Kalte Kartoffelsuppe: Den weißen Teil einer Lauchstange in feine Ringe schneiden, mehligkochende Kartoffeln schälen und fein würfeln. Butter und Olivenöl erhitzen und den Lauch sowie die Kartoffeln andünsten. Gemüsebrühe angießen, aufkochen und kochen lassen, bis Kartoffeln und Lauch weich sind. Sahne dazugeben und mit Muskat, Salz sowie Pfeffer nach Geschmack würzen. Mit einem Mixer die Suppe fein pürieren und durch ein Sieb streichen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Suppe abkühlen lassen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
Vor dem Servieren die Suppe nochmals abschmecken und mit einem Stabmixer auf Mixen. Serviert wird in einer Suppentasse.
Tatar vom Saibling , gewürzt mit Pesto vom Radieschen Grün, gewagt aber es schmeckt
Kammmuscheln, Garnelen, grüner und weißer Spargel auf Spinatcreme. Gierschblüte.
Carpaccio von der Lachsforelle mit Zitronen Olivenöl, Himbeere und Blüten aus dem Garten
Gekräuterter Rotbarsch auf Gurken. Gurken werden in Scheiben geschnitten, in Olivenöl kurz anschwitzen, mit Noilly Prat, Pastis und Weißwein abgelöscht. ca. 5 Min. ziehen lassen. Die Gurken sollen noch einen leichten Biss haben. Mit Salzbutter leicht binden.
Trou Normand
Lammrücken mit Kräuterkruste, Rösti, Orangenkarotten, Tomate, Pimientos und Rosmarinsauce
Vire Normandie hat eine neues Gourmetrestaurant. Aus Chez Maman wurde im Oktober 2021 das L’Atelier du goût. Mitten in der Pandemie hatten zwei junge Kochkollegen den Mut ein neues Abenteuer zu beginnen.
Clément Gosselet und Jordan Lebascle, hatten diesen Mut. Neben der Ausbildung zum Koch hatten beide zum Schluss interessante Arbeitgeber. Der eine, Clément Gosselet, im Manoir de la Pommeraie in Vire der zweite, Jordan Lebascle, bei Ivan Vautier in Caen. La Pommeraie mit BIB-Auszeichnung, Ivan Vautier mit 1 Stern.
Bereits im vergangenem Jahr(Juni 22) wollte ich das Haus besuchen, aber ohne Reservierung nicht möglich.
Das Restaurant hat im Speisesaal dreißig Sitzplätze, diese lassen sich erweitern durch Plätze mit einer im Sommer geöffneten Außenterrasse. In der Woche gibt es u.a. ein Mittagsmenü für 24 €. Am Abend, auch mit edlen Produkten, gibt es drei Menüs zur Auswahl von 36 € bis 62 €. Man arbeitet mit saisonalen, hochwertigen Produkten. Dabei ist die Auswahl guter lokaler Produzenten sehr wichtig
Sehr professionelle Begrüßung durch die beiden Kellnerinnen, charmant und diskret zugleich. Das Lokal war ausgebucht und dass am Freitagmittag.
Wir wählten das 4 Gang Menü für 45 € aus, dazu die Weinbegleitung, 3 Gläser 0.1l für 25 €. Zusätzlich wurde noch ein Käsegang bestellt, wir sind ja schließlich in der Normandie.
Fazit: Ein Restaurant welches nach höherem strebt. Bereits jetzt Sterneverdächtigt.
Zum Champagner bzw. Kir Normand wurden kleine Häppchen gereicht. Einmal mit Champignon, einmal mit Andouille de Vire. Als eigentliches Amuse-Bouche Variationen vom Champignon de Paris. Als Mousse, rohe gehobelte Scheiben und gerieben. Die Verbindung war eine phantastische Pilzbrühe, Umami lässt grüßen.
Das Menü begann mit grünem Spargel, Morcheln aus der Normandie und Wachtelei.
Höhepunkt des Menüs eine Variation von der Languste: Langustinen-Tartar mit einer Sauce von der Langustinen und roh als Carpaccio mit einer fein leicht säuerlich abgestimmten Vinaigrette und frischem Obst
Die Kalbsschulter 18 Stunden Sous Vide gegart, Portweinsaft, mit Orangenkarotten.
Käsegang mit den drei großen der Normandie, wie immer mit Salat.
Eine Blätterteigschnitte kunstvoll gedreht, dazu Eis mit Vanillegeschmack.
Wir haben in den vielen Jahre seitdem wir die Normandie bereisen das Restaurant oft besucht.
Nach dem Besuch 2014 konnte ich folgendes Fazit ziehen: Dieses stilvolle und gemütliche Restaurant in einem alten Fachwerkhaus bietet eine Mischung aus klassischer und moderner Küche. Ein gutes Preis- Leistungsverhältnis und tadelloser Service.
Letztmalig wurde 2019, also vor der Pandemie, das Haus besucht. Auch damals waren wir sehr zufrieden.
Beim Besuch am 17.05.2023 fanden wir völlig veränderte Situation vor. Die Einrichtung wie in den letzten Jahren, aber die Küche um mind. 2 Klassen schlechter.
