstehenden Beschluss zu fassen:

„Zur Förderung der freundschaftlichen Beziehungen und im Bestreben, das Zusammenleben der Menschen in Frieden und Freiheit zu sichern, ist mit der französischen Stadt Vire/Normandie eine  Städtepartnerschaft zu begründen.  Verbunden ist damit der Wunsch, dass die Bürger beider Städte, und insbesondere die Jugend, durch enge freundschaftliche Kontakte dazu beitragen mögen, das gegenseitige Verständnis unter Beachtung der Lebensformen beider Völker, zu vertiefen.

Am 16. Oktober 1983 war es dann so weit. Hier im Hochzeitsaal der Stadt Vire  wurden die Partnerschaftsurkunden unterschrieben.

Viele Frauen und Männer beider Städte haben sich um die Partnerschaft verdient gemacht. Ich möchte aber heute ins besonders zwei Männer hervorheben, ohne die diese Partnerschaft in dieser Form wahrscheinlich nicht das  Licht der Welt erblickt hätte.

Da ist auf der Seite der Stadt Vire der ehemalige Bürgermeister Olivier Stirn und auf seitens der Stadt Baunatal unser ehemalige Bürgermeister Heinz Grenacher. Ihnen gilt auch heute noch unser Dank und Anerkennung für diesen mutigen Schritt. Dank gilt auch den beiden Nachfolgern Jean Yves Cousin und Manfred Schaub.

Lassen Sie mich aus der Rede von Heinz Grenacher am 16. Oktober 1983 zitieren.

Wir sind überwältigt von der herzlichen Aufnahme und der Gastfreundschaft, die Sie uns entgegenbringen. Wir sind beeindruckt von der Atmosphäre und der Schönheit dieser Stadt wie auch von der Offenheit der Menschen, die hier leben. ………

Dem gilt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Die Gastfreundschaft, die herzliche Aufnahme und die Offenheit der Menschen in Vire sind heute noch genauso wie vor 30 Jahren vorhanden.

Aus der Rede von Olivier Stirn lassen Sie mich bitte folgende Sätze zitieren.

Es gibt in Frankreich 1200 Städte die verschwistert sind zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Die unsere zeichnet sich danach aus, dass alle Vorbereitungen und Begegnungen sehr herzlich waren, Es geschah nicht nur mit Vernunft, vielmehr aus großer Überzeugung, darum wird diese Partnerschaft ein großer Erfolg.

Natürlich gab es in diesen 30 Jahren auch Tiefpunkte in unsere Partnerschafft. Diese Tiefpunkte gibt es wahrscheinlich in allen Beziehungen. Wir haben es aber geschafft diese Tiefpunkte zu überwinden und können mit Stolz feststellen, diese Städtepartnerschaft ist ein großer Erfolg.

Lassen Sie mich einige Punkte dieses Erfolges aufzählen.

Da ist erstens die Schulpartnerschaft die seit 30 Jahren funktioniert. Bereits im Oktober 1983 fand  der erste Schüleraustausch statt. Dieser Austausch funktioniert auch deshalb, weil es engagierte Lehrerrinnen und Lehrer gab und gibt, die diese zusätzliche Arbeit auf sich nehmen und damit Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, das jeweilige andere Land kennen zu lernen. Mein besonderer Dank gilt daher allen Lehrerrinnen und Lehrern die sich an diesem Schüleraustausch beteiligt haben und beteiligen.

Da ist zweitens der jeweilige Austausch im Bereich der Jugendzentren. Bereits am Anfang unserer Partnerschaft gab es diese Besuche, in den neunziger Jahren schliefen  diese Besucher leider teilweise ein, umso erfreulicher aber ist es aber, dass seit einigen Jahren diese Jugendpartnerschaft wieder auf gesunden Füßen steht. Geholfen haben wahrscheinlich gerade in diesem Bereich die Arbeiten im Rahmen des Europäischen Jahres.

Von Baunatals Seite möchte ich in diesem Zusammenhang unsere jetzige Dolmetscherin Amelie Dieckhoff sowie natürlich Dennis Vandrey nennen. Dieser hat nicht nur hier gearbeitet sondern letztendlich auch seine große Liebe gefunden, lebt ja mittlerweile in der Normandie und arbeitet im Partnerschaftskomitee Vire als stellvertretender Vorsitzender mit. Für die Stadt Vire war Danny Leplanois in Baunatal. Ich denke da, lieber Dannny, gern an unseren gemeinsam Kochabend zurück.

