Die 22.Auflage von „Foire à l’Andouille à Vire“ war wieder einmal Grund für 11 Mitglieder des Partnerschafts-Komitee den 940 km langen Weg in unsere Partnerstadt auf sich zunehmen. Über die A 44 Richtung Dortmund, dann auf die A 2 in Richtung Köln sowie die A 4 erreichten wir nach fast vier Stunden die Grenze bei Aachen. Die ewige Baustelle bei Köln war Grund, dass wir fast eine Stunde Verspätung hatten. Für die ca. 195 km durch Belgien benötigten wir ca. 2 Stunden. Auf der französischen Autobahn fährt es sich dann sehr bequem. Nach einer rund 9stündigen Fahrt erreichen wir Honfleur und wir machen einen Stopp von ca. 90 Minuten. Auf der Normandie Autobahn A 13 in Richtung Caen dann der nächste Stau. Schließlich erreichen wir dann gegen 19,00 Uhr unser Ziel. Auch der andere Bus ist kurz vorher angekommen, so dass der Aufbau unseres Standes erfreulicher Weise recht schnell erfolgt.
Wie bei Besuchen in Vire üblich, wird bei Ginette und Andre übernachtet. Die anderen Teilnehmer sind im Hotel de France untergebracht.
Ginette hat ein leichtes Abendessen vorbereitet. Vorab ein Amer Bier als Aperitif.
Steinpilze, von der Tochter des Hauses selbst gesammelt, werden gemeinsam gesäubert, in Scheiben geschnitten und anschließend gebraten als erster Gang serviert. Andre hatte eine Flasche Rotwein entkorkt. Erst gegen Mitternacht kam man endlich ins Bett.
Steinpilze
Steinpilze gebraten
Entenbrust mit karamellisierten Äpfeln - Pfeffersauce
Uns war bewusst, dass man im Restaurant sehr eng sitzt.
Uns war bewusst, dass man dadurch auch mit dem Tischnach-bar unweigerlich ins Gespräch kommt.
Uns war bewusst, dass es mittags „nur“ ein Menü angeboten wird.
Trotz allen wurde das Essigbrätlein bewusst gewählt und wir haben es nicht bereut.
Kurz nach 12.00 Uhr stehen wir vor einer schlichten Hausfassade, die Tür ist verschlossen und man wird erst nach dem ziehen der Glocke hereinge-lassen. Der Service empfängt uns im Flur, nimmt uns die Mäntel ab und begleitet uns zum Tisch.
Wir nehmen diesmal keinen Champagner sondern eine deutschen Riesling Sekt von der Mosel
Schnell kommen Brot und Butter auf den Tisch und die Amuse Bouche werden aufgetragen.
Amuse Bouche 1 Knusperteigrolle mit Erbspüreefüllung und „grüner Currymischung“ Eine knusprig-weiche Einleitung zum Mittagessen mit einem Erbspüreefüllung .und einer dezenten äußern Gewürzmischung.Amuse Bouche 2
Trompetenpilze, Karotte, Eigelb
Eine tolle Kombination mit der leichten Süße von der Karotte und den erdigen Pilzen.
Amuse Bouche 3
Kalbskopf
Die Kalbskopfsülze als frittierter Würfel, außen kross und innen weich.
Steckrübe mit Essiggurke
Anschließend kommt Andreas Köthe an den Tisch und erläutert das Mittagsmenü. Wir einigen uns auf zunächst fünf Gänge. Im laufe des Menüs wird noch ein zusätzlicher Gang eingeschoben. Auf unseren Wunsch hin wird uns zu jedem Gang ein anderer Wein serviert.
