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Restaurant „La Table Viroise“ im Hotel de France – Vire

Nach einem langen Arbeitstag mit Standdienst wurde dann das Abendessen im Hotel de France eingenommen. Obwohl ich seit über 25 Jahre nach Vire fahre, habe ich in den  letzten 10 Jahren nicht mehr im Hotel de France gegessen. Bei Besuchen in Vire wird halt privat übernachtet und demnach auch privat gegessen.  Das Restaurant bietet drei verschiedene Menüs für 16€ sowie für 27€ und 29€ an. Außerdem werden 5 a la Carte Gerichte angeboten. Das Kindermenü mit Hauptgang und Dessert kostet  7€.

Ich wählten  aus dem Menü „Saveur et Terroir“ folgende Gänge.

Gratin Andouille, pommes, camenbert

Gratin Andouille, pommes, camenbert

Gratin de véritable Andouille de Vire sur lit de pommes fruits au sabayon et camembert

Ein Gang mit regionalen Produkten eindrucksvoll interpretiert. Der Rauchgeschmack der Wurst passte sehr gut  zur Süße des Apfels und der Geschmack vom Camembert  rundete diesen Gang ab.

Poularde mit Reis

Poularde mit Reis

 

Suggestion du marché

Eine Poulardenbrust mit Reis und Pilzen. Leider war die Brust zu trocken geraten. Insgesamt aber auch hier ein gelungener Gang mit regionalen Produkten.

Dessertteller
Dessertteller

Assiette gourmandise du Pâtissier «Plaisir et saveur»

« Fromage blanc » mit Früchten, dazu Profiteroles mit warmer Schokolade sowie Crème brulée  bildeten den süßen Abschluss. Allerdings erreichte er nicht die Klasse der beiden vorgenannten Gänge.

Manoir de la Pommeraie – Vire

Restaurant von der Auffahrt gesehen

Restaurant von der Auffahrt gesehen

Masako & Julien GUERARD,  Vincent TOUZOT

rte de Flers-Paris, 14500 ROULLOURS

Tél : 02 31 68 07 71

Fax : 02 31 67 54 21
Site internet :http://www.restaurant-pommeraie-vire.com/

Geschl.: Sonntagabend und Montag

Im ehemaligen Wohnhaus von Oliver Stirn, Bürgermeister in Vire bis 1989, ist neues Leben eingekehrt. Georges Lesage, der 1987 aus dem Wohnhaus ein Restaurant  gemacht hat, hat das Haus 2007 in jüngere Hände gegeben. Masako & Julien GUERARD in der Küche, sowie  Vincent TOUZOT im Service haben das Haus übernommen. Diese drei haben in Paris in bekannten Restaurants gearbeitet.

Masako & Julien GUERARD

Masako & Julien GUERARD

An diesem Samstagabend waren  gerade die  Betriebsferien beendet worden. Das Haus liegt in einem kleinen Park und ist ca. 2 km von der Innenstadt Vire entfernt. Wir hatten reserviert und wurden von Vincent Touzot freundlich empfangen.  Als Aperitif wurde ein Pommeau de Normandie  ausgewählt, dazu wurden verschiedene Brötchen und Salzbutter auf den Tisch gestellt.  Aus der Karte wählten wir ein Menü Terroirs, dieses ist mit 30 € sehr gästefreundlich kalkuliert. Außerdem stehen ein Menü für 38 € sowie ein Menü für 47.50 € auf der Karte. Das Menü für 47.50 € wird auch mit Weinmenü angeboten. Es kostet dann 76,00 €.

 Wir wählten:     

Terrine von der Entenstopfleber mit Aprikosenchutney

Kabeljau mit einem Ragout aus la Ratte Kartoffeln mit Tomate und Olive

Käse aus der Normandie

Dessert

Amuse Bouche

Als kleiner Appetithappen wurde in einen kleinen Schnapsglas ein Gazpacho serviert.

Gut gekühlt mit kleinen Würfel von Gurke und Paprika.

Gazpacho Gazpacho

Terrine von der Entenstopfleber mit Aprikosenchutney

Die hausgemachte Terrine war schön schmelzend, das Chutney hatte eine angenehme Süße. Dazu ein Feldsalat und krosses Brot.

Terrine Terrine

  Kabeljau mit einem Ragout aus la Ratte Kartoffeln mit Tomate und Olive

 Ein wunderbar leichter Gang. Kabeljau gebraten, bei dem Ragout, das  nur leicht gewürzt war, waren die sehr kleinen la Ratte Kartoffeln gebraten, die Tomate und vor allen Dingen die Oliven passten sehr gut zum Fisch.

