
Saibling vom Grill mit Bratkartoffeln im Fischhaus in Nieder Werbe am Edersee

Genuss, Reisen und mehr

Saibling vom Grill mit Bratkartoffeln im Fischhaus in Nieder Werbe am Edersee
Ehlener Poststuben
Mittwoch 13.04.2011
Gasthof Ehlener Poststuben
Telefon: 05606-599 58 0
Telefax: 05606-599 58 58
E-Mail: info@ehlener-poststuben.de
Adresse: Kasseler Straße 11, 34317 Habichtswald Ehlen
http://www.ehlener-poststuben.de
Öffnungszeiten:
Montag und Dienstag Ruhetag,
Mittwoch bis Sonntag von 11.30 – 14.30 Uhr und von 17.30 – 24.00 Uhr

Die Ehlener Poststuben setzen auf frische Produkte, die möglichst aus der Region kommen. Wir haben meine Rückkehr aus Mallorca mit Landung in Paderborn genutzt, die Poststuben wieder einmal zu besuchen. In den 1990ziger Jahren waren wir Stammgäste in den Poststuben. Ein Ereignis damals, ich möchte nicht näher darauf eingehen, hatte uns veranlasst, die Poststuben für lange Zeit nicht mehr zu besuchen.
Mittags hält Inhaber Miroslav Graša die Karte bewusst klein. Damit er, so seine Aussage, auch allein arbeiten kann. 5-6 Gerichte stehen auf der Mittagskarte, die wie oben erwähnt, mit frischen Produkten und à la minute zu bereitet werden.
Nach der Bestellung kam frisch aufgebackenes Baguette mit Frischkäse auf den Tisch. Dazu hatten wir Mineralwasser und je ein1/4 Grauburgunder bestellt. Dieser hätte etwas kälter sein können.
Die ausgewählten Maultaschen mit knackigen Frühlingsgemüse und leichter Sahnesauce schmeckten ausgezeichnet und die Portion war recht üppig ausgefallen.

Der Spanferkelrücken war auf den Punkt gebraten, das Kohlrabigemüse sehr al dente, dazu gebratenen Kartoffeln. Nachträglich wurde noch eine Scheibe Rücken nachgelegt.

Aus der Abendkarte wählten wir dann zum Abschluss karamellisierten Apfelpfannkuchen mit Vanilleeis.

Ein Interessanter Wiederbesuch. Der nächste Besuch folgt abends, um dann die Gerichte aus der Abendkarte kennen zu lernen.

C/. Vinya Veia, 6
E 07179 Deià
Telefon: 0034 971639501
Fax: 0034 971639501



Lachstatar – Wachtel – Rucola

Spargelmousse mit Seeteufel – Kräutersüppchen

Pa Amb Oli mir serrano Schinken und marinierten Sardinen

Gratin von Morcheln und Spargel mit Gänseleber

Champagnersorbet mit Minze

Taubenbrust und Kaninchenfilet in Portweinsauce

Tete de Moine mit drei Chutneys

Mandelparfait mit Ensaimada Pudding und Orangen in Balsamico
Besucht am 09.04.2011
Speisekarte siehe hier





Plaça Porta de Mallorca, 1
Alcúdia. Tel. 971.549.157 / 630.039.169
http://Genestar Restaurant Plaça Porta de Mallorca, 1
info@genestarestaurant.com
Öffnungszeiten:
Mittags: 13.00 – 15.30
Abends: 20.00 – 23.30
Betriebsferien: Januar. In der Nebensaison kann das Restaurant Mittags geschlossen sein. Also nachfragen oder im Internet nachschauen.
Wer eine große Speisekarte erwartet ist hier fehl am Platze. Im Restaurant Genestar gibt es keine Speisekarte. Genstar, benannt nach seinem Besitzer Joan Josep Genestar, liegt nicht in der „Altstadt von Alcúdia, sondern vor den Mauern von Alt- Alcúdia im Erdgeschoss eines unscheinbaren Mehrfamilienhauses. Tritt man durch den kleinen Windfang, fällt einen die gegenüberliegende Wand ins Auge. Eine schwarze Wand mit einer modernen Uhr als Blickfang. In dem Raum, mit ca. 25-30 Plätzen, dominiert sonst die Farben Weiß und Braun. Weiß, die Tischdecken mit sparsamer Dekoration und Braun für den Fußboden.

