Michelin France 2016 Bereich Normandie.

Veränderungen im  Michelin 2016  für den Bereich Normandie.

Drei Sterne

In der Normandie gibt es wie bisher  kein *** Sternerestaurant.

Zwei Sterne

In  Rouen (76) behält Gill seine ** Sterne, wie auch

Alexandre Bourdas mit dem Restaurant Sa. Qua. Na in Honfleur (14).

und in Le Havre (76) Jean-Luc Tartarin.

Ein Stern

Im Département Calvados (14) behalten ihren Stern

Le Pavé d’Auge Beuvron-en-Auge (14)

Château de Sully Bayeux (14)

Stéphane Carbone – Restaurant Incognito Caen (14),

Ivan Vautier, Caen (14)

A Contre Sens Caen (14)

Neu* Caen (14) Initial

Verlust des * Le Dauphin Le Breuil-en-Auge (14),

Im Département Manche (50) keine Veränderungen. Ihren * behalten in

Barneville-Carteret / Carteret (50) De la Marine

Blainville-sur-Mer (50) Le Mascaret

Le Pily  in Cherbourg-Octeville (50) ihren Stern

Im Département Orne (61) behalten die beiden Häuser

Le Manoir du Lys  Bagnoles-de-l’Orne (61),

Auberge de la Mine Flers / La Ferrière-aux-Étangs (61) ihren Stern.

Neu* Argentan (61) La Renaissance

Im  Département Seine Maritime (76) behalten ihren Stern

Au Souper Fin Clères / Frichemesnil (76),

Le Bourg-Dun (76) Auberge du Dun ihren Stern.

Rouen (76) L’Odas

Rouen (76) Origine

Dieppe / Offranville (76)Le Colombier

Dieppe (76) Les Voiles d’Or

Valmont (76) Le Bec au Cauchois

Neu* Caudebec-en-Caux (76) G.a. au Manoir de Rétival

18 David bei der Arbeit

Im  Département Eure (27) behalten ihren Stern

Giverny (27)  Le Jardin des Plumes

Lyons-la-Forêt (27) La Licorne Royale

PS: Ohne Gewähr.

 

 

Stern für David Goerne

Nach unserem Besuch 2014 habe ich folgendes Fazit gezogen:

Fazit: David Goerne ist nach unserer Auffassung auf dem Weg zum Stern. Ein Menü ohne Schwachpunkte.

Heute, 01.02.2016, hat Guide Michelin France den Stern über Caudebec-en-Caux und David Goerne erstrahlen lassen. Ich gratuliere recht herzlich und freue mich auf den nächsten Besuch.

Restaurant G.a. – Caudebec en Caux

Restaurant G.a.- Caudebec en Caux – Normandie

01 Manoir

 

2015 Normandie Fahrt – Erster Tag.

Erster Tag.

Die Städtepartnerschaft zwischen Baunatal und Vire im der Normandie besteht jetzt 32 Jahre. Seit dem Bestehen geht es in den ungeraden Jahren jeweils in Richtung Frankreich. Diesmal war es ein besonderer Anlass bei der turnusgemäßen Reise in unserer Partnerstadt. Franzosen und Deutsche wollten gemeinsam den 70. Jahrestag des Kriegsendes gedenken. Fast 90 Deutsche machten sich vom 7. Mai bis 10. Mai auf den Weg in die Normandie. Die meisten natürlich mit Bussen, aber auch sehr viele mit ihren privat PKWs.

Auch wir gehörten zu denen die mit den PKW in Richtung Normandie gefahren sind. Ich weiß mittlerweile nicht mehr genau wie viel Fahrten ich in unserer Partnerstadt gemacht habe. So zwischen 80 und 85 Fahrten dürften es aber in den 32 Jahren mittlerweile sein.

