Nach einem langen Arbeitstag mit Standdienst wurde dann das Abendessen im Hotel de France eingenommen. Obwohl ich seit über 25 Jahre nach Vire fahre, habe ich in den letzten 10 Jahren nicht mehr im Hotel de France gegessen. Bei Besuchen in Vire wird halt privat übernachtet und demnach auch privat gegessen. Das Restaurant bietet drei verschiedene Menüs für 16€ sowie für 27€ und 29€ an. Außerdem werden 5 a la Carte Gerichte angeboten. Das Kindermenü mit Hauptgang und Dessert kostet 7€.
Ich wählten aus dem Menü „Saveur et Terroir“ folgende Gänge.
Gratin Andouille, pommes, camenbert
Gratin de véritable Andouille de Vire sur lit de pommes fruits au sabayon et camembert
Ein Gang mit regionalen Produkten eindrucksvoll interpretiert. Der Rauchgeschmack der Wurst passte sehr gut zur Süße des Apfels und der Geschmack vom Camembert rundete diesen Gang ab.
Poularde mit Reis
Suggestion du marché
Eine Poulardenbrust mit Reis und Pilzen. Leider war die Brust zu trocken geraten. Insgesamt aber auch hier ein gelungener Gang mit regionalen Produkten.
Dessertteller
Assiette gourmandise du Pâtissier «Plaisir et saveur»
« Fromage blanc » mit Früchten, dazu Profiteroles mit warmer Schokolade sowie Crème brulée bildeten den süßen Abschluss. Allerdings erreichte er nicht die Klasse der beiden vorgenannten Gänge.
Die 21.Auflage von „Foire à l’Andouille à Vire“ war der Grund für acht Mitglieder des Partnerschafts-Komitee nach nur vier Wochen wieder den 940 km langen Weg in unsere Partnerstadt auf sich zunehmen. Nach einer rund 9stündigen Fahrt wurde unser Ziel in der Normandie erreicht. Fünf Mitglieder der Gruppe wurden im Hotel de France untergebracht. Die anderen drei übernachteten, wie üblich bei Besuchen in Vire, bei ihren lang jährigen Freunden. Ich selbst war wieder bei Ginette und Andre. Am Abend hatte Ginette ein leichtes Abendessen vorbereitet. Vorab ein Pommeau als Aperitif. Einem Friseesalat folgte ein Omelett mit Pilzen. Danach wie üblich der Käsegang sowie Obst als Dessert. Andre hatte eine Flasche Rotwein entkorkt. Erst gegen Mitternacht kam man endlich ins Bett
Nach einen französischem Frühstück ging es anschließend in das Hippodrome, wo die Ausstellung von Freitag, 30. Oktober bis Sonntag, 1. November, durchgeführt wurde. Der Aufbau unseres Standes verlief erfreulicher weise recht schnell, so dass man bereits um 11.30 Uhr wieder zum Hotel bzw. zur Familie zurückkehren konnte. Zum Mittagessen hatte Ginette wieder einmal gut aufgefahren.
Frisch vom Markt kamen wohlschmeckende Crevetten, danach mit Hackfleisch gefüllte Tomaten, der übliche Käsegang und danach Obst vom Markt.
CrevettenGefüllte TomateObst
Ab 14.00 Uhr war dann Standdienst angesagt. An diesen drei Tagen zeigten mehr als fünfzig Aussteller Produkte aus den verschiedensten Regionen Frankreichs. An erster Stelle natürlich die Namensgeberin dieser Ausstellung. Andouille à Vire, eine Wurst aus Darm und Magen des Schweins. Natürlich durften auch Produkte aus der Normandie nicht fehlen. Produkte vom Apfel wie Apfelsaft, Cidre, Pommeau sowie Calvados warteten an zahlreichen Ständen auf Kundschaft. Ein Orginal Produkt der Region sind auch Kutteln a la mode de Caen. Auch andere eher traditionelle Produkte des Terroirs Frankreichs waren vertreten.
Stand mit der Andouille à Vire
Moderiert wurde an allen drei Tagen von Jean-Pierre Descombes, ehemaliger Moderator der „Spiele von 20 Stunden“ auf FR3.
In diesem Jahr war Korsika Ehrenregion der Ausstellung.
Wir selbst waren mit Produkten aus der nordhessischen Region vertreten.