Da sind  drittens die jeweiligen Besuche im Bereich Musik und Sport. Im Bereich Musik gab es ja besonders in den 1980er und neunziger Jahren die jeweiligen Besuche des Männerchores Baunatal in Vire sowie die Gegenbesuche des Akkordeon Orchesters aus Vire in Baunatal. Diese gegenseitigen Besuche sind leider eingeschlafen. Dies hat auch viel damit zu tun, dass die beiden Akteure der jeweiligen Vereine entweder nicht mehr unter uns sind oder nicht mehr in Vire  leben. Da ist es auf der einen Seite Baunatals der leider viel zu früh verstorbene Hans-Dieter Thier, vielen als Monsieur „No Problem“ bekannt und auf der anderen Seite der nicht mehr in Vire lebende ehemalige Chef des Orchesters Gerard Lepage.

Mehrmals in Vire  war der Musikzug des KSV Baunatals und die Stadtmusik Vire hat Baunatal mehrmals besucht.

Die Musikfreundschaft hält seit einigen Jahren der Musikzug des GSV Eintracht Baunatal, unter der Leitung des Vorsitzenden Rainer Heine  sowie des Chefdirigenten Peter Cloos, hoch.

Auch seitens der Stadt Vire ist es die Musikgruppe Bagad, die mit ihrer keltischen Musik auch die Baunataler bei den letzten Stadtfesten begeistern konnte.

Hier mein Dank an beide Musikgruppen.

Im Bereich Sport gibt es leider zurzeit einen kleinen Durchhänger. Wir konnten trotz intensiver Suche leider keine Sportlerinnen und Sportler bewegen diesmal mit nach Vire zukommen. Auch hier müssen persönliche Beziehungen wieder aufgebaut werden.

Da ist viertens der Besuch der Wirtschaftsgemeinschaft Baunatals  bei der Andouille Messe in Vire. Seit 1993 wird diese Messe von uns besucht. Ein besonderer Höhepunkt wird es im November diesem Jahr geben.  De Stadt Baunatal und die GrimmRegion Nordhessen werden als Partnerschaftsregion während der Messe die Stadt und die Region vorstellen. Ich persönlich freue mich bereits jetzt auf diesen besonderen Höhepunkt unserer Partnerschaft.

Der letzte Besucher einer Wirtschaftsdelegation aus Vire bei einer Wirtschaftsmesse in Baunatal fand letztmalig im Jahre 2003 statt. Ich hoffe dass trotz allen  wirtschaftlicher Schwierigkeiten in den nächsten Jahren wieder einmal Betriebe aus Vire  in Baunatal auftreten können.

Da sind fünftens natürlich die jährlichen offiziellen Besuche in unseren jeweiligen Partnerstädten. Hier sind seit drei Jahrzehnten persönliche Freundschaften entstanden. Wer alle Fahrten mitgemacht hat, hat jeweils 15mal die jeweilige Partnerstadt besucht. Mein Dank gilt daher an alle Familien die diese besondere Art der Freundschaft hegen und pflegen.

Lassen Sie mich bitte stellvertretend für diese Familien die bereits seit 1983 diese Freundschaften pflegen jeweils zwei Familien nennen.

Familie Neusel  mit der Familie Legoupil  sowie Familie Peter und Familie Briquet.

Lassen Sie mich zum Schluss meiner Ausführung ein ganz persönliches Fazit ziehen. Ich hatte das Glück bei der ersten Fahrt 1983 nach Vire mit dabei sein zu dürfen und wir mit Ginette und André Freunde fürs Leben gefunden haben. Ich habe meine unzähligen Fahrten in die Normandie und in die Stadt Vire zum Schluss nicht mehr gezählt. Ich vermute einmal es sind so ca. 80-85 Fahrten die ich mit Bus und Auto durchgeführt habe. Eine Fahrt möchte ich besonders hervor stellen. Das sind die 1100 km von Baunatal nach Vire mit dem Rennrad, die knapp 30 Sportbegeisterte aus Baunatal im Jahre 2008 gefahren sind. Diese besondere Fahrt werden wir, so sehe ich es lieber Manfred, bestimmt nicht vergessen. Ein neuer Höhepunkt wird es bestimmt Ende August diesen Jahres gebenn, wenn wir dann von Vire nach Baunatal radeln, aber das ist Zukunft.

