Döhne – Brennerei & Sektmanufaktur

Brennerei & Sektmanufaktur
Joachim Döhne
Hauptstraße 31
34270 Schauenburg – Breitenbach
Telefon 05601 4486
kellereidoehne@aol.com

P1020349
Knapp 20 km südlich von Kassel liegt das Dorf Breitenbach, ein Ortsteil der Gemeinde Schauenburg. Hier hat sein einigen Jahren Joachim Döhne eine Apfelkellerei und Brennerei aufgebaut. Äpfel von hofeigenen Steuobstwiesen im nordhessischen Bergland sind seine Grundprodukte für Apfelschaumweine und Apfelbrände.

Der Apfel-Schaumwein wird im traditionellen Flaschengärverfahren (Champagne) ausgebaut, von Hand gerüttelt und degorgiert. Die zwei Varianten Brut und Trocken sind Cuve Schaumweine. Seit 2011, hat er auch eine sortenreine (Boskop) Variante. Man hat die Wahl zwischen den Varianten „trocken“ (20 Gramm Restzucker pro Liter) und „brut“ (10 Gramm Restzucker pro Liter).

Auch die Etiketten auf der Flasche sind vom Feinsten. Entworfen hat sie Albert Schindehütte, der in Breitenbach geboren wurde und heute in Hamburg lebt. Verbunden mit seinem Heimatort ist er über die „Schauenburger Märchenwache“.

Döhnes Apfelschaumwein ist über den Grenzen Hessens hinaus bekannt. Auch Stuart Pigott hat ihn entdeckt. Er schreibt in seinem „kleinen genialen Weinführer 2010“ u.a.: Überraschende revolutionäre Schaumweine …die feine Apfelaromen mit erstaunlichem Körper und Schliff besitzen. Er vergibt 3 von 5 Pigott – Punkte.

Öffnungszeiten: ab Hof nach Vereinbarung, den Schaumwein kann man auch erwerben z.B. im Kurhessen Lädchen, bei Wurstmanufaktur Rohde Kassel oder bei der GrimmHeimat.

Bei dem Nordhessisches Spezialitätenfestival in Melsungen — Nordhessen geschmackvoll – ist man regelmäßig dabei.

Landfleischerei Nutschan

Landfleischerei Nutschan:
Dirk und Iris Nutschan
Zum Fürstenhof 18
34314 Espenau (bei Kassel)
Tel: 05673-6166,
Fax: 913041
http://www.nutschan.de

Eine stationäre Metzgerei Nutschan sucht man in Espenau vergebens. Sie besuchen mit ihrem Einkaufswagen die Wochenmärkte im Umkreis. Zurzeit wird freitags der Wochenmarkt in Kassel Wehlheiden von 7:00 bis 13:30 sowie samstags der Wochenmarkt in Baunatal von 7:00 bis 13:00 besucht. Zusätzlich wird ein Partyservice angeboten.
Man züchtet selber, schlachtet selber & verarbeitet in eigener Produktion!
Schweine und Rinder kommen vom elterlichen Bauernhof. Dieser wird seit 2005 vom Bruder des Fleischermeister Dirk Nutschan weitergeführt. Die Rinder werden das ganze Jahr draußen gehalten und bekommen nur Gras, Grassilage, Heu und Wasser. Das Futter kommt aus der eigenen Landwirtschaft und es werden keine Antibiotikas, Wachstumsförderer oder andere Medikamente zugesetzt.
Die Spezialität der Landfleischerei ist Schinken. Dirk Nutschan hat sich zu diesem Zweck einen Bio-Keller in die Erde gebaut, nach Vorbild von Karl Ludwig Schweissfurth, der vom Fleischfabrikanten zum Öko-Landwirt wurde.
Bei dem Nordhessisches Spezialitätenfestival in Melsungen — Nordhessen geschmackvoll – ist man regelmäßig dabei.

Hirschles Biohof

Hirschles Biohof
Christina Groh-Hirschle
Schönewaldstr. 4
34326 Morschen-Eubach
Telefon: 05664 – 930735
groh-hirschle@web.de

Der Biohof Hirschle liegt in der Mitte des Dörfchens Eubach, direkt unterhalb der Kirche. Eubach ist ein Ortsteil der Gemeinde Morschen im Schwalm-Eder-Kreis. Teile des Hofes sind schon 200 Jahre alt. Nach einer wechselvollen Geschichte betreiben Christina Groh-Hirschle und ihr Mann Hubert Hirschle seit 2007 den Hof wieder als Vollerwerbsbetrieb.

