Rehrücken in der Nusskruste
Nusskruste:
Zutaten
20 gr. Walnüsse
20 gr. Pinienkerne
2 Teelöffel gehackte Kräuter
5 Wacholderbeeren
1 Esslöffel braunen Zucker
1 Esslöffel Butter
Walnüsse und Pinienkerne in einer Pfanne anrösten. Zucker karamellisieren und die Walnüsse sowie Pinienkerne unterheben. Auf Backpapier erkalten lassen und klein hacken. Mit den Kräutern, den Wacholderbeeren und der zerlassenen Butter mischen. Zwischen Backpapier ca. 5 mm ausrollen und im Kühlschrank kalt stellen.
Reh:
Zutaten
100 gr. Rückenfilet pro Person
Salz, Pfeffer,
Olivenöl, Butter
Die Rückenfilets lösen und parieren. Den Rücken von allen Seiten anbraten, im Ofen bis 55° Kerntemperatur weiter garen. Aus dem Ofen nehmen, die Nusskruste auf die Größe des Rehrückens schneiden und auf den Rücken legen. An einen warmen Ort ruhen lassen. Danach für ca. 2 Min. unter den Grill überbacken.
Aus dem Rückgrat und den Parüren sowie Wurzelgemüse wird ein Rehfond hergestellt. Anschließend mit Rotwein, dem Rehfond und Kräutern und Sauce herstellen.
Pastinakenmousse:
300 gr. Pastinaken
Pfeffer, Chili
100 gr. Salzbutter
Die Pastinaken schälen und in Stücke schneiden. Über Dampf weich garen und durch eine Presse drücken. Die Salzbutter unterrühren und mit Pfeffer und Chili würzen.
Anmerkung: Die Grundidee der Nusskruste nach einem Rezept von Joachim Wissler-Restaurant Vendôme.
Kabeljau

Kabeljau: Das gesalzene und gepfefferte Kabeljaustück mehlieren und in Butter bei milder Hitze garen. In die Butter kommen ein Stück Rosmarin sowie Knoblauch und Ingwer.
Linsen:
Die Linsen werden in einer Gemüsebrühe ca. 30 Min. gegart. Dann kommen Brunoise, (Karotten, Sellerie, Lauch, Schalotten) die kurz blanchiert werden dazu und weiter 5 Min. garen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, dazu kommt eine guter Aceto Balsamico.
Die Linsen auf einen tiefen Teller geben, das Kabeljaustück darauf legen und mit Blüten (Boretsch, Ringelblume, Habichtskraut)
Steinbeißer
Roulade mit Brokkoli

Rouladen einmal anders.
Die Fleischscheiben aus der Oberschale leicht flach klopfen, salzen, pfeffern und mit Chilli bestreuen. Die Scheiben mit mildem Senf bestreichen und Speck darauf verteilen. Äpfel (Boskop) in ca.1,5 mm dicke Scheiben hobeln und auf dem Speck verteilen. Die Längsseiten der Rouladen über die Füllung klappen und aufrollen.
Zum Schmoren Butterschmalz erhitzen und die Rouladen darin rundherum anbraten. Danach herausnehmen und klein geschnittene Möhren, Sellerie, Petersieleinwurzel, Zwiebel- und Porreewürfel sowie Knoblauch und Ingwer im Butterschmalz anrösten. Mit Calvados ablöschen. Lorbeer, Rosmarin und Liebstöckel dazugeben. Apfelsaft und Gemüsefond dazu gießen. Die Rouladen in den Topf geben und zugedeckt bei ca. 140° schmoren.
Die Rouladen aus dem Topf nehmen. Den Schmorfond durch ein Sieb in einen anderen Topf geben und einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bis zur gewünschten Konsistenz weiter einkochen. Die Rouladen in die Sauce geben und darin erwärmen.
Dazu gab es Brokkoli und Salzkartoffeln.
Weckewerk
Weckewerk gehört neben der Ahlen Worscht zu den Standardprodukten der traditionellen nordhessischen Küche. Außerhalb von Nordhessen ist dieses Produkt fast unbekannt. Es war ursprünglich eine Form der Resteverwertung und wurde besonders bei den Hausschlachtungen hergestellt. Alles vom Schwein musste verarbeitet werden. Dabei hatte jeder Metzger bzw. Schlachter sein eigenes Rezept.
Hergestellt wird es aus gekochten Schwarten und Gehacktem sowie Fleisch- oder Wurstbrühe vom Schwein. Wichtig ist dabei das Verhältnis Schwarte zu Fleisch. Früher war mehr Schwarte als Fleisch im Weckewerk. Heute ist das Verhältnis bei vielleicht 25/75. Mit altbackenen Brötchen, die in Wurstebrühe eingeweicht werden, wurde das Weckewerk „gestreckt“. Wecke ist die traditionelle Bezeichnung für Brötchen in Nordhessen. Gewürzt wird mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer und wichtig mit viel Majoran.
Abgefüllt wird das Weckewerk in Schweinedarm, in Gläsern konserviert. Heute wird es überwiegend im großkalibrigen Kunstdarm angeboten.
Hier eins der vielen Rezepte.
Ich habe Weckewerk wie folgt serviert.
Köller Biomanufaktur – Templin – 2011

