Privates Abendessen anlässlich 29 Jahre Partnerschaft Baunatal-Vire.

 Privates Abendessen anlässlich 29 Jahre Partnerschaft Baunatal-Vire am 17.05.2012

Gäste:

Marie Therese, Ginette, Mme. Tahan und Sohn Quentin  aus Vire, Christian mit Frau, Erika und die Gastgeber Irmtraud und Wilfried.

1. Gang

 Spargel – Parmaschinken – Wildkräuter

 Der Spargel wurde über Dampf ca. 10 Min. gegart. Die Wildkräuter aus dem eigenen Garten wurden mit Zitronen-Olivenöl angemacht

 

2. Gang

Lachsforelle auf gebratenen Fenchel und Orangen-Olivenöl Vinaigrette.

 

3. Gang –  Calvados – als Trou Normand

4. Gang

 Zweimal Lamm – geschmorte Lammschulter und rosa gebratenes  Lammrückenfilet, dazu grüne Bohnen, Rosmarinkartoffeln und Lammjus.

 

5. Gang

Käse aus der Normandie

6. Gang

Erdbeer-Papaya Ragout mit Vanilleeis

 

 7. Gang

 Kaffee mit kleinen Naschereien. Diese gekauft bei pralinenwerkstatt Kassel

 

Der Tisch

Dazu Weine von M. Schneider aus der Pfalz

Städtepartnerschaft Baunatal-Vire 2012

 
Ankunft am Donnerstag
Ankunft am Donnerstag

Das Wochenende um Himmelfahrt ist seit Jahren der deutsch-französischen Freundschaft vorbehalten. So auch in diesem Jahr. Vom 17. bis 20. Mai trafen sich Bürger aus der normannischen Stadt  Vire und der nordhessischen Stadt Baunatal zum 29. Partnerschaftaustausch. 75 Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt  Vire hatten am Mittwochabend die Reise nach Baunatal angetreten. Vom zwölfjährigen Musiker bis zum 82 jährigen Gründungsmitglied der Partnerschaft waren alle Generationen vertreten. Besonders erfreulich, dass auch diesmal der Anteil der Jugendlichen sehr hoch war. Man stellt fest, dass die Gründergeneration der Partnerschaft langsam in ein Alter kommt, wo die Fahrt von fast 1000 km immer schwieriger wird. Umso erfreulicher allerdings, dass immerhin zehn Gründungsmitglieder auch diesmal mit den Baunatal waren.

Von Donnerstagmorgen bis Sonntagmorgen hatten wir ein interessantes Programm zu bewältigen. Bei der Begrüßung und einem ausgiebigen Brunch ging es zuerst einmal in die Familien.

Um 16:00 Uhr wurde dann im Rahmen des Stadtfestes in Baunatal eine offizielle Begrüßung durchgeführt. Von französischer Seite war diesmal die stellvertretende Bürgermeisterin Mme. Tahan zum ersten Mal Gast in Baunatal.

Begrüßung
Begrüßung

In ihrer Begrüßungsrede verwies sie auf die Besonderheiten der Städtepartnerschaften im Rahmen der deutsch-französischen Freundschaft.

Mme. Tahan - Albrecht (Vors. Arbeitskreis)
Mme. Tahan – Albrecht (Vors. Arbeitskreis)

Am Donnerstagabend waren dann entweder private Feiern angesagt oder man feierte gemeinsam auf dem Baunataler Stadtfest.

Am Freitagmorgen war bereits für alle die Nacht um 6:00 Uhr vorbei. Nach einem kurzen Frühstück ging es dann mit zwei Bussen in unsere Partnerstadt Sangerhausen in Sachsen-Anhalt. Nach einem ausgiebigen geführten Stadtrundgang wurde das Mittagessen im Glasrestaurant des Rosariums eingenommen. Begrüßt wurden wir hier vom stellvertretenden Bürgermeister Schuster und der amtierenden Rosenkönigin.

