Hähnchen Roulade mit Pilz Risotto
Hähchenbrust- bunte Nudeln
Kulinarischer Rückblick 2013
Kulinarischer Rückblick 2013
Brot mit Schmalz und Butter. Das Brot mit krosser Kruste war der absolute Hammer. Ein Problem hatte dieses Brot allerdings, man musste sich schon in Selbstbeherrschung üben, damit man nicht allein davon satt wurde.
Indewulf- Wulvestraat 1 – B – 8951 Dranouter / Belgien
Amuse Bouche: Carpaccio vom Oktopus mit Jakobsmuschel.
Fiester Hannes – Flammersbacher Str. 7 – D -57299 Burbach-Holzhausen – Tel.: +49 (0)2736 / 2959 -0
Amuse Bouche: Wellhornschnecke mit Knoblauch-Mayonnaise
Indewulf – Wulvestraat 1 – B – 8951 Dranouter / Belgien
Hessisches Weckewerck trifft auf französische Andouille aus Vire. Dazu Apfel-Kartoffelsalat und nordhessischer Schmand.
Manoir de la Pommeraie – rte de Flers-Paris, – F – 14500 Vire (Roullours) – +33 2 31 68 07 71
„Kerstenhäuser Duckefettsuppe“. Duckefett ist eine deftige nordhessische Spezialität. Katja Hack macht daraus ein feines Schmand-süppchen mit Kartoffel Tatar und hauchdünn geschnittener Ahle Wurst.
Gasthof Hack – Hoheneicher Str. 2 – D – 34582 Borken -Kerstenhausen – Tel.: 05682 – 9960
Die Hummerscheren mit grünen Spargel, Wildkräuter und Parmesan
Ivan Vautier – 3 Avenue Henry Chéron F – 14000 Caen, Frankreich
Warmer Meeresfrüchte Salat mit Ziegenkäse, Gazpacho-Vinaigrette, Auberginen, Bratpaprika.
Der Salat bestand aus Jakobsmuschel, Pulpo Garnele. Der Ziegenkäse als Sorbet serviert, brachte Schmelz und Frische an das Gericht.
RESTAURANT PARK SCHÖNFELD – Bosestraße 13 – D – 34121 Kassel – Telefon: 0561 / 73976744
“Ein Teller Spinat“ Eigelb, knusprige Kartoffeln, getrocknete Basilikumsaat, & Perigord-Trüffel.
Margaux Berlin – Michael Hoffmann – Unter den Linden 78 – D – 10117 Berlin
Kohlrabi mit Mohn: Kohlrabi in drei verschiedenen Texturen und Geschmacksrichtungen. Als rohe Scheibe, als pur gedünstetes Stück mit Blättchen und als grüne Sauce aus Kohlblättern serviert wird. Mohn unterstreicht die Nussigkeit der Kohlrabi.
Essigbrätlein – Weinmarkt 3, – D – 90403 Nürnberg – Tel. 0911 225131
Dim Sum: Jakobsmuschel – Mark – Shisokresse, Beeftea, Saiblingskaviar
Restaurant TIM RAUE – Rudi-Dutschke-Str. 26 – D – 10969 Berlin – Tel.: + 49 (0) 30 – 2 59 3 79 30
Ravioli von Kapuzinerkresse mit Garnelen und Rhabarberwurzel: Blätter der Kapuzinerkresse dienen als Umhüllung von rohen Garnelen. Dazu kommen verschiedene Blüten und ein leicht säuerlicher gelierten Sud von der Rhabarberwurzel.
noma – Strandgade 93 – DK-1401 Copenhagen – Tel: +45 3296 3297
Trou Normand
Manoir de la Pommeraie – rte de Flers-Paris, – F – 14500 Vire (Roullours) – +33 2 31 68 07 71
Geschmorte Lammkeule mit einer phantastischen Sauce (u.a. Thymian, Ingwer, Knoblauch, Peperoncino), dazu Mangold-gemüse und Rosmarin Kartoffeln.
Trattoria Toscana – Obertor 5 – D – 34305 Niedenstein – Telefon: 05624 922920
Spanferkel. Hervorragend gegart, gewürzt mit Myrte und Rosmarin, sehr guten Bratkartoffeln.
