Gefüllte Poulardenkeule mit Trockenobst, Radiccio Treviso, Thymian-Sahne – Sauce


Genuss, Reisen und mehr

Karottensuppe mit Ingwer
Zutaten:
Karotten, Ingwer, Schalotten, Kartoffeln, Brühe, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Sahne, Butter, Brotwürfel, Blutwurst.
Ein Tag vorher
Karotten säubern und in Scheiben schneiden. Die Kartoffel schälen und in Würfel schneiden.
Schalotte schälen und klein würfeln. Die Schalotten in einem Gemisch aus Olivenöl und Butter anschwitzen. Die Kartoffeln, die Karottenscheiben sowie den Ingwer hinzufügen und mit Gemüsebrühe aufgießen und zum Kochen bringen. Gewürze wie Salz, Pfeffer und Knoblauch beigeben und ca. 30-40 Min. bei geringer Hitze Kochen. Mixen und durch ein Sieb streichen.
Kurz vor dem Servieren die Suppe erhitzen und Sahne sowie ein wenig Butter beigeben und aufkochen lassen. Nochmals abschmecken, in tiefe Teller verteilen.
Brotwürfel vom einem Sauerteigbrot in einer Pfanne trocken anrösten und in die Suppe geben. Auf die Brotwürfel kommt eine Scheibe gebratene Blutwurst.

Wildschweinrücken mit Wirsing
Wildschwein:
Den Wildschweinrücken von Sehnen und Häuten befreien, in Portionsgrößen von ca. 80-100 gr. schneiden, würzen mit Salz und Pfeffer und kurz von allen Seiten anbraten. Auf einen Gitterrost legen und erkalten lassen.
Lebkuchen in der Moulinette zerkleinern und beiseite stellen. Schweinefleisch und Reste vom Wildschwein in Würfel schneiden und kurz in die Gefriertruhe stellen. In der Moulinette mit der Sahne und dem Lebkuchen eine Farce herstellen.
Die hellgrünen Blätter vom Wirsing lösen. Die Blätter waschen, die dicken Mittelrippen heraus schneiden und in Salzwasser blanchieren. Die Blätter zwischen Küchenpapier gut trocknen und zu einem Rechteck auslegen. Die Wirsingblätter mit der Farce bestreichen, den Rücken darauf setzen und in den Wirsingmantel einschlagen.
Den Blätterteig etwa 3 mm dick ausrollen und das Wirsingpaket einrollen.
Den Blätterteig von außen mit Eigelb einstreiche und im Backofen bei 200° ca. 25 – 30 Minuten fertigstellen. Anschließend noch 5 Minuten ruhen lassen bevor der Rücken angerichtet wird.
Rahmwirsing
Wirsing in Streifen schneiden und ca. 5 Minuten blanchieren.
Eine klein gehackte Schalotte in Butterschmalz dünsten. Wirsing abtropfen lassen, in den Topf geben und die Sahne hinzugeben und vorsichtig vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnussblüte abschmecken
Butterkartoffeln:
Festkochende Kartoffeln schälen und so zuschneiden, dass sie in ein Portionsförmchen passen. Salzen und pfeffern und die Förmchen mit Butter auffüllen. Die Kartoffeln müssen völlig bedeckt sein. Bei 200° ca. 25 Minuten im Ofen garen.

Spekulatiusparfait mit Gewürzorangen
Spekulatiusparfait
Eigelb und Lavendelhonig über dem Wasserbad zur „Rose“ aufschlagen. Geriebenen Spekulatius unter die Eigelbmasse rühren und auf Eis kalt schlagen.
Geschlagene Sahne unterheben und in Portionsformen füllen und über Nacht in den Gefrierschrank stellen.
Die Formen ca. 10 Min. vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen, dann kurz in sehr heißes Wasser halten und die Parfaits auf gekühlte Teller stürzen.
Gewürzorangen:
Orangen schälen, dabei achten, dass die weiße Haut entfernt wird und anschließend in ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden. Zucker karamellisieren, mit Cointreau ablöschen und mit Orangensaft aufgießen. Gewürze wie Sternanis, Zimtstange, Vanilleschote und Gewürznelken beigeben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Die Orangenscheiben in eine Form legen und den Sud darüber gießen Über Nacht ziehen lassen.
Anrichten
Die Formen ca. 10 Min. vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen. Die Gewürzorangenscheiben auf einem Teller dekorativ anrichten, das Parfait dann kurz in sehr heißes Wasser halten und die Parfaits auf die Teller stürzen. Den Orangensud angießen.