Eine, wie wir meinen, gelungene Kombination aus regionalen Zutaten. Ergänzt wurde das Ganze mit Gurkenfond und Senfkräutern. Drei kleine Türmchen waren im Teller aufgebaut. Eine dünne Scheibe, mit noch leichtem Biss, von der Steckrübe als Grundlage. Danach ein Mousse von der Steckrübe und eine weitere Scheibe. Auf einer zweiten Schicht Mousse waren die Senfkräuter angeordnet. Die Senfgurke war in den Mousseschichten eingebaut. Alles in sich sehr schlüssig und von den Proportionen gut abgestimmt. Um die Feinheiten der Texturen, wie fest (Scheiben), weich (Mousse), säure (Gurke), knackig (Senf), heraus zu schmecken, war es notwendig den schönen Aufbau auseinander zunehmen und dann die einzelne Schichten separat zu verspeisen. Das letzte Türmchen wurde dann im Ganzen verspeist. Der delikat abgeschmeckte Gurkenfond passte sehr gut zur Steckrübe. Für uns ein Gericht auf ** Sterne Niveau.
Kabeljau mit Brokkoli
Kabeljau mit Brokkoli
Auch hier passten wieder alle Komponenten und Texturen zusammen. Der Kabeljau fest, aber innen noch leicht glasig. Das Brokkolipüree ist wunderbar abgeschmeckt und der gehobelte Brokkoli bringt wiederum den notwendigen Biss. Die Mandelbuttersauce mit Apfelsaft brachte dann auch eine leichte Süße ins Spiel.
Kürbis mit KräuternAal mit PreiselbeerenReh mit GrünkohlZitronenkuchen mit Rahmeis
Warmer Zitronenkuchen mit Rahmeis
mit Rucolasauce.
Ein sehr „leichtes“ Dessert als Abschluss. Der warme Zitronenkuchen mit seiner Säure und dem kalten Rahmeis war eine gelungene Kombination. Die Rucolasauce passte sich der Leichtigkeit an. Der leichte scharfe, aromatische und bittere Geschmack der Rucolapflanze kam gut zur Geltung. Im Hintergrund eine gewisse Süße.
Benedikt Faust verlässt das Gourmetrestaurant ‚L’étable in Bad Hersfeld. Nachfolger wird Patrick Spies bisher im Hotel/Restaurant Villa Hammerschmiede tätig.
Das Restaurant, das sich laut Aushang auf Lamm spezialisiert hat, hat seinen Standort im Erdgeschoss eines Appartementblocks in der Avda. de Tirajana Wir haben das Restaurant in den letzten Jahren mehrmals besucht und können es uneingeschränkt empfehlen. Während des Urlaubs 10-2010 wurde das Restaurant zweimal besucht. Unsere Enkeltochter war begeistert über „Lomo“ und beim zweiten Besuch auch über den „Pata Negra“.
Ich selbst war an den Innereien interessiert die hier angeboten werden.
Mollejitas Cordero, Lammbries in Sherrysauce, das Bries in Röschen zerteilt und gebraten
Rinones de Cordero, Lammnieren, auf den Punkt gebraten, wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, sollte man aber hier unbedingt einmal probieren.
Lammleber, gebraten, innen noch ein wenig rosa und damit auf den Punkt gebraten.
Jamon de bollota „Pata Negra“, Schinken von schwarzen Schweinen, hauchdünn aufgeschnitten.
Lomo Ibérico Bellota, durch Lufttrockung aufs Äußerste konzentrierte Lende vom iberischen Schwein.
Cordero asado, Lammbraten mit Kartoffeln, sehr schönes mürbes Fleisch, leider kaum Lammgeschmack.
Lammkotelett, dünn geschnitten und auch hier auf den Punkt gebraten.
Als Nachtisch Crema Catalana,
Neben den Fleischgerichten werden auch ca. 5-7 Fischgerichte angeboten. Die Preise sind akzeptabel.
Bei den Weinen kann man sich auf die Herren im Service verlassen. Wir tranken u.a. einen sehr guten 2003 Baron de Ley, sowie einen 2004 Rioja, Coto de Imaz. Auch die Hausweine sind zu empfehlen.
Insgesamt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis in einer angenehmen Atmosphäre.
Vom spanischen Gastronomieführer Gourmetour in der neuesten Ausgabe als einziges Restaurant auf den Kanaren mit 7,25 Punkten ausgezeichnet. Kein Ziel für Massentourismus. Kreative Küche in einer lockeren Atmosphäre. Moderner Kunst an den Wänden und kulinarische Abenteuer erwartet einen. Unbedingt reservieren und sich von der Chefin Anna Eder beraten lassen.