An dem Abend war ich bis ca. 21.45 Uhr der einzige Gast. Joan Josep Genestar, erläuterte nachdem ein Aperitif serviert wurde und kleine Brötchen mit Olivenöl auf dem Tisch standen, sein Menü. Das nachfolgende Menü für 28 € bestimmte der Markt.
Es erwartet einen keine große Sterneküche, dies ist auch nicht Ziel des Inhabers, sondern eine von der Region und den Jahreszeiten bestimmte Küche.
Auch bei den Getränken ist das Preis-Leistungs-Verhältnis“ für die Insel einsame Spitze. Der Aperitif, ein Glas Cave von der Insel, kostete gerade einmal 3,10 €. Das Glas der verschiedenen mallorquinischen Hausweine kostet ebenfalls nur 3 Euro.
Fazit: keine Sterneküche, aber eine mit frischen Produkten geprägte Regionalküche.
Besucht am Freitag den 08.04.2011
Der Bergpark Wilhelmshöhe ist um eine Attraktion reicher. Direkt neben dem Kasseler Wahrzeichen, dem Herkules, wurden am 01.0März 2011 die Herkules Terrassen eröffnet. Über ein Jahr war die Gaststätte geschlossen, bis die Museumslandschaft Hessen Kassel für diese Räumlichkeiten einen neuen Pächter fand.
Mit seinem Konzept hat Thomas Nähler als neuer Pächter anscheinend die Eigentümer überzeugen können.

Im Eingangsbereich ist eine Theke entstanden, hier ist auch das Kuchenbuffet aufgebaut.

Links vom Eingang, mit Blick auf diesen, ist ein größerer Raum für Gruppen etc. vorhanden. Die Attraktion ist allerdings der Restaurantbereich. Mit viel Naturmaterialien wie Holz und Stein ist der Raum ausgestattet. Das Beste ist allerdings der Blick in das Kasseler Becken und auf die Berge der Söhre. Auch die Außenterrassen bieten diesen Blick.
Die Speise- und Getränkekarte ist für ein „Ausflugslokal“ relativ klein gehalten und das ist auch gut so. Auch die Preisgestaltung ist in Ordnung. Bei unseren Besuch nette und aufmerksame Bedienung. Man kann nur hoffen, dass dies auch bei Vollbetrieb so sein wird.
Bei meinem ersten Besuch war ich allerdings mit dem bestellten Flammekuchen nach nordhessischer Art nicht ganz zufrieden. Nach nordhessischer Art heißt, Schmand, Sauerkraut und „Ahle Worscht“. Leider war der Teig am Rand etwas verkohlt, während er zur Mitte hin immer kälter wurde und daher auch nicht kross war. Bei der Größe wären auch zwei Personen satt geworden. Ein Problem ist auch die „Ahle Worscht“. Sobald Wärme ins Spiel kommt, schmeckt die Wurst doch recht salzig. Dies ist allerdings kein spezielles Problem des Hauses, sondern ist ein allgemeines. Besser wäre es, den Flammekuchen ohne“ Worscht“ in den Ofen zu schieben und erst danach die Scheiben auf den fertigen Flammekuchen zu legen.

Man kann Thomas Nähler nur viel Glück wünschen, dass dieser Betrieb genau so läuft wie sein Stammhaus „Steinerne Schweinchen“ und die Orangerie.
Bei Hochbetrieb kann es nach meiner Auffasung zu erheblichen Problemen beim Parken geben. Es wäre der wünschensweret, dass die Stadt Kassel sich dazu durchringt, die Herkulesbahn neu zu beleben.
Amuse Bouche: Kaninchenterrine – Thunfisch auf zweierlei Kartoffeln – Lachstatar
Variation von der Gänsestopfleber mit grünem Apfel und Eis
Gebratene Rotbarbe mit Algensuppe und gebackenem Rauchaal
Hummer und Jacobsmuschel, mit Eiswein glasierter Chicoree, Limonenjus und Orangenpüree
Seeteufelbäckchen mit Karotten-Ingwersud, pochiertes Eigelb und Cumin Kräcker
Scheiben von der gereiften Rinderfärse mit Bries, Backe und Ochsenschwanz, Marone und geröstete Honigkarotte
Allerlei vom Ziegenkäse mit Akazienhonig mit Walnüssen
Terrine von der Blutorange mit Champagnereispraline, weißer Schokolade und Orangenschaum
Getränke siehe: http://speisekarten.wordpress.com/2011/01/01/sylvester-2010-steinerne-schweinchen-kassel/