TRATTORIA LA SALETTA – Via Kennedy, 27/b – I – 07041 Alghero (SS) – Tel. 079 4125748
Ziegenmilchsorbet. Dill, junge Gurke
Indewulf – Wulvestraat 1 – B – 8951 Dranouter / Belgien
Schokolade – Schokolade – Schokolade
Romantik-Hotel Spielweg – Spielweg 61 – D-79244 Münstertal – Tel. +49 (0) 76 36/7 09-0
Käse aus der Normandie: Camembert – Livarot – Pont-l’Évêque
Bei unseren Freunden Ginette uns Andre in Vire
Zum Abschluss dann Kaffee, ein Mirabelle und der Desserthit des Essigbrätlein. Fünf verschiedene Schokoladen hergestellt aus Valrhona Couverturen u.a. mit Trauben, Himbeere und karamelisierten Nüssen.
Essigbrätlein – Weinmarkt 3, – 90403 Nürnberg – Tel. 0911 225131
Poststation Morschen: Eine Menü mit Arche-Passagieren
Poststation Morschen 14.12.2013
Die Küche der Poststation Zum Alten Forstamt in Morschen bringt eine verfeinerte Regionalküche auf den Tisch. Das beschauliche Morschen liegt im nordhessischen Bergland zwischen Melsungen und Rotenburg/Fulda. Küchenchef Thomas Raabe ist Mitglied und Anhänger der Slow Food Bewegung.
Aus Anlass des weltweit durchgeführten „Terra-Madre-Tages“, wurde vom Convivium Nordhessen am 14.12.2013 zu einem festlichen Abendessen eingeladen. Aus den Arche-Passagieren Ahle Wurscht, Bamberger Hörnla, Buntes Bentheimer Schwein, Grünkern vom Bauländer Spelz sowie Teltower Rübchen kochte Thomas Rabe ein dreigängiges Menü. Mit der Apfelsorte „Tiefenblüte“ wurde ein möglicher neuer Arche Passagier im Dessert verarbeitet.
Der Abend beginnt mit dem Archepassagier Champagner Bratbirne. Dieser Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner-Bratbirne von der Manufaktur Jörg Geiger präsentiert sich mit einer ungewöhnliche Feinheit und Harmonie. Der Duft von reifen Birnenaromen aber mit sanften Gerbstoffen betört den Gaumen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Convivium Leiter Schneider Rose ging es in den festlich geschmückten Speiseraum.
Drei verschiedene Sorten Brot, sowie eine Käsecreme mit Paprika und Kümmel wurden zum Anfang gereicht.
Als Küchengrüß gibt es: „Salat vom Bamberger Hörnla“. Zum Auftakt gab es einen Kartoffelsalat aus dieser delikaten und würzig schmeckenden Kartoffelsorte.
Vorspeise: Nordhessische Ahle Wurscht mit Kartoffelchip, Bratkartoffelmousse und Feldsalat. Die Ahle Wurscht, die Spezialität in Nordhessen, in Scheiben dünn aufgeschnitten und als kleines Türmchen abwechselnd mit den krossen Kartoffelchips serviert. Als „Bindemittel“ zwischen den einzelnen Lagen ein Klacks Bratkartoffelmousse. Der Feldsalat war mit einer leichten Senfvinaigrette angemacht. Eine gelungene Präsentation von dem Arche-Passagier aus der Region.
Hauptgang: Dreierlei vom Bunten Bentheimer, Teltower Rübchen und Grünkernbratling. Das Teltower Rübchen ist eine brandenburgische Spezialität. Raabe brachte dieses aromatisch, pikante fast roh auf den Teller. Mit dieser Zubereitungsart kam die leichte Schärfe am besten zur Geltung. Der leicht rauchige Grünkernbratling passte ausgezeichnet zum geschmorten Bauch, war aber zu kräftig zum Rückenstück. Statt der Klößchen in Senfsauce, hätte eine kräftige Frikadelle, mit leichten Röstaromen, besser in diesen Gang gepasst.
Dessert: Michel und Sorbet von der Apfelsorte „Tiefenblüte“. Die Lippoldsberger Tiefenblüte auch Hessische Tiefenblüte genannt, hat nur einen regionalen Bekanntheitsgrad und ist nicht identisch mit der Westfälischen Tiefblüte. Dieser feste, saftige und süßsäuerliche Apfel schmeckt, wenn er warm serviert wird, am besten. Raabe servierte in als „Michel“ mit Vanillesauce. Beim Sorbet kam das leicht süßsäuerliche Aroma ebenfalls gut zur Geltung.
