Wie ich im November 2018 sehen konnte, ist das Restaurant geschlossen.
Restaurant St Christophe
rte de Thury-Harcourt,
F – 14690 | Pont-D’ouilly,
Tel: 02 31 69 81 23 – Fax: 02 31 69 26 58
Das RestaurantDie Gaststube
Mitten im Herzen der normannischen Schweiz liegt ca. 40 km südlich von Caen das Städtchen Pont d’Ouilly. Ein ländliches Restaurant mit kleinem ruhigem Hotel. Ich selbst hatte das Restaurant bereits Ende der 90ziger Jahre besucht und meine damaligen positiven Eindrücke wurden auch diesmal bestätigt. obwohl es anscheinend im letztem Jahr einen Besitzerwechsel gegeben hat,
An diesem Samstagmittag waren wir die einzigen Gäste. Wir wurden von einer jungen Dame freundlich empfangen und konnten uns den Tisch aussuchen. Als Aperitif wählten wir einen Kir Normand. Frische Brötchen und Salzbutter standen schnell auf dem Tisch.
Aus der Speiskarte wählten wir für 22€ ein viergängiges Menü, as wie folgt aussah:
Amuse BoucheThon und CrevettenPerlhuhnDessert Quarkmousse
Die 21.Auflage von „Foire à l’Andouille à Vire“ war der Grund für acht Mitglieder des Partnerschafts-Komitee nach nur vier Wochen wieder den 940 km langen Weg in unsere Partnerstadt auf sich zunehmen. Nach einer rund 9stündigen Fahrt wurde unser Ziel in der Normandie erreicht. Fünf Mitglieder der Gruppe wurden im Hotel de France untergebracht. Die anderen drei übernachteten, wie üblich bei Besuchen in Vire, bei ihren lang jährigen Freunden. Ich selbst war wieder bei Ginette und Andre. Am Abend hatte Ginette ein leichtes Abendessen vorbereitet. Vorab ein Pommeau als Aperitif. Einem Friseesalat folgte ein Omelett mit Pilzen. Danach wie üblich der Käsegang sowie Obst als Dessert. Andre hatte eine Flasche Rotwein entkorkt. Erst gegen Mitternacht kam man endlich ins Bett
Nach einen französischem Frühstück ging es anschließend in das Hippodrome, wo die Ausstellung von Freitag, 30. Oktober bis Sonntag, 1. November, durchgeführt wurde. Der Aufbau unseres Standes verlief erfreulicher weise recht schnell, so dass man bereits um 11.30 Uhr wieder zum Hotel bzw. zur Familie zurückkehren konnte. Zum Mittagessen hatte Ginette wieder einmal gut aufgefahren.
Frisch vom Markt kamen wohlschmeckende Crevetten, danach mit Hackfleisch gefüllte Tomaten, der übliche Käsegang und danach Obst vom Markt.
CrevettenGefüllte TomateObst
Ab 14.00 Uhr war dann Standdienst angesagt. An diesen drei Tagen zeigten mehr als fünfzig Aussteller Produkte aus den verschiedensten Regionen Frankreichs. An erster Stelle natürlich die Namensgeberin dieser Ausstellung. Andouille à Vire, eine Wurst aus Darm und Magen des Schweins. Natürlich durften auch Produkte aus der Normandie nicht fehlen. Produkte vom Apfel wie Apfelsaft, Cidre, Pommeau sowie Calvados warteten an zahlreichen Ständen auf Kundschaft. Ein Orginal Produkt der Region sind auch Kutteln a la mode de Caen. Auch andere eher traditionelle Produkte des Terroirs Frankreichs waren vertreten.
Stand mit der Andouille à Vire
Moderiert wurde an allen drei Tagen von Jean-Pierre Descombes, ehemaliger Moderator der „Spiele von 20 Stunden“ auf FR3.
In diesem Jahr war Korsika Ehrenregion der Ausstellung.
Wir selbst waren mit Produkten aus der nordhessischen Region vertreten.
Im ehemaligen Wohnhaus von Oliver Stirn, Bürgermeister in Vire bis 1989, ist neues Leben eingekehrt. Georges Lesage, der 1987 aus dem Wohnhaus ein Restaurant gemacht hat, hat das Haus 2007 in jüngere Hände gegeben. Masako & Julien GUERARD in der Küche, sowie Vincent TOUZOT im Service haben das Haus übernommen. Diese drei haben in Paris in bekannten Restaurants gearbeitet.