Glashaus Sangerhausen im Rosarium

Glashaus Sangerhausen im Rosarium

Die Jugendlichen hatten im übrigen ihr eigenes Programm zusammengestellt. Auch wurde gemeinsam im Jugendzentrum übernachtet.

Nach der Rückkehr in Baunatal stand wiederum Freizeit auf dem Programm. Samstagmorgen wurde dann etwas länger geschlafen. Danach stand bei den meisten einkaufen im neuen Rationsland oder in den Geschäften in Baunatal und Kassel auf dem Programm.

Nach dem Festzug gegen 16:00 Uhr spielten der Musikzug des TSV Eintracht Baunatal und die französischen Kapelle Bagad gemeinsam auf der Rathaustreppe. Die Gruppe Bagad mit 23 Musikerinnen und Musiker angereist, spielt mit Dudelsack, Flöten und Trommeln keltische Musik.

Musikgruppen
Musikgruppen

Am Abend dann der Partnerschaftsabend. Diesmal hatten wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Der Abend fand diesmal nicht in einem festlichen Saal statt, sondern in einer urigen Scheune. Bei Spanferkel, Lammbratwurst und den einheimischen Hütt  Bier, feierten bei wunderschönem Maiwetter  ca. 135 Deutsche und Franzosen.

Anstellen zum Essen
Anstellen zum Essen

Spanferkel

Spanferkel

Am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr hieß es dann schon wieder Abschied zu nehmen. Für unsere französischen Freunde stand eine ca. 14 stündige Rückfahrt bevor.

Abschied
Abschied

Das nächste Treffen steht bereits fest. Der Präsident der Jumelage Vire Alain Vallee lud uns für die Feier zum 30 jährigen Bestehen der Partnerschaft bereits ein. Diese Feier soll ebenfalls um Himmelfahrt 2013 stattfinden. Wir freuen uns bereits jetzt auf diese Fahrt in unsere französische  Partnerstadt

Spargel mit paniertem Kalbsschnitzel

 

Spargel schälen und ca. 10 Min. über Dampf garen. Schalen und Abschnitte werden für eine Spargelbrühe verwendet.

Die panierten Kalbsschnitzel in reichlich Salzbutter auf niedriger Temperatur braten. Butter darf nicht braun werden. Wildkräuter (Giersch und Gundermann) kleinschneiden.

Spargel und Schnitzel auf einem länglichen Teller anrichten. Den Spargel mit der Salzbutter begießen. Die Kräuter darüber streuen.

Lachs mit Gurkensalat

Zutaten für 2 Personen

Gurkensalat:

Zitronenschale

1 Gartengurke

2 EL Crème fraîche

1 Msp. Curry

Gundermann

Salz

Gurkensalat:

Die Gurken schälen, breite Gurkenstreifen abziehen, salzen und in einem Topf kurz andünsten. Mit Crème fraîche, Zitronenschale, Salz und Curry abschmecken und mit Gundermann garnieren

Lachs

250g Lachsfilet ohne Haut, Fleur de Sel, Olivenöl, Thymian, Rosmarin, Liebstöckel

Den Backofen auf 60 Grad vorheizen. Dann das Öl in einer Kasserolle auf etwa 40 Grad vorwärmen.Den Lachs kurz abspülen  und trocken tupfen. Lachs in eine vorgewärmte Auflaufform legen  und das warme Öl dazu gießen. Die Lachsfilets sollen ganz bedeckt sein!  Die Kräuter klein schneiden und in das Öl geben. Den Fisch ca. 60 Minuten im Backofen ziehen lassen. Den Lachs aus dem Öl nehmen, mit Küchenpapier abtupfen und zu dem Gurkensalat geben.

Ergebniss 2. Wahlgang in unsere Partnerstadt Vire

2. Wahlgang in unserer Partnerstadt Vire

Mit 56,36 % der Stimmen gewann François Hollande (PS) die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in unserer Partnerstadt  Vire. Nicolas Sarkozy erhielt  43,64 % der Stimmen. In der ersten Runde erhielt François Hollande (PS) 32,46 % der Stimmen, Nicolas Sarkozy (UMP). 27,58 %

Zur Erinnerung, im Jahr 2007, erhielt die  Kandidatin der  PS Ségolène Royal 50,93 % und Nicolas Sarkozy 49,07 %.

