Gambero Rosso Kassel, Gräfestraße

Nach einem Kinobesuch „Maria, es schmeckt ihm nicht“ wurde passender weise ein italienisches Restaurant besucht. Die Wahl viel auf das  „Gambero Rosso in der Gräfestraße. Unser letzter Besuch lag bereits fast zwei Jahre zurück.  Bei diesen Besuchen waren wir fast immer zufrieden aufgestanden. Diesmal waren wir enttäuscht.  Das Preis/Leistungsverhältnis z.B. passt nicht. Für zwei Gänge, plus Bruschetta, Wein, Wasser und Espresso fast 70 € zu berechnen ist doch des guten zuviel. Doch im Einzelnen.

 Bei angenehmen Temperaturen haben wir einen Tisch im Außenbereich vorgezogen.  Die Bedienung brachte uns zwar schnell noch Sitzunterlagen aber erst  nach einer gewissen Zeit auch noch die Speiskarten.

Aus der Tagesempfehlung wählten wir: Gamberoni mit Knoblauchspagetti sowie Seeteufel mit Risotto. Als Wein ein Glas Branciforti, ein Weißwein aus Sizilien.  Als kleines Amuse Bouche wurde Bruschetta  bestellt.

Wein und Wasser standen schnell auf den Tisch, der Wein hätte allerdings etwas kälter sein können, auf die Bruschetta mussten wir allerdings fast 15 Minuten warten. Es kamen dann drei Scheiben bestrichen mit einer Trüffelpaste. Die Brotscheiben waren viel zu lang getoastet worden und sehr kalt.

Auch auf die beiden Hauptgerichte müssten wir lange warten. Die Gamberoni mit Knoblauchspagetti waren ordentlich gebraten, die Spagetti mit leichtem Knoblauch Geschmack.  Pech hatte ich mit dem Seeteufel bzw. mit dem Risotto.  Der Seeteufel war ja noch in Ordnung, aber das Risotto war alles, nur kein Risotto, sondern gekochter Reis wie ihn die Chinesen anbieten. Trocken, kein bisschen „schlotzig“ wie ein Risotto eigentlich sein soll. Der Geschmack gleich null. Auf mein Hinweis, sagte die Bedienung: „Wir haben aber doch einen Italienischen Koch, der muss es doch wissen. Ich sage es ihm.“ Leider kam keine Rückantwort aus der Küche. Schade.

 

 

Lachs mit Gurke

Nach dem Radtraining und einer kleinen Erholungspause,  ging es ab in die Küche. Ein leichtes Sonntagabendessen wurde zubereitet.  Lachs mit Gurke stand auf dem Speiseplan.

Zuerst der Lachs. Zwei Scheiben je ca. 200 gr. wurden präpariert, das heißt, die letzten Gräten wurden gezogen und die Haut  entfernt.  Danach ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit flüssiger Butter bestrichen. In eine Form kamen ein Stück Butter, einige Rosmarinzweige, eine Knoblauchzehe sowie etwas Ingwer. Mit einer Folie wurde der Lachs abgedeckt und für 30 min. bei 80°  in den vorgewärmten Ofen geschoben.

Die Gurke wurde geschält und entkernt, eine Hälfte in dünne Scheiben (3 mm) gehobelt, der Rest entsaftet. Der Saft wurde mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt.  Die Scheiben ebenfalls gewürzt, dazu kam Schnittlauch und Blätter der Kapuzinerkresse, beides klein geschnitten.  

In einem tiefen Teller wurden zuerst die dünnen Gurkenscheiben ringförmig eingeschichtet, der Gurkensaft an gegossen und der Lachs auf den Gurken angerichtet. Dekoriert wurde mit Blüten der Kapuzinerkresse und Borretschblüten.  „Victor“ 2004 ein Weißwein Cuvée  aus dem Hause Diel von der Nahe rundete das Ganze ab

Essen und Trinken Lachs

Rumfort-Gemüse

Rumfort, dieses Wort habe ich erstmalig bei einem Kochkurs in den „Drei Stuben“ in Meersburg bei Stefan Marquard Mitte der 90iger Jahre gehört. Nach dem Motto alles was rum liegt und fort muss. Dabei in selbstverständlich an keine alte und minderwertige Ware gedacht. Damals ging es um eine Sauce, die bereits am ersten Tage angesetzt wurde.