Masako & Julien GUERARD
An diesem Samstagabend waren gerade die Betriebsferien beendet worden. Das Haus liegt in einem kleinen Park und ist ca. 2 km von der Innenstadt Vire entfernt. Wir hatten reserviert und wurden von Vincent Touzot freundlich empfangen. Als Aperitif wurde ein Pommeau de Normandie ausgewählt, dazu wurden verschiedene Brötchen und Salzbutter auf den Tisch gestellt. Aus der Karte wählten wir ein Menü Terroirs, dieses ist mit 30 € sehr gästefreundlich kalkuliert. Außerdem stehen ein Menü für 38 € sowie ein Menü für 47.50 € auf der Karte. Das Menü für 47.50 € wird auch mit Weinmenü angeboten. Es kostet dann 76,00 €.
Wir wählten:
Terrine von der Entenstopfleber mit Aprikosenchutney
Kabeljau mit einem Ragout aus la Ratte Kartoffeln mit Tomate und Olive
Käse aus der Normandie
Dessert
Amuse Bouche
Als kleiner Appetithappen wurde in einen kleinen Schnapsglas ein Gazpacho serviert.
Gut gekühlt mit kleinen Würfel von Gurke und Paprika.
Gazpacho
Terrine von der Entenstopfleber mit Aprikosenchutney
Die hausgemachte Terrine war schön schmelzend, das Chutney hatte eine angenehme Süße. Dazu ein Feldsalat und krosses Brot.
Terrine
Kabeljau mit einem Ragout aus la Ratte Kartoffeln mit Tomate und Olive
Ein wunderbar leichter Gang. Kabeljau gebraten, bei dem Ragout, das nur leicht gewürzt war, waren die sehr kleinen la Ratte Kartoffeln gebraten, die Tomate und vor allen Dingen die Oliven passten sehr gut zum Fisch.
Kabeljau
Käse
Wie nicht anders zu erwarten kamen die drei großen der Normandie auf den Tisch. Pont-l’Évêque, Camembert und Livarot hatten den richtigen Reifegrad. Dazu ein kleiner Salat und Brombeere Chutney.
Pont-l’Évêque, Camembert und Livarot
Tarte von Schokolade, Maronenmousse, Maronensorbet
Das Törtchen bestand aus einem Biskuitteig, darauf eine Schicht Mousse au Chocolat, abgedeckt mit einer Schicht Bitterschokolade. Der feste Maronenmousse bildete in Spagettiform den Abschluss. Dazu ein leichtes Maronensorbet.
Dessert
Als Wein wurde ein 2007 Chardonnay getrunken.
Fazit: Ein schöner Abend, das Menü und auch die Getränke waren fair kalkuliert. Ich schätze in Deutschland hätte man das Doppelte ausgeben müssen. Ich hoffe das Haus auch bei meinen nächsten Aufenthalten in Vire besuchen zu können.
Dieser Aperitif ist eine Spezialität aus dem Bereich Elsass – Lothringen. Amer ist ein Bierzusatz und besteht aus einer Zusammensetzung von Infusionen mit Mandarine – und Apfelsinen Rinde sowie Enzianwurzel.
Hier das Rezept wie Andre es serviert.
ca. 4 cl Amer Cusenier
ca. 1 cl Sirop Zitron vert
anschließend mit Bier aus dem Elsass aufgießen. Es sollte auf alle Fälle ein Exportbier sein, mit einem Bier Pilsener Art hat es einen völlig andern Geschmack.
Nach dem Frühstück geht es erst einmal in die Mediathèque Heute sollen die Bilder und Aquarelle aufgestellt werden. Ali und die Mitglieder der Märchenwache haben alles im Griff, so dass wir eigentlich überflüssig sind. Für den Rest der Truppe ist eine Stadtbesichtigung angesagt. Danach Mittagessen auf Einladung der Mediathèque im Restaurant Le Robbery.