 

Kabeljau Kabeljau

 Käse

Wie nicht anders zu erwarten kamen die drei großen der Normandie auf den Tisch. Pont-l’Évêque, Camembert  und Livarot hatten den richtigen Reifegrad. Dazu ein kleiner Salat und Brombeere Chutney.

 

Pont-l'Évêque, Camembert  und Livarot  Pont-l’Évêque, Camembert und Livarot

Tarte von Schokolade, Maronenmousse, Maronensorbet

Das Törtchen bestand aus einem Biskuitteig, darauf eine Schicht Mousse au Chocolat, abgedeckt mit einer Schicht Bitterschokolade. Der feste Maronenmousse bildete  in Spagettiform den Abschluss. Dazu ein leichtes Maronensorbet.

Dessert Dessert

 Als Wein wurde ein 2007 Chardonnay  getrunken.

Fazit: Ein schöner Abend, das Menü und auch die Getränke waren fair kalkuliert. Ich schätze in Deutschland hätte man das Doppelte ausgeben müssen.  Ich hoffe das Haus auch bei meinen nächsten Aufenthalten in Vire besuchen zu können.

 

Abendessen – 2009 – in der FERME AUBERGE – Vire

Abendessen in der FERME AUBERGE

LA PETITE FOSSE
14500 ST GERMAIN DE TALLEVENDE
Tel. :  0033 2 31 67 22 44
Fax. : 0033 2 31 67 22 44

Auberge La Petite Fosse

Auberge La Petite Fosse

Ferme Auberge, Restaurant auf dem Bauernhof, mit dem Geschmack von lokalen Produkten und regionale Spezialitäten aus der Produktion des landwirtschaftlichen Betriebes. Mit einem Esszimmer mit Kamin für ca. 20 Personen sowie im Wintergarten ähnlichen Anbau mit bis zu 40 Personen ist die Auberge auch für größere Gruppen buchbar.  Grundsätzlich muss reserviert werden und man muss sich auf ein Menü festlegen. Entweder wird es vom Hause bestimmt, man kann aber auch Wünsche äußern

Die Auberge liegt ca.3 km von der Stadtmitte Vire entfernt.

Spezialitäten sind u.a., Kalbskotelett Normandie, Kalbfleisch mit Rahm und Zwiebeln, Hühnerfleisch in Cidre oder Rotwein, Reis überbacken sowie Dessert die mit Äpfeln zutun haben.
Da wir mit Gruppen schon häufiger dort gespeist haben, wurde folgendes Menü abgesprochen.

Forellenpâté

Apfelsorbet mit Calvados

Hähnchen in Cidre

Käse, Dessert

1. Gang Forellenpâté

1. Gang Forellenpâté

2. Gang Apfelsorbet mit Calvados

2. Gang Apfelsorbet mit Calvados

3. Gang Hähnchen in Cidre

3. Gang Hähnchen in Cidre

4. Gang Käse aus der Normandie

4. Gang Käse aus der Normandie

5. Gang Dessert überbackener Reis

5. Gang Dessert überbackener Reis

 

Vire vom 30. Sept. – 04. Okt. 09 1. Tag

 Grund dieser Reise in die Partnerstadt war die Ausstellung der Schauenburger Märchenwache mit Werken von Albert „Ali“ Schindehütte in der Mediathèque Vire.   Zum wiederholten male ging also die Fahrt  in Richtung Normandie. Bis auf eine „Stopp and Go Phase“ um Köln war es eine angenehme Fahrt bis Honfleur.  Hier wurde eine einstündige Pause eingelegt mit einer kurzen Besichtigung des Hafens und der Innenstadt. Im  Café – Restaurant La Bisquine wurde eine kleine Pause eingelegt und eine leckere Tarte Tatin verzehrt. Weiter ging die Fahrt auf der D  513 entlang der Küste in Richtung Deauville  und weiter nach Cabourg.

     Tarte Tatin

Bei Bènouville wurde die Pegasus Bridge besichtigt. Auf der D 514 ging es dann weiter bis Asnelles. Da die Zeit drängte wurde dann das Endziel Vire angesteuert. Hier traf man sich in der neuen Mediathèque  mit den anderen Teilnehmern der Fahrt. Übernachtet wurde wieder einmal bei Ginette und Andre. Hier wurde auch das leichte Abendessen eingenommen.

Als Aperitif gab es, wie fast immer bei meinen besuchen, ein erfrischendes Amer Bière.