Bei mir sollte es schnell gehen und tatsächlich, ich habe vom aufsetzen der Pfanne bis zur Fertigstellung, nur ca. 20 Minuten gebraucht.

Pfifferlinge, je eine gelbe bzw. grüne Zucchini, Tomaten, ein kleiner Kopf Romasalat, Ingwer, frischer Knoblauch waren vom Wochenendeinkauf noch übrig geblieben. Dazu frischer Salbei und Rosmarin aus dem Garten.

Die Pfifferlinge wurden gesäubert (nicht gewaschen), die Zucchini sowie die Tomaten in Würfel geschnitten, ebenso der Salat. Der Ingwer und Knoblauch wurden in Scheiben, die Kräuter klein geschnitten.

Die Gemüse, außer Tomaten,  wurden separat in Olivenöl angebraten, dies dauerte jeweils nicht länger als 3 Minuten. Danach kamen Ingwer, Knoblauch und die Kräuter in die Pfanne. Abgeschmeckt wurde lediglich mit Salz und Zitronenpfeffer. Zum Schluss die Tomaten in die Pfanne und alles wurde noch ca. 3 Minuten am Herdrand stehen gelassen, bevor es mit zwei Scheiben Sauerteigbrot, die geröstet und klein geschnitten wurden und zu den Gemüse kamen, serviert wurde.

Zum Trinken Naturtrüber Apfelsaft, gut gekühlt.

Ein Sonntagmittagessen

Durch das doch intensive Radtraining steht das Hobby Kochen zu Zeit nur noch selten an. An diesem Sonntag (19.07.09) hatte  ich Trainingsfrei und konnte daher  wieder einmal ausgiebig in der Küche hantieren.

Das Kochvergnügen begann bereits einen Tag vorher. Wie an fast jedem Samstagvormittag habe ich auch diesmal auf dem Markt eingekauft.  Einkaufen, Gespräche führen und ein Cappuccino  trinken gehören zum Standartprogramm.

Das Menü  mit vier Gängen sah wie folgt aus.

– Wildkräutersalat

– Lammhaxe mit Bohnen und Kartoffeln

– Ziegenkäse

–  Beerenobst mit Honigparfait

Wildkräutersalat:

Die Wildkräuter wie Schafsgarbe, Giersch, Gundermann, Vogelmiere, junge Löwenzahnblätter, Zitronenmelisse  stammen aus dem eigenen Garten. Dazu Blätter und Blüten von der Kapuzinerkresse sowie  Borretschblüten. Von allen werden nur die jungen Triebe gepflückt.

Die Wildkräuter säubern, mischen und mit Olivenöl anmachen. Für jeden wird eine kleine handvoll Wildkräuter auf den Teller platziert. Blüten der Kapuzinerkresse und des Borretsch sind nicht nur Dekoration.  Walderdbeeren aus dem Garten bringen eine gewisse Süße.

 Mittagessen Wildkräutersalat

Lammhaxe mit Bohnen und Kartoffelgratin

Bereits am Samstagnachmittag wurden die Haxen angebraten und mit Schmorgemüse und Kräutern wie Rosmarin und Thymian im Ofen in 120 Minuten bei 120° gegart. Am Sonntagmorgen dann in 60 Minuten bei 100°   fertig gestellt. Ein Teil des Schmorgemüses wurde entfernt und der Rest gemixt und durch ein Sieb gegeben. Die Bohnen gesäubert, kurz blanchiert, im Eiswasser abgeschreckt und in Butter geschwenkt. Dazu Blätter vom Liebstöckel klein geschnitten und kurz vor dem Servieren in die Bohnen gegeben. Das Gratin wurde mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt.  Marokkanische Minze gab der Sauce einen gewissen Kick.