Aus der doch umfangreichen Speisekarte wurde das Tagesmenü ausgewählt. Als Aperitif ein Kir Normand und als Begleitung zum Essen Cidre Brut. Für ein Freitagmittag war das Restaurant sehr gut besucht. Es sind ca. 80 Plätze vorhanden und fast 90% waren besetzt.
SALADE FRAÎCHEUR
grüner Salat, Tomaten, geriebene Karotten, Rüben und Sellerie, Ei, Mayonnaise, Gurke, Schweizer Käse-, Apfel-Frucht
War wirklich frisch, nichts aus der Dose oder aus einen großen Eimer wie es häufig in Deutschland anzutreffen ist.
1. Gang Salat
Seeteufel
Der Fisch pochiert, dazu Ragout von der Aubergine, Brokkoli und Reis.
Die frittierten Lauchblätter passten nicht zum Gericht, ansonsten sehr wohlschmeckend.
2. Gang Seeteufel
MOUSSE AU CHOCOLAT
Schmeckte hervorragend, aber viel zu viel und sehr üppig.
Grund dieser Reise in die Partnerstadt war die Ausstellung der Schauenburger Märchenwache mit Werken von Albert „Ali“ Schindehütte in der Mediathèque Vire. Zum wiederholten male ging also die Fahrt in Richtung Normandie. Bis auf eine „Stopp and Go Phase“ um Köln war es eine angenehme Fahrt bis Honfleur. Hier wurde eine einstündige Pause eingelegt mit einer kurzen Besichtigung des Hafens und der Innenstadt. Im Café – Restaurant La Bisquine wurde eine kleine Pause eingelegt und eine leckere Tarte Tatin verzehrt. Weiter ging die Fahrt auf der D 513 entlang der Küste in Richtung Deauville und weiter nach Cabourg.
Bei Bènouville wurde die Pegasus Bridge besichtigt. Auf der D 514 ging es dann weiter bis Asnelles. Da die Zeit drängte wurde dann das Endziel Vire angesteuert. Hier traf man sich in der neuen Mediathèque mit den anderen Teilnehmern der Fahrt. Übernachtet wurde wieder einmal bei Ginette und Andre. Hier wurde auch das leichte Abendessen eingenommen.
Als Aperitif gab es, wie fast immer bei meinen besuchen, ein erfrischendes Amer Bière.
Nach einem Tomatensalat folgte eine gegrillte Lachsschnitte mit Salat. Andre hat einen neuen Elektrogrill, den er natürlich vorführen musste. Der Lachs kross gebraten aber innen noch schön saftig. Dazu ein Friesesalat. Natürlich dürfte ein Käsegang nicht fehlen. Auf den Tisch kamen die drei großen Käsesorten der Normandie Pont-l’Évêque, Camembert und Livarot sowie ein Ziegenkäse aus der Region. Abschluss bildete frisches Obst, Kaffee und ein Gläschen Calvados.
Vor den Toren des alten Vire steht dieses alte Steingebäude aus den 1950er Jahren. Im Jahre 2007 wurde das Hotel renoviert und bekam neue Besitzer. Diese haben endlich dem Hause neuen Schwung gebracht. Auch die Küche hat deutlich gewonnen. Aufbauend auf regionalen Produkten wird eine frische innovative Küche angeboten. Hier sollte man auf alle Fälle einmal ein Gericht mit der echte „Andouille de Vire“ sich auftischen lassen.
Ein Besuch in der bezaubernde Stadt Honfleur gelegen an der Seine Mündung
Von Osten kommend wird über die Pont de Normandie die ca. 8 000 zählende Stadt im Departement Calvados erreicht. Bei der Pont de Normandie, eine interessante Brückenkonstruktion als Schrägseilbrücke, ist das Beleuchtungssystem interessant. Bei Dunkelheit leuchtet die Brücke in Blau und Weiß.
Über die D 580erreicht man die Stadt und kann auf dem kostenpflichtigen Parkplatz zwischen dem „Bassin de L’ Est“ und der Straße „Quai de la Tour“ sein Fahrzeug abstellen.
