2015 Frankreich Tour Tag 9

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Heute ist Abreisetag. Die schönste Reise geht irgendwann einmal auch zu Ende. Nach dem letzten ausgiebigen Frühstück wird der letzte Koffer gepackt und wir gehen die gut 400 m in Richtung Bahnhof zu Fuß. Hier haben wir ein Auto angemietet und nach den erforderlichen Formalitäten, führt uns der Weg über Landstraßen und Autobahnen in Richtung Norden.

Die Strecke geht es  zuerst entlang des Etang de Thau, danach auf die A9 in Richtung Montpellier. Auf kleinen Landstraßen dann in Richtung A75.

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Es ist eine interessante Landschaft die wir durchfahren.

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Höhepunkt ist dabei die Überfahrt über die Brücke von Millau. Überquert wird dabei das Tal der Tarn.  Das Viadukt von Millau (oder Brücke von Millau),   wurde von Michel Virlogeux entworfen und von Norman Foster gestalterisch ausgearbeitet. Der damalige französische Präsident Jacques Chirac weihte am 14. Dez. 2004 das Bauwerk ein.

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Die Brücke ist mit 2460 m die längste Schrägseilbrücke der Welt und bei einer maximalen Pfeilerhöhe von 343 m das höchste Bauwerk Frankreichs.

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Nachdem wir die Autobahn verlassen haben, führt uns eine sehr kurvenreiche Strecke auf der N 89 bzw. der D9 121 nach Laguoile. Diese  Gemeinde mit 1229 Einwohnern liegt im  Departement Aveyron in der  Region Midi- Pyrenees. Bekannt ist der  Ort vor allem durch das gleichnamige Messer, den gleichnamigen Käse, sowie  durch das mit drei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnete Restaurant von der Familie Bras.  Dieses Restaurant ist unser Ziel für diesen Abend. Einquartiert haben wir uns im Hotel Best Western in Laguoile. Das Hotel der Familie Brass war zur damaligen Zeit, als wir Plätze im Restaurant reserviert hatten, bereits ausgebucht. Mit dem Hotel Best Western hatten wir allerdings auch eine gute Wahl getroffen. Besonders die Chefin war sehr freundlich und hat uns sehr viel geholfen. Als ich bei dem einchecken mit der Bitte an sie heran trat, uns ein Taxi für den Abend zu bestellen, schaute sie uns entgeistert an. Anscheinend gab es in Laguoile kein Taxi. Sie erzählte uns, dass sie das Taxi von außerhalb bestellen müsste und das Taxi für die einfache Fahrt, es sind nur ca. 6 km, 95 € nehmen würde. Ja, Sie haben richtig gelesen 95 € für 6 km. Wir haben natürlich davon Abstand genommen und für mich war klar, dass ich an diesem Abend auf ein Wein Menü verzichten muss. Als wir dann kurz nach 18:30 Uhr die Eingangshalle des Hotels betraten, kam  die Chefin freudestrahlend auf uns zu und erklärte  kurz, dass sie uns zum Restaurant fahren würde. Auch die Rückreise hätte sie bereits organisiert. Ein Jungkoch des Restaurants würde in Laguoile wohnen, und nach Ende seiner Arbeitszeit würde er uns mitnehmen. Wir haben dieses freundliche Angebot natürlich sofort angenommen und haben Madame auch entsprechend am anderen Morgen gedankt, natürlich auch finanziell.

01 Eingang

 

2015 Frankreich Tour Tag 7+8

P1100315Die letzten 57 Kilometer liegen vor uns. Am siebten Tag soll die Fahrt uns von Aigues Mortes nach Bouzigues führen. Um 8:00 Uhr wird der Motor angeworfen und die Leinen werden gelöst. Wieder führt uns die Fahrt durch die künstlichen Wasserwege. Die an dem Ufer liegenden Weinfelder werden vor den Hausboot Touristen durch Zäune geschützt. An einigen Stellen kann man backbords das Mittelmeer bereits sehen. Es ist nur ca. 200 m vom Kanal entfernt. Steuerbords erstrecken sich die großen Seen (Etangs).