Für uns ging es bereits am 6. Mai in Richtung Normandie. Die Fahrt ging  zuerst auf der A 44 in Richtung Dortmund und dann auf der A1 in Richtung Köln. Kurz vor der Abfahrt in Richtung Düsseldorf muss man sich entscheiden, fährt man in Richtung Köln oder doch in Richtung Düsseldorf/Neuss. Ich entschied mich für die Richtung Düsseldorf und im Nachhinein darf ich feststellen, dass diese Entscheidung richtig war, hörten wir doch im Verkehrsfunk, Staus zwischen Leverkusen und Köln. Sehr erholsam dann die Fahrt über die belgischen und französischen Autobahnen. Besonders in Belgien darf man feststellen, dass man hier sehr viel Geld für die Renovierung und Sanierung der Autobahn ausgibt.

Über die Pont de Normandie ging es dann in Richtung Honfleur. Hier wurde eine kurze Rast eingelegt. Ein kleiner Spaziergang um den Hafen und ein Café au lait  und weiter ging es in Richtung Hotel.

01 Honfleur

Eingebettet am Rande eines Waldes im  Dörfchen Barneville-la-Bertran, nur 5 km von Honfleur  entfernt, steht das Hotel-Restaurant „Auberge de la Source“. Die Auberge besteht aus dem Hauptgebäude und mehreren Nebengebäuden. Die Rezeption und das Restaurant befinden sich im Hauptgebäude. Ein schön gestalteter Garten mit blühenden Apfelbäumen und einem kleinen Bach mit Teich verspricht absolute Ruhe. Das ehemalige Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert wurde anscheinend in den letzten Jahren saniert.

05 Auberge de la Source

Unsere Unterkunft befand sich im Dachgeschoss eines Nebengebäudes. Das Zimmer ausreichend groß und nett eingerichtet. Leider befand sich im Zimmer keine Möglichkeit die Koffer  abzulegen, so dass man die Koffer auf dem Fußboden ausbreiten musste.

09 Auberge de la Source

Auch fehlten einige Haken um Jackett etc. aufzuhängen. Bad und WC waren getrennt angeordnet. Bedingt durch die Dachschräge, war es allerdings im Bad nicht möglich sich im Stehen zu duschen. Also entweder auf die Knie gehen oder sich in die Badewanne setzen. Das Waschbecken sah wohl sehr modern aus, aber sehr klein und daher kaum zu benutzen. Dafür gab es genügend Ablagemöglichkeiten um das Waschbecken herum. Auch WLAN wird kostenfrei angeboten. Leider  war auf unserem Zimmer allerdings weder WLAN noch Telefon zu empfangen. Erfreulich war natürlich die himmlische Ruhe im gesamten Hotelensemble.

11 Auberge de la Source

Das Restaurant ist abends ab 19:30 Uhr geöffnet. Der Aperitif wurde bei herrlichem Sonnenschein im Garten eingenommen. Mit einem Glas Champagner sowie Garnelen als Amuse Bouche lassen wir die doch anstrengende Fahrt hinter uns. Im Restaurant wird täglich ein vier Gang Menü angeboten. Bei den verschiedensten Gängen werden dabei mehrere Alternativen angeboten. Das Menü kostet 39 €, bei verschiedenen Alternativen müssen allerdings Aufpreise gezahlt werden.

Mein Menü sah dann wie folgt aus:

20 Auberge - Amuse Bouche

Ein Gemüsesüppchen als Amuse Bouche.

21 Auberge - Garnelen Spies

Spieß von Kaisergranat, mariniert mit Sesam sowie einem Salat mit normannischer Creme und Muscheln.

Ein gelungener leichter Auftakt des Menüs

22 Auberge -Taube

Taube gefüllt mit Gänsestopfleber  auf Linsen Salat und einer gebratenen Wurst Lyoner Art.

Ein Gang, bei dem Gaumen und Magen Schwerstarbeit zu leisten hatten. Die Taube nicht rosarot gebraten, sondern fast durch, aber sehr saftig und mit einem wunderbaren Taubengeschmack. Die Linsen brachten einen gewissen Biss und die Wurst einen leichten Rauchgeschmack an diesen sonst gelungenen Gang.