Restaurant Absinth
Wir beginnen unseren Spaziergang über den Quai de la Quarantaine zum Vieux Bassin. Entlang der Straße reiht sich ein Restaurant an das andere. Das interessanteste ist für mich das „Absinth“. Das alte Hafenbecken, heute Ankerplatz für Freizeitschiffe und Yachten, wird auf der Ostseite, dem Quai St-Etinne, von zweistöckigen Häusern und gegenüber am Quai Ste-Catherine von bis zu siebenstöckigen Häusern, umrahmt. Hier sind Restaurants aller Stilrichtungen, Boutiquen und Galerien untergebracht. Bei einem Cafe oder einem gekühlten Cidre kann man die vorbei schlenderten Gäste aus aller Welt beobachten.
Der Hafen
Nach dieser kleinen Pause geht es weiter am ehemaligen Haus des Stadtgouverneurs, dem „La Lieutenance“ vorbei in das Zentrum des Stadtviertels auf den Place Ste-Catherine. In diesem Stadtviertel mit vielen Fachwerkhäusern in kleinen schmalen Gassen steht die Kirche „Èglise Ste – Catherina“ mit dem Glockenturm „Clocher Ste – Catherine.
Die Kirche ist vollständig aus Holz errichtet, die Fundamente natürlich ausgenommen, der Turm mit Holzschindeln verkleidet, Weiter geht der Rundgang zum „Musèe Eugene Boudin. Hier werden Werke der Maler aus dem Gebiet der Stadt gezeigt, herausragend natürlich die Sammlung des Namensgebers. Auch ein Besuch des „Maison Satie“ in der Rue Haute ist zu empfehlen. Über den Place Hamlin kommen wir wieder auf die Quai de la Quarantaine und zu unserem Fahrzeug zurück.
Restaurant Terrasse et l'Assiette
Für das Mittagessen ist das Restaurant Terrasse et l’Assiette hinter der Eglise Ste – Catherina zu empfehlen. Wer über Nacht bleibt, sollte im „Les Maisons de Lea „ Place Ste-Catherine oder im Hotel La Tour übernachten und bei Alexandre Bourdas im Sa. Qua. Na zu Abend essen. Beide Restaurants haben einen Stern im Michelin.
Anmerkung: Das Restaurant Terrasse et l’Assiette ist mittlerweile leider geschlossen.(Nov.2010)
Zu empfehlen ist außerdem noch das Restaurant „Le Bréard“. Es liegt im Herzen der Stadt. Vom Hafen sind es ca. 2-3 min. zu Fuß. Vom Place Sainte Catherine sind es nur ca. 20 m.
Unsere Städtepartnerschaft geht in das 26zigste Jahr. Viele schöne Stunden wurden gemeinsam verlebt. Jedoch werden die Gründungs-mitglieder älter und es muss nach neuen Wegen gesucht werden jüngere Menschen beider Städte für die Partnerschaft zu gewinnen. Mir ist klar, dass es kein Patentrezept gibt. Vereine, Verbände und Schulen müssen angesprochen werden.
Vieles kann nur über persönliche Kontakte auf den Weg gebracht werden. Beispiel ist die Sportfreundschaft zwischen dem USM Vire und dem KSV Baunatal. Die Kontakte zwischen den Vereinen sind eingeschlafen. Die Gründe sind vielfältig, der Hauptgrund aber wahrscheinlich ist der Wechsel im Vorstand des USM Vire. Aber auch der bisherige feste Termin über Pfingsten könnte ein Grund sein. Auch zukünftig soll es jährliche Partnerschaftstreffen geben, aber sie sollen an Veranstaltungen und Projekte in den beiden Städten angebunden werden. Ich hoffe, dass der neuen Partnerschaft Vorsitzenden in Vire Stadtrat Jean-Marc Chauvin neue Ideen entwickelt. Auch Stadträtin Catherine Godbarge, die im Rathaus zuständig ist, sie ist ebenso seit Jahren in der Partnerschaft engagiert, ist recht optimistisch, dass der Städtebund wieder an Dynamik zulegen kann.
Neue Termine sind bereits vereinbart. So wird im Monat Oktober eine Ausstellung der Märchenwache in Vire stattfinden. Hier werden Bilder von Albert Schindehütte gezeigt. Motive sind Märchen der Brüder Grimm und der Märchenerzähler „Wachtmeister Krause“ und der jungen Marie Hassenpflug.
Ende Oktober dann der Besuch der Foire de Andouille in Vire.
