El Senador – Maspalomas

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Sehen und gesehen werden lautet hier das Motto. In unmittelbarer Nähe vom Leuchtturm in Maspalomas ist für jeden etwas dabei. Hier sitzen an der großen Bar bereits zur Mittagszeit viele bei ihren Cerveza oder Vino Blanco. Dazu Tapas und im Hintergrund läuft ununterbrochen Musik. Sitzt man im Restaurantbereich in der ersten Reihe, muss man allerdings damit rechnen dass man von den vorbeiziehenden neugierigen gestört wird.

Bei unseren Besuchern in den letzten Jahren hatten wir immer einen großen Bogen um dieses Restaurant gemacht. Uns gefiel die gesamte Aufmachung einfach nicht. Diesmal haben wir wieder einen neuen Versuch gestartet und wir wurden nicht enttäuscht. Wir hatten für den frühen Abend reserviert, wurden vom Service recht herzlich begrüßt und wir konnten uns einen Tisch aussuchen. Nach einem kurzen Blick auf die Speisekarte, bestellten wir Pata Negra, Pimientos de Padrón sowie geschmorte Lammschulter.

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Kurze Zeit später kam der mittlere und entschuldigte sich, leider sei die geschmorte Lammschulter ausgegangen. Er würde uns aber Rinderkotelett  vom Grill empfehlen. Wie sich später herausstellen sollte, eine gute Empfehlung. Als Getränk wurde ein 2012 Celeste aus dem Weinbaugebiet Ribera del Duero bestellt.

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Fazit: Wir erlebten einen sehr angenehmen Abend bei angenehmen Temperaturen und dem Hintergrund hörten wir das Meeresrauschen. An den servierten Gerichten gab es nichts auszusetzen. Wie bereits gesagt, das Rinderkotelett  war auf den Punkt gegart und schmeckte hervorragend. Auch beim Wein hat mir die richtige Auswahl getroffen und ich darf feststellen, dass der Service auch die richtigen Gläser ausgewählt hatte. Dies ist ja leider nicht immer der Fall.

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Stern für David Goerne

Nach unserem Besuch 2014 habe ich folgendes Fazit gezogen:

Fazit: David Goerne ist nach unserer Auffassung auf dem Weg zum Stern. Ein Menü ohne Schwachpunkte.

Heute, 01.02.2016, hat Guide Michelin France den Stern über Caudebec-en-Caux und David Goerne erstrahlen lassen. Ich gratuliere recht herzlich und freue mich auf den nächsten Besuch.

Restaurant G.a. – Caudebec en Caux

Restaurant G.a.- Caudebec en Caux – Normandie

01 Manoir

 

2015 Frankreich Tour Tag 6

Heute liegen 42 km und die letzte Schleuse bei der Fahrt vor uns. Nach ca. 3 km wird die Petit Rhône erreicht und damit rücken auch die Ufer näher.

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Nach der letzten Schleuse unserer Fahrt kommen wir auf den Canal du Rhône a Sete. Schnurgerade zieht sich der Kanal durch die Camargue. Die Camargue ist eine sagenhafte Landschaft am Meer und wo viele Tierarten einen natürlichen Lebensraum haben.

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Berühmt sind natürlich die Camargue Pferde, die schwarzen Stiere und die Flamingos. Interessante Landschaftsarten ziehen sich entlang des Kanals. Da zeigen auf der einen Seite sich raue, fast steppenartige Ländereien, dann wieder sieht man von Blüten übersät Wiesen oder Wasserlandschaften in den Silberreiher und die berühmten Flamingos stehen. Eine Natur die gegensätzlicher nicht sein könnte.

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Gegen 15:00 Uhr wird vor Aigues Mortes angelegt. Wahrzeichen des Ortes ist die vollständig erhaltene Stadtmauer rund um den historischen Stadtkern.

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Das Ortsinnere ist eher schlicht und weist kaum Besonderheiten auf. Sehenswert ist die Kirche Notre Dame des Sablons. Der Mittelpunkt des Ortes ist Place St. Louis, der von zahlreichen Restaurants und kleinen Geschäften gesäumt ist. Das Städtchen lebt, so sieht es jedenfalls aus, fast ausschließlich vom Fremdenverkehr. Um ehrlich zu sein, uns hat diese Stadt mit ihrem Rummel überhaupt nicht gefallen.

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Das Mittagsmenü.

Blumenkohlcremesuppe mit knusprigen Croûtons

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Zander Kartoffelpüree und Erbsen

Mango mit Vanilleeis.

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2015 Frankreich Tour Tag 1

02 Blick aus der Glaskanzel

Wir sind in der Region Aubrac. Eine wunderschöne, aber abseits aller großen Verkehrsströme liegende Region Frankreichs. Hier steht auf einem sanften Hügel das Restaurant Bras, eins der berühmtesten Restaurants Europas und der Welt.