Rinderbraten von der Huft, Schmorgemüse, Klösse, Rotweinsauce
Der Braten
Die Zutaten:
Ca.1.75 kg Rinderbraten (aus der Huft)
1 l Rinderbrühe
500 ml Rotwein
1 Bund Suppengemüse, Champignonstiele
2 Stück Zwiebeln
Knoblauchzehen und Ingwer nach Geschmack
Tomatenmark
Rosmarin und Thymian
Salz, Pfeffer
Olivenöl
Vorbereitung:
Den Rinderbraten waschen, trocken tupfen und parieren. Suppengemüse schälen und grob würfeln. Die Zwiebeln mit Schale vierteln.
Zubereitung:
In einem großen Bräter das Öl erhitzen und den Braten darin von allen Seiten scharf anbraten. Den Braten herausnehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf einen Teller legen.
Die Hitze etwas zurückdrehen, das Öl abgießen und die Zwiebeln in neuem Öl anbraten. Den Knoblauch, Pilzstiele, Ingwer und Suppengrün dazugeben und alles zusammen bei mittlerer Hitze anbraten. Das Tomatenmark dazugeben, alles vermengen und weiter anbraten, so dass Röstaromen entstehen. Dabei mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Mit dem Rotwein ablöschen unter Rühren einreduzieren. Das angießen von Wein und anschließendem einreduzieren zweimal wiederholen. Den Braten einlegen und mit der Rinderbrühe aufgießen. Die Kräuter dazugeben und nun zugedeckt im Backofen bei 140 ° ca. 4 Std. schmoren lassen. Den Braten dabei hin und wieder wenden. Anschließend noch zwei Stunden bei 100° weiter ziehen lassen. Heraus kam ein wunderbar mürbes Stück Fleisch.
Den Braten aus der Soße nehmen und zugedeckt warmhalten. Kräuter heraus nehmen. Ein Teil des Gemüses und die Soße mit einem Stabmixer pürieren, den Braten wieder dazugeben und noch einmal erhitzen. Die Soße wenn notwendig mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Kürbis Cappuccino
Ein Tag vorher
Hokkaidokürbis entkernen und klein schneiden. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Schalotte schälen und klein würfeln. Die Schalotten in einem Gemisch aus Olivenöl und Butter anschwitzen. Die Kartoffeln sowie die Kürbisstücke hinzufügen und mit Brühe, in meinem Falle Rinderbrühe, aufgießen und zum Kochen bringen. Gewürze wie Pfeffer, Ingwer, Knoblauch und ein kleine Chilischote beigeben und ca. 30-40 Min. bei geringer Hitze Kochen. Mixen und durch ein Sieb streichen.
Kurz vor dem Servieren die Suppe erhitzen und Sahne sowie ein wenig Butter beigeben, aufkochen lassen und mit dem Stabmixer aufschäumen. In Stielgläser füllen. Aufgeschäumte Milch auf die Suppe geben und mit fein gemixten Kürbiskernen bestreuen.

Als trou normand (normannisches Loch) wird in der französischen Gastronomie der in der Normandie gebrannte Apfelbrand Calvados bezeichnet, wenn er, vornehmlich bei mehrgängigen Menüs, zwischen zwei Gängen − in der Regel vor dem Hauptgang − während einer Unterbrechung der Mahlzeit gereicht wird. Erst in jüngerer Zeit ging man dazu über, das trou normand in Form eines mit Calvados übergossenen grünen Apfelsorbets zu servieren. Der Connaisseur nimmt jedoch Sorbet und Calvados getrennt zu sich.
Das normannische Loch soll der Förderung der Verdauung und als Appetitanreger dienen, das heißt, vor der Fortsetzung der Speisefolge Platz, beziehungsweise ein „Loch“, im Magen schaffen.
Diese Tradition lässt sich darauf zurückführen, dass der im Tal der Risle auch Gniole genannten, hochprozentigen Spirituose bakterientötende Eigenschaften zugesprochen werden, die vor Magenverstimmungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten schützen sollen, wenn die Einnahme des Getränks unmittelbar darauf folgt. Der Calvados wird daher unmittelbar nach den Meeresfrüchten und vor dem Hauptgang serviert. (Aus Wikipedia)



Die Getränke
Champagner Husson – a Fleury la Riviere
Brut Tradition
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2009 Chardonnay – M. Schneider – Ellerstadt / Pfalz
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2004 Cuve Victor – Weingut Diel – Nahe
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2002 Magno Megonio – Rosso –aus der Magnumflasche
Librandie – Italien
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2006 Cotes de Bergerac – Moelleux
Domaine de Petit Barou Boisse (F)
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1993 Calvados
Mittagessen für 12 Personen am 07.11.2010






Abendessen am Sonntag den 31.10.2010. Siehe auch hier.