Feine Neujahrsgrüße von Albert „Ali“ Schindehütte und der Märchenwache Schauenburg.
Grüße gehen zurück von Baunatal nach Hamburg.

Genuss, Reisen und mehr
Neues Jahr, neuer Name.
Aus 29alwi wird alwisgenussreisen.
Mein Kochbuch des Jahres 2014
Tantris – eine kulinarische Legende
Die Spitzenköche Eckart Witzigmann, Heinz Winkler und Hans Haas haben 50 Tantris-Rezepte neu interpretiert. Alle drei Köche stehen für eine unverwechselbare Küche und sie waren mit ihren Kochkünsten auch für viele eine Inspirationsquelle.
Paula Bosch und Justin Leone haben dazu die Weinempfehlungen gegeben. Die Bilder stammen von Joerg Lehmann und Wolfram Siebeck darf natürlich auch nicht fehlen.
Ein Jahresrückblick.
Wo hat es uns gefallen. Eine kleine Auswahl von Restaurantbesuchen im Jahr 2014.
Februar: Le Moissonnier – Köln
Fazit: lebendig, klein, eng, lärmig, ungezwungen, französisch.
https://29alwi.wordpress.com/2014/02/20/le-moissonnier-koln/
März: Restaurant Bamira – Gran Canaria
Für uns das beste Restaurant auf Gran Canaria
April: Restaurant Wielandshöhe – Stuttgart
Fazit: Auf der Karte liest es sich so einfach an, es ist aber auch einfach gut. Überwiegend regionale und saisonale Produkte werden eingesetzt.
https://29alwi.wordpress.com/2014/04/14/restaurant-wielandshohe/
Juni: Restaurant G.a. Caudebec en Caux
Der erste Besuch bei David Goerne lag exakt 3 Jahre zurück. In dieser Zeit hat sich einiges geändert im Hause Goerne, das gute Essen und die herzliche Gastfreundschaft ist aber geblieben.
https://29alwi.wordpress.com/2014/06/23/restaurant-g-a-caudebec-en-caux/
Juli: Essigbrätlein-Nürnberg
Ein Maximum an Geschmack und der Verzicht von altgewohnten Edelprodukten sind die Leitmotive des Essigbrätleins in Nürnberg.
https://29alwi.wordpress.com/2014/07/02/essigbratlein-nurnberg-2014/
August:
Tantris-München
Das Tantris muss man als ein Gesamtkunstwerk betrachten. Angefangen von der Architektur der 70er Jahre, der „fast“ perfekten Küche, dem hervorragenden Service und der Weinkarte.
https://29alwi.wordpress.com/2014/08/27/tantris-munchen/
Park Schönfeld-Kassel
Fazit: Eduard Jaisler hat noch einmal kräftig zulegen können. Seine Gerichte sind noch feiner, ausgewogener und leichter geworden. Die ausgewählten Weine waren wohltemperiert und passten ausgezeichnet zu den jeweiligen Gängen.
https://29alwi.wordpress.com/2014/09/15/park-schonfeld-kassel/
Acquarello-München
Fazit: Ob das Acquarello wirklich der beste Italiener in Deutschland ist, kann ich nicht beurteilen. Fest steht jedenfalls, dass er bestimmt zu den Besten gehört. Vorbildlich der Service. Er strahlt Freundlichkeit und Kompetenz aus.
https://29alwi.wordpress.com/2014/09/16/acquarello-munchen/
September:
Château d’Agneau
Stein, normannisches Fachwerk und eine Holzbalkendecke prägen den Raum. Die Speisekarte wird durch saisonale und regionale Zutaten inspiriert.
https://29alwi.wordpress.com/2014/09/22/chateau-dagneau-normandie/
KellerWirtschaft-Oberbergen
Ein Neubau der kaum auffällt. Eingebettet in die Terrassen des Kaiserstuhls fügt er sich unspektakulär in die Landschaft ein.
https://29alwi.wordpress.com/2014/10/07/kellerwirtschaft-oberbergen-2014/
Adler-Lahr
Der Adler hat ein neues Nest, genauer es sind jetzt zwei Nester wo man badische Gemütlichkeit erlebenkann. Mit Vater Otto und Sohn Daniel Fehrenbacher stehen zwei kreative Köche gemeinsam am Herd und servieren eine kreative Küche.
