
Erbsenpüree | Erbsen | Zuckerschote | schwarze u. gelbe Karotte | Radieschen

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Erbsenpüree | Erbsen | Zuckerschote | schwarze u. gelbe Karotte | Radieschen
Bio Weidehähnchen vom Biohof Hirschle in Eubach und seine Verwertung.
Das Grundprodukt. ca. 2.2 kg schwer. Kosten 22.45 €. Rechne ich den sonstigen Waren-einsatz dazu, komme ich auf ca. 40 €. Dafür hatte ich für 6 Tage ein wunderbares Essen für 2 Personen.
Am ersten Tag gab es die Leber, dazu Zuckerschoten und karamellisierte Äpfel.



Aus der Karkasse des Hähnchens wurde mit Hilfe von Suppengrün und Gewürzen eine schmackhafte Brühe hergestellt. Die Fleischreste an der Karkasse wurde abgeschabt und mit der Brühe, Nudeln, Pfifferlingen, Tomaten und Kräutern zum 2. Gang verarbeitet. Die Restbrühe wurde für einen späteren Verbrauch in Gläser abgefüllt.

Am dritten Tag. Das Filet mit Bohnen und Erbsen.

Am vierten Tag. Hähnchenbrust mit Kartoffelpüree und Spitzkohl. Dazu Salbeisauce.

Am fünften Tag. Hähnchenbrust mit Pfifferlingen und Gnocchi.

Der sechste Tag. Hähnchenschenkel mit Wurzelgemüse und Rösti. Dazu eine Curry-Chili Sauce.
An Getränken, jeweils Sauvignon blanc von Kiefer, Hammel und Diel.
Das Grundprodukt


Tortilla (Omelett) ala Kühlschrank
Die Tortilla española bereitet man ja mit Kartoffeln und Eiern zu. Ich habe die Kartoffeln weggelassen und den Kühlschrank aufgeräumt.
Es fanden sich: BIO Eier, Zucchini, Champignons, Tomaten, Speck, Petersilie und div. Kräuter.
Das Gemüse und den Speck klein schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und das geschnittene Gemüse und den Speck einzeln anbraten.
Die Eier in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren, salzen und pfeffern. Das Gemüse , den Speck, die Tomaten und die Kräuter zur Eimasse.
Zunächst bei voller Temperatur anbacken, dann bei leichter Hitze garen, bis die Tortilla gestockt und an der Unterseite goldbraun ist. Die Gemüsetortilla mit Hilfe eines Deckel wenden und goldbraun fertig backen.
Dazu gab es einen Grünen Salat.

Lachsforelle
Lachsforellenfilets säubern und evtl. Gräten ziehen. Die Haut entfernen und das Mittelstück des Fisches heraus schneiden. Die „Reste“ für das Tatar verwenden. Bei mäßiger Hitze die mit Salz und Pfeffer gewürzten Fischstücke in aufschäumender Butter auf der „Hautseite“ ca. 2 Min. garen. Wenden und auf der „Innenseite“ max. 1 Min. ziehen lassen.
Gurke
Gurken schälen, halbieren, die Kerne entfernen und in Spalten schneiden. Butter erhitzen. Gurkenspalte kurz anziehen lassen und mit Noilly Prat, Pastis und Weißwein ablöschen und ein reduzieren. Mit Sahne angießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Lachsforellenfilet auf den Gurkenspalten anrichten.

Grüne sowie gelbe Bohnen, Zuckerschoten, frische Erbsen in reichlich Salzwasser blanchieren. Dann in Eiswasser legen. Anschließend in einer Pfanne mit reichlich Salzbutter wieder erwärmen.
Champignons halbieren und in Olivenöl braunen. Brotwürfel ohne Fett anrösten. Tomaten halbieren, Pflaumen entsteinen, Parmesan sowie Radieschen in feine Scheiben hobeln.
Auf flachen Tellern anrichten, mit Basilikumblättern und – blüten garnieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.Die Butter in der Pfanne mit Brühe aufgießen, einkochen und angießen.
Dazu ein Sauvignon Blanc vom Weingut Diehl dessen Frische und Mineralität ausge-zeichnet zum Gemüse passte. Den Wein hatte ich einige Tage vorher in der Hospital Kellerei zu Kassel eingekauft. Sehr gut dabei die Beratung durch Herrn Walter.

Bio-Hähnchenkeulen waschen, trockentupfen und im Gelenk teilen. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen.

Hühnchen darin rundum ca. 10 Minuten anbraten.

Keulen herausnehmen und kleingeschnittenes Wurzelgemüse schmoren, Schalotten, Knoblauch, Pilze, Thymian und Lorbeer zugeben, würzen. Die Keulen auf das Gemüse legen und Calvados angießen und einkochen lassen.

Anschließend mit Cidre und wieder ein reduzieren. Dies 2mal wiederholen.

Dann mit Cidre und Hühnerbrühe auffüllen. Zugedeckt bei 120 ° im Ofen ca. 90 Min. schmoren.
Die Keulen herausnehmen und unter dem Grill bräunen.
Den Fond durch ein Sieb geben und unter starker Hitze einkochen lassen. Zum Schluss noch einmal Cidre angießen und mit Salzbutter binden.
Dazu gibt es Ofenkartoffeln, Schmorgemüse und Champignons.

Zweiter Gang des Sonntagsmenü.
Steinbeißer gebraten auf gedünsteten Fenchel.
Fenchel in Olivenöl kurz anschwitzen, mit Noilly Prat und Pastis ablöschen und mit Weißwein auffüllen. ca. 5 min. köcheln lassen, der Fenchel soll noch leichten Biss haben. Die Sauce mit Salzbutter leicht binden.
Steinbeißer salzen und pfeffern, leicht mehliern, auf einer Seite scharf anbraten, wenden und in der nachlassenden Hitze fertigstellen.