


April: Kalbsbries mit Morcheln, frischen Erbsen und einem leichten Kalbsjus, bei Vincent Klink, Wielandshöhe, Stuttgart











Genuss, Reisen und mehr













7 Tage Gran Canaria im Hotel IFA Faro, Maspalomas



Samstag bis Samstag war Sonne pur angesagt. Frühstück auf der Terrasse und faulenzen am Pool.



Wie schon so oft. Einmal während des Urlaubs geht es zum Abendessen in das Las Cumbres.


Tapas im nahen Velero Casa Antonio

Hummeressen an der Poolbar.


Besuch in Puerto de Mogán und Fahrt durch die schroffe Bergwelt.


Abendessen im Restaurant Bamira.


Abschied und Heimflug
Fuerteventura
Nach Bulgarien und Ibiza wurden ab 1980 die Kanaren als Ziel ausgewählt. Die Wahl fiel auf Fuerteventura und in dem Hotel Olivia Beach verbrachten wir unseren Urlaub. Das Hotel liegt kurz vor der Stadt Corralejo in Mitten einer wunderschönen Dünenlandschaft. Wenn man mit dem Auto aus Richtung Flughafen anreist, kann man das Hotel bereits bei der Einfahrt in den Bezirk El Jable am Horizont erkennen. Direkt an den weitläufigen Stränden von Corralejo gelegen, war das Hotel eine ideale Adresse, um einen schönen Urlaub zu genießen. Lediglich ein damaliges 5 Sternehaus, das Tres Islas, stand ebenfalls am langen Sandstrand. Nervig war nur, dass die Liegen schon um 06.00 Uhr durch Handtücher belegt wurden. Leider hat die Hotelleitung gegen diese Unsitte nicht eingeschritten, obwohl überall Hinweise angebracht waren, dass dies nicht erwünscht ist. Ich selbst habe das Spiel 2-3mal mitgemacht. Es war mir aber dann doch zu dumm, außerdem wurde man aus dem Schlaf gerissen.
Obwohl wir hier Halbpension gebucht hatten, haben wir dann auch Restaurants in Corralejo besucht. Eins bleibt uns doch in Erinnerung. Der Name ist mir leider entfallen, der Inhaber hieß Miguel und seine Frau stand in der Küche. Es gab eine sehr gute kanarische Küche mit sehr vielen Fisch-, Lamm- bzw. Zickleingerichten. Cabrito bzw. Zicklein musste vorbestellt werden. Bevor Frau und Tochter mich dazu überreden konnte, vergingen 3 Besuche im Restaurant, war ich doch durch die Verabreichung eines Osterzickleins in der Kinder-und Jugendzeit bei meiner Oma ein Gegner dieses Fleisches.
Bei Miguel wurde ich geheilt und noch heute kommt zur Osterzeit ein Zickleinbraten auf den Tisch.
Auch im April 1982 ging es wieder auf die Insel Fuerteventura. Diesmal zusammen mit Andrea, die Freundin von Sabrina in die Anlage Stella Canaris im Süden der Insel. Erst 1990 war Fuerteventura wieder angesagt. Im neuerbauten Hotel Palace Jandia war auch Dirk, der Freund von Sabrina, mit an Bord. Im Januar 1993 waren wir im Januar 3 Wochen letztmalig auf Fuerteventura, wieder im Hotel Palace Jandia.
1986 Italien.
Im Oktober 1986 machten wir fast dreieinhalb Wochen Urlaub in Italien. Unsere damaligen Freunde Rosi und Lorenzo betrieben eine Eisdiele. Am Ende einer jeden Eissaison zog es beide in Lorenzos Heimat Italien. 1986 war es dann soweit. Wir fuhren mit Rosi und Lorenzo in das Heimatdorf von Lorenzo..
Am 10. Okt.1986 begann eine interessante und vergnügliche Reise nach „Bella Italia“. Um 09.00 Uhr sollte es losgehen. Kurz vorher ein Anruf. Lorenzo musste noch seine Brille beim Optiker abholen. Abfahrt also erst um 10.00 Uhr. Treffpunkt sollte an der Autobahnauffahrt Guxhagen sein. Wir waren dann 5 Min. später. Lorenzo war natürlich aufgebracht, warum wir uns verspäteten. Seine eigene Verspätung von 1 Std. war natürlich nicht die Rede wert.
Getrennt ging es also in Richtung Süden. Erster Treffpunkt war die Autobahntankstelle in Kiefersfelden. Im „italienischen“ Auto (Mercedes Kombi) waren Lorenzo, Rosi und Sohn Pino, im „deutschen“ Auto (Citroën) saßen Wilfried, Irmtraud und Sabrina. An der deutschen Autobahnraststätte wurde noch einmal billig getankt und dann ging es durch das Inntal und über den Brenner nach Italien.
Kaum waren wir in Italien fuhr Lorenzo die erste Raststätte an. Allerdings nicht um zu tanken, der Tank war ja noch fast voll, sondern die Bar war sein Ziel. Ein echter italienischer Espresso wurde bestellt. 500 Lire = 1 DM kostete der Spaß.