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An den vielen Wasserstellen sind besonders viele Flamingos zu sehen. Nach dem Mittagsmenü erreichen wir Frontignan. Berühmt ist diese kleine Stadt durch den Muskatsteller Wein.

Das Mittagsmenü:

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Gänseleber auf  auf geöstetem Brot und kleinem Salat.

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Kaninchenkeule mit Spinat und Kartoffeln

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Blaubeerenmousse.

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Laut Programm sollte es eigentlich, nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt, weiter über den Etang de Thau nach Bouzigues gehen. Kapitän Magner entschließt sich aber wegen dem hohen Wellengang nicht weiter zu fahren und über Nacht in Frontignan zu Ankern. Wir entschließen uns an Bord zu bleiben und einen vorgezogenen Abschlussabend zu feiern.

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Kapitän Magner spendiert dafür Austern die vor Ort kultiviert werden. Dazu wird das ein oder andere Gläschen Weißwein aus der Schiffsbar getrunken.

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Am nächsten Tag hat sich Gott sei Dank der Wind gelegt und nach dem Frühstück wird daher die Strecke über den Etang de Thau in Richtung Bouzigues in Angriff genommen. Dieser Ort ist auch als Zentrum der Austernkultivierung bekannt. Im Musée de l‘ Etang de Thau informieren wir uns über die Zucht der Austern vor Ort.

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Nach dem Mittagsmenü legen wir ab und fahren die knapp 5 km bis nach Sete.

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Gegen 16:00 Uhr legen wir am Hafen von Sete an. Unsere Tour von Lyon nach Sete ist damit zu Ende. Den Abend lassen wir gemeinsam am Bord ausklingen.

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2015 Frankreich Tour Tag 6

Heute liegen 42 km und die letzte Schleuse bei der Fahrt vor uns. Nach ca. 3 km wird die Petit Rhône erreicht und damit rücken auch die Ufer näher.

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Nach der letzten Schleuse unserer Fahrt kommen wir auf den Canal du Rhône a Sete. Schnurgerade zieht sich der Kanal durch die Camargue. Die Camargue ist eine sagenhafte Landschaft am Meer und wo viele Tierarten einen natürlichen Lebensraum haben.

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Berühmt sind natürlich die Camargue Pferde, die schwarzen Stiere und die Flamingos. Interessante Landschaftsarten ziehen sich entlang des Kanals. Da zeigen auf der einen Seite sich raue, fast steppenartige Ländereien, dann wieder sieht man von Blüten übersät Wiesen oder Wasserlandschaften in den Silberreiher und die berühmten Flamingos stehen. Eine Natur die gegensätzlicher nicht sein könnte.

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Gegen 15:00 Uhr wird vor Aigues Mortes angelegt. Wahrzeichen des Ortes ist die vollständig erhaltene Stadtmauer rund um den historischen Stadtkern.

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Das Ortsinnere ist eher schlicht und weist kaum Besonderheiten auf. Sehenswert ist die Kirche Notre Dame des Sablons. Der Mittelpunkt des Ortes ist Place St. Louis, der von zahlreichen Restaurants und kleinen Geschäften gesäumt ist. Das Städtchen lebt, so sieht es jedenfalls aus, fast ausschließlich vom Fremdenverkehr. Um ehrlich zu sein, uns hat diese Stadt mit ihrem Rummel überhaupt nicht gefallen.

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Das Mittagsmenü.

Blumenkohlcremesuppe mit knusprigen Croûtons

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Zander Kartoffelpüree und Erbsen

Mango mit Vanilleeis.