Nach einem Tomatensalat folgte eine gegrillte Lachsschnitte mit Salat. Andre hat einen neuen Elektrogrill, den er natürlich vorführen musste. Der Lachs kross gebraten aber innen noch schön saftig. Dazu ein Friesesalat.  Natürlich dürfte ein Käsegang nicht fehlen. Auf den Tisch kamen die drei großen Käsesorten der Normandie Pont-l’Évêque, Camembert  und Livarot sowie ein Ziegenkäse aus der Region. Abschluss bildete frisches Obst, Kaffee und ein Gläschen Calvados.

 

Gegrillter Lachs Gegrillter Lachs

Hotel La Ferriere

Street Winston Churchill D178

44110 Chateaubriant

Tel.: 0033 2 40 28 00 28

Fax: 0033 2 40 28 29 21

Mail: hotellaferriere@orange-business.fr

hotellaferriere.fr

Hotel

Das Hotel-Restaurant liegt südlich der Stadt Chateaubriant in einem kleinen, ca. 3 h. großen, Park. Die Stadtmitte ist ca. 1,5 km entfernt. In dem kleinen Chateauähnlichem Hauptgebäude sind Rezeption, Restaurant und einige Zimmer untergebracht. Im ca. 50 m entfernten Neubau sind Konferenzräume und Zimmer, sowohl im EG als auch im OG, vorhanden.

Die 20 individuellen eingerichteten Zimmer bieten eine ruhige und entspannte Atmosphäre

Die Ausstattung ist typische französisch.  Betten 1.40/2.00, genügend Schrankraum, leider fehlt eine vernünftige Kofferablage. Bad mit Badewanne, WC und Waschbecken. Die Badewanne mit einer breiten Duschabtrennung.

Warten auf das Abendessen

Warten auf das Abendessen

Restaurant

Das Restaurant ist wie oben beschrieben im Hauptgebäude untergebracht. Ca. 40 Plätze im Hauptraum sowie 20-25 Plätze im vor gelagerten Wintergarten sind vorhanden. Es wird eine traditionelle, dabei aber kreative Küche angeboten.  

Für unsere Gruppe hatten ich ein drei Gänge Menü vorbestellt

 Millefeuille  von Ananas und Krabbe
Das Krabbenfleisch war feingehackt und mit Zitrone, ein wenig Salz und Pfeffer gewürzt. Eine leichte Vorspeise
Filet de Canard mit  Pfeffersauce
Rosa gebratenes Filet mit einer sehr pfeffrigen Sauce, dazu grüne Bohnen und Pommes. Die Bohnen leider sehr weich, die Pommes selbst gemacht und schön kross.
Fondant au Chocolat

Lauwarmer Schokoladenkuchen, im inneren noch flüssig, dazu Vanillesauce. Kalorien pur.

Gebratenes Gemüse

Ein leichtes Abendessen.

Je eine gelbe bzw. grüne Zucchini und eine Aubergine werden in Scheiben geschnitten, Champignons werden geviertelt. Die Gemüsescheiben werden Portionsweise in Olivenöl kurz angebraten und im Ofen warm gehalten. Danach die Pilze braten. Kleine Tomaten kurz in der Pfanne schwenken und ebenfalls zum Gemüse geben. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei und Minze werden klein gehackt und über die Gemüse gegeben und  anschließend ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Mit Ciabatta entweder lauwarm oder kalt  essen.

Gebratenes Gemüse

Gambero Rosso Kassel, Gräfestraße

Nach einem Kinobesuch „Maria, es schmeckt ihm nicht“ wurde passender weise ein italienisches Restaurant besucht. Die Wahl viel auf das  „Gambero Rosso in der Gräfestraße. Unser letzter Besuch lag bereits fast zwei Jahre zurück.  Bei diesen Besuchen waren wir fast immer zufrieden aufgestanden. Diesmal waren wir enttäuscht.  Das Preis/Leistungsverhältnis z.B. passt nicht. Für zwei Gänge, plus Bruschetta, Wein, Wasser und Espresso fast 70 € zu berechnen ist doch des guten zuviel. Doch im Einzelnen.

 Bei angenehmen Temperaturen haben wir einen Tisch im Außenbereich vorgezogen.  Die Bedienung brachte uns zwar schnell noch Sitzunterlagen aber erst  nach einer gewissen Zeit auch noch die Speiskarten.

Aus der Tagesempfehlung wählten wir: Gamberoni mit Knoblauchspagetti sowie Seeteufel mit Risotto. Als Wein ein Glas Branciforti, ein Weißwein aus Sizilien.  Als kleines Amuse Bouche wurde Bruschetta  bestellt.