Wem soll man mehr Respekt zollen, den Bauherren mit Architekten oder dem zuständigen Bauamt. Wer in dieser Umgebung dieses Haus plant, anschließend auch baut bzw. auch genehmigt hat viel Mut bewiesen. Ein Designhotel neben ein 70ziger Jahre Bau a la Bayern mit Geranien an Holzbalkonen zu setzen erfordert vor allen alte Zöpfe abzuschneiden. Im Inneren des Neubaues dominiert die Farbe weiß, schwarz wird sehr dezent dagegen gesetzt.
Das Hotelzimmer
Die erfreulich sehr großen und hellen Zimmer sind mit Holzparkett versehen, das Bad offen zum Schlafraum, mit großer Dusche, abgetrennten WC und einem Waschbecken mit viel Ablage und großem Spiegel. Der Boden im Nassbereich aus Schiefer, ebenso die Wände der Dusche. Farbakzente, in unserem Fall grün, setzten Vorhänge und ein kleiner Sessel. Flachbildschirm und Minibar rundeten das Ganze positiv ab.
In den vergangenen Jahren haben wir auf dem Weg in die Normandie die „Nordroute“ über Belgien genommen. Diesmal wurde eine „Südroute“ über Trier, Luxemburg, Reims etc. gewählt. Auf den Weg in die Normandie liegen auf diesem Weg Bau, Thielges und Becker’s. Bau und Thielges haben dienstags geschlossen. So wurde das Becker’s gebucht. Diskussionen in verschiedenen Foren und Blogs machten neugierig.
Ein Fazit vorweg.
Obwohl einige kleine Fehler im Laufe des Abends auftraten, kann gesagt werden, dass Becker’s ein Umweg wert ist.
Das Menü am 26.Mai 2009
Zum Auftakt
Gekühltes Krustentiergelee.
Yellowfin – Thun exotisch mariniert
Menü.
Gänseleber aus den Landes Ananas und Kaffee in Texturen
Gedämpfter Langostino. Lauch, Spargel und Béarnaise
Bar de Ligne mit kross gebratener Haut. Artischocken und Chorizo.
Geschmortes Herzbries. Orangenkarotten und Vanille.
Heimischer Rehrücken. Weinhefe-Jus, Pfefferaroma.
Gebackener Taleggio. Pikante Erdbeermarmelade
Erfrischung aus Holunderblüten.
Dreierlei von Valhona Equatoriale.
Chocolats & Friandises.
Einige Anmerkungen zu einzelnen Gängen.
Gekühltes Krustentiergelee. Gartengurke und Sauerrahm.
Das erste Amuse Bouche gleich ein Paukenschlag. Intensives Gelee von Krustentieren. Die Gartengurken und Sauerrahm brachten Frische. Alle Komponenten waren gut aufeinander abgestimmt.
Bar de Ligne mit kross gebratener Haut. Artischocken und Chorizo
Schöne krosse Haut, Fisch noch leicht glasig, kaum wahrnehmbarer Chorizo-Geschmack. Die Artischocken leicht aldente. Leider waren die „Stiele“ nicht sauber geputzt. Sie waren doch sehr „holzig“. Hier stand die Optik anscheinend im Vordergrund.
Geschmortes Herzbries. Orangenkarotten und Vanille
Endlich wieder einmal Bries. Leider werden Innereien in Deutschland immer weniger angeboten. Bries sauber geputzt, leider waren Karotten und die Sauce für meinen Geschmack zu süß geraten.
Heimischer Rehrücken. Weinhefe-Jus, Pfefferaroma
Dieser Gang überzeugte, optimal gebratenes Fleisch, dezentes Pfefferwürzung. Als Beilage Karotten Ingwermousse und grüner Spargel. Die Karotten wunderbar mit Ingwer gewürzt, leider wurde nur ein kleiner „Klacks“ serviert.
Der beste Gang des Abends.
Gebackener Taleggio. Pikante Erdbeermarmelade.
Der Käsegang war der Schwachpunkt des gesamten Abends.
Drei kleine Kugeln Taleggio als Käsegang ist für ein zwei Sterne Haus indiskutabel. Es müssen nicht wie in anderen Häusern 20 oder mehr Käsesorten zur Auswahl stehen, aber etwas mehr hätte es sein dürfen.