Ich war schon ein klein wenig enttäuscht bei meinem Mittagsbesuch in der Fischerhütte in Rehbach am Edersee. Zu den zwei ersten Enttäuschungen kann allerdings der Wirt nichts.
Erstens: Kaum Wasser im Edersee
Zweitens: Regen am Mittag
See ohne Wasser
Beim Blick auf die Speisekarte allerdings die dritte Enttäuschung. Wer erwartet, dass hier Fischgerichte überwiegen, hat das verkehrte Lokal ausgesucht. Lediglich vier Fischgerichte stehen auf der Karte und davon nur ein Fisch aus der Region. Warum Red Snepper, Matjes und Makrele? Diese kommen bestimmt nicht aus der Region. Warum muss man eine provenzalische Fischsuppe anbieten? Eine Fischsuppe mit heimischen Fischen wie z.B. Zander, Barsch, Forelle oder Saibling bietet sich hier doch an.
Lediglich Zander als heimischer Fisch stand auf der Karte und diesen bestellte ich dann auch.
Zander
Zanderfilet mit Kräuterbutter, Kartoffeln und Salat.
Das Filet auf der Haut gebraten und war noch recht saftig. Allerdings war das Filet schlecht präpariert. Insgesamt 8 relativ große Gräten holte ich aus dem Fisch heraus. Nach meinen Hinweis bei der Bedienung keine Reaktion aus der Küche.
Satt der Salzkartoffeln hatte ich Bratkartoffeln bestellt. Diese waren schön kross gebraten.
Viel zu viel Salat auf dem Teller und war außerdem mit zu viel Sauce ertränkt worden. Es würde sich anbieten, den Gast zu fragen welche Zubereitungsart er wünscht (Öl, Essig) und den Salat auf einen separaten Teller zu servieren.
Als Dessert bestellte ich „Milchreis mit Waldbeer Grütze“. Erfrischend und entschädigte ein wenig für den Fischgang.
Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag Ruhetag,
Mittwoch bis Sonntag von 11.30 – 14.30 Uhr und von 17.30 – 24.00 Uhr
Poststube
Es sind ca. 15 km von der Kasseler Innenstadt bis in das beschauliche Habichtswald Ehlen. Hier steht an der Kasseler Straße der Gasthof „Ehlener Poststuben“. Miroslav Graša, der aus Kroatien stammt und im Schwarzwald seine Ausbildung absolviert hat, ist seit 1994 Inhaber und Chefkoch dieses Gasthofes. Das große Fachwerkhaus, ausgestattet mit Antiquitäten, hat er in dieser Zeit zu einer guten Adresse für Genießer gemacht. Dabei setzt er auf frische Produkte, die möglichst aus der Region kommen.
Die Speisekarte spiegelt diese Philosophie auch wieder. Bei meinen Besuch sah die Karte wie folgt aus:
Ein Menü für 38,50 €, je zwei Gerichte vom Schwein, Lamm, Rind, Geflügel sowie Fisch und Dessert. Alle Gerichte werden auch als „kleine Portionen“ angeboten. Die Preise bewegen sich zwischen 22.80 € für Zander(große Portion) und 7,80 € für Dessert.
In den vier verschiedenen Speiseräumen sitzt man recht gemütlich. Im Raum 1 mit kleiner Theke können ca. 16-20 Personen sitzen. An diesem Abend war das Haus gut besucht. An den Autokennzeichen war zu erkennen, dass der Gasthof auch überregional bekannt ist.
Da ich mit dem Auto unterwegs war, habe ich an diesem Abend auf Wein etc. verzichtet. Die Flasche Mineralwasser, 0,7 l, kostete 4,30 €.
Aus der Karte und dem Menü habe ich mir ein Drei-Gang-Menü zusammengestellt.
Vorspeise: (Kleine Portion 12.80 €)
Lammbratwurst mit kleinen Salat und Steinpilzen.
Die Wurst sehr schmackhaft, aber etwas zu trocken. Der Salat, mit einer leichten Vinaigrette angemacht, war gut sortiert. Die ersten Steinpilze in der Saison waren auf meinen Wünsch in das Gericht mit aufgenommen worden.