https://29alwi.wordpress.com/2014/10/22/adler-lahrschwarzwald/
Oktober: SaQuaNa -HONFLEUR
Fazit: Man schmeckt an allen Gerichten die Erfahrungen von Alexandre Bourdas die er u.a. bei Michael Bras und vor allen Dingen bei seinen dreijährigen Aufenthalt in Japan gesammelt hat. Unaufdringlicher Service. Gute und bezahlbare Weine
https://29alwi.wordpress.com/2014/11/19/saquana-honfleur/
November: Voit-Kassel
Fazit: Der „Wolf“ ist angekommen, möge er noch lange bleiben.
Besondere Grüße gehen nach Sangerhausen, nach Vire in der Normandie (Joyeux Noël), nach Vrchlabí im Riesengebirge (Veselé Vánoce) und nach San Sebastian de los Reyes (Feliz Navidad).
10.12.2014
Terra Madre Tag
Seit 2009 laden die Tafelrunden von Slow Food weltweit am Terra Madre Tag am 10. Dezember zum gemeinsamen Essen ein. Damit soll die Verbundenheit der an der Wahrung traditioneller Lebensmittel interessierter Menschen rund um den Globus zum Ausdruck gebracht werden.
Slow Food Nordhessen hatte dieses Jahr ein festliches Menü mit sechs Produkten aus der Arche des Geschmackes im Hotel Sonneck in Knüllwald-Rengshausen organisiert. Mit Unterstützung des Teams rund um Familie Traue hat Gastkoch Thomas Raabe (bis vor kurzem Küchenchef in der Poststation Altes Forstamt in Altmorschen) ein viergängiges Menü zubereiten. Zum Einsatz kamen Filder-Spitzkraut, die Frankenwälder schwarz-blaue Kartoffel, Fleisch vom Rhönschaf, Alblinsen, nordhessische Ahle Wurscht und Wein aus der Rebsorte Tauberschwarz. Das Dessert sollte eigentlich aus Äpfeln der Sorte Lippoldsberger Tiefenblüte hergestellt werden. Diese nordhessische Apfelsorte soll der nächste Kandidat aus Nordhessen für die Arche des Geschmackes werden. Leider konnte man nicht genügend Apfel dieser Sorte für diesen Abend auftreiben, so dass man das Dessert auf Basis der Sorte Renette servierte.
Als Aperitif gab es den Apfelschaumwein von Joachim Döhne aus Schauenburg-Breitenbach.
Birnenbrot mit Oberellenbacher Käsesalat
Suppe und Salat von Fildersauerkraut, Krokette von der Frankenwälder Schwarz-Blauen-Kartoffel gefüllt mit Nordhessischer Ahler Worscht
Geschmortes vom Rhönschaf mit Grünkohl, Blinis mit Alblinsen
Apfel-Variationen- Crêpe-Parfait-Brioche
Besuch beim Schlossherrn
Kochen auf Burg Mahlberg
Ein besonderes kulinarisches Ereignis im Jahre 2014 fehlt noch in meiner Aufstellung. Für Ende September hatte „Der Feinschmecker“ nach Mahlberg eingeladen. Gastgeber waren Barbara und Wolfram Siebeck und die badische Küche wurde von Otto Fehrenbacher vom Restaurant Adler in Lahr präsentiert. Für 10 „Feinschmecker“ waren es angenehme und interessante Stunden. Gelernt hat man natürlich nicht viel, obwohl Otto Fehrenbacher den einen oder anderen Kochtrick auf Lager hatte.
Zuerst ca. drei Stunden Vorbereitungen in der Küche, jeder brachte sich ein so gut er konnte, danach gab es dann in einem angenehmem Zeitabstand die einzelnen Gänge. Das Menü wurde begleitet von Weinen des Weingutes Hermann Dörflinger. Der Winzer war selbst vor Ort und erläuterte die einzelnen Weine. Besonders die Weißburgunder Spätlese 2009 war exzellent.
Der Abschluss dann auf der kleinen Terrasse mit Blick auf die Rheinebene und den Kaiserstuhl.
Die Gastgeber: Barbara und Wolfram Siebeck