Das Restaurant hat sich auf Lammgerichte spezialisiert und hat seinen Standort im Erdgeschoss eines Appartementblocks in der Avda. de Tirajana
Wir haben das Restaurant in den letzten Jahren mehrmals besucht und können es uneingeschränkt empfehlen. Bei unserem letzten Besuch im April 2012 haben wir u.a. folgendes verspeist.
Jamon de bollota „Pata Negra“, Schinken von schwarzen Schweinen, hauchdünn aufgeschnitten.
Lomo de Bellota, Zartes Lendenstück („Lomo“) vom iberischen Schwein aus Eichelfütterung
Mollejitas Cordero, Lammbries in Sherrysauce, das Bries in Röschen zerteilt und gebraten
Cordero asado, Lammbraten mit Kartoffeln, sehr schönes mürbes Fleisch, mit einem interessanten Lammgeschmack.
Als Nachtisch Crema Catalana,
Neben den Fleischgerichten werden auch ca. 5-7 Fischgerichte angeboten. Die Preise wurden gegenüber Okt. 2010 leicht angehoben, sind aber immer noch akzeptabel.
Bei den Weinen kann man sich auf die Herren im Service verlassen.
Wir tranken u.a. einen sehr guten 2009 Pesquera, Ribera del Duro.
Inge Daberer und Walter Schmitz vom Biohotel Daberer in Kärnten haben ein interessantes Kochbuch herausgebracht. Rezepte mit Kräutern und Blüten im Reigen der Jahreszeiten sind auf 157 Seiten aufgeführt. Ein Buch für alle die gern mit (Wild)-kräutern und Blüten kochen.
Rezept sie hier.Statt Kopfsalatherzen kamen Wildkräuter (Giersch etc.) als Einlage zum Einsatz.
Ravioli mit Ratatouille gefüllt, Tomate und Parmesan.
Lammkeule
Lammkeule, Stielmus, Rosmarinkartoffeln.
Zutaten
Lammkeule circa 1.5 kg
1 Knoblauchknollen und Ingwer
je 1 Thymian- und Rosmarinzweige
Pfeffer, Salz , Five Spice
Olivenöl
klein gewürfeltes Gemüse: Lauch, Zwiebel, Möhre und Stangensellerie
1 EL Tomatenmark
Weißwein
circa ½ l Lammbrühe (oder Wasser)
Die Lammkeule mit Küchenpapier sauber wischen und das Fleisch mit reichlich Pfeffer, Salz und Five Spice sowie Olivenöl einreiben.
Den Ofen auf stärkste Hitze vorheizen. (250°) Die Keule auf die Thymian- und Rosmarinzweige in einen Bräter legen und in den Ofen schieben. Nach etwa 20 Minuten, wenn die Keule schön Farbe angenommen hat, die Gemüse hinzugeben. Ebenfalls den Knoblauch und Ingwer hinzufügen. Alles gut verteilen und etwa acht Minuten im Rohr anrösten. Tomatenmark anrösten und unter das Gemüse mischen.
Die Hitze auf 100 Grad Celsius herunterschalten. Nach fünf Minuten den Wein neben dem Fleisch angießen, nach weiteren fünf Minuten die Brühe hinzufügen. Die Keule in der nun nachlassenden Hitze etwa anderthalb Stunden gar ziehen lassen. (Kerntemperatur ca. 60°)
Soße:
Die gesamte Flüssigkeit aus der Bratenreine durch ein Sieb in eine Kasserolle füllen. Ein bis zwei Löffel von den Gemüsen mit in die Kasserolle geben und die Soße damit binden. Den Soßenfond, wenn nötig, noch einkochen, dann aufmixen.
In dieser Zeit die Keule in Alufolie gehüllt zurück in den weiterhin 100 Grad Celsius warmen Ofen stellen.
Stielmus
500g Stielmus (oder Rübstiel)
1 Schalotte
Knoblauch, Ingwer
Salz, Pfeffer, Muskat
Olivenöl, Butter
Stielmus waschen und einschl. der Blätter in feine Stücke schneiden. In Salzwasser die Stiele ca. 2 Minuten blanchieren, dann mit den Blättern eine weitere Minute. In Eiswasser abschrecken. Schalottenwürfel, Knoblauch und Ingwer in Olivenöl anbraten und das Stielmus zufügen und heiß werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Zum Schluss die Butter hinzufügen.
Das Ciabattabrot kleinwürfelig schneiden und im warmen Backofen etwas trocknen lassen. Milch erwärmen und über das Brot geben. Brennnesselblätter säubern und waschen. Kurz in einer heißen Pfanne zusammen fallen lassen. In Eiswasser abschrecken und abtropfen. Den feingeschnittenen Bauchspeck, Frühlingszwiebel, Knoblauch und Ingwer anziehen lassen und die feingehackte Petersilie unterheben und zu den Brotwürfeln geben.
Die Brennnesseln mit den Eiern in einen Mixer geben, grob durchmixen und über die Semmelwürfel geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, gut durchmischen und ca. 20 Min. durchziehen lassen.
Aus der Masse mit nassen Händen kleine Knödel formen, in Mehl wälzen und nochmals mit nassen Händen nachformen, in kochendes Salzwasser legen und ca. 20 Minuten leicht kochen lassen. Auf alle Fälle sollte vorher ein Probeknödel gegart werden. Mit geriebenen Manchego und Butter servieren.