Wein und Wasser standen schnell auf den Tisch, der Wein hätte allerdings etwas kälter sein können, auf die Bruschetta mussten wir allerdings fast 15 Minuten warten. Es kamen dann drei Scheiben bestrichen mit einer Trüffelpaste. Die Brotscheiben waren viel zu lang getoastet worden und sehr kalt.

Auch auf die beiden Hauptgerichte müssten wir lange warten. Die Gamberoni mit Knoblauchspagetti waren ordentlich gebraten, die Spagetti mit leichtem Knoblauch Geschmack.  Pech hatte ich mit dem Seeteufel bzw. mit dem Risotto.  Der Seeteufel war ja noch in Ordnung, aber das Risotto war alles, nur kein Risotto, sondern gekochter Reis wie ihn die Chinesen anbieten. Trocken, kein bisschen „schlotzig“ wie ein Risotto eigentlich sein soll. Der Geschmack gleich null. Auf mein Hinweis, sagte die Bedienung: „Wir haben aber doch einen Italienischen Koch, der muss es doch wissen. Ich sage es ihm.“ Leider kam keine Rückantwort aus der Küche. Schade.

 

 

Lachs mit Gurke

Nach dem Radtraining und einer kleinen Erholungspause,  ging es ab in die Küche. Ein leichtes Sonntagabendessen wurde zubereitet.  Lachs mit Gurke stand auf dem Speiseplan.

Zuerst der Lachs. Zwei Scheiben je ca. 200 gr. wurden präpariert, das heißt, die letzten Gräten wurden gezogen und die Haut  entfernt.  Danach ein wenig gesalzen, gepfeffert und mit flüssiger Butter bestrichen. In eine Form kamen ein Stück Butter, einige Rosmarinzweige, eine Knoblauchzehe sowie etwas Ingwer. Mit einer Folie wurde der Lachs abgedeckt und für 30 min. bei 80°  in den vorgewärmten Ofen geschoben.

Die Gurke wurde geschält und entkernt, eine Hälfte in dünne Scheiben (3 mm) gehobelt, der Rest entsaftet. Der Saft wurde mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt.  Die Scheiben ebenfalls gewürzt, dazu kam Schnittlauch und Blätter der Kapuzinerkresse, beides klein geschnitten.  

In einem tiefen Teller wurden zuerst die dünnen Gurkenscheiben ringförmig eingeschichtet, der Gurkensaft an gegossen und der Lachs auf den Gurken angerichtet. Dekoriert wurde mit Blüten der Kapuzinerkresse und Borretschblüten.  „Victor“ 2004 ein Weißwein Cuvée  aus dem Hause Diel von der Nahe rundete das Ganze ab

Essen und Trinken Lachs

Rumfort-Gemüse

Rumfort, dieses Wort habe ich erstmalig bei einem Kochkurs in den „Drei Stuben“ in Meersburg bei Stefan Marquard Mitte der 90iger Jahre gehört. Nach dem Motto alles was rum liegt und fort muss. Dabei in selbstverständlich an keine alte und minderwertige Ware gedacht. Damals ging es um eine Sauce, die bereits am ersten Tage angesetzt wurde.

Bei mir sollte es schnell gehen und tatsächlich, ich habe vom aufsetzen der Pfanne bis zur Fertigstellung, nur ca. 20 Minuten gebraucht.

Pfifferlinge, je eine gelbe bzw. grüne Zucchini, Tomaten, ein kleiner Kopf Romasalat, Ingwer, frischer Knoblauch waren vom Wochenendeinkauf noch übrig geblieben. Dazu frischer Salbei und Rosmarin aus dem Garten.

Die Pfifferlinge wurden gesäubert (nicht gewaschen), die Zucchini sowie die Tomaten in Würfel geschnitten, ebenso der Salat. Der Ingwer und Knoblauch wurden in Scheiben, die Kräuter klein geschnitten.

Die Gemüse, außer Tomaten,  wurden separat in Olivenöl angebraten, dies dauerte jeweils nicht länger als 3 Minuten. Danach kamen Ingwer, Knoblauch und die Kräuter in die Pfanne. Abgeschmeckt wurde lediglich mit Salz und Zitronenpfeffer. Zum Schluss die Tomaten in die Pfanne und alles wurde noch ca. 3 Minuten am Herdrand stehen gelassen, bevor es mit zwei Scheiben Sauerteigbrot, die geröstet und klein geschnitten wurden und zu den Gemüse kamen, serviert wurde.

Zum Trinken Naturtrüber Apfelsaft, gut gekühlt.