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2015 Frankreich Tour Tag 5

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Heute liegen nur 38 Flusskm und eine Schleuse auf der Rhone vor uns. Ziel ist die Stadt Arles. In Anbetracht der kurzen Fahrtstrecke wird auch erst gegen 10:30 Uhr die Fahrt aufgenommen. Man fährt noch einmal an der wunderschönen Altstadt vorbei und nach ca. einer halben Stunde mündet auf der Backbordseite der Durance in der Rhône. Das Wetter ist wieder einmal sehr wechselhaft, von leichten Regenschauern, über dunkle Wolken bis zum Sonnenschein ist alles vorhanden.

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Bereits gegen 15:00 Uhr wird in Arles angelegt und nach der obligatorischen Kaffeepause schlendern wir durch die Gassen der wohl romantischsten Stadt der Provence. Arles hat sehr viel historische Stätte und Bauwerke, einige davon gehören dem UNESCO Weltkulturerbe an unter anderen das  alte Stadtzentrum mit den  zahlreichen römischen und romanischen Bauten.

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Unser kleiner Spaziergang führt uns vorbei am  Amphitheater, das im Jahre 90 nach Christus entstandene römische Arena wird auch heute noch an vielen Feiertagen genutzt. Weiter geht es vorbei am antiken Theater sowie den Konstantin Thermen.

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Auf dem Rückweg fängt es leider wieder einmal an zu regnen. Kurz vor der historischen Stadtmauer entdecken wir eine kleine Tapasbar. Bei einem guten Glas Rotwein  aus der Region sowie Patra Negra Schinken, Lomo und einer wundervollen Käseauswahl, genießen wir einen schönen Abend bevor es wieder auf unser schwimmendes Hotel geht.

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2015 Frankreich Tour Tag 4

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Es ist Sonntagmorgen und gegen 8:15 Uhr heißt es Leinen los. Der Regen hat sich Gott sei Dank verzogen und über dem Wasser liegt eine interessante Dunstnebelglocke. Kurz nach der Abfahrt sieht man über der Rhone eine Statue. Es ist der heilige Michael, der Schutzpatron der Rhône Schiffer. Wir sind am Engpass von Donzere angelangt. Auf ca. 3 km ragen steile Felsen bis zu 100 m in die Höhe. Vor der Regulierung der Rhône  war dies eine gefährliche Stelle und verlangte so manches Opfer. Ein wenig erinnert diese Stelle an den Loreley Felsen im Rheintal.

Je weiter wir in Richtung Süden kommen wird das Wetter besser. Kleine Dörfer und Städte liegen direkt am Fluss.

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Langsam nähern wir uns Avignon. Oberhalb der letzten Schleuse in Höhe von Chateauneuf du Pape hat man bereits aus der Ferne einen ersten Blick auf die alte Residenzstadt der Päpste. Interessant ist diese letzte Schleuse. Der Hub beträgt fast 23 m und es war die erste Schleuse die nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Rhône  errichtet wurde.

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Als wir uns Avignon nähern, haben wir vom Fluss her einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Der Papstpalast, der zugleich Festung und Residenz ist, erhebt sich über der Stadt.

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Und dann liegt sie vor uns, die berühmte Brücke von Avignon. Wer kennt nicht das berühmte Lied von der Brücke „Sur le Pont d´Avignon l´on y danse tout en rond“.Bei strahlend blauem Himmel spiegelt sich die Brücke im Flusswasser.

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Unterhalb der Brücke wird gegen 16:00 Uhr angelegt und nach der obligatorischen Kaffeepause machen wir einen Spaziergang durch die Stadt.

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Beeindruckend ist natürlich der größte gotische Palast Europas der im 14. Jahrhundert als befestigter Sitz des päpstlichen Hofs errichtet wurde.

Das Mittagsmenü:

Eine sehr scharfe Gulaschsuppe

Ente mit Risotto und Pilzen. Der Koch hatte die Entenbrust leider zum zweiten Male getötet. Völlig durchgebraten und dadurch kaum genießbar. Dies war aber auch der einzige Ausrutscher während der Fahrt.

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Crème brûlée.