23 Auberge -Käse

Gebackenen Camembert.

Schwachpunkt des Menüs. Wie kann man in einer Region, wo es wunderbaren Rohmilchkäse gibt, nur so etwas anbieten. Für ein Restaurant und einem Küchenchef mit gewissen Ansprüchen völlig unakzeptabel.

24 Auberge -Dessert

Törtchen von dunkler Schokolade mit Karamell und Milcheis.

Sehr gelungen, doch durch die Schokolade und den Karamell sehr mächtig.

25 Auberge - Calvados

Zum Abschluss natürlich ein Calvados

Zu den Weinen:

Der Weißwein aus der Rebsorte Sauvignon Blanc. Dieser Wein stammt aus den Weinbaugebiet Quincy und ist Teil der Weinbauregion Loire. Ein frischer würziger Wein der die richtige Trinktemperatur hatte.

Der Rotwein, ein 2011 Chassagne Montrachet  vom Weingut Joseph Drouhin. Ein Wein der geschmacklich überzeugen konnte. Johannisbeeren, Kräuter und Gewürzen prägten diesen Wein.

32 Auberge de la Source

Fazit: Eine sehr angenehme Adresse in der Normandie mit allerdings kleinen Schwächen. Besonders der Bereich Dusche wird als sehr negativ angesehen. Auch sollte der Bereich Telekommunikation überprüft werden. Auch bei den Menüs ist muss noch viel nachgebessert werden. Das Frühstück am anderen Morgen ließ keine Wünsche offen. Nach all den aufgeführten Punkten würde ich dieses Haus im drei- und nicht  im vier Sternebereich sehen.

„vrai normand“ – Vire

05 Vrai Normand

Seit Februar 2015 trägt das Restaurant „vrai normand“ in Vire die Bezeichnung „Maître Restaurateur“. Diese Auszeichnung bezieht sich auf die regionale und saisonale Ausrichtung der Küche unter Chefkoch Michael Wahl.  Seit 26 Jahren führt er das Haus in der Innenstadt von Vire.

Nach dem „Manoir de la Pommeraie“ im Vorort  Roullours ist das Restaurant „vrai normand“, das  zweite Restaurant in Vire mit dieser Auszeichnung

Restaurant „vrai normand

14, Armand Gasté Straße.

14500 Vire

Tel. 0033 2 31 67 90 99

http://www.auvrainormand.com/

Geschlossen: Sonntag- und Dienstagabend und Mittwoch ganztägig.

Michelin 2015 France- Normandie

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Veränderungen im  Michelin 2015  für den Bereich Normandie. (Ohne Gewähr)

Drei Sterne

In der Normandie gibt es wie bisher  keine drei Sternerestaurants.

Zwei Sterne

In  Rouen (76) Restaurant Gill

Alexandre Bourdas mit dem Restaurant Sa. Qua. Na in Honfleur (14).

und  (76) Jean-Luc Tartarin. Le Havre (76

Ein Stern

Im Département Calvados (14)

Le Pavé d’Auge Beuvron-en-Auge (14)

Le Dauphin Le Breuil-en-Auge (14),

Stéphane Carbone – Restaurant Incognito Caen (14),

Ivan Vautier, Caen (14)

Bayeux (14) Château de Sully

Caen (14) A Contre Sens

Im Département Manche (50)

Barneville-Carteret / Carteret (50) De la Marine

Blainville-sur-Mer (50) Le Mascaret

Le Pily  in Cherbourg-Octeville (50)

Im Département Orne (61)

Le Manoir du Lys  Bagnoles-de-l’Orne (61),

Auberge de la Mine Flers / La Ferrière-aux-Étangs (61)

Im  Département Seine Maritime (76)

Au Souper Fin Clères / Frichemesnil (76),

Le Bourg-Dun (76) Auberge du Dun

Rouen (76) Origine

Dieppe (76) Les Voiles d’Or

 Neue Sterne

* Le Colombier (76) Offranville

* Le Jardin des plumes (27) Giverny
* L’Odas  (76) Rouen

 

Au Vrai Normand – Vire

Au Vrai Normand
14 rue Armand Gasté
14500 Vire, Frankreich
+33 2 31 67 90 99

Accueil

Das Restaurant „Vrai Normand“ liegt im Stadtzentrum der normannischen Stadt Vire. Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Vire sind gut zu erreichen. Normannische Spezialitäten und traditionelle Küche mit den Produkten Region sind Grundlage der Küche von Chefkoch Michael Wahl.