Für die Zukunft hoffe ich, dass die Städtepartnerschaft zwischen unseren beiden Städten weiterhin bestehen bleibt und sich auch weiterhin gut entwickeln wird. Hier ist besonders die Jugend aufgerufen das begonnene fortzufahren. Ich rufe alle Jugendlichen beider Städte auf, führt bitte in euren Interesse diese Partnerschaft weiter.

Ich persönlich werde Ende des Jahres als Vorsitzender des Baunataler Partnerschaftskomitees zurücktreten. Ich begleite diese Partnerschaft seit 1983, war seit 1986 stellvertretender Partnerschaftsvorsitzender und seit 1991 Vorsitzender der Partnerschaft mit der Stadt Vire. Ich bin der Auffassung, dass es Zeit ist für Veränderungen, für neue Ideen und die 30 -jährige Partnerschaft ist der richtige Zeitpunkt diesen Schritt zu machen. Ich werde natürlich weiterhin in der Partnerschaft tätig sein, sie sehen, Sie werden mich nicht los.

Ich hoffe, dass mein Nachfolger bzw. Nachfolgerin, noch ist nicht gewählt, mit genauso Herzblut an die Sache herangeht wich ich. Ich bin davon überzeugt.

Mein ganz besonderer Dank gilt meinen Freunden Ginette und André ohne die ich diese vielen Fahrten bestimmt nicht unternommen hätte. Dieser Dank liebe Ginette, lieber André kommt natürlich auch von Irmtraud.

Für die vielen wunderbaren Jahre sage ich schlicht „Merci“.

Zum Schluss ein Satz von meinem Freund André aus dem Jahre 1983::  Vergeben ja, vergessen nein.

Es lebe die deutsch-französische Freundschaft und es lebe die Freundschaft der beiden Städte Baunatal und Vire. Es lebe die Vereinigten Staaten von Europa.

BIB France 2013

Auszeichnung

Im neuen Michelin France 2013 wird das Restaurant „Manoir de la Pommeraie“ in Vire  mit einem

BIB ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch an Masako & Julien GUERARD aus unsere Partnerstadt.

BIB Gourmand

Im Restaurantführer Guide Michelin steht Bibendum als Symbol für die Kritik „Bib Gourmand“, mit der Restaurants ausgezeichnet werden, die „sorgfältig zubereitete und preiswerte Mahlzeiten“ anbieten.

Hier mein Bericht aus dem November 2012

https://29alwi.wordpress.com/2012/11/19/le-manoir-de-la-pommeraie-vire/

 

„ la Foire à l’Andouille de Vire“

„ la Foire à l’Andouille de Vire“

Die 24. Auflage „ la Foire à l’Andouille de Vire“ von Donnerstag, 1. bis Sonntag, 4. November 2012 war wieder einmal Anlass unsere Partnerstadt in der Normandie zu besuchen.

Mehr als 50 Aussteller zeigen den Besuchern die enorme Vielfalt von  regionalen französischen Produkten.  Aus der Normandie natürlich die  Andouille de Vire, die  Apfelprodukte (Apfelwein, Calvados, Pommeau) oder die  Kutteln à la mode de Caen. 

Weitere Aussteller zeigten Produkte die z. B. auf Basis von Wildschwein, Taube, Fisch oder Gänseleber beruhten. Auch  Weine aus verschiedenen Regionen Frankreichs (z.B. Elsass, Champagne, Bordeaux)  sind im Angebot.

In diesem Jahr war Irland als Ehrengast mit typischen lokalen Produkten (Whisky, Tee, Chutney, etc …) und traditionelle Musik vertreten. Im nächsten Jahr werden wir mit typischen nordhessischen Produkten als Ehrengast auftreten.

Ein besonderer Höhepunkt waren die Kochvorführungen von dem Zweisternekoch Michel Bruneau, Bruneau hatte bis 2002 zwei Sterne im Restaurant La Bourride in Caen und anschließend das berühmte Restaurant La Mère Poulard auf Mont Saint-Michel. 