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Die Weine  zu den Mittagsmenüs kamen von der Nahe.

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2015 Frankreich Tour Tag 3

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Regen begleitet uns auch den nächsten Tag. Diesmal sind es 56 Km und drei Schleusen. Teilweise wird der große Strom verlassen und wir befahren ober- und unterhalb der Schleusen Kanäle. Am Nachmittag wird die Nougatstadt Montelimar passiert. Gewaltig anzusehen sind die Kernkraftwerke die aus der Wasserstraße das notwendige Kühlwasser nehmen. Gegen 15.30 Uhr legen wir am Kai der kleinen geschichtsträchtigen Stadt Viviers an.

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Eine schöne Plantanen – Allee führt uns von der Anlegestelle in die Stadt.

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Viviers dient häufig als Kulisse für Filme die im Mittelalter spielen. Vom Burgberg hat man eine schöne Aussicht.

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Das Mittagsmenü:

Salat mit Trüffelei

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Entrecote, Blumenkohl

Vanilleeis mit Heidelbeeren

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2015 Frankreich Tour Tag 2

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Nach einer etwas unruhigen Nacht, die Anlegestelle lag in der Nähe einer Hauptverkehrsstraße, wurde bereits um 07.30 Uhr die Maschine angeworfen.

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Es lagen schließlich 81 Flusskilometer und 4 Schleusen vor uns. Der Blick aus dem Kabinenfenster bedeutet für die nächsten beiden Tage nichts Gutes. Dunkle Wolke und der Regen kündigt sich bereits an.

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Wir bekommen die Ausläufer des Unwetters an der Côte d’Azur zu spüren. Die richtige Zeit ein Buch in die Hand zunehmen und lesen.  Am Ufer der Rhone säumen kleine Orte mit sehr schönem Stadtbild den Strom und die Weinberge kommen immer näher. Gegen 16. 00 Uhr wird Valence erreicht. Valence eine Hochburg der französischen Gastronomie und wir wollten eigentlich zu MadamPic. Leider wird unsere Reservierungs Mail nicht beantwortet. Also bleiben wir bei Regenwetter an Bord.

Das Mittagsmenü:

01 Zwiebelsuppe

Zwiebelsuppe

Pute, Romanesco, Nudeln

Brombeeren

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2015 Frankreich Tour Tag 1

02 Blick aus der Glaskanzel

Wir sind in der Region Aubrac. Eine wunderschöne, aber abseits aller großen Verkehrsströme liegende Region Frankreichs. Hier steht auf einem sanften Hügel das Restaurant Bras, eins der berühmtesten Restaurants Europas und der Welt.

02 Liberte

Bereits die Anfahrt  war ein Höhepunkt unserer  Tour durch Frankreich. Die ersten 9 Tage war das kleine Kreuzfahrtschiff Liberté unser schwimmendes Hotel. Die Tour führte uns auf der Rhone und Kanal de Rhone von Lyon über Avignon und Arles nach Sete.

Die  Liberté  bot  ein schwimmendes Zuhause für 11 Passagiere und drei Besatzungs-mitglieder.  Liberté bedeutet FREIHEIT – und das konnten wir an Bord erleben. Wir haben die Langsamkeit entdeckt und deren Vorteile erlebt. Erholung pur.

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Das Frühstück sowie das Mittagsessen wurden gemeinsam am langen Tisch  im „Alten Salon“ eingenommen.  Nachmittagskaffee mit Kuchen wurde bei schönem Wetter auf dem „Pooldeck“  serviert.  Durch die großen Fenster konnte man auch während des Essens die  Natur bewundern.

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Die erste Tagestour führte uns von Lyon nach Vienne. Der große Fluss ist durch Staustufen gezähmt worden, Abwechslung brachte die Schleusen. Ein Spaziergang durch die vom alten Rom geprägte Stadt, bildete den Abschluss eines Interessenten Tages.