Eine kleine Terrasse im Bereich des Einganges sowie zwei Speisesäle sind vorhanden. Der Speisesaal im Erdgeschoss hat ca. 25 Sitzplätze, der im Obergeschoss ca. 30 Plätze.

 

06 Vrai NormandIch hatte reserviert und wurde von der Hausherrin Valerie Wahl recht herzlichst begrüßt. Als Aperitif wählte ich einen Kir Normand aus. Dazu gab es Baguette, Salzbutter und ein Gänserillettes.

Die Karte bietet neben den a la Carte Gerichten auch 4 Menüs zwischen 18.00 € und 37,50 € an. Außerdem ein Kindermenü für 13,50 €.
Aus dem Menü für 25,80 € wählte ich folgendes aus.

02 Vrai Normand

Flan von der Andouille und knusprig-Camembert.

03 Vrai Normand

Poulardenbrust mit einer Crème von Champignon.

04 Vrai Normand

Blätterteig gefüllt mit Birne und Karamell.

Fazit: Das Restaurant ist gemütlich und typisch französisch eingerichtet und das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. M. Wahl bietet eine authentische und regionale Küche mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis an. Nur die Glasteller können mir nicht gefallen.

Mittagessen am 31.10.2014.

SaQuaNa – Honfleur

SaQuaNa
22 pl Hamelin,
14600 HONFLEUR

25-30 Personen haben Platz in dem Restaurant nahe des Hafens und der Kirche Sainte Catherine. Es ist gar nicht so einfach hier einen Tisch zu reservieren. Nach vier Anläufen ist es mir jetzt endlich gelungen.

01 saquana
Sehr freundlicher Empfang durch die Hausherrin. Die Karte ist sehr kurz gehalten Es wird lediglich ein Menü angeboten. Ma muss sich gemeinsam am Tisch entscheiden ob man das 5 Gang Menü (75 €) oder das 8 Gang Menü (115€) haben möchte. Abweichungen werden nicht zugelassen.

02 Amuse Bouche

04 Brot Butter

Zum Aperitif gibt es ein Glas Bier bzw. Champagner. Die drei Amuse Bouche reisen einen nicht vom Stuhl. Ich erinnere mich lediglich an gebratenen Reis mit einer Scheibe Jakobsmuschel. Gut aber das Brot und vor allen Dingen die sehr gute Salzbutter. Beides wird unaufgefordert nachgereicht.
03 Amuse Bouche Anschließend wird eine Pascade serviert. Ein rustikaler großer Pfannkuchen, bestreut mit Schnittlauch und mit einem Schuss Trüffelöl parfümiert.
Wir entscheiden uns für das große Menü und sollten nicht enttäuscht werden. Bei den Weinen entscheiden wir uns für „Minervois Inattendu“ ein Bio Wein, die Flasche für 44 €, sowie eine halbe Flasche St. Joseph „Reflet“ für 44 €.

05 LotteLotte
In einer schweren steinernen Schüssel wurde der erste Gang aufgetragen. In einer aromatischen klaren Brühe aus Kokos, Walnuss und Kaferlimette lag ein pochierter Seeteufel. Gewürzt war die Brühe außerdem mit Liebstöckel, Koriander und grüner Zitrone. Dank der Küstennähe war der Fisch natürlich extrem frisch und die Brühe aromatisch, leicht und erfrischend.