Nach Sternen, Hauben, FF etc. werden die Küchen in Deutschland jetzt auch mit „Pfannen“ leben müssen. War „Gusto“ bisher regional tätig, (Bayern, Baden Württemberg) ist man seit dem 17.12.2010 auch bundesweit tätig. Bei Druck und Auslieferung gab es anscheinend einige Probleme. In der Bahnhofsbuchhandlung Fehlanzeige, in zwei weiteren war Gusto kein Begriff, erst in der dritten wurde im Großhandel nachgefragt und dann auch bestellt.
Für mich stellte sich die Frage, was gibt es in meiner Region (Nordhessen, Südniedersachsen, Ostwestfalen) neues aus „Gusto“ Sicht.
Mein Fazit vorweg: Nichts neues, viele Fragezeichen und einige Restaurants die nicht getestet oder den Ansprüchen, mindestens 5 Pfannen, nicht gerecht wurden.
Nordhessen
Kassel: Hier wird nur das „Steinerne Schweinchen“ mit Fragezeichen aufgeführt. Die späte Wiedereröffnung des Gourmetrestaurants wird als Grund aufgeführt. Allerdings sind 6 Pfannen und mehr denkbar.
Bad Hersfeld: Auch über „L’étable“ im Romantikhotel Zum Stern ein Fragezeichen. Grund hier ist der Küchenchefwechsel. Patrick Spies wird im März Nachfolger von Benedikt Faust.
8 Pfannen-Niveau
Herleshausen: Das Hotel „Hohenhaus“ erhält 6 Pfannen.
Marburg: Auch das Sternerestaurant Bel Etage erhält, für mich überraschenderweise, auch nur 6 Pfannen. Das „Kleine Restaurant“ 5 Pfannen mit Aufstiegssymbol.
Willingen: Chefkoch Detlef Hohl erhält im „Gutshof Itterbach“ 5 Pfannen.
Frankenberg: Hier fehlt überraschenderweise das neue Sterne Restaurant Philipp Soldan im Hotel „Die Sonne Frankenberg“
Südniedersachsen
Friedland: Der „Schillinghof“ in Groß Schneen wird mit 6 Pfannen und Aufstiegssymbol ausgezeichnet.
Hier fehlt das „Restaurant Biewald“, immerhin im Gault Millau 2011 mit 16 Punkten ausgezeichnet.
Göttingen: Hier erhalten das „Gauss“ 6 Pfannen und das „Planea“ 5 Pfannen.
Nörten-Hardenberg: Keine Auszeichnung bzw. Erwähnung für das Burghotel.
Ostwestfalen
Paderborn: 7 Pfannen für Elmar Simon und dem „Balthasar“.
Warburg: Hier fehlt das Restaurant „Alt Warburg“
Essens Art Nr.1