Da wir mit dem Auto unterwegs waren, gab es überwiegend Mineralwasser aus der Region. Zum Hauptgang wurde aber auch ein Glas Tauberschwarz probiert. Die aus dem Weinbaugebiet Tauberfranken stammende Rebsorte ist ebenfalls Arche Passagier. Ein leichter und fruchtiger Rotwein mit Zartbitter- und Wildkirscharomen. Ein Wein, der demnächst auch zu Hause auf dem Tisch stehen wird.
http://speisekarten.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=1420
Karsten Wulff – Sylt
Das Restaurant ist geschlossen.
Karsten Wulf 20.09.2013 (mittags)
Bei unseren Besuchen auf Sylt hatten wir bisher das Restaurant Karsten Wulf aus verschiedensten Gründen immer links liegen gelassen. Bei unserem diesjährigen kurzen Aufenthalt im September war Wulf aber endlich angesagt. Da man bei solchen Besuchen auch ein wenig Wein trinkt, war es für uns logisch, so dass wir die kurze Strecke von Westerland nach Keitum mit dem Taxi fuhren. Nach einem Bummel durch Keitum ging es dann zum Restaurant Karsten Wulf. Nachdem wir in den Gastraum eingetreten waren wurden wir gefragt ob wir reserviert hatten. Da ich mit Nein antwortete, merkte ich eine gewisse Reserviertheit bei der Empfangsdame. Schließlich wurden wir in einen Nebenraum (Wintergarten?) direkt an der Tür platziert, obwohl an der Fensterseite noch Plätze frei waren. Dies ist aber auch das einzige Negative, was ich über das Restaurant sagen kann.
Das Ambiente des Restaurants ist insgesamt freundlich, sehr solide aber etwas konservativ. Man hat Einblick in die offene Küche.
Aus der Tageskarte wählten wir das 3 × 3 Seafood Menü für 56 €. Das Weinmenü mit drei korrespondierenden Gläsern Wein kostet 22 €. Leider ist das Menü nur tischweise erhältlich.
Heiß geräucherter Lachs, mit kleinem Salat und Meerrettichsahne,
Tatar vom Yellowfin Thun im Parmesannest auf einer Sesamvinaigrette und Koriander
Frikadelle vom Taschenkrebs mit Rucolapesto und Rucolasalat.
Auf dem zweiten Teller:
Limandesfilet mit Kartoffel-Gurkensalat
Saltimbocca vom Seeteufelbäckchen auf Ratatouille
Lengfisch aus dem Ofen mit Nudeln und Pilzen
Dritter Teller Dessert:
Crème Brûlée
Schokoladenmousse
Mangosorbet
Wir hatten ein wunderbares Mittagessen bei Karsten Wulff. Lediglich der Empfang trübte den ansonsten positiven Gesamteindruck. Für Fischliebhaber ist dieses 3×3 Menü ein absolutes Muss und bekommt einen guten Einstieg beim ersten Besuch. Man bekommt einen Querschnitt durch die Küche von Karsten Wulff. Das Preis-Leitungsverhältnis ist absolut in Ordnung. Wichtig ist zu wissen, dass man nicht einer Kreditkarte bezahlen kann.
Gaststätte Hack – Kerstenhausen
Gaststätte Hack – Kerstenhausen (16.11.2013)
Nach Lehre und Wanderjahren in der deutschen Sterne Gastronomie ist Katja Hack in das elterliche Gasthaus in Borken Kerstenhausen zurückgekehrt. Die Heimat von Katja Hack ist ein 600 Seelen Dorf im Schwalm Eder Kreis ca. 35 km südlich von Kassel. Gearbeitet hat sie unter anderen bei Manfred Schwarz im Deidesheimer Hof, bei Björn Freitag und als Küchenchefin bei Frank Buchholz in seinem Mainzer Restaurant.
Es ist bestimmt nicht einfach, in dieser kulinarischen Diaspora eine gehobene, regional geprägte Landhausküche anzubieten. Den Spagat, von Stammtisch und Stammgästen sowie Gästen die ein mehrgängiges Gourmetmenü speisen wollen, schafft sie mit Bravour.