Angeboten werden Bio-Hähnchen und Bio- Rindfleisch.

Die Bio-Hähnchen, auch Hühnchen werden gemästet, haben einen hohen Fleischanteil und eine lange Mastdauer von 10-14 Wochen. Je 1000 Bio-Masthähnchen leben in einem 8×15 m großen mobilen Stall. Am Tag haben sie Auslauf auf den Wiesen die oberhalb des Hofes liegen. Das Futter kommt fast ausschließlich aus eigenem Anbau.
Auch der Weg zur Schlachterei ist sehr kurz. Ab einem Gewicht von 1.6 kg und mehr werden sie in einer kleinen Schlachterei im Nachbarort Niedergude geschlachtet.

Erst nach einer weitern Kontrolle auf dem Hof werden sie verzehrfertig abgegeben. Kaufen kann man sie direkt ab Hof. Es ist sinnvoll sich vorab über die Schlachttermine zu erkunden und vorbestellen. Außerdem werden sie in der Markthalle Kassel bei Günter Haack sowie im Dorfladen Wolfershausen angeboten.

Auch Bio-Rindfleisch wird angeboten. Die Angus Rinder weiden auf den Wiesen in der Gemarkung Eubach. Es wird regelmäßig geschlachtet und in Mischportionen, in denen von allen etwas enthalten ist, verkauft. Wünsche werden berücksichtigt.

In kleineren Mengen werden auch Apfel- und Zwetschgenschnaps angeboten. Diese Schnäpse aus hofeigenen Früchten werden in der Schlitzer Brennerei gebrannt.
Bei dem Nordhessisches Spezialitätenfestival in Melsungen — Nordhessen geschmackvoll – ist man regelmäßig dabei.

Jägerstube – Lauterbach- Maar

23.03.2014

Jägerstube – Lauterbach-Maar

Mit Genuss die Landschaft pflegen, nach dieser Devise führt der Küchen- und Metzgermeister Hans Schmidt seine „Jägerstube“ in Lauterbach- Maar. Der umtriebige Gastwirt ist Garant für saisonale und regionale Produkte, die in der Küche des Jägerhofes verarbeitet werden. Man kommt ohne Geschmacksverstärker und Convenience aus. Ein besonderes Steckenpferd Schmidts sind seine Wurstseminare. Aus ganz Deutschland kommen die Teilnehmer um die Herstellung von Vogelsberger Spezialitäten kennen zu lernen.

Das Landgasthaus verfügt über 28 Hotelzimmer, das Restaurant mit regionaler Frischeküche, sowie der Gaststube mit Tresenbetrieb. Hier sitzen auch die Ortsansässigen und trinken ihr Bier. Nicht abheben, alle mitnehmen ist auch hier das Motto von Schmidt. Zwei Gesellschaftsräume, Wintergarten, Hubertusgrund sowie ein historischer Gewölbekeller runden das Platzangebot des Gasthauses ab.

Besonderen Wert legt Schmidt auf Rindfleisch von regionaler Herkunft und auf das Vogelsberger Lamm. Hier gibt es um Ostern eines jeden Jahres die Vogelsberger Lammwochen. Lammgerichte stehen aber auch fast ganzjährig auf der Speisekarte.

Rindfleisch genießt Schmidts besondere Aufmerksamkeit. Regionale Herkunft und Weidehaltung sind ihm wichtig.
So steht bei ihm u.a. ein Rumpsteak vom Vogelsberger Rind, acht Wochen am Knochen gereift, auf der Karte.

06 In der KühlkammerDas Fleisch in der Kühlkammer

 

02Zum Auftakt ein Secco „Rose“ als Aperitif aus dem Staatsweingut Eberbach. Dazu eine Sülze vom Schwein mit Wirsing. Die zwei hauchdünnen Scheiben sowie der Wirsing waren ein optimaler Einstieg in eine frische, regionale Küche.

03 Lamm CarpaccioDanach ein Carpaccio vom Lammrücken mit Kräuter-Pesto, Altenschlirfer Schafskäse und ofenfrisches Baguette. Das Pesto nur in kleiner Dosis serviert und überlagerte daher nicht den feinen Lammgeschmack. Der Käse stammt aus dem nahen Biohof der Gemeinschaft Altenschlirf.

05 LammrollbratenZu den Klassikern der Jägerstube gehört der gefüllte Lammrollbraten, diesmal mit Ratatouille und gebratenen Beutelches Scheiben. Dazu eine sehr gehaltvolle Lammsauce. Eine sehr große Portion die da auf dem Teller lag. Man hatte Mühe alles aufzuessen.