Lammbratwurst mit Steinpilzen
Hauptgericht (Kleine Portion 17.80 €)
Zander in der Silberhaut mit geschmortem Gemüse.
Die „Silberhaut“ stellte sich als Alufolie heraus. In dieser war der Fisch gegart worden. Bei dieser Garmethode bleibt der Fisch saftig. Beim Öffnen der Folie entströmte ein wunderbarer Geruch von Kräutern, Wein und Tomate. Das geschmorte Gemüse schmackhaft, aber ein wenig zu kalt.
Zander
Dessert (4,50 €)
Aprikosen-Marsala-Sorbet
Im Original gehören noch Früchte der Saison dazu. Cremiges und nach reifen Aprikosen schmeckendes Sorbet. Vom Marsala Geschmack war leider kaum etwas zu spüren.
Sorbet
Fazit: Ein leichtes und wohlschmeckendes Essen. Ein Wiederbesuch ist bestimmt geplant. Ach ja, zum Schluss doch noch etwas negatives. Zum Auftakt gab es etwas Baguette mit Frischkäse. Das Baguette war leider einseitig angetrocknet. Waren es die aufgeschnittenen Reste vom Mittagstisch? Ich hatte jedenfalls den Eindruck.
Die nordhessische Metropole ist nach wie vor eine kulinarische Diaspora. Blickt man in die Gastroführer, ist von Kassel wenig zu lesen. In den Restaurant Ranglisten 2011 taucht lediglich das Santéim Steinernen Schweinchen, das Restaurant Park Schönfeld und die Osteria in der Jordanstr. auf.
Bei einem Besuch im Steinernen Schweinchen sollte man allerdings genau hinsehen wo man Speisen will. Drei sehr unterschiedliche Richtungen von Restaurants werden angeboten.
Da ist erstens die Gaststube des Steinernen Schweinchens. Im urgemütlichen ehemaligen Gesindehaus bietet die Küche neben leckeren Grillgerichten, die direkt am offenen Kamin zubereitet werden, auch allerlei nordhessische Spezialitäten an.
Da ist zweitens das Santé. Es ist das Hauptrestaurant des Steinernen Schweinchens und hat im Michelin 2011 den begehrten Bib erhalten. Bib Gourmand, ein Prädikat für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. In Deutschland sind es insgesamt 386 Häuser, die diese Auszeichnung 2011 erhalten haben.
Da ist drittens das Gourmet Restaurant im Steinernen Schweinchen. Es ist das kulinarische Aushängeschild des Hauses. Hier bietet Chefkoch Jürgen Richter eine leichte und innovative Küche an. Geöffnet ist das Gourmet Restaurant allerdings nur abends und zwar von Mittwoch bis Samstag.
Unser Besuch diesmal galt dem Santé. Jeden Freitag wird ein Tête-à-Tête Menü angeboten, Drei Gänge, dazu eine Flasche Wein werden für 55,00 € angeboten und dies für zwei Personen.
Wir waren zu viert und hatten, wie es sich auch eigentlich gehört, vorbestellt. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und an den Tisch geleitet. Der Tisch war sehr festlich gedeckt und zwei Speisekarten lagen bereits auf dem Tisch.
Brot etc.
Als Aperitif wurde uns u.a. auch das Kultgetränk „Hugo“ empfohlen. In einen echten Hugo gehören Prosecco, Holundersirup, Mineralwasser, Limetten und Minze sowie Eiswürfel. Ein sehr erfrischender und wohlschmeckender Auftakt. Anzumerken ist, dass der Aperitif wie auch später der Espresso, nicht zum Pauschalpreis gehört. Gegen den ersten Hunger standen sehr schnell dreierlei Brot sowie Butter, Schnittlauchquark und geschmorte Perlzwiebeln auf den Tisch. Ein Amuse Bouche wird nicht serviert und ist bei dem Preis auch nicht zu erwarten.
1. Gang 01
Nach einer angenehmen Wartezeit kam der erste Gang auf den Tisch.
Auf einer Schiefertafel wurde „Glasnudelsalat Asiatischer Art mit gedämpften Kabeljau und Orangen-Mango-Chutney im Sojafond“ serviert. Dazu eine Currycremesauce und Salatspitzen.