 Mittagessen Lammhaxe

Ziegenkäse

Vom Wochenmarkt  wurden  drei verschiedene Käsesorten von der Rotenburger Ziegenkäserei geortet. Dazu Salzbutter und eine Scheibe vom Sauerteigbrot.

 Mittagessen Käse 

 Beerenobst mit Honigparfait

Das Beerenobst, diesmal waren es Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren, säubern evtl. in Scheiben schneiden und ein wenig zuckern.

Für das Parfait:

Eigelbe mit Puderzucker in eine Metallschüssel geben und im heißen Wasserbad so lange schlagen, bis die Masse heiß, dick und hell geworden ist. Lavendelhonig hinzufügen. Den Topf mit der Masse in eine Schüssel mit Eiswasser stellen und so lange schlagen, bis sie wieder kalt ist. Schlagsahne steif schlagen und unterziehen Die Masse in kleine Formen füllen und für mindestens 6 Stunden in den Gefrierschrank stellen. Vor dem Servieren 10 Minuten im Kühlschrank antauen lassen.

 Mittagessen Dessert

Zum Trinken.

Neben viel Mineralwasser wurde ein Rotwein getrunken. Ausgesucht habe ich vom Weingut M. Schneider den 2007 Black Print. Dieser passte ausgezeichnet zur Haxe. Zum Käse wäre ein Weißwein mit etwas Restsüße besser angebracht gewesen.

 Mittagessen Wein

Zum Abschluss Kaffee und ein Gläschen  1979 ziger Bas Armagnac von der Domaine de Busquet.

Mittagessen Garten

Fischhaus Nieder Werbe

Beginn der Sommerferien und erstes Zeugnis für unsere Enkeltochter, das sollte gefeierte werden. Bereits eine Woche vorher war verabredet worden, dass wir zur Sommerrodelbahn Niederwerbe fahren wollten. Leider regnete es an diesem Freitag in Strömen. So blieb nur das Essen im Fischhaus.

Unterhalb der Sommerrodelbahn Niederwerbe liegt diese urige Fischerhütte. Das Restaurant ist Donnerstag bis Sonntags von 10.00 – 19.00 Uhr geöffnet. Hier gibt es „nur“ Fisch. Die Zuchtbecken liegen direkt neben dem Restaurant. Angeboten werden Forellen, Saiblinge und Lachsforellen gebraten, gegrillt oder geräuchert. Zander, Karpfen und Aal stehen Saisonbedingt ebenfalls auf der Karte.

Der gebratene Saibling bzw. die Lachforelle wurde  mit Bratkartoffeln und einem kleinen Salat serviert. Der Fisch auf den Punkt gegart, die Bratkartoffeln schön kross. Die Getränkeauswahl ist mehr als bescheiden. Neben den nicht alkoholischen Getränken gibt es Bier und nur eine Sorte Weiß-, Rose- oder Rotwein. Hier sollte bzw. muss man nachlegen.

Schubeck außer Haus

Das Herbsthäuschen, oberhalb von Kassel  im Habichtswald gelegen, ist eigentlich ein rustikales Ausflugs-lokal. Bereits 2008 war Schubeck mit seinen Mannen im Herbsthäuschen zu Gast. Anscheinend hat es im gut gefallen, so dass er am Freitag dem 03.07.09 wieder Gastkoch in Kassel war. Das Herbsthäuschen liegt in einem Naturschutzgebiet, so dass man gezwungen ist, das Auto ca. 1 km vor der Gaststätte abzustellen und die letzten Meter zu Fuß zugehen. Leider haben sich nicht alle daran gehalten, gerade die PS starken Wagenbesitzer waren schlecht zu Fuß.

2009 Essen und Trinken Schubeck 003

Nach der Begrüßung durch die Besitzerin konnte man Schubeck live erleben. Seine Ausführungen über Gewürze und Kräuter waren interessant vorgetragen und wie so oft bei Schubeck auch lehrreich.