COCINA MEDITERRANEA
Av. Moncayo, 2 28703 SAN SEBASTIAN DE LOS REYES – MADRID
Tel: 916 528 395
Das „Aurora“ wurde im Mai 2009 eröffnet. Mit großer Fensterfläche und viel Holz wird eine moderne und minimalistische Architektur gezeigt. Im Inneren ist besonders der sichtbare Weinkeller hervorzuheben. Das Restaurant mit vor gelagerter Bar ist mittags und abends geöffnet und liegt am Rande der Industriezone von San Sebastian de los Reyes. Es ist von der Autobahn Madrid – Burgos sowie von der Innenstadt gut zu erreichen. Es wird ein Tagesmenü für 40 Euro sowie ein Degustationsmenü für 60 Euro angeboten. Die Preise im A La Carte Bereich liegen zwischen 15 und 27 Euro. Das Rauchen ist in dem Restaurant leider erlaubt. Eine Reservierung am Wochenende ist zu empfehlen.
Jamon Iberico Joselito Gran Reserva
Der Schinken in feine Stücke geschnitten, hatte ein purpurrot bis blassrosanes Farbespiel und war von zahlreichen Fettadern durchlaufen. Ein Ausgewogenes und intensives Aroma nach Eicheln zeichnete diese Vorspeise aus. Er gilt als der beste Schinken der Welt. Delikater Geschmack, fettig und mit betörendem Duft.
Pulpo A La Brasa
Die dünn geschnittenen Pulpo Scheiben lagen auf einer Kartoffelrosette und mit einer Paprika-Ölmischung gewürzt. Die Pulpo Scheiben wunderbar weich und nicht wie man es oft erlebt zäh wie Gummi.
Pez San Pedro Confitado al Aceite de Iberico Y Su Hojaldre de Verduras
Der Sankt Peterfisch war auf den Punkt pochiert und lag auf einem Gemüsebett und dieses auf einer Blätterteigplatte. Zusammen mit dem Iberico Schinken und der leichten Vanille- Buttersauce ein gelungenes Farb- und Aromaspiel.
Pastel de chocolate con manzana y calvados
Auf einem Karamellspiegel, der mit Calvados parfümiert war, lag eine Scheibe Schokoladenkuchen. Dieser war ebenso wie die Apfelstücke mit Calvados durchdrängt.
Orangenstreifen brachten eine gewisse süße – herbe Note ein.
Nach den Besichtigungen wurden wir anschließend zum Mittagessen in das ca. 4 km von San Ildefonso gelegene ländliche Restaurant Hilaria eingeladen. Das Restaurant ist für den Genuss von bester kastilischer Küche bekannt.
Das Restaurant mit Hotel ist von Bäumen umgeben und liegt an der Cl 601 in einer schönen Landschaft. Von der Straße dringen kaum Fahrgeräusche in die rustikalen Gaststuben. Das Restaurant, mit vorgelagerter Bar, war an diesem Samstagmittag fast ausgebucht.
Das Restaurant El Velero oder auch Casa Antonio liegt ca. 200 m östlich des Leuchtturmes. Das Restaurant hebt sich ein wenig von den anderen Gaststätten entlang der „Oasisfreßmeile“ ab. Es ist sinnvoll abends zu reservieren. Interessante sind die Tagesempfehlungen, die mündlich vorgetragen werden. Auf der Speisekarte stehen die üblichen kanarischen Speisen wie Pimientos de Padron, kanarische Kartoffeln mit Mojo Sauce oder den Fisch in der Salzkruste usw.
Casa Antonio
Diemal wurde folgendes verspeist.
Kleine frittierte Sardinen
ChipironesMuscheln in WeissweinsauceCrema Catalana
Der spanischen Restaurantführer Guía Campsa verleihen seit Jahren dem Restaurant Bamira als einzigem Restaurant auf Gran Canaria 2 Sonnen. Über diese Auszeichnung dürfen sich in Spanien, Andora, Portugal und Südfrankreich nur 73 Restaurants freuen. Weitere 17 Top-Restaurants wurden mit der Höchstnote 3 Sonnen ausgezeichnet, wie z.B. Arzak und Adrian Ferran.
Bilder von H. Eder
Seit 2005 wird bei Aufenthalten auf Gran Canaria das Restaurant besucht. Nach dem letzten Besuch im Oktober folgendes Fazit:
Die Küche ist in den letzten Jahren noch interessanter und vor allen Dingen in der Zubereitung noch leichter geworden. Am besten man überlasst Chefkoch Herbert Eder beim Degustationsmenü für 65 € die Regie. Die Menüs sind „einzigartig“, da sie bei H. Eder während der Arbeit am Herd entstehen. Wiederholungen finden kaum statt. Man muss aber auch den Mut haben die verschiedenen Gewürze, Gerichte der Kontinente und Länder zu kosten. Präsentiert werden Gerichte mit überraschenden und außergewöhnlichen Texturen. Diesmal wurde ein fünf Gang Menü ausgewählt. Ehefrau Anna hat die entsprechenden Weine passend zu den einzelnen Gängen im Keller. Dabei ist die Auswahl für sie auch schwierig, da sie nicht genau weis, was am Ende aus der Küche kommt. Die Aufgabe bewältigt sie aber mit Bravour.