Schritt vor Schritt wird auch das Ambiente des Gasthofes verändert. Von außen ein normales Dorfgasthaus und auch im Inneren hat sich auf den ersten Blick nicht viel geändert. Nach wie vor ist der Tisch neben der Theke als Stammtisch deklariert und die Männer des Dorfes genießen am Abend an der Theke ihr Feierabendbier. Geht man durch diesen Thekenbereich kommt man in eine nett eingerichtete Stube. In dieser Stube ist Platz für ca. 20-25 Personen.
Die Speisekarte, die von einer freundlichen Servicekraft gebracht wird, ist erfreulicherweise relativ klein gehalten. Die in dieser Region üblichen Schnitzel sind von der Speisekarte verbannt.
Zwei Suppen, vier Zwischengerichte davon einmal vegetarisch, ein Fischgericht, fünf Hauptgerichte sowie zwei Desserts werden angeboten. Sonntags wird zusätzlich ein Drei-Gang-Menü angeboten. Die Preise sind ländlich moderat.
Zum Auftakt gibt es selbstgebackenes Brot und Schnippchen ein typisch Nordhessischer Brotaufstrich. Bereits beim Brot merkt man, wir sind in keiner normalen Dorfgaststätte. Im Brot sind Rosinen eingebacken und ich schmecke Bockshornklee heraus.
Weiter ging es mit „Kerstenhäuser Duckefettsuppe“. Duckefett ist eine deftige nordhessische Spezialität. Katja Hack macht daraus ein feines Schmandsüppchen mit Kartoffel Tatar und hauchdünn geschnittener Ahle Wurst. Deftige Produkte aus der Region modern umgesetzt. Diese Suppe ist bereits jetzt zum Klassiker in der Gaststätte Hack geworden.
Danach Zander auf der Haut gebraten, auf einem Wurzelgemüse-Kartoffel-Ragout mit zweierlei Thymianjus. Vorab gab es einen kleinen Teller Blattsalat.
Zum Abschluss gab es hausgemachtes Lebkuchen Parfait mit Früchten und Krokant.
Fazit: Bekanntes wird behutsam erneuert. Nach ihren eigenen Aussagen verwendet sie regionale Zutaten soweit es irgendwie geht. Fleisch und Wild bezieht sie von einem Metzger aus dem Nachbarort, der noch selbst schlachtet. Katja Hack schafft es, mit ihrer Küche, den weißen Fleck auf der kulinarischen Landkarte Nordhessens etwas kleiner werden zu lassen.
Die Weinkarte müsste behutsam erneuert werden. Hier würde es nach meiner Auffassung ausreichend sein, je fünf oder sechs deutsche Weiß- und Rotweine auf die Karte zu setzen. Auch beim Aperitif und Digestiv sollte sie verstärkt auf regionale Produkte setzen.
Katja Hack bringt frischen Wind in die nordhessische Gastroszene.
| Gasthof Hack Hoheneicher Str. 2 34582 Borken -Kerstenhausen Tel.: 05682 – 9960 eMail: Getraenke-Hack@t-online.de Öffnugszeiten : Montag-Samstag ab 17 Uhr, Küche bis 21 Uhr, Sonntags von 12 Uhr bis 14 Uhr, Dienstag Ruhetag |
| Speisekarte |
Trattoria Toscana – Niedenstein
Trattoria Toscana – Niedenstein (15.11.2013)
Ali Noori bietet, zusammen mit seiner Frau im Service, eine italienische Gastronomie mit viel Herzblut. Die Trattoria Toscana in Niedenstein (Schwalm Eder Kreis) ist ein beliebter Treffpunkt für alle geworden, die eine toskanische Küche mit frischen regionalen Zutaten entsprechend der Jahreszeiten zu schätzen wissen. In gemütlichem Ambiente werden Pizza und Pasta Variationen, frisch zubereitete Fleisch- und Fischkreationen zubereitet und serviert. Desserts und Spezialitäten außerhalb der regulären Karte runden das Angebot ab. Verwandtschaftliche Beziehungen zur Familie Da Cocca und Ferhad Kemal (italienische Feinkost, Kassel) sorgen u.a. dafür, dass beste Zutaten für die Küche zur Verfügung stehen. Passend zu den Gerichten empfehlen die Inhaber natürlich interessante italienische Tropfen.
Zu den Spezialitäten des Hauses gehören zweifelsfrei die gegrillte Dorade und die ebenfalls gegrillten Lammkoteletts.
Eine Geburtstagsfeier war Grund, nach ca. 3 Monaten wieder einmal in Niedenstein vorbei zuschauen.