06 Daurade

Dorade
Gedämpfte Dorade, serviert auf einer cremigen Champignonscreme. Abgedeckt war das Ganze mit dünnen Chamignonsscheiben und garniert mit Knollensellerie und einer Reduktion von Krustentieren. Gewürzt mit Kabosu, eine japanischen Zitronenart, und Pfeffer. Der Fisch auf den Punkt gegart, die Creme weich und sehr schön gewürzt.

07 LieuLe Lieu
Schellfisch, serviert auf cremigem grünem Kartoffelbrei. Die grüne Farbe kommt durch den Saft eines Kopfsalates. Garniert mit Shimeji blancs (Buchenpilz), citron caviar und Kerbel. Gewürzt mit Nussbutter. Ein großartiges Gericht, weich, cremig und erfrischend.

08 Turbot

Le Turbot
Gegrillter Steinbutt in einer ausgezeichneten Hühnerbrühe und knusprige Hühnerhaut. Als Kontrast zum Fisch gab es Lauch, Eier und ein Hauch von Trüffel. Dazu als Grüß an Japan miso au Shiso.

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Gebratenes Lamm
Hervorragender Lammgeschmack, dazu gut gewürztes Aubergineninneres. Feigen brachten etwas Süßigkeit und der Ziegen Quark rundete ein tolles Gericht ab. Zum Lamm durfte Knoblauch, diesmal in fritierter Form, natürlich nicht fehlen.

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Käseauswahl von hier (aus der Region) und anderswo
Eine Käseplatte, ca. 10 Sorten. Käse war in einem ausgezeichneten Zustand, sehr gut der Camembert sowie der Roquefort.

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La Poire
Birne in Butter pochiert. Gefüllt mit einem Eis aus grünem Matcha Tee auf einem Biscuitboden.
Wohlschmeckend und erfischend.

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Le Coing
Ein Quittedessert. Eine Quittepâte war gefüllt mit einem Quittesorbet, einem Gelée vom Enzian sowie Caramel und Schokolade. Auch hier durfte eine gewisse Säure durch eine japanische Zitronenart nicht fehlen.

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Zum Abschluss noch einen Café, dazu gab es einen wunderbaren Apfelkuchen. Danach natürlich noch einen 1991 Calvados von Michel Huard.

Fazit: Man schmeckt an allen Gerichten die Erfahrungen von Alexandre Bourdas die er u.a. bei Michael Bras und vor allen Dingen bei seinen dreijährigen Aufenthalt in Japan gesammelt hat. Unaufdringlicher Service. Gute und bezahlbare Weine. Lediglich die Amuse Bouches konnten mit der sonst sehr guten 2Sterne Küche nicht mithalten.

Vire – September 2014

Vire

Nach der Kür die Pflicht.

Nach einem sehr guten Frühstück im Château d’Agneau fuhren wir bereits um 8:00 Uhr in Richtung unserer Partnerstadt Vire. Hier war um 9:30 Uhr eine Gesprächsrunde mit den beiden Bürgermeistern der Partnerstädte, den Vorsitzenden der Partnerschaftenkomitees und Vertreter von Vereinen der Stadt Vire terminiert.

12 im Rathaus
Eine sehr interessante Gesprächsrunde und ich hege die Hoffnung, dass neue Kontakte in der Partnerschaft geknüpft werden können.

2014-09-17 BNUm 11:00 Uhr gab es dann den gemeinsamen Startschuss von den Bürgermeistern und den Partnerschaftsvorsitzenden für das Radrennen „Prix cycliste du Jumelage Vire“.

Danach hatte Bürgermeister Marc Andreu Sabatier zum Mittagsessen im Hotel de France eingeladen.
Über das Restaurant habe ich ja bereits mehrmals berichtet, so dass ich mir Einzelheiten diesmal erspare.

Ich wählte ein drei Gang Menü aus. Hier war besonders der erste Gang interessant. Spezialitäten der Stadt Vire und der Normandie wurden hier eindrucksvoll von Chefkoch Jean-Michel Coccalotto verarbeitet.