Bei der Fahrt in den Osten entdeckt. Köller Bio Manufaktur in 17268 Templin. Hier werden in Bioqualität Eis, Schokoladen, Fruchtaufstriche und Liköre hergestellt und angeboten. Das Eis, 40 Sorten, wird nicht nur mit Kuhmilch hergestellt, sondern auch mit Ziegen-, Schafs- und Wasserbüffelmilch. Besonders gut haben uns das Schokoladeneis sowie das Vanilleeis mit Ziegenmilch geschmeckt. Auch Waldbeer vegan Eis konnte gefallen.
Aus dem umfangreichen Bio-Schokoladen-Sortiment (50 Sorten) wurden folgende Schokoladen gekauft. Bio-Schokolade Chili , Bio-Schokolade Flor de sal, Bio-Schokolade Sanddorn-Orange sowie Bio-Schokolade pur. Nicht gerade billig, dafür aber den vollen Schokoladengeschmack.
Eiscafé Cadillac – Köller & Voigt GbR
Lychener Straße 7
17268 Templin
Telefon 0 39 87 / 20 02 22
Telefax 0 39 87 / 5 06 41
http://www.koeller-biomanufaktur.de/
Email info@eiscafe-cadillac.de

Pfifferlinge auf Rehcarpaccio

Zutaten:
200 g Rehrücken,
Olivenöl, Salz und Pfeffer
200 g Pfifferlinge ,
Olivenöl, Butter, Salz und Pfeffer, Knoblauch
Rehrücken in dünne Scheiben schneiden und zwischen zwei Folien plattieren. Auf einem Teller etwas Olivenöl gießen, verstreichen und mit Salz und Pfeffer würzen das Fleisch fächerartig auf dem Teller anrichten. Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl bestreichen.
Die Pfifferlinge putzen und mit einem kleinen Küchenmesser sauber. Evtl. den unteren Stengelteil abschneiden. Große Pfifferlinge zerteilen. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Pilze sowie den Knoblauch hinzufügen. Kurz Sautieren und danach salzen und pfeffern. Auf dem Carpaccio anrichten und mit Ringelblume und Borretsch garnieren.
Apfel – Kartoffelsuppe

Zutaten
1 Schalotte, 10 gr. Ingwer, 1 Knoblauchzehe
300 g mehlig kochende Kartoffeln
200 g Äpfel (Boskop etc)
150 ml Weißwein
250 ml Milch
600 ml Gemüsefond
Salz, Pfeffer, Liebstöckel, Safran
Butter, Olivenöl
Ahle Worscht, Borretschblüten
Zubereitung:
Schalotten abziehen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Die Äpfel vierteln und das Kerngehäuse heraus schneiden. Olivenöl und Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln, Ingwer, Liebstöckel sowie den Knoblauch mit den Kartoffeln und den Äpfeln farblos anschwitzen. Weißwein zugießen und so lange kochen bis der Wein fast verkocht ist, dann Milch und den Gemüsefond in den Topf geben, Zugedeckt ca. 25 Minuten köcheln lassen. Suppe in einem Küchenmixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Wieder auf den Herd stellen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss den Safran dazu geben.
Die „Ahle Worscht“ in Scheiben und dann in Würfel schneiden.
Suppe aufwärmen und in vorgewärmte Teller geben. „Ahle Worscht“ dazu geben und mit Borretschblüten garnieren.
Kleines Meer – Waren/Müritz – 2011
Auf dem Weg von Krakow am See und Templin (Verwandtschaftsbesuch) ein kurzer Stopp in Waren/Müritz. An diesem sonnigen Samstag war die Stadt zugeparkt. Ein Parkplatz zu finden war sehr schwer. Den gefunden Parkplatz dann aber auch noch teuer bezahlt. Nach einem Spaziergang im Bereich des Hafens dann eine kleine Pause auf der Terrasse des Hotel-Restaurant „Kleines Meer“
Aus der kleinen Mittagskarte wurden ausgesucht.
Müritzer Fischsüppchen mit Kräutern. Sehr sahnehaltig, gute Fischeinlage, bei den Kräutern habe ich nur Dill heraus geschmeckt.
Gebratene Garnelen auf Basilikumnudeln, gut gemacht, schmackhaft, große Portion
Mascarpone -Vanillemousse mit Orangen und Basilikumeis, auch hier große Portion, das Eis hatte wohl Basilikumgeschmack, schmeckte allerdings recht ungewöhnlich.