Zum Auftakt : Der Schubeck Hauscocktail, dazu Brot und zweierlei Dipps sowie Butter. Der Hauscocktail aus 2006 Cuvee Schloss Vaux Brutaus mit einem Sirup von Holunderblüten.

2009 Essen und Trinken Schubeck 001

Das Menü sah wie folgt aus.

Schuhhecks Fischkomposition:
Lachstartar auf Kartoffelmousseline. Die Mousseline nicht zu fest, das Tatar leider Zitronenlastig.
Törtchen vom geräucherten Heilbutt und Rosa Crevette. Die beste Vorspeise, das Mousse vom Heilbutt nur leicht geräuchert, das Gelee um die Crevetten nicht zu steif. Guter Geschmack
Marinierte Roulade vom roten Thunfisch gefüllt mit Gemüse. Eine Scheibe roher Thunfisch umhüllte eine Farce mit kleinen Gemüse-stückchen. Eine relativ einfache Zubereitung.

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Schwarze Casarecce mit frischen Tomaten, Zucchini, Basilikum
und gebratenen Gambas. Bissfeste Nudeln mit sehr guten Tomatenfond, Tomatenstücken und einem Zucchiniwürfel. Basilikumgeschmack war nur zu erahnen. Die Gambas auf den Punkt gebraten.

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Filet vom Kalbsrücken mit Pfifferlingduxell und grünem Spargel auf geschmorten La Ratte Kartoffeln und Rosmarinjus.Saftiges Fleisch, gute Sauce, allerdings merkte man kaum etwas vom Rosmarin. Bissfester Spargel und krosse Kartoffeln.Anspruch und Wirklichkeit in Punkto Kräuter klafften doch erheblich auseinander.

2009 Essen und Trinken Schubeck 009

Dessertvariation:
Hippenblüte mit Buttermilchcreme und Orangen-Ingwer-Ragout
Minzsüppchen in der Schokoträne
Marmite von Maracuja und Baumkuchen  Ein gelungener süßer Abschluss, wobei besonders die Marmite gefallen konnte.

2009 Essen und Trinken Schubeck 012

Die  Weinbegleitung sah wie folgt aus:

Zur Vorspeise und Nudelgericht wählten wir  eine 2008 Cuvee Esprit Riesling&Scheurebe vom Weingut Hammel, Pfalz. Ein leichter Sommerwein der allerdings bei der Tomate so seine Schwierigkeiten hatte. Als Rotwein einen 2007 Nerod’Avola IGT aus Sizilien. Ein würziger Wein mit Aromen von Waldbeeren, angenehm zu Trinken. Ein Espresso sowie ein Williamsbrand von Fassbind Schweiz beendeten den Abend. Dieser „Les Vieille Barrique“ war ein hervorragender  Abschluss eines interessanten Abends.

Jumelage Pfingsten 2009

Unsere Städtepartnerschaft geht in das 26zigste Jahr. Viele schöne Stunden wurden gemeinsam verlebt. Jedoch werden die Gründungs-mitglieder älter und es muss nach neuen Wegen gesucht werden jüngere Menschen beider Städte für die Partnerschaft zu gewinnen.  Mir ist klar, dass es kein Patentrezept gibt. Vereine, Verbände und Schulen müssen angesprochen werden.

Vieles kann nur über persönliche Kontakte auf den Weg gebracht werden. Beispiel ist die Sportfreundschaft zwischen dem USM Vire und dem KSV Baunatal. Die Kontakte zwischen den Vereinen sind eingeschlafen. Die Gründe sind vielfältig, der Hauptgrund aber wahrscheinlich ist der Wechsel im Vorstand des USM Vire. Aber auch der bisherige feste Termin über Pfingsten könnte ein Grund sein. Auch zukünftig soll es jährliche Partnerschaftstreffen geben, aber sie sollen an Veranstaltungen und Projekte in den beiden Städten angebunden werden. Ich hoffe, dass der neuen Partnerschaft Vorsitzenden in Vire Stadtrat Jean-Marc Chauvin neue Ideen entwickelt. Auch  Stadträtin Catherine Godbarge, die im Rathaus zuständig ist,  sie ist ebenso seit Jahren in der Partnerschaft engagiert, ist recht optimistisch, dass der Städtebund wieder an Dynamik zulegen kann.