Das Restaurant El Salete liegt in San Fernado in einer kleinen Seitenstraße. Nördlich davon verläuft die Autobahn, die aber kaum hörbar ist. Unter dem Titel „La nueva Cocina Canaria“ wird eine neue Küche mit den Produkten und Aromen der Insel serviert.
Geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 19:30 bis 24:00
Samsara
Für alle, die etwas anderes und besonderes mögen. Kreative Küche mit asiatischen Touch. Gelegen in der Oase von Maspalomas im 1. Stock des kleinen Einkaufscenters. Ein großer Buddha zeigt einen den Weg. Freundliches und hilfsbereites Personal in einer angenehmen Atmosphäre.
Las Cumbres
Avd. Tirajana 11,
35100 Playa del Ingles.
Gran Canaria, Spanien
Tel. 0034 928760941
Cumbres
Das Restaurant, das sich laut Aushang auf Lamm spezialisiert hat, hat seinen Standort im Erdgeschoss eines Appartementblocks in der Avda. de Tirajana Wir haben das Restaurant in den letzten Jahren mehrmals besucht und können es uneingeschränkt empfehlen
Velero Casa Antonio, Maspalomas
Paseo del Faro 22-23
35100 Maspalomas,
Gran Canaria, Spanien
Tel:. +34 928141951
Das Restaurant Velero Casa Antonio liegt ca. 200 m östlich des Leuchtturmes. Das Restaurant hebt sich ein wenig von den anderen Gaststätten entlang der „Oasisfreßmeile“ ab. Es ist sinnvoll abends zu reservieren. Einfach eingerichtetes Lokal mit direkten Zugang und Blick vom Strand.
La Escalerita
Paseo del Faro s / n
35100 Maspalomas
Gran Canaria. SPANIEN
Tel 0034 928 141 445
Blick auf den Atlantik auf die Kanarischen Inseln, in der Nähe der legendären Faro de Maspalomas und Dünen von Maspalomas. Waren über das Essen und über die Bedienung enttäuscht.
Das Fischrestaurant liegt zwischen der Avda. de Tirajana und Einkaufszentrum Jumbo. Der etwas unterkühl wirkende große Raum ist in einen Raucher- bzw. Nichtraucherbereich unterteilt. Die Herrenriege in der Bedienung wirkte bei unseren Besuch, das Lokal war fast ausgebucht, sehr hektisch. Eine Beratung erfolgte nicht.
El Portalon
Avenida Tirajana, 27,
35100 Playa del Ingles,
Gran Canaria, Spanien
0034 928771622
Traditionelle baskische Küche mit großen Portionen. In verschiedenen Führern gelobt, konnte es uns aber nicht überzeugen.
Unterhalb des Shoppings Center San Augustin ist im Untergeschoss einer Wohnanlage dieses typisch galizische Restaurant untergebracht. Es ist von der Straße schlecht einsehbar. Fisch, Muscheln und Krustentiere in allen Variationen stehen auf der Speisekarte.
Für das Hauptgericht soll es Vanillekarotten geben. Die Marktfrau fragt nett: „Soll ich das Grün abschneiden“? Ich entscheide mich schnell und sage: “Nein danke, vielleicht kann ich ein Süppchen daraus machen.“ Bei der Marktfrau und den umstehenden staunende Gesichter und Aussage wie: „Das nehme ich für meine Kaninchen, aber Suppe, wie soll das denn schmecken?“
Also hier meine Variante:
Schalen von Karotten, die Stängel vom Karottengrün und klein geschnittene geschälte Kartoffeln in Gemüsebrühe und Sahne geben und solange kochen, bis die Kartoffeln weich sind. Bis dahin noch nicht würzen. Danach alles in den Mixer geben und anschließend durch ein Sieb streichen. Das Karottengrün kurz blanchieren und in Eiswasser geben. Die Brühe wenn nötig salzen und pfeffern. Dazu kommen Knoblauch, Ingwer und Chili. Zusammen mit dem Grün mixen und durch das Sieb streichen. Vor dem servieren mit dem Stabmixer etwas Butter untermixen und im Stielglas servieren. Mit je einer Borretschblüte bzw. Kapuzinerkresse dekorieren.