Folgendes kleine Menü wurde serviert.
Vorab gab es Pizzabrot, gewürzt mit Rosmarin und Knoblauch.
Mit Melenzane parmigiana ein gelungener Auftakt der uns begeisterte. Die gegrillte Aubergine mit Mozzarella und Tomatensauce überbacken, führte uns gedanklich in die ferne Toskana.
Als Zwischengang Pulpo mit bunten Nudeln. Die Nudeln waren wohl al dente, wurden aber leider etwas zu kalt serviert.
Als Höhepunkt des Abend dann der Hauptgang.
Geschmorte Lammkeule mit einer phantastischen Sauce (u.a. Thymian, Ingwer, Knoblauch, Peperoncino), dazu Mangoldgemüse und Rosmarin Kartoffeln.
Enoteca – Freiburg
Enoteca – Freiburg 09.11.2013
In der Nähe des Schwabentors, in der Fußgängerzone Freiburgs, liegt das Restaurant der Enoteca umgeben vom Flair der alten Häuser. In der Nähe gibt es noch die Trattoria als kleinen Ableger des Restaurants und ist nur abends geöffnet.
Als ich gegen 12:00 Uhr die ENOTECA betreten, ohne reserviert zu haben, ist noch kein Tisch besetzt. Innerhalb von 10 Minuten sollte sich dies ändern. Plötzlich sind alle Tische belegt.
Die Tische sind ansprechend eingedeckt, wie es bei einem Lokal dieser Preisklasse als selbstverständlich vorausgesetzt werden darf. Die junge Servicekraft begleitet mich zum Tisch und bringt die Speise- und Weinkarte.
Langustinen-TerrineAus der interessanten Speisekarte wähle ich als Vorspeise eine Langustenterrine und als Hauptgang eine Ente. mit Brunnenkresse und gebratenen Jakobsmuscheln. Eine kleine wohlschmeckende Scheibe Terrine dazu eine kurz gebratene, innen noch glasige Jakobsmuschel und ein Salat mit Brunnenkresse.
Zweierlei von der Cherry Valley-Ente mit Honig-Chili-Sauce, jungem Wirsing und Kartoffel-Gnocchi.
Ich muss zu meiner „Schande“gestehen ich hatte von dieser Entenart noch nichts gehört. Die Cherry Valley Ente ist eine flugunfähige Ente und kommt aus der ostenglischen Grafschaft Lincolnshire. Die Brust nicht kurz gebraten sondern geschmort. Sehr saftig und mit Honig-Chili lackiert. Die Schenkel als Ragout serviert.
Aus der Weinkarte zwei offene Weine.
Als Weißwein ein Grauburgunder von Bassermann-Jordan 0.1 l für 3.50 € und als Rotwein ein 2008 Pinot Nero „Lajetto“ Barrique / Biowein 0.2 l für 10.50 €. Die Flasche „Lajetto“ kostet im Weinverkauf 15.50 € und im Restaurant 45 €. Eine Kalkulation die ich für völlig normal halte.
Fazit: Auch wenn der Besuch nur kurz war, ich habe mich in der Enoteca wohlgefühlt. Ein Ort der leichten und klassischen italienischen Küche. Die Enoteca gehört zu den führenden Restaurants Freiburgs.
„La foire à l’andouille de Vire“
Fahrt nach Vire 01.11. 2013 – Zweiter Tag/1
Durch acht Schläge der Kirchenglocken von Notre-Dame werde ich aufgeweckt. Ich habe hervorragend geschlafen, nach dem langen gestrigen Tag auch kein Wunder. Nach den jahrelangen Erfahrungen erwartet uns ein anstrengender Tag. Zum Frühstück gibt es ein Pott Milchkaffee, frische Croissant und Baguette sowie Marmelade, natürlich selbstgemacht von Ginette und André.
Nach dem Frühstück ziehe ich mich fertig an und André wundert sich. Da ich in offizieller Mission in Vire bin, habe ich, was selten vorkommt, einen feinen Anzug und Krawatte angezogen.
In Frankreich ist der 1. November (Allerheiligen) Feiertag. Trotzdem findet wie jeden Freitag der Wochenmarkt statt. Obwohl es leicht regnet, mache ich wie jedes Mal wenn ich in Vire bin und der Wochenmarkt stattfindet, einen kurzen Rundgang über den Markt.