Roher Thunfisch auf Rettichgemüse mit Sachimi -Sojasauce und indischen Backerbsen
Kurz gebratene Jacobsmuscheln mit Schweinebauch, Chinaessig auf SchwammerlnLangostino – Papayacremesuppe mit Zitronenpickel und SauerrahmSalpicon „Salimbocca“ vom Wolfsbarsch mit Foie GrasEntenbrust gebraten mit Palmhonig und MeerrettichMohr im Hemd mit Baileys – Parfait
Ein Haus das spaltet. Entweder einmal und dann nie wieder oder einmal und dann immer wieder, wie es bei uns der Fall ist.
Seit 1981 haben wir alle Renovierungen und Sanierungen in diesen Jahren mit begleitet. Auch in diesem Jahr wurde wieder einmal ein wenig umgebaut. Im Bereich des früheren Haupteinganges wird ein „Cafe de Paris“ errichtet. Auch ein neuer Wellness – und Fitnessbereich ist im Untergeschoss geplant.
Mit ca. 180 Zimmern ist das IFA Faro für Gran Canaria Verhältnisse relativ klein. Nach der Totalsanierung 2005 wurden 11 Suiten neu errichtet. Ungünstig sind die Zimmer im EG. Die zur Landseite hin haben keinen Balkon bzw. sind mit Glasscheiben zum Haupteingang hin abgeschirmt. Die mit „seitlichen Meerblick“ haben direkten Kontakt zur Promenade.
Hotel IFA Faro
Lage
Wie bei sonstigen Immobilien ist auch hier der Satz richtig: Die Lage, die Lage, die Lage.
Die gute Lage, direkt am Strand, ist allerdings auch der große Nachteil des Hotels. Die Flächen für die Liegen, die nach wie vor für die gesamte Urlaubszeit reserviert sind, sind nicht gerade üppig. Bei voller Belegung des Hauses kann es schon sehr eng werden. Die Größe des beheizten Pools ist für uns in Ordnung, haben wir doch direkt den größten Pool vor uns den man sich vorstellen kann, das Meer.
Blick auf das Meer und Pool
Service
Der Service war wie in all den Jahren in Ordnung. Bei besonderen Anliegen konnten die Damen und Herren an der Rezeption uns immer helfen. Natürlich gab es auch mal Sprachschwierigkeiten, die aber mit Freundlichkeit überbrückt wurden.
Zimmer
Die neue Zimmereinrichtungen konnte uns gefallen, jedenfalls besser als die wuchtigen Möbel der 80- und 90ziger Jahre. Wir buchen grundsätzlich seitlichen Meerblick und unsere mit Mail versandete Bitte doch in den Etagen 3-5 untergebracht zu werden wurden jedes Mal erfüllt.
Das Zimmer
Gastronomie
Gebucht wurde diesmal Halbpension da unsere Enkeltochter mit dabei war. Das Frühstücksbüffet ist mit allen was ein Frühstück heute bieten sollte ausgestattet. Leider verläuft die Abräumung der Tische allerdings häufig sehr schleppend, dies besonders auf der Terrasse. Das Personal, das in den letzten Jahren doch stark verjüngt wurde, viele junge Damen versehen jetzt die Arbeit, ist freundlich und hilft auch bei Sonderwünschen. Das Abendessen ebenfalls in Büffetform. Hier ist in den vergangenen Jahren ein deutlicher Rückgang zu spüren. Ein Abendessen in einem 4 Sterne Hotel stelle ich mir anders vor. Bei den nächsten Besuchen wird wieder nur Übernachtung mit Frühstück gebucht.
Sport
Da ich täglich morgens am Strand 1 Stunde jogge, brauche ich weder Sport noch Unterhaltung im Hotel. Abends ist Unterhaltung und Tanz an der Bar angesagt. Das Angebot ist der Hotelklientel angepasst.
Im ehemaligen Wohnhaus von Oliver Stirn, Bürgermeister in Vire bis 1989, ist neues Leben eingekehrt. Georges Lesage, der 1987 aus dem Wohnhaus ein Restaurant gemacht hat, hat das Haus 2007 in jüngere Hände gegeben. Masako & Julien GUERARD in der Küche, sowie Vincent TOUZOT im Service haben das Haus übernommen. Diese drei haben in Paris in bekannten Restaurants gearbeitet.