Überzeugen konnten eigentlich nur die überbackenen Austern und das Soufflé. Champagner zu warm, der Fisch zu kalt, die Pommes zu den Lammkottelets fast verbrannt, die Kottelets sehr mickrig. Der Tiefpunkt des Menüs war allerdings der Käsegang, und dass in der Normandie. Auch die Rechnung war mit 400 € für 4 Personen sehr happig. Leider ist mein französisch nicht so, dass ich mich detailliert beschweren konnte.
Fazit: Wir haben in den anderen Tagen viel besser und auch preisgünstiger gespeist. Es war der letzte Besuch in diesem Restaurant.
Eine kleine Auswahl von Gerichten aus dem Monat Januar 2023
Rumpsteak mit Kartoffelgratin und RosenkohlCarpaccio von bunten Beten.Panierter Portobello PilzRumpsteak mit frittierten Schwarzkohl.Geräucherte Entenbrust mit winterlichen Salat.Wolfsbarsch mit Tomatenragout und Sauce von der BrunnenkresseApfelpfannkuchen
Steinpilz SonntagAls Amuse Bouche mit SteinpilzcremeSteinpilzsuppe
Steinpilzsuppe
Es ist Steinpilzzeit. Mein Obst- und Gemüsehändler hatte wunderbare Exemplare vorrätig. Allerdings gehören zu einer guten Steinpilzsuppe auch getrocknete Pilze dazu. Getrocknete Steinpilze haben einen sehr intensiven Geschmack. Auch das Einweichwasser sollte man mitverwenden. Es gibt den typischen und intensiven Geschmack von Steinpilzen an die Suppe ab.
20 – 25 g Steinpilze (getrocknet)
250g Steinpilze
Schalotte, Knoblauch, Ingwer
1 große rohe Kartoffel
4El Olivenöl
100ml Weißwein
200ml Gemüsefond
200ml Pilzfond
250ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Gesalzene Butter
Zubereitung
Die getrockneten Steinpilze in 200 ml lauwarmem Wasser einweichen. Frische Steinpilze sorgfältig putzen und in Scheiben schneiden. Schalotte, Knoblauch und Ingwer fein würfeln, Kartoffel schälen und klein schneiden. 1/3 der frischen Steinpilze anbraten.
Öl in einem Topf erhitzen, Schalotten, Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten dünsten. Danach die Kartoffeln und die gebratenen frischen Steinpilze dazugeben und weiter 2-3 Minuten dünsten. Die eingeweichten Steinpilze unterrühren und mit dem Wein ablöschen und stark einkochen lassen. Mit Gemüse- und dem Pilzfond sowie der Sahne auffüllen und offen 20-25 Minuten schwach kochen lassen, dabei mit Pfeffer und Chilipulver würzen. Die Suppe zusammen mit den 1/3 der frischen Pilzen in einer Küchenmaschine fein pürieren und durch ein Sieb streichen.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, restliche Pilze darin bei starker Hitze 2-3 Minuten braten, salzen und pfeffern. Die Suppe mit gesalzener Butter nochmals mit dem Mixstab aufschäumen und mit den Pilzen auf vorgewärmte Teller verteilen. Mit Petersilie bestreuen.
Carpaccio
Ganz frische, feste und völlig makellose Steinpilze, Salz, Pfeffer und Olivenöl, Bergkäse, Salat
Voraussetzung sind völlig makellose, frische Steinpilze. Die Pilze gründlich säubern, mit Küchenpapier trockentupfen und eventuelle Schadstellen entfernen. Kein Wasser an die Pilze!!! Die Pilze in dünne Scheiben schneiden oder hobeln und auf Tellern anrichten. Leicht salzen und pfeffern, Bergkäse darüber hobeln und mit Olivenöl beträufeln, einige Minuten marinieren lassen. In der Mitte einen Salat anordnen.
Ein sehr gemütliches Restaurant im griechischen Stil eingerichtet und mit schönem Blick aufs Meer. Die Straße führt direkt am Haus vorbei, es gibt aber keine Probleme, da es sich um eine Anliegerstraße ohne Durchgangsverkehr handelt.
Der Wirt hat einige Jahre in Deutschland gearbeitet, er spricht daher gut Deutsch und ist sehr freundlich. Seine Frau, sie stammt aus Bulgarien und hat sehr gut gekocht. Von den 10 Tagen Urlaub haben wir 5 Tage hier gegessen. Am liebsten um 16.00 Uhr, er schließt das Restaurant wegen Personalmangel bereits um 18.00 Uhr. Die ersten Tage haben wir nach Karte ausgesucht, beim dritten Besuch haben wir ihn gebeten uns eine Auswahl von Speisen zu servieren, die nicht auf der Karte standen. Was dann kam, war griechische Küche vom Feinsten. Alle Gerichte waren mit viel Sorgfalt aus hochwertigen und frischen Zutaten zubereitet und ebenso sorgfältig und liebevoll auf dem Teller arrangiert. Wir waren begeistert. Insgesamt für diese Qualität mehr als moderate bis günstige Preise. Ein 4-5 Gang Menü mit entsprechenden Weinen, diese kamen gut gekühlt auf den Tisch, haben wir für 4 Personen nicht mehr als 150-180 € bezahlen müssen.
Zusätzlich vermieten sie Liegen am Strand, diese sind sehr bequem, immer sauber und von der Lage ideal. Durch die vorgelagerten Steine kann man super schnorcheln, von den Felsen springen oder einfach nur das kristallklare Wasser genießen.