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Natürlich wurde ein kleiner Abstecher zum berühmten Restaurant Pyramide gemacht, leider hatte ich es vorher versäumt hier einen Platz zu reservieren. Pech gehabt.

Das Mittagessen:

Rucolasalat, Tomaten, Mozzarella, Basilikumpesto

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Schweinfilet, Spargel, Salzkartoffel

Mangoeis auf Himbeeren.

2016 Gedanken

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Das wichtigste ist die Gesundheit, dann die Familie. Um die Allgemeinheit habe ich mich  lang genug gekümmert. Nach 35 Jahre Kommunalpolitik ist im März 2016 Feierabend. Rechne ich die ehrenamtlichen Jahre (vor der Politik)  in den Vereinen dazu, komme ich auf 44 Jahre ehrenamtliche  Tätigkeit.

Jetzt sollen es andere machen, die meinen alles besser zu wissen. Ob sie es besser können, daran zweifele ich. Das wichtigste bei allen Entscheidungen ist und bleibt das Wohlergehen der Stadt.

Also, auf ein Jahr 2016 mit wahrscheinlich allen Höhen und Tiefen wie es auch die vergangenen Jahre waren. Deshalb Prost mit Champagner statt Selters.

2015 Ein kulinarischer Jahresrückblick.

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Wo hat es uns gefallen. Eine kleine  Auswahl von vielen Restaurantbesuchen im Jahr 2015.

 April

05.04.2015 Restaurant „Unterm Walnussbaum“ 36355 Grebenhain

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Große Küche mitten im Vogelsberg? Ja, die gibt es. Fernab von Autobahnen und Bundesstraßen gibt es in der 160 Seelengemeinde Volkhartshain  eine Genussoase der Spitzenklasse lebendig, klein, eng, lärmig, ungezwungen, französisch.

https://alwisgenussreisen.com/2015/04/07/unterm-walnussbaum-grebenhain/

Mai

06.05.2015 Hotel-Restaurant „Auberge de la Source“. Barneville-la-Bertran, 5 km von Honfleur 

Eine sehr angenehme Adresse in der Normandie mit allerdings kleinen Schwächen. Bei den Menüs muss noch nachgebessert werden. Das Frühstück am anderen Morgen ließ keine Wünsche offen.

https://alwisgenussreisen.com/2015/05/15/normandie-fahrt-2015-erster-tag/

Juni

25.06.2015 Aumers la Vie – Nürnberg

Das Restaurant Aumers la Vie in Nürnberg kommt ohne Außenwerbung aus. Dies ist wahrscheinlich der Lage des Restaurants geschuldet. Am Ende der „Straße der Menschenrechte“ ist Werbung wahrscheinlich nicht erlaubt. Auf Laufkundschaft ist aber Andreas Aumer wahrscheinlich auch nicht aus. Aumer zeigt eine zeitgemäße Küche mit einigen Experimenten und viel Kreativität. Molekulare Einflüsse sind nicht zu leugnen.

https://alwisgenussreisen.com/2015/07/07/aumers-la-vie-nurnberg/

Juni

26.06.2015 Essigbrätlein-Nürnberg

Es war wieder ein interessantes und durchdachtes Mittagsmenü was die Mannschaft um André Köthee und Yves Ollech an diesen Tag servierten. Eine feine regionale und saisonale Küche die in Deutschland und auch in Europa  Maßstäbe setzt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/06/29/2015-essigbratlein-nurnberg/

Juli

03.07.2015 La Grenouillere, La Madelaine-sous-Montreuil (Pas-de-Calais)

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Ein Haus der Gegensätze. Ein Hotel Restaurant mit traditioneller regionaler Einrichtung in hundert jährigen Gebäuden und auf der anderen Seite moderne Architektur und Design. Es ist schon eine interessante Kombination aus Qualität, Luxus und Rustikalität.