Ein ausgewogener Gang mit seinen asiatischen Gewürzen und einem perfekt gegarten Kabeljau. Der Fisch lauwarm serviert. Dies sollte man dann auch auf der Karte ausweisen. Leider steckte in meinen Stück noch eine Gräte und bei einem Salat war ein Blatt nicht mehr ganz frisch. Es schmeckte „muffig“.
Dazu gab es einen Weißwein. 2009 Johanniger, ein Gutscuvée aus dem gleichnamigen Weingut zu Biebelsheim. Ein Wein für alle Tage, leicht und angenehm trocken. Nach Aussage des Services der Hauswein des Restaurants.
2. Gang
Der zweite Gang wurde nach angenehmen 25 Min. serviert.
„Rücken vom Salzgraslamm in Mozzarella- Oliven-Pinienkruste auf gebratenen Zucchini und Polenta-Thymiansauce.“
Ein wohl durchdachter Gang mit den Gewürzen und dem Geschmack des Südens. Lediglich der kurz gegarte Frühlingslauch passte geschmacklich nicht ganz zum Gericht. Den Rücken hätte ich gern etwas mehr „Medium gegart“ gewünscht. Die anderen am Tisch fanden ihn allerdings in Ordnung.
Dazu „Ursprung“, ein Rotwein von M. Schneider / Pfalz, mit kleinen Aufpreis zum Menü. Den ursprünglich in der Karte ausgewiesenen Rotwein von Johanninger fanden wir als zu leicht zum Lamm.
Dessert 01
Als Dessert schließlich „Gebackene Feige auf Physalis-Kompott und Honig Milcheis in Cassismark“
Ein gelungener Abschluss, lediglich die Feigen fand ich etwas fad. Wer einmal eine gut gereifte Feige direkt vom Baum gegessen hat, wird die nachgereiften immer als „etwas fad“ empfinden. Also weniger ein Problem des Hauses.
Danach noch Espresso und einen „kleinen Absacker“.
Fazit: Ein gelungener Abend mit kleinen Mängeln, die den Gesamteindruck aber kaum schmälern. Zum Schluss standen dann 89 € pro Paar satt 55 € auf der Rechnung. Dies ist allerdings selbst verschuldet. Das Santé war an diesem Abend gut besucht, allerdings sollte es bei diesem Preis Freitagsabend im Santé Platzmangel geben.
Wieder einmal ein außergewöhnliches Genusserlebniss in der Altstadt von Nürnberg. Ein Besuch bei Andree Köthe und Yves Ollich ist weniger Nahrungsaufnahme, es ist vielmehr Genuss auf höchstem Niveau.
Natürlich hatten wir reserviert und so standen wir kurz nach 12.00 Uhr am Weinmarkt in der Altstadt zu Nürnberg vor der schlichten Hausfassade des Restaurants. Die Tür ist wie immer verschlossen und man wird erst nach dem ziehen der Glocke hereingelassen. Der Service um Sommelier Ivan Jakir empfängt uns im Flur und begleitet uns zum Tisch.
Als Aperitif wird ein Champagner bzw. der Hausaperitif gewählt. Dazu ein Möhrenbrot mit Erbsenbutter.
Danach drei Amuse Bouche, diese werden, leicht abgewandelt, immer serviert .
Teigröllchen
Gebackenes Teigröllchen mit Blumenkohlcreme und weißen Mohn. Eine knusprig-weiche Einleitung zum Mittagessen mit einer sehr heißen Füllung und einer dezenten Mohnhülle. Bei unseren letzten Besuch im Oktober 2010 gab es das Teigröllchen mit Erbspüreefüllung und „grüner Currymischung“
Gedämpftes Brot
Gedämpftes Brot mit Petersilienwurzelcreme und gebeiztes Eigelb.
Kalbskopf
Kalbskopf mit Essiggurke
Anschließend kam nicht Andreas Köthe an den Tisch, sondern Yves Ollich erläuterte diesmal das Mittagsmenü. Er erklärte die vier Gänge für das Mittagsmenü. Auf unseren Wunsch hin wird noch ein Fischgang eingeschoben. Nach einer ausgiebigen Diskussion mit Ivan Jakir entscheiden wir uns doch für ein Weinmenü.