02 Hotel de FranceGratin de véritable Andouille de Vire sur lit de pommes fruits au sabayon et camembert

03 Hotel de FranceSuggestion du marché

04 Hotel de FranceTrilogie de dessert maison
Crème brûlée et meringue, panna cotta et sa langue de chat, financier aux amandes.

P1080911Am Abend gab es eine Einladung zum Abendessen der Stadt Baunatal für die Delegation. Ausgesucht hatte ich das Restaurant La Pommeraie. Auch über dieses Restaurant habe ich mehrmals berichtet. Julien Guérard und Masako Guérard hatten wieder ein sehr schönes Menü zusammengestellt.

P1080915Pastete von Meeresfrüchten

P1080917Linsenrisotto

P1080920Schweinefilet mit Herbsttrompeten

P1080926Schokotarte

P1080913Am Sonntagmorgen wurde, bevor die Heimreise angetreten wurde, der Mont St. Michel besucht. Ich selbst habe das Bauwerk ja schon mehrmals aufgesucht, für Wolfgang und Herta war es aber eine Premiere. Besonders für Herta eine Herzensangelegenheit, war ihr Vater doch zwischen 1942 und 1943 hier stationiert.

P1080942Die neue Brücke ist ja mittlerweile fertig gestellt, aber es bleibt noch viel Arbeit bevor es so aussieht wie geplant.

Château d’Agneau-Normandie

05.09.2014
Château d’Agneau
2 Kilometer von der Stadt St. Lo entfernt liegt im Tal der Vire das Château d’Agneau. In einem großen Park liegt dieses Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Das Haus hat nur 11 Zimmer unterschiedlichster Größe und Ausstattung. Im Hauptgebäude sind sieben Zimmer und im ca. 100 m entfernten Wachturm 4 Zimmer vorhanden. Im Hauptgebäude ist auch die Rezeption untergebracht. Wir werden freundlich empfangen und zu den Zimmern begleitet. Allerdings müssen wir unser Gepäck über die schmale Wendeltreppe selber tragen.

P1080845Um in mein Zimmer zu kommen muss ich zweimal den Kopf einziehen um nicht an die Dachschrägen zu stoßen. Das Zimmer liegt im Dachgeschoss und ist ca. 15 qm groß. Eine Dachgaube mit kleinem Fenster bringt wenig Tageslicht in den Raum. Das Zimmer ist individuell und liebevoll eingerichtet. Auf der einen Seite gibt es Stilmöbel, Holzpaneele, Holzböden und alten Steinplatten auf der anderen ein gut ausgestattetes Bad mit Haartrockener und guten Ablagemöglichkeiten sowie kostenlosen WLAN Zugang und TV. Im Bad fehlt wieder einmal eine vernünftige Duschabtrennung.

P1080852Die beiden Restaurants sowie Seminarräume sind in einem authentisch eingerichteten alten Bauernhaus untergebracht.

P1080855Stein, normannisches Fachwerk und eine Holzbalkendecke prägen den Raum.  Die Speisekarte wird durch saisonale und regionale Zutaten inspiriert.

Neben den a la Carte Gerichten werden 2 Menüs angeboten. Vier Gänge für 27 € bzw. 36 € einschl. Käse.

P1080859Amuse Bouche: Oliventapenade und Gemüsecreme und als Aperitif ein Pommeau.

P1080862Tartar von der Dorade mit Isigny Austern, Karotten-Vinaigrette. Dazu ein Glas Sauvignon.

P1080864Lammcarré mit kandierten Schalotten, Spargel und Kartoffelpüree.  Dazu ein Pinot Noir

P1080866Käseplatte von dem normannischen Haus Réaut. Dazu ein Cidre

 

P1080867Dreimal Schokolade

Zum Abschluss natürlich einen Calvados.

Fazit: Angenehmer Aufenthalt im Tal der Vire. Nettes Hotel mit kleinen Schwächen. Das Menü mit regional geprägten Produkten und einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

P1080847Blick aus dem Zimmer auf die Vire.

P1080875Eingangshalle.