Masako & Julien GUERARD
An diesem Samstagabend waren gerade die Betriebsferien beendet worden. Das Haus liegt in einem kleinen Park und ist ca. 2 km von der Innenstadt Vire entfernt. Wir hatten reserviert und wurden von Vincent Touzot freundlich empfangen. Als Aperitif wurde ein Pommeau de Normandie ausgewählt, dazu wurden verschiedene Brötchen und Salzbutter auf den Tisch gestellt. Aus der Karte wählten wir ein Menü Terroirs, dieses ist mit 30 € sehr gästefreundlich kalkuliert. Außerdem stehen ein Menü für 38 € sowie ein Menü für 47.50 € auf der Karte. Das Menü für 47.50 € wird auch mit Weinmenü angeboten. Es kostet dann 76,00 €.
Wir wählten:
Terrine von der Entenstopfleber mit Aprikosenchutney
Kabeljau mit einem Ragout aus la Ratte Kartoffeln mit Tomate und Olive
Käse aus der Normandie
Dessert
Amuse Bouche
Als kleiner Appetithappen wurde in einen kleinen Schnapsglas ein Gazpacho serviert.
Gut gekühlt mit kleinen Würfel von Gurke und Paprika.
Gazpacho
Terrine von der Entenstopfleber mit Aprikosenchutney
Die hausgemachte Terrine war schön schmelzend, das Chutney hatte eine angenehme Süße. Dazu ein Feldsalat und krosses Brot.
Terrine
Kabeljau mit einem Ragout aus la Ratte Kartoffeln mit Tomate und Olive
Ein wunderbar leichter Gang. Kabeljau gebraten, bei dem Ragout, das nur leicht gewürzt war, waren die sehr kleinen la Ratte Kartoffeln gebraten, die Tomate und vor allen Dingen die Oliven passten sehr gut zum Fisch.
Kabeljau
Käse
Wie nicht anders zu erwarten kamen die drei großen der Normandie auf den Tisch. Pont-l’Évêque, Camembert und Livarot hatten den richtigen Reifegrad. Dazu ein kleiner Salat und Brombeere Chutney.
Pont-l’Évêque, Camembert und Livarot
Tarte von Schokolade, Maronenmousse, Maronensorbet
Das Törtchen bestand aus einem Biskuitteig, darauf eine Schicht Mousse au Chocolat, abgedeckt mit einer Schicht Bitterschokolade. Der feste Maronenmousse bildete in Spagettiform den Abschluss. Dazu ein leichtes Maronensorbet.
Dessert
Als Wein wurde ein 2007 Chardonnay getrunken.
Fazit: Ein schöner Abend, das Menü und auch die Getränke waren fair kalkuliert. Ich schätze in Deutschland hätte man das Doppelte ausgeben müssen. Ich hoffe das Haus auch bei meinen nächsten Aufenthalten in Vire besuchen zu können.
LA PETITE FOSSE
14500 ST GERMAIN DE TALLEVENDE
Tel. : 0033 2 31 67 22 44
Fax. : 0033 2 31 67 22 44
Auberge La Petite Fosse
Ferme Auberge, Restaurant auf dem Bauernhof, mit dem Geschmack von lokalen Produkten und regionale Spezialitäten aus der Produktion des landwirtschaftlichen Betriebes. Mit einem Esszimmer mit Kamin für ca. 20 Personen sowie im Wintergarten ähnlichen Anbau mit bis zu 40 Personen ist die Auberge auch für größere Gruppen buchbar. Grundsätzlich muss reserviert werden und man muss sich auf ein Menü festlegen. Entweder wird es vom Hause bestimmt, man kann aber auch Wünsche äußern
Die Auberge liegt ca.3 km von der Stadtmitte Vire entfernt.
Spezialitäten sind u.a., Kalbskotelett Normandie, Kalbfleisch mit Rahm und Zwiebeln, Hühnerfleisch in Cidre oder Rotwein, Reis überbacken sowie Dessert die mit Äpfeln zutun haben.
Da wir mit Gruppen schon häufiger dort gespeist haben, wurde folgendes Menü abgesprochen.
Forellenpâté
Apfelsorbet mit Calvados
Hähnchen in Cidre
Käse, Dessert
1. Gang Forellenpâté2. Gang Apfelsorbet mit Calvados3. Gang Hähnchen in Cidre4. Gang Käse aus der Normandie5. Gang Dessert überbackener Reis
Dieser Aperitif ist eine Spezialität aus dem Bereich Elsass – Lothringen. Amer ist ein Bierzusatz und besteht aus einer Zusammensetzung von Infusionen mit Mandarine – und Apfelsinen Rinde sowie Enzianwurzel.
Hier das Rezept wie Andre es serviert.
ca. 4 cl Amer Cusenier
ca. 1 cl Sirop Zitron vert
anschließend mit Bier aus dem Elsass aufgießen. Es sollte auf alle Fälle ein Exportbier sein, mit einem Bier Pilsener Art hat es einen völlig andern Geschmack.