02 Liberte

Bereits die Anfahrt  war ein Höhepunkt unserer  Tour durch Frankreich. Die ersten 9 Tage war das kleine Kreuzfahrtschiff Liberté unser schwimmendes Hotel. Die Tour führte uns auf der Rhone und Kanal de Rhone von Lyon über Avignon und Arles nach Sete.

Die  Liberté  bot  ein schwimmendes Zuhause für 11 Passagiere und drei Besatzungs-mitglieder.  Liberté bedeutet FREIHEIT – und das konnten wir an Bord erleben. Wir haben die Langsamkeit entdeckt und deren Vorteile erlebt. Erholung pur.

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Das Frühstück sowie das Mittagsessen wurden gemeinsam am langen Tisch  im „Alten Salon“ eingenommen.  Nachmittagskaffee mit Kuchen wurde bei schönem Wetter auf dem „Pooldeck“  serviert.  Durch die großen Fenster konnte man auch während des Essens die  Natur bewundern.

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Die erste Tagestour führte uns von Lyon nach Vienne. Der große Fluss ist durch Staustufen gezähmt worden, Abwechslung brachte die Schleusen. Ein Spaziergang durch die vom alten Rom geprägte Stadt, bildete den Abschluss eines Interessenten Tages.

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Natürlich wurde ein kleiner Abstecher zum berühmten Restaurant Pyramide gemacht, leider hatte ich es vorher versäumt hier einen Platz zu reservieren. Pech gehabt.

Das Mittagessen:

Rucolasalat, Tomaten, Mozzarella, Basilikumpesto

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Schweinfilet, Spargel, Salzkartoffel

Mangoeis auf Himbeeren.

7 für 10

7 Gang Sonntagsmenü für 10 Personen

u.a.

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Blutwurstravioli auf Kartoffelsauce und glasierte Apfelspalten.

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Saibling auf Linsen

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Rehrücken, Kartoffelgratin, Selleriemousse, Pilze, Rehsauce abgeschmeckt mit Schokolade

 

 

Restaurant L’Absinthe – Honfleur

04.09.2014
Restaurant L’Absinthe – Honfleur

Nach einer kleinen Ruhepause im Hotel war Abendessen im Restaurant L’Absinthe angesagt. Neben den Räumen im Inneren mit viel normannischem Fachwerk, gibt es auch eine Terrasse zum Quai Quarantaine hin gelegenen. Am Abend oder bei schlechtem Wetter kann diese auch überdacht werden. So entsteht ein gemütlicher „Wintergarten“ mit Blick auf die Straße.

01 AbsintheNeben den a la Carte Gerichten werden 3 Menüs angeboten. Diese Menüs sind nach berühmten Sohnen der Stadt Honfleur benannt.

Menü „Erik Satie“ 36 € (Erik Satie , Komponist. Geb.1866 in Honfleur)
Menü „Alphonse Allais“ 50 € (Alphonse Allais, Journalist und Humorist. Geb.1854 in Honfleur)
Menü „Eugène Boudin“ 58 € (Eugène Boudin. Geb 1824 in Honfleur, Maler)

Ich entschied mich für das Menü „Alphonse Allais“ mit einer kleinen Änderung. Statt“ Lagostinos in Tempurateig“ wurden Austern bestellt.

02 AbsintheAmuse Bouche. Der Auftakt ein wenig misslungen. Die Crème Brûlée von der Gänseleber war grieselig und sehr kalt. Kam direkt aus dem Kühlschrank.

03 AbsintheAustern. Aus den Gewässern von der Halbinsel Cotentin. Top Qualität

04 AbsintheRotbarbe auf gefülltem rotem Paprika und Pesto.
Die Paprika mit Gemüsefüllung, sehr wohlschmeckendes Pesto und die Barbe auf den Punkt gegart.

05 AbsintheLammkotelett mit jungen Zwiebeln und Mangoldstielen.
Man wird vorher gefragt wie man die Koteletts serviert haben möchte. Sehr intensive Lammsauce. Die auf der Karte anvisierten Mangoldstiele entpuppten sich als Selleriescheiben.

06  AbsintheKäseplatte
Sehr gut gereifter Rohmichkäse, viele aus der Region.

07  AbsintheSchoko Macaron und Eis.
Gegenüber den anderen Gängen viel das Dessert in Ausführung und Geschmack doch etwas ab.

09  Absinthe

Zum Schluss Espresso und natürlich ein Calvados.

Fazit: Dieses stilvolle und gemütliche Restaurant in einem alten Fachwerkhaus bietet eine Mischung aus klassischer und moderner Küche. Ein gutes Preis- Leistungsverhältnis und tadelloser Service.
Alternativ kann man in der ungezwungenen Atmosphäre des Bistros La Grenouille neben an speisen.