Neue Termine sind bereits vereinbart. So wird im Monat Oktober eine Ausstellung der Märchenwache in Vire stattfinden. Hier werden Bilder von Albert Schindehütte gezeigt. Motive sind Märchen der Brüder Grimm und der Märchenerzähler  „Wachtmeister Krause“ und der jungen Marie Hassenpflug.

Uhrenturm Vire

Ende Oktober dann der Besuch der Foire de Andouille in Vire.

2009 Essigbrätlein Nürnberg

Mit seinen Butzenscheiben und einer schlichten Fassade sieht das Essigbrätlein nicht gerade wie ein zwei Sterne Haus aus. Das Haus liegt etwas zurückgesetzt am Weinmarkt. Die Tür ist verschlossen und man wird erst nach dem ziehen der Glocke hereingelassen. Sehr freundlicher Empfang durch den Service.  Die Tische stehen doch sehr eng beieinander. Dies fördert auf der anderen Seite allerdings die Kommunikation mit seinen Nachbarn. Die Mischung aus rustikalem Ambiente mit modernen Stilelementen ist gut gelöst.

Amuse Bouche

Ein Gewürzfeuerwerk gleich am Anfang:

Ein mit Auberginen   gefülltes Teigröllchen mit Kreuzkümmel (Vorsicht, die Füllung ist sehr heiß), dann gebratenes Brot mit Paprika und Parmaschinken und drittens eine kleine Scheibe vom Kalbskopf.
Dazu zwei Sorten ofenfrisches Brot mit grüner Bohnen-Butter, leider kam der Bohnengeschmack kaum zur Geltung.

Amuse Bouche

Fenchel mit Gurken  und Zitrone 

Ein kreatives Gemüsegericht.

Der Fenchel blanchiert, dazu dünn gehobelte Gurken, Fenchelgrün und die kandierten Zitronen brachten zusätzliche Frische in das Gericht. Intensiver Gurkensaft rundete das Ganze ab.

Dazu ein 2007 Pouilley Fumé Les Vallons, der mit seiner Frische  das Gericht abrundete.

Fenchel Gurke

Kabeljau mit Walnüssen

Der Fisch auf den Punkt pochiert, abgedeckt mit Topinambur. Dazu ein leichter Linsenfond mit kandierten Walnüssen. Frische Waren, eine interessante Zusammenstellung von Produkten und eine perfekte Zubereitung. Schlicht, einfach, perfekt.

Ein 2007 Weißburgender von Holger Koch, Baden war ein guter Begleiter.

Kabeljau

Kartoffel mit Grapefruit

Ein einfaches Produkt wird  durch die Zubereitung und Würzung geadelt. Zwischen zwei Kartoffelscheiben ist ein Kartoffelpüree mit Grapefruit eingearbeitet. Eine  Kräutermischung mit Senfsaat – Caramel krönte das Ganze. Das Püree hätte etwas mehr Würzung gut vertragen.

Der 2006er Uhlen „R“ von Heymann-Löwenstein rundete das Gericht perfekt ab.

 Kartoffeln

Meeräsche mit Linsencreme

So stand es jedenfalls auf der Karte, serviert wurde allerdings ein Granatapfelsaft. Der Fisch leider übergart. Der schwächste Gang des Abends. Auch der 2006 Spätburgender von May aus dem Frankenland konnte nichts mehr retten.