Alexandre Gauthier verlässt ausgetretene Wege und bietet seinen Gästen stattdessen ungewohnte Aromen und außergewöhnlichen Kombinationen in seinen Menüs an. Erinnerungen kommen auf an Besuche bei René Redzepi vom „Noma“,  an Kobe Desramaults vom „In de Wulf“ in Dranouter oder auch an Andree Köthe vom Essigbrätlein.

https://alwisgenussreisen.com/2015/07/13/la-grenouillere-restaurant/

 Juli

08.07.2015 Storchen – Schmidhofen

20 km südlich von Freiburg liegt das 250 Seelendorf Schmidhofen, ein Stadtteil von Bad Krozingen.  Vater und Sohn Helfesrieder bieten eine interessante badische Küche mit französischem Einschlag. Mutter und Schwiegertochter Helfesrieder leiten den Service souverän und unaufgeregt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/09/07/storchen-schmidhofen/

August

24.08.2015 Park Schönfeld-Kassel

Aufbauend auf einer gelungenen Kombination von internationalen und regionalen Produkten hat sich Eduard Jaisler im Restaurant Park Schönfeld in Kassel mittlerweile etabliert. Der Service um Sabrina Schoregge agiert ruhig und professionell.

https://alwisgenussreisen.com/2015/08/25/park-schoenfeld-restaurant-kassel/

Sept.

18.09.2015 The Table – Hamburg

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Die Küche von Kevin Fehling bietet präzise Gerichte, intensive Aromen und ist außergewöhnlich und komplex. Die Mannschaft um Kevin Fehling arbeitet konzentriert und  geräuschlos in der offenen Küche. Der Service um Sommelier David Eitel arbeitet mit großer Gelassenheit und Souveränität. Die fast 4 Stunden verflogen wie im Fluge und waren die reinste Freude.

https://alwisgenussreisen.com/2015/10/21/the-table-hamburg/

Sept.

19.09.2015 Le Canard Hamburg

Schade, wir waren von der Küche des Ali Güngörmüs doch etwas enttäuscht. Oder lagen unsere Erwartungen zu hoch, hatten wir die Messlatte für dieses Restaurant zu hoch angelegt?  Bei unserem Besuch war die Küche nicht auf Sternniveau. Die Finesse in der Konzeption der Gerichte  und deren Umsetzung hat gefehlt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/11/03/le-canard-hamburg/

Sept.

29.09.2015 Zehners Stuben Pfaffenweiler

Im ehemaligen Bürgersaal der Gemeinde bietet Fritz Zehner eine schnörkellose, und dabei leichte französisch- badische Küche an. Auch der Service mit der Weinberatung konnte gefallen. Die einzelnen Gerichte waren sehr gut abgeschmeckt und waren auf den Punkt gegart.

https://alwisgenussreisen.com/2015/11/05/zehners-stube-pfaffenweiler/

Okt.

09.10.2015 Restaurant Bras, Laguiole

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Wir sind in der Region Aubrac. Eine wunderschöne, aber abseits aller großen Verkehrsströme liegende Region Frankreichs. Hier steht auf einem sanften Hügel das Restaurant Bras, eins der berühmtesten Restaurants Europas und der Welt.

Sébastian Bras und seine Mannschaft begeisterte uns mit einem hervorragenden Menü. Die Natur, die Region und die Tradition sind in das Menü eingebunden. Ein Abend bei Bras ist etwas ganz Besonderes.

Restaurant Bras -Laguiole

Okt.

22.10.2015 Restaurant Rutz Berlin

Hervorragende Weinberatung, exzellente Weine, sehr gutes Menü. Aber und hier kommt leider ein aber, wir hatten nach dem Menü noch Hunger, dies ist uns in den vielen Jahren in Sterne Restaurants noch nie passiert.

Bericht folgt

November

26.11.2015 Voit-Kassel

Sven Wolf ist in Kassel angekommen, leider wird ab Januar 2016 nur noch abends geöffnet.

Dez.

17.12.2015 Las Cumbres, Gran Canaria

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Sehr gute kanarische Küche in Playa de Ingles.