Das Menü:
Saibling
Wildsaibling mit Gurken und Dillblüten
Der Saibling innen noch leicht glasig. Grundlage für die Sauce war Apfel- und Gurkensaft. Dazu eine leichte Meerrettichcreme. Die Dillblüten brachten den Biss an das Gericht.
Zander
Zander mit Brokkoli
Diese Art von Gemüsebeilage scheint langsam ein Klassiker zu werden. Entweder mit Blumenkohl oder wie hier mit Brokkoli. Einmal als Mousse und darüber angeordnet feine Scheiben von Brokkoli. Dezent gewürzt. Die Sauce auf Grundlage von Mandeln. Dazu noch ein kleines säuerliches Gelee.
Melone
Melone mit Zwiebel
Auf der karamellisierten Zwiebelscheibe lagen Würfel von der Charentais-Melone. Dazu Salatstengel. Leider konnte man uns nicht sagen, um welche Sorte Salat es sich handelte. Es war jedenfalls keine „klassische“ Salatsorte.
Reh
Reh mit Aprikose und Pfifferlingen
Das Rehfilet auf den Punkt gegart lag auf einem Bett von Aprikosen. Dazu bissfeste Pilze und eine Schnittlauchsauce.
Himbeeren
Himbeeren mit Rahmeis
Dazu eine Rucolasauce. Andreas Köthe sowie Yves Ollich verarbeiten Rucola ja gern zu Saucen
2007 Bricco dell‘ Uccelone – Barbera d‘ Asti – Giacomo Bologna – Piemonte
In einer Seitenstraße der noblen KÖ befindet sich das Victorian. Im Erdgeschoss das Bistro und im Ober Restaurants in Düsseldorf. Geschoß das Restaurant. Das Victorian gehört bereits seit den 1980zigern Jahren zu den Sterne Restaurants in Düsseldorf.
Bis 2002 wurde das Restaurant von Günter Scherer geprägt. Danach wechselten die Küchenchefs im Zweijahresrhythmus.
Bobby Bräuer bis 2004, danach übernahm Burkhard Lindlar das Kommando und gab dies an Christian Penzhorn ab. Seit 2009 ist nun Volker Drkosch als Patron und Küchenchef im Victorian.
Der Service wird geprägt von Maître Michael Noack, Ich habe Noack schon im grand cru zu Lippstadt und im Schwarzen Adler in Nürnberg kenngelernt. Ein Servicechef, wie man ich selten erlebt. Souverän, kompetent und sehr sympathisch kommt er rüber.
Die Einrichtung hat fast Kultcharakter. Schwarze Lederbänke, viel Glas und weißer Schleiflack an Wänden und Decke. Die große Glasfront liegt zur Königsstraße und man sollte sich auch für diesen Teil seinen Tisch reservieren.
Die Mittagskarte enthält zwei Vorspeisen bzw. Dessert, sowie jeweils drei Zwischengerichte und Hauptgerichte.
Man kann sich seine Menüs daraus selber zusammenstellen.
Das 2-Gang Menü für 39 €, das 4-Gang Menü für 52 €. Für das gebotene eine moderate Preisge-staltung.
Auf Empfehlung von Noack verzichteten wir auf einen typischen Aperitif. Stattdessen ein Glas Sauvigon blanc den auch den ersten Gang begleitete. Ein 2010 vom Weingut Jürgen Hofmann aus Rheinhessen war erfrischend und mit einer tollen Säurestruktur.
Endlich kam wieder einmal ein richtiger Brotkorb mit Salzbutter auf den Tisch und keine abgezählten Brötchen wie ich es in letzter Zeit häufig erlebt habe.
Als Amuse Bouche eine Wachtelconsommé sowie Farfalle? von Bohnen.
Das Consommé etwas schwach auf der Brust, es fehlte die richtige Würzung. Die Bohnen dagegen exzellent gewürzt und gegart.
Bei den Gängen bleibt besonders die Wachtel mit Blutwurst in Erinnerung. Perfekt gegart und die Begleiter passten zur krossen Keule bzw. zur optimal gegarte Brust. Der 2008 Grauburgunder Jaspis vom Weingut Ziereisen war eine Wucht. Cremig, am Gaumen mit einer feinen und reifen Säure.