Hollande  3 562 St. =  56.36 %

Sarkozy    2 758 St. =  43.64 %

Wahlbeteiligung 80.07 %

Ungültige Stimmen  5,77 %

Restaurant Facil – Berlin

Restaurant Facil Berlin 26.04.2012

Nach unserem Besuch im Restaurant Margaux war eigentlich das neue Zwei Sterne Restaurant „reinstoff“ angesagt. Aber wie schon so oft gesagt: Wer so spät kommt…… Drei Tage vor unserem Besuch in Berlin scheiterte der Versuch im „reinstoff“ noch ein Tisch für zwei Personen zu bekommen. Also hieß es um zu planen. Meine Wahl fiel schließlich auf das  * Sternerestaurant Facil am Potsdamer Platz. Mein erster und letzter  Besuch im Facil lag schon fast acht Jahre zurück.

Das Restaurant, gelegen im fünften Stock des „The Mandala“ Hotels, ist eine Oase der Ruhe im hektischen Berlin. Drei Seiten des Raumes sind verglast, ebenso das Dach. Mitten im Raum plätschert ein kleiner Brunnen vor sich hin. Die Tische haben untereinander einen entsprechenden Abstand, so dass man sich seinen Partner ungestört unterhalten kann.

Die Begrüßung an diesen Abend fiel relativ kurz  und fast geschäftsmäßig aus. Nachdem wir Platz genommen hatten, kam natürlich die Frage nach einem Aperitif auf. Nach längerer Zeit, bestellten wir  wieder einmal einen Sherry. Die Wahl fiel auf einen Fino, Fernando de Castilla. Ein feiner fruchtiger Sherry, aber wir hätten ihn etwas kühler gewünscht. Verschiedene Sorten Brot und Butter sowie Aufstriche  standen relativ schnell auf dem Tisch.

Eins von drei Amuse Bouche

Aus dem Menüvorschlag wählten wir jeweils ein Vier Gänge Menü aus:

  1. Taube aus der Lausitz
  2. Felsenoktopus
  3. Müritz Lammrücken
  4. Dessert

Sowie

1.Felsenoktopus

2. Kabeljau

3. Bisonfilet

4 .Dessert

Folgende Weine wurden für dieses Menü ausgewählt:

2009 Gotes 0.1 Portal de Priorat

2009 Halbstück Weißburgunder 0.1 Weingut Friedrich Becker

2004 Cuvée X 0,375 – Weingut Knisper.

Alle ausgesuchten Weine passten sehr gut zu dem einzelnen Gängen.

Zum Abschluss des Abends noch einen Espresso sowie eine Marille aus der Brennerei Leismüller.

Fazit: Alle Gericht fein abgestimmt und gewürzt, aber das  Ah! Erlebnis wie am Abend vorher im Margaux stellte sich nicht ein.  

 Taube aus der Lausitz – Bete, Mohnöl und Holunder-Gaspacho

Felsenoktopus gegrillt – Artischoken und Tomatenmarmelade

Mütitz Lammrücken – Kraut und Rüben, Theobromajus

Dessert von Kalamansi und Schokolade

Süssigkeiten

Besucht am 26.04.2012 (abends)

Restaurant Margaux-Berlin

 

Michael Hoffmann, „ Koch und Gärtner“ bietet in seinem Restaurant Margaux, Berlin, eine hoch interessante  Küche  mit einem breiten Spektrum an Produkten, Zubereitungsarten und Aromen an. Der Verbrauch  von Fisch und Fleisch ist stark reduziert. Im Vordergrund stehen  saisonalen und lokalen Produkte aus der eigenen Gärtnerei oder von befreundeten Produzenten. Um diesen eigenständigen Weg in der Spitzengastronomie zu bestehen, muss man auch persönlich voll hinter diesem Weg stehen. Bei meinem Besuch im Margaux konnten wir uns davon überzeugen, dass Hoffmann und seine Mannschaft diesen Schritt konsequent umsetzen und dabei einen sehr hohen Qualitätsstandart halten.