04 Gulasch-BeutelchesAuch die Vogelsberger Spezialität „Beutelches“ mit Gulasch konnte gefallen.

Zum Abschluss noch ein Dessertteller, den wir uns teilten. Besonders schmackhaft hier das selbstgemachte Kirschsorbet und das Jogurteis.

Hervorzuheben ist der ruhige und freundliche Service. Die Biere stammen aus der nahen Lauterbacher Brauerei und die kleine Weinkarte ist überwiegend orientiert in Richtung Pfalz und Franken.

Landgasthof Jägerhof Maar
Hauptstrasse 9 , 36341 Maar
Telefon: 06641/ 96560
Fax: 06641/62132
Email: info(at)jaegerhof-maar.de
http://www.jaegerhof-maar.de

„Eine neue Zukunft für Vire“

Unter dem Slogan „Eine neue Zukunft für Vire“ gewinnt  die Liste von die Kommunalwahl 2014 in unserer Partnerstadt Vire in der Normandie. 

Mit 59.20% fällt dieser Sieg überraschen deutlich aus. Von den 33 Ratsmitgliedern werden in Zukunft 27 Mitglieder der Liste „Eine neue Zukunft für Vire“ und 6 Mitglieder der Liste „Gemeinsam die Zukunft vorbereiten“ die Geschicke der Partnerstadt gestalten.

Damit gibt es nach 25 Jahren nicht nur einen neuen Bürgermeister, sondern auch eine Änderung der politischen Mehrheit. Bisher hatte das „bürgerliche“ Lager mit Jean Yves Cousin, der nicht mehr antrat, die Mehrheit in Vire.  Die Liste „Eine neue Zukunft für Vire“ ist ein Sammelbecken von verschiedenen linken Listen. Marc Andreu Sabater selbst gehört der  PRG an.

Die Parti radical de gauche (PRG, dt. Radikale Linkspartei) ist eine linksliberale und – im Gegensatz zu ihrem Namen – gemäßigte politische Partei in Frankreich. Das radical im Namen bezieht sich historisch auf die radikale Ablehnung von Monarchie und die Werte der französischen Revolution.

Die Anführerin der Liste “ Gemeinsam die Zukunft vorbereiten“ Catherine Godbarge, die bisher für die Kultur in Vire zuständig war, ist natürlich vom Wahlergebnis enttäuscht. Ihre Reaktion ist sehr kurz.

„Ich habe nicht viel hinzuzufügen. Herzlichen Glückwunsch Marc Andreu Sabater“, sagte Catherine Godbarge.

2014-06-08 Bürgermeister Marc Andreu SabaterMarc Andreu Sabater ist in Baunatal kein Unbekannter. Jahrelang war er Vorsitzender des Sportvereins USM Vire. Zusammen mit Hartmut Schäfer und Ursula Harms hob Marc Andreu 1997 die Sportpartnerschaft beider Vereine aus der Taufe.

In der Hoffnung, dass auch unter Marc Andreu Sabater die Partnerschaft sich weiter entwickeln wird, wünschen wir ihm im neuen Amt alles Gute und viel Erfolg. Wir hoffen, dass er im Mai das Partnerschaftstreffen in Baunatal begleiten wird.

Unser Dank geht aber auch an Jean Yves Cousin, der für die Partnerschaft immer ein offenes Ohr hatte und diese im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt unterstütz hat.

Le Moissonnier – Köln

Le Moissonnier – Köln

Gastgeber: Vincent und Liliane Moissonnier
Küchenchef: Eric Menchon
50670, Köln, Krefelder Str. 25
Tel.: (0 221) 729479
http://www.lemoissonnier.de

Ich hatte für 12:00 Uhr reserviert und da ich noch etwas Zeit hatte, ging ich die Strecke vom Domplatz zum Restaurant in der Krefelder Straße zu Fuß. Es war nicht gerade die einladenste Strecke die Köln zu bieten hat. Auch das Restaurant macht von außen nicht den Eindruck, dass hier eines der innovativsten Restaurants Deutschlands beheimatet ist.

2014-02-19 Köln 01
Nach dem Eintreten in das Restaurant wurde ich von der Servicebrigade recht herzlich begrüßt, gefragt ob und um wie viel Uhr mein reserviert hätte. Man wurde anschließend zu seinen Tisch geleitet.
De Jugendstileinrichtung erinnerte mich an einen Besuch im Bistro Chez Georges im Herzen von Paris, welches wir Anfang der 1980 er Jahre besucht hatten. Also lebendig, klein, eng, lärmig, ungezwungen, französisch. Man hat ein Lebensgefühl wie in einem Bistro in Paris oder anderswo in Frankreich.