Dies sollte sich an jeder zweiten Raststätte wiederholen. Langsam wurde es dunkel und Lorenzo fuhr unbeirrt weiter. Wohin es ging, hatte er uns auch nicht erzählt. Also hieß es immer genau hinter dem Mercedes bleiben, damit wir nicht bereits am ersten Tag in Italien verloren gingen.
Es war fast 19.30 Uhr als wir in der Nähe von Parma an einem Hotel anhielten. Es musste alles sehr schnell gehen. Das Gepäck auf die Zimmer bringen, wir hatten noch nicht einmal Zeit auf die Toilette zu gehen, so drängte Lorenzo auf die Abfahrt in ein Restaurant. Ein Geschäftspartner hatte dieses Lokal ausgesucht.
Kurz vor 20.00 Uhr dann endlich am Ziel. Kaum saßen wir im voll ausgebuchten Restaurant als die Türen geschlossen wurden und das Menü begann.
Ein Abendmenü mit allen Facetten der italienischen Küche wurde aufgetragen. Es begann mit Antipasto, also verschiedene Sorten Schinken, Würsten, Käse, alles aus der Region.
Nach dem der Appetit angeregt war, kam Primi Piato der sogenannte erster Gang auf den Tisch. Dieser bestand aus verschiedenen Pasta- und Risottogerichten.
Nach einer kleinen Pause, ging es dann zur Secondi Piato, der zweiter Gang also. Auch hier kamen verschiedene Fisch- bzw. Fleischgänge auf den Tisch.
Beim Nachtisch hieß es nicht Dolci (Kuchen, Creme…) oder Formaggio (Käse) zu wählen, sondern Dolci und Formaggio wurden gewählt.
Auch bei den Getränken hieß es nicht oder, sondern Weiß- und Rotwein kamen auf den Tisch. Nach dem Essen durfte natürlich auf keinen Fall ein Cafe, der legendäre Espresso fehlen. Ein Grappa beschloss dieses Menü.
Am nächsten Tag ging die Fahrt von Parma in Richtung La Spezia und dann entlang der Küste weiter in Richtung Süden über Pisa, Grosseto, Porto Ercole, Rom, Monte Cassino nach Neapel und zum Hafen nach Pozzuoli. Anschließend ging es mit der Fähre nach Ischia. Die Besichtigung des Klosters Monte Cassino viel leider aus, da im Kloster gerade Mittagspause angesagt war.
Abenteuerlich die Fahrt durch Neapel. Lorenzo brachte es sogar fertig, kurz vor Neapel auf der Autobahn ca. 100 m rückwärts zu fahren. Er hatte, weil zu schnell, die Ausfahrt verpasst. Vorfahrtsregeln oder Ampelanlagen waren eigentlich außer Kraft gesetzt, keiner hielt sich an die Verkehrsregeln. Ich war deshalb froh, als die Fähre in Richtung Ischia ablegte und das Auto und wir die Fahrt heil überstanden hatten.
Ibiza – Santa Eulalia
1978 waren die die Balearen, genauer Ibiza, unser Urlaubsziel. In der Nähe von Santa Eulalia lag die Wohnung in einer größeren Anlage etwas oberhalb des Ortes. Die Wohnung hatte zwei Schlafzimmer, ein Bad, Wohn-und Essbereich sowie eine Küche, die wir aber recht selten benutzt haben. Leider gab es keine Klimaanlage in der Wohnung, offene Fenster am Abend brachten ein wenig Abkühlung.
Zur Wohnung gehörte auch ein alter Fiat 500. Da der Kühler defekt war, musste man immer eine Flasche Wasser mit am Bord haben. Auf halber Strecke musste immer angehalten werden, weil der Kühler überkochte. Also abwarten bis das Wasser abgekühlt war, Wasser nachschütten und die Fahrt konnte fortgesetzt werden.
Die Tage verbrachten wir überwiegend am Strand. Hier war uns der Strand Nui Blau nördlich von Santa Eulalia empfohlen worden. Der kleine Strand, ca. 120 m lang und 20 m tief, ist gesäumt von schattigen Pinien und mit herrlich blauem Wasser. An der Bucht wechselt feiner Sandstrand natürlichen Ursprungs mit vom Fluss angeschwemmtem Kies, sowie zum Teil auch kleineren Felsen. Am Meeresgrund befinden sich zumeist Felsen, dazwischen aber auch Sand und Kies. Da der Strand nur sehr leicht ins Meer abfällt, ist er besonders gut für kleine Kinder geeignet. Ein sehr gutes Strandrestaurant bot eine mediterrane Küche mit frischen Fischen und Krustentiere an. Sehr gut auch die angebotene „Champagner Sangria“. Davon wurde auch reichlich getrunken gemacht.

Ein Besuch auf dem Hippi-Markt in San Carlos musste natürlich auch erfolgen. San Carlos ist ein kleines aber sehr bekanntes Dorf nördlich von Santa Eulalia, es ist auch heute noch Treffpunkt der Hippies und Aussteiger.
Die Küche in der Wohnung blieb meistens ungenutzt. Lediglich zum Frühstück wurde der Herd angeworfen. In dem nahen Santa Eulalia gab es genügend interessante Restaurants mit spanischer Küche. Ein Restaurant viel dabei allerdings aus dem Rahmen. Es war das El Naranjo in der Sant Josep, 31 in Santa Eulalia del Río. Das „Orangenbäumchen“ wurde von zwei Engländern geführt und man bekam nur auf Reservierung ein Platz.
Trotz Reservierung könnte man nicht gleich in Richtung Tisch gehen. Wir wurden vom Service am Eingang in Empfang genommen und an die Bar begleitet. Es folgte die Frage nach dem Aperitif und erst nach ca. 1 Std. war dann der Weg frei und man setzte sich unter Orangenbäumen an den Tisch. Dann folgte meistens ein fast 2-3stündiges Menü vom feinsten. Menü und Weine waren optimal aufeinander abgestimmt. Für die damalige Zeit bereits ein bemerkenswertes Restaurant.