 

Fahrt vom 01.06.- 05.06.2011 in die Normandie – Prolog

Die  Städtepartnerschaft Baunatal – Vire geht mittlerweile in das 28zigste Jahr. Grund für über 80 Baunataler die französische Partnerstadt in der Normandie vom 02.06. – 05.06.2011 zu besuchen.

Wir selbst nutzen diese Fahrt in die Normandie fast immer um einen Kurzurlaub einzuschieben. Diesmal ging die Fahrt nicht über die „Nordroute“ (Belgien etc.) sondern eine „Südroute“ über Perl wurde  gewählt.

Erster Stopp am 01.06.2011 war das Schlosshotel Berg in Perl.  Das Gourmetrestaurant Victor’s  von Christian Bau war das Ziel.

Am nach folgenden Tag ging die Fahrt dann über Metz, Reims, Paris und der Normandie Autobahn nach Vire. Wie hilfreich ein Navi sein kann, habe ich bei der Durchfahrt von Paris erlebt. Nur auf den Verkehr achten und den Anweisungen folgend, wurde Paris durchfahren. Hätte ich all die Geschwindigkeitshinweise eingehalten, wäre ich als Verkehrshindernis aufgefallen.

Herzliches Wiedersehen dann mit  Ginette und Andre in der Rue de Déportés. Seit 1983 besteht diese Freundschaft.

Am Abend dann eintreffen der Busse und gemeinsames Abendessen im Festsaal des Heimatmuseums.

Nach dem typischen französischem Frühstück am Freitagmorgen dann ein Marktbesuch und Stadtbummel mit Museumsbesuch. Mittagessen wieder in der Familie mit anschließender Ruhephase. Am Abend offizieller Empfang im Rathaus der Stadt Vire mit Reden der beiden Bürgermeister und den Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees. Es schloss sich ein vier Gang Menü im Hotel-Restaurant Campanile zu Vire an.

Samstags stand ein Besuch des St. Mont Michel und der Stadt Granville an. Da wir beide Orte bereits mehrmals besucht haben, ging für uns die Fahrt in Richtung Küste. Mittagsessen dann im „Relais de la Poste“ in Thury Harcourt.

Abendessen wieder in der Familie.

Am Sonntagmorgen hieß es bereits wieder Abschied zu nehmen. Die beiden Busse starteten bereits um 08. 00 Uhr in Richtung Heimat.  Für uns begann der Rückfahrt nach dem Frühstück in Richtung Seine. Im Manoir de Rētival in Caudebec en Caux verbrachten wir noch eine Nacht. Im Restaurant G.a. wurde  uns ein hervorragendes Abendessen serviert.

Am Montag dann bei strömenden Regen die Heimfahrt.

2350 km wurden gefahren. Wie fast immer stand die Fahrt in die Normandie unter dem Motto:

–        französisches Familienleben erleben

–       viel Essen

–       viel Trinken

–       wenig Schlaf

–      Freundschaften festigen und neue aufbauen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Besuch in der Normandie und der Partnerstadt Vire.

22. Januar – Deutsch französischer Tag

Seit 2003 wird am 22. Januar der Deutsch – .französische Tag begangen. Er soll an die Unterzeichnung des Deutsch-französischen Vertrages vom Januar 1963  erinnern.  An diesem Tag soll  vor allen Dingern jungen Menschen die einzigartige historische und politische Bedeutung der deutschfranzösischen Freundschaft vermittelt werden und steht ganz im Rahmen der europäischen Einigung.

Besonders der Bildungsbereich steht im Mittelpunkt. Das Erlernen der jeweiligen Partnersprache, der Schüleraustausch sowie studieren und arbeiten im Nachbarland stehen dabei im Vordergrund.

 Durch unsere Partnerschaft mit der Stadt Vire in der Normandie werden seit 1983 diese Punkte bereits in die Tat umgesetzt. So findet seit dieser Zeit bereits ein Schüleraustausch statt. Im Frühjahr eines jeden Jahres geht es für jeweils ca. 14 Tage in die andere Stadt. 30-35 junge Menschen im Alter zwischen 12 und 13 Jahren lernen ihre Partnerstadt kennen.      Wert wird dabei gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler sich durch Briefkontakt bereits kennen gelernt haben und anschließend in den jeweiligen Familien wohnen.

Dies alles, wird von den beiden Städten und der europäischen Union unterstütz.