Meeräsche

Reh mit Joghurt

Das Reh, mit einer Gewürzmischung umhüllt, war auf den Punkt gegart. Rosa durch und durch, man sah kaum einen Ansatz vom Anbraten. Das Gemüse sowie der Joghurt  waren  perfekte Begleiter des Fleisches.

Ein fast perfekter Gang.

Ein 2004  aus Kalifornien verhinderte den perfekten Gang.

Reh

Mango mit Vollmilchschokoladeneis

Lauwarme Mango auf Brunnenkresse-Soße, eine überraschende aber wohlschmeckende Kombination. Dazu ein zart schmelzendes  Vollmilchschokoladeneis.

Eine 2006er Auslese aus dem Burgenland begleitete diesen Gang.

Ein leichter Abschluss eines wohldurchdachten Menüs.

Mango

Der Abschluss

Espresso und eine Marille von Mette rundeten den Abend ab. Dazu Schokolade in verschiedenen Ausführungen. Eine süße Droge pur. Die unvermeidlichen Schokoladenfinger haben wir gern abgeleckt.

Schokolade

Fazit: Ein interessanter Abend mit einem exzellenten Menü, das auch preislich in Ordnung war. Das Weinmenü etwas überteuert. Im Vergleich zu den zwei Sterne Haus Becker’s in Trier, welches vier Wochen vorher besucht wurde, liegt das Essigbrätlein in Punkte Essen vorn.

TIPTOP Hotel Nürnberg, Schildgasse 14

Geschichte, Kultur, Messen, Altstadt- Nürnberg lohnt einen Besuch.  Bei meiner Buchung für das Hotel habe ich die Nähe zum Restaurant Essigbrätlein, Stadtmauer, Burg,  Altstadt geprüft. Da meine beiden Favoriten bereits ausgebucht waren, habe ich schließlich das TIPTOP Stammhaus in der Schildgasse 14 gebucht.   Für ein drei Sterne Haus  akzeptable Preise und Ausstattung.

Freundlicher Empfang durch die Chefin, in direkter Nähe leider kein Parkplatz, der Hoteleigene Parkplatz liegt ca. 300 m vom Hotel entfernt. Man darf also nichts vergessen oder man muss viel laufen.

Das Zimmer sauber, aber doch recht klein,  Betten nur 90/200 cm, zwischen Betten und Schrank nur ca. 40  Durchgang. Kleiner Balkon in Richtung eines Gartens, Dieser konnte aber nicht genutzt werden, da direkt darunter eine kleine Terrasse  befand, wo es morgens bereits hoch herging, (Männergruppe auf Stadtbesichtigung). In der Dusche störte der doch sehr laute Abzug und der Duschvorhang benötigte eine Reinigung.

Das Frühstück hatte  deutsche Standart.

Fazit: Preis-Leistungsverhältnis war in Ordnung, das Haus benötigt eine Renovierung.

Château de la Tour

Château de la Tour, ca. 30 km nördlich von Paris in der Nähe von  Chantilly gelegen.

Der im eleganten anglo-normannischen Stil erbauter Herrensitz, liegt sehr ruhig in einem großen Park  Sehr freundlicher Empfang, wir wurden im Château, es gibt noch ein Anbau, der sich doch gut in das gesamte Anwesen einfügt, untergebracht. Es gibt keinen Aufzug. 61 Stufen mussten jeweils bewältigt werden. Unser Zimmer unter dem Dach war sehr großzügig geschnitten, auch das Bad (Badewanne) mit guter Ausstattung. Vom Fenster aus hatten wir  einen wunderbaren Blick in den Park.

Die Speisekarte sah recht attraktiv aus. Diverse Menüs  werden angeboten und lesen sich auch gut. Was anschließend auf den Tisch gebracht wurde, konnte allerdings nicht überzeugen. Weder ländlich- rustikal noch haute cuisine. Erinnerungen an die 80ziger Jahre kamen hoch.

La Tour

Fazit: Hotel  ist zu empfehlen, Zimmerpreis mit Frühstück 125 €, Restaurant mit deutlichen Abstrichen.