Probleme hatte ich mit der Zubereitung des Kaninchens. Die Keule war ausgelöst, kaum Konsistenz am Gaumen, es schmeckte „schmierig“. Auch die orientalischen Gewürze kamen kaum zur Geltung. Spitze dagegen der 2007 Barbera d‘ Asiti von Braida di Bologna Giacomo.
Ein gelungenes Mittagsessen. Nur die 11 € für ein Mineralwasser war übertrieben. Aber die Preisgestaltung beim Mineralwasser ist eine andere Diskussion wert.
Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag Ruhetag,
Mittwoch bis Sonntag von 11.30 – 14.30 Uhr und von 17.30 – 24.00 Uhr
Poststuben 01
Die Ehlener Poststuben setzen auf frische Produkte, die möglichst aus der Region kommen. Wir haben meine Rückkehr aus Mallorca mit Landung in Paderborn genutzt, die Poststuben wieder einmal zu besuchen. In den 1990ziger Jahren waren wir Stammgäste in den Poststuben. Ein Ereignis damals, ich möchte nicht näher darauf eingehen, hatte uns veranlasst, die Poststuben für lange Zeit nicht mehr zu besuchen.
Mittags hält Inhaber Miroslav Graša die Karte bewusst klein. Damit er, so seine Aussage, auch allein arbeiten kann. 5-6 Gerichte stehen auf der Mittagskarte, die wie oben erwähnt, mit frischen Produkten und à la minute zu bereitet werden.
Nach der Bestellung kam frisch aufgebackenes Baguette mit Frischkäse auf den Tisch. Dazu hatten wir Mineralwasser und je ein1/4 Grauburgunder bestellt. Dieser hätte etwas kälter sein können.
Die ausgewählten Maultaschen mit knackigen Frühlingsgemüse und leichter Sahnesauce schmeckten ausgezeichnet und die Portion war recht üppig ausgefallen.
Poststuben Maultaschen
Der Spanferkelrücken war auf den Punkt gebraten, das Kohlrabigemüse sehr al dente, dazu gebratenen Kartoffeln. Nachträglich wurde noch eine Scheibe Rücken nachgelegt.
Poststuben Spanferkel
Aus der Abendkarte wählten wir dann zum Abschluss karamellisierten Apfelpfannkuchen mit Vanilleeis.
Poststuben Apfelküchlein
Ein Interessanter Wiederbesuch. Der nächste Besuch folgt abends, um dann die Gerichte aus der Abendkarte kennen zu lernen.
Betriebsferien: Januar. In der Nebensaison kann das Restaurant Mittags geschlossen sein. Also nachfragen oder im Internet nachschauen.
Wer eine große Speisekarte erwartet ist hier fehl am Platze. Im Restaurant Genestar gibt es keine Speisekarte. Genstar, benannt nach seinem Besitzer Joan Josep Genestar, liegt nicht in der „Altstadt von Alcúdia, sondern vor den Mauern von Alt- Alcúdia im Erdgeschoss eines unscheinbaren Mehrfamilienhauses. Tritt man durch den kleinen Windfang, fällt einen die gegenüberliegende Wand ins Auge. Eine schwarze Wand mit einer modernen Uhr als Blickfang. In dem Raum, mit ca. 25-30 Plätzen, dominiert sonst die Farben Weiß und Braun. Weiß, die Tischdecken mit sparsamer Dekoration und Braun für den Fußboden.
Genestar 01
An dem Abend war ich bis ca. 21.45 Uhr der einzige Gast. Joan Josep Genestar, erläuterte nachdem ein Aperitif serviert wurde und kleine Brötchen mit Olivenöl auf dem Tisch standen, sein Menü. Das nachfolgende Menü für 28 € bestimmte der Markt.
Es erwartet einen keine große Sterneküche, dies ist auch nicht Ziel des Inhabers, sondern eine von der Region und den Jahreszeiten bestimmte Küche.
Auch bei den Getränken ist das Preis-Leistungs-Verhältnis“ für die Insel einsame Spitze. Der Aperitif, ein Glas Cave von der Insel, kostete gerade einmal 3,10 €. Das Glas der verschiedenen mallorquinischen Hausweine kostet ebenfalls nur 3 Euro.
Fazit: keine Sterneküche, aber eine mit frischen Produkten geprägte Regionalküche.