Obwohl wir zwei Tage vorher telefonisch reserviert hatten, gab es einige Irritationen. Man fand unsere Anmeldung einfach nicht. Sommelier Gesumino Pireddu löste souverän die Situation  und leitete uns einfach zu einem freien Tisch.

Gesumino Pireddu, der in der legendären Aubergine in München den Service geleitetet hat,  führte  mit großer Erfahrung und Kenntnis durch den Abend.  Perfekt auch die  die jungen Damen im Service.

Mit Frau Hoffmann konnten wir während des Abend zweimal interessante Gespräche über die Ausrichtung der Küche in Richtung „Terroir Gemüse“ führen.

Zur Speisenkarte:

Menu 1: von  Fisch, Bresse – Geflügel & Gemüse

8 Gänge für 180 € oder 6 Gänge für 140 €, eine Weinbegleitung für 105/85 €

Menu 2: Terroir Gemüse

8 Gänge für  160 € oder 7 Gänge für 135 €, die Weinbegleitung für 90/80 €

 Dazu jeweils 3 kleine Häppchen zum Aperitif  und 5 Häppchen zum Finale.

 Wir entschieden uns für das Menü zwei und können sagen, dass wir die sonstigen  Hauptprodukte (Fisch, Fleisch) nicht vermisst haben. Man vergisst sie glatt, weil  Gerichte mit immer neue Reizen, Aromen und Texturen auf eine sehr überzeugende Weise serviert werden.

Ich möchte nicht auf jeden einzelnen Gang eingehen, da  es ja keinen Vergleich zu unseren bisherigen Besuchen in Sternerestaurants gibt.  Das Essigbrätlein in Nürnberg geht einen ähnlich Konsequenten anderen Schritt in der Sternegastronomie. Hier stehen aber die Gewürze im Vordergrund.

Wenn überhaupt Kritik, dann beim Gang mit Aubergine, Süßkartoffeln und Pak Choi. Die angeblich süße Aubergine, die ca. 4 Wochen Zubereitung benötigte, schmeckte weder süß noch sonst nach etwas. Ein hartes und ledriges Stück lag da auf dem Teller.

Zu den Getränken. Als Aperitif einen köstlich prickelnde Traubensaft. Diesmal verzichteten wir auf ein Weinmenue und tranken eine vorzüglichen Weisswein vom Weingut Keller, Rheinhessen.

Zum Abschluss habe ich noch ein interessantes Gespräch mit Gesumino Pireddu geführt. Thema waren die letzten  40 Jahre Essen und Trinken in Deutschland. Hierfür vielen Dank an Herrn Pireddu.

 1. Amuse Bouche: Knäckebrotbaise, Molke, Kräuter& Blüten aus Wildsammlung

2. Amuse Bouche: Gemüsetapioka, Schwarzkümmel

3. Amuse Bouche: Bete, Meeretich, Senf, Kresse

Menü „Terroir Gemüse“

Sellerie, Radischen, Karotten – Gartenkräuter

Tobinambur, Schnittlauch, Trockenpflaume – Quitte, Limone

 

Berlitzer Spargel, Römischer Ampfer,Ingwer – Rhabarber, Kartoffel

Gemüse – Textur & Bouillon

„Ein Teller Spinat“ – Fette Henne, getrockneter Schnittlauch

Aubergine, Süßkartoffel, Rauch – Pak Choi, Schnittlauch, roter Rübenfond

Zitrone, Joghurt, Tee – Rauchmandeln

Final

Schokolade, Olivenöl, Rosa Pfeffer, Kakao, Curry, Essig-Marshmallows, Esterhazy, Cassis, Lebkuchen, Rote Bete

Grappa – der Abschluss

Besucht am 25.04.2012 (abends)

Speisekarte: http://speisekarten.wordpress.com/2012/05/03/restaurant-margaux-berlin/