Ein neues Magazin über Essen und Trinken in Nordhessen. Eigentlich erfreulich, benötigt doch die nordhessische Gastronomie neue Anstöße.
Ist Nordhessen wirklich eine kulinarisch aufstrebende Region? Die Wirklichkeit sieht doch etwas anders aus. Schaut man in die Restaurantführer des Jahres 2011 kommt Nordhessen nicht vor.
Jürgen Richter ist sowohl im Feinschmecker als auch im Gault Millau rausgeflogen. Dies hängt, nach meiner Auffassung, mit der unglücklich gewählten Wiedereröffnung des Gourmetrestaurants zusammen. Erfreulich allerdings ist die BIB Auszeichnung für das Sante im Michelin.
Danach kommt in Kassel doch lange Zeit nichts.
Erfreulich natürlich der Stern über der Sonne in Frankenberg und trotz Küchenchefwechsel behält auch der Stern in Bad Hersfeld seinen Stern. Ach ja, da ist ja auch noch Hotel Hohenhaus mit seinem Stern. So schnell mal in ein „Sternerestaurant“ zu fahren ist also von Kassel aus nicht möglich. Frankenberg gut eine Stunde Fahrzeit, auch nach Bad Hersfeld und Hohenhaus sind etwa 60 – 90 Minuten notwendig.
Wird sich „Essensart“ mit der kulinarischen Landschaft in Nordhessen, hoffentlich auch kritisch, auseinander setzen, oder ist es ein weiteres „Werbemagazin“ mit bezahlten Beiträgen der vorgestellten Häuser?
Ein neuer Stern über Nordhessen. In der Ausgabe 2011 des Michelin erhält das Restaurant Philipp Soldan mit seinem Küchenchef Florian Hartmann diese Auszeichnung. Das Restaurant gehöhrt zum Hotel „Die SonneFrankenberg“
http://www.sonne-frankenberg.de/de/restaurant___bar/restaurant_philipp.html
Obwohl es im Hotel Stern -Bad Hersfeld einen Küchenchefwechsel gibt, wird der Stern nicht aberkannt. Auch in Hohenhaus und Marburg bleiben die Sterne im Gastrohimmel.
Neu auch ein BIB Gourmand für das Steinerne Schweinchen in Kassel und seinem Restauarant Sante. Das Gourmetrestaurant wurde erst Mitte Oktober wieder eröffnet. Eine Bewertung konnte daher nicht erfolgen.
Uns war bewusst, dass man im Restaurant sehr eng sitzt.
Uns war bewusst, dass man dadurch auch mit dem Tischnach-bar unweigerlich ins Gespräch kommt.
Uns war bewusst, dass es mittags „nur“ ein Menü angeboten wird.
Trotz allen wurde das Essigbrätlein bewusst gewählt und wir haben es nicht bereut.
Kurz nach 12.00 Uhr stehen wir vor einer schlichten Hausfassade, die Tür ist verschlossen und man wird erst nach dem ziehen der Glocke hereinge-lassen. Der Service empfängt uns im Flur, nimmt uns die Mäntel ab und begleitet uns zum Tisch.
Wir nehmen diesmal keinen Champagner sondern eine deutschen Riesling Sekt von der Mosel
Schnell kommen Brot und Butter auf den Tisch und die Amuse Bouche werden aufgetragen.


Trompetenpilze, Karotte, Eigelb
Eine tolle Kombination mit der leichten Süße von der Karotte und den erdigen Pilzen.

Kalbskopf
Die Kalbskopfsülze als frittierter Würfel, außen kross und innen weich.

Anschließend kommt Andreas Köthe an den Tisch und erläutert das Mittagsmenü. Wir einigen uns auf zunächst fünf Gänge. Im laufe des Menüs wird noch ein zusätzlicher Gang eingeschoben. Auf unseren Wunsch hin wird uns zu jedem Gang ein anderer Wein serviert.
Steckrübe mit Essiggurke.
Eine, wie wir meinen, gelungene Kombination aus regionalen Zutaten. Ergänzt wurde das Ganze mit Gurkenfond und Senfkräutern. Drei kleine Türmchen waren im Teller aufgebaut. Eine dünne Scheibe, mit noch leichtem Biss, von der Steckrübe als Grundlage. Danach ein Mousse von der Steckrübe und eine weitere Scheibe. Auf einer zweiten Schicht Mousse waren die Senfkräuter angeordnet. Die Senfgurke war in den Mousseschichten eingebaut. Alles in sich sehr schlüssig und von den Proportionen gut abgestimmt. Um die Feinheiten der Texturen, wie fest (Scheiben), weich (Mousse), säure (Gurke), knackig (Senf), heraus zu schmecken, war es notwendig den schönen Aufbau auseinander zunehmen und dann die einzelne Schichten separat zu verspeisen. Das letzte Türmchen wurde dann im Ganzen verspeist. Der delikat abgeschmeckte Gurkenfond passte sehr gut zur Steckrübe. Für uns ein Gericht auf ** Sterne Niveau.

Kabeljau mit Brokkoli
Auch hier passten wieder alle Komponenten und Texturen zusammen. Der Kabeljau fest, aber innen noch leicht glasig. Das Brokkolipüree ist wunderbar abgeschmeckt und der gehobelte Brokkoli bringt wiederum den notwendigen Biss. Die Mandelbuttersauce mit Apfelsaft brachte dann auch eine leichte Süße ins Spiel.



Warmer Zitronenkuchen mit Rahmeis
mit Rucolasauce.
Ein sehr „leichtes“ Dessert als Abschluss. Der warme Zitronenkuchen mit seiner Säure und dem kalten Rahmeis war eine gelungene Kombination. Die Rucolasauce passte sich der Leichtigkeit an. Der leichte scharfe, aromatische und bittere Geschmack der Rucolapflanze kam gut zur Geltung. Im Hintergrund eine gewisse Süße.