2014-02-19 Köln 02Das Brot und die Salzbutter standen bereits auf den Tisch als ich mich setzte. Als Aperitif wählte ich einen Pommeau aus. Neben den speisen a la Carte gibt es noch ein vier Gang Wochenmenü für 80 €, Dieses, allerdings mit kleinen Änderungen, wählte ich aus. Auch die vorgeschlagene Weinbegleitung wurde bestellt.
Statt dem vorgesehenen Thunfisch wählte ich bretonische Jakobsmuscheln gebraten auf provenzalischen Jus aus. Der zweite Gang war dann gegrillter Zander mit Miso und statt des Milchlammrücken wurde Milchkalbsbries karamellisiert ausgewählt. Als Dessert eine geeiste Orangen-Tarte.
Nach ca. 15 min kam der erste Gang. Ein Amuse Bouche, wie es eigentlich heute in vielen Restaurants und besonders in Sternehäusern üblich ist, wurde nicht serviert.

Dieser Gang, wie dann auch die nachfolgenden Gänge, wurde auf zwei Tellern serviert. Diese Art von Service hatte ich bereits im September 2012 im Restaurant „L’Assiette champenoise“ in Reims erlebt. Das Restaurant von Arnaud Lallement hat ja im Guide Michelin France 2014 den dritten Stern erhalten.

Auf der Speisekarte werden die einzelnen Zutaten des Ganges im Detail aufgeführt.

2014-02-19 Köln 04 Jakobsmuscheln

2014-02-19 Köln 04a JakobsmuschelnBretonische Jakobsmuscheln gebraten auf provenzalischen Jus, Wintergemüse und Rübchen Steinpilz-Saltimbocca auf Apfel-Emulsion, Lorbeer Creme, Blattspinat mit Herzmuscheln und Haselnussöl.

2014-02-19 Köln 05 Zander

2014-02-19 Köln 05a ZanderGegrillter Zander mit Miso, Taggiache Oliven und Curry Limette, Mousse von Coco Bohnen mit Makrelen Gelee, Aal Braeburn-Trevisano Würfel, Chips vom Vinschgauer Brot.

2014-02-19 Köln 06 Bries

2014-02-19 Köln 06a BriesMilchkalbsbries karamellisiert in Patschuli Essenz mit Shizo-Tempura, Soufflierter Quinoa und Mandarinen-Gelee mit Creme Fraiche. Garniture Mangold-Pfifferlingen und Bratkartoffeln mit Meerretich, Schinken-Jus und Liebstöckel-Öl.

2014-02-19 Köln 07 KäseEingeschoben wurde noch ein Käsegang. Der Rohmilchkäse wird geliefert von Bernhard Antony.

2014-02-19 Köln 08 DessertGeeiste Orangen-Tarte: Sandbiskuit mit gebrannten Mandeln und Orangen- Gewürz – Sorbet auf CurcumaSirup, Zitrus in Curry-Zitronen Marinade Schokoladen Lutscher.

Fazit: Ein eingespieltes Team mit Liliane und Vincent Moissonnier an der Spitze im Service und der Kreative Eric Menchon mit seiner Mannschaft in der Küche sind hochmotiviert bei der Sache. Alle Gänge auf höchsten Niveau, lediglich das Dessert viel doch gegenüber den anderen Gängen deutlich ab. Die servierten Weine eher mittelmäßig. Hohes Preisniveau. Allerdings sind die 2 Sterne bzw. die 18 Punkte gerechtfertigt.

PS: Der Besuch fand Ende Februar 2014 statt.

Fenchel-Orangen-Salat

01 Fenchel

Fenchelknolle putzen, waschen, in 1.5 mm dünne Scheiben hobeln und leicht salzen. Das Fenchelgrün klein schneiden und beiseite legen.

Orangen mit einem scharfen Messer  schälen und zwischen den Trennhäuten die einzelnen Filets heraus schneiden. Den austretenden Orangensaft auffangen und von den Orangenresten ebenfalls den Saft ausdrücken. Den Orangensaft mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, Fenchelgrün und mildem Olivenöl verrühren.

Einen Teller mit Olivenöl einpinseln und mit Pfeffer und Salz bestreuen.  Die Fenchelscheiben auf den Teller anrichten, darauf kommen die Orangenspalten. Die Vinaigrette darüber träufeln und  mit Fenchelgrün  dekorieren.