Um 10:00 Uhr ruft allerdings die Pflicht und es geht zum Hippodrom wo die Messe stattfindet.
Die Standbesetzung um Heike, Monika, und Wolfgang sowie unsere Dolmetscherin Frau Balzer haben bereits die letzten Feinheiten organisiert und die Messe kann für uns beginnen. Unser Busfahrer der eigentlich Freizeit hätte, hilft ebenfalls kräftig mit.
Auch die Mitglieder der Tanzgruppe und unsere Musiker sind eingetroffen und machen sich für ihre Einsätze fertig.
Um 11:00 Uhr wird dann die Messe durch Jean Yves Cousin dem Bürgermeister der Stadt Vire offiziell eröffnet. Danach erfolgt der Rundgang der Honoratioren aus der Region Bass-Normandie und der Stadt Vire.
Natürlich ist an unserem Stand ein längerer Halt geplant. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Städtepartnerschaft begrüße ich die Anwesenden und Verweise auf die 30 jährige Freundschaft der beiden Städte Vire und Baunatal.
Unsere sechs Musiker, die Baunsberg Musikanten, spielen zur Eröffnung das Hessenlied:
„ Ich kenne ein Land so reich und so schön…“
Die „Spitzbetzel“ Trachtengruppe singt zur Überraschung aller das Lied der Normandie in französischer Sprache.
Anschließend wird Jean Yves Cousin von den Damen der Trachtengruppe zum Tanz aufgefordert.
Natürlich gibt es auch die kulinarischen Besonderheiten unserer Stadt und der Region zu Kosten. Da wäre in erster Linie die „Ahle Wurst“ und das Hütt Bier zu nennen. Anschließend erwartet uns ein anstrengender Messetag.
„La foire à l’andouille de Vire“
Fahrt nach Vire
31.10. 2013 – Erster Tag
Es ist Donnerstag der 30.10.2013 und es heißt früh aufstehen. Es geht wieder einmal in die Normandie in unsere Partnerstadt Vire. Grund dieser Fahrt ist „La foire à l’andouille de Vire“, die zum 25. Mal stattfindet. Die Stadt Baunatal bzw. die Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal beteiligt sich an dieser Messe seit 1993. Angefangen hat alles mit dem Besuch einer dreiköpfigen Delegation und drei Fässern Hütt Bier. Bei der diesjährigen Jubiläumsfeier tritt die Stadt Baunatal und die Region „GrimmHeimat“ als Partnerregion auf. Dies bedeutet, dass wir nicht wie bisher einen kleinen Stand von knapp 10 m² zu bewirten haben, sondern einen Stand von fast 36 m² steht uns zur Verfügung.
Es ist 03:30 Uhr als wir den Bus beladen. Rechtzeitig kommen auch unsere Metzgerei- und Bäckerbetriebe, die uns ihre Waren für die Messe zur Verfügung stellen. Es verläuft alles reibungslos, so dass wir um Punkt 04:00 Uhr in Richtung Frankreich fahren können.
Nach knapp 3 1/2 Stunden sind wir in der Nähe von Aachen angelangt und ein Fahrerwechsel findet statt. Weiter geht es über die belgische Autobahn und in Frankreich auf der A2 und A1 in Richtung Amiens.
An der Autobahnraststätte „Aire d’Assevillers“ muss die notwendige Ruhepause eingelegt werden, bevor es dann über die A 29 weitergeht in Richtung Rouen. Einmal nicht richtig aufgepasst und schon verfährt sich unser Busfahrer. Das Navi Gerät zeigt ihm nicht die Richtung über die Pont de Normandie, sondern wir müssen uns durch den Stadtverkehr von Rouen quälen.
Über die A 13 der Normandie Autobahn und der A 28 geht es dann in Richtung der Partnerstadt Vire. Wir kommen gegen 17:00 Uhr an und fahren direkt zum Hippodrom. Hier findet wie seit vielen Jahren die Messe statt.
In knapp 2 Std. ist unser Stand aufgebaut und es geht zum Hotel. Diesmal wird im Hotel Sankt Pierre übernachtet. Während die anderen Teilnehmer das Abendessen im Hotel de France einnehmen, bin ich wieder privat bei Ginette und André untergebracht.
Nach einen ausgiebigen Vier Gang Menü mit den entsprechenden guten Weinen, die wie immer André entkorkt, liege ich um